Domus Aeliana - Atrium

  • Für einen verlausten Germanen war dreiunddreißig sicher ein hohes Alter, aber es konnte eben nicht jeder ein drahtiger Bursche Anfang zwanzig sein. Und Caius konnte schließlich nichts dafür, dass er Zeit seines Lebens nicht für jedes noch so winzige Hühnerbeinchen mit knurrendem Magen durch die Wälder hatte laufen müssen. Vielleicht war der Germane auch nicht so ganz auf den Kopf gefallen und merkte nun, dass er sich in einer Sackgasse befand. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn an der porta sorgte inzwischen ein Mann vom Fach dafür, dass der hohe Gast so lange blieb, wie Caius es wollte.


    »Ja«, knurrte Caius kalt.
    »Dein Glück. Und dein Glück ist es auch, dass du nicht neben ihm in der Gosse liegst, du elender Bastard. Von mir aus kannst du noch so klug daherreden, ich weiß, was Sache ist. Auch wenn Axilla es nicht tut.« Caius knirschte angespannt mit den Zähnen. Dea Dia, wir gern hätte er den Kerl gleich hier und jetzt mit seinen eigenen Händen erwürgt... Vielleicht hatte Piso doch recht und niemand würde überhaupt merken, wenn Caius da die Finger im Spiel hatte. Er könnte es auf einen Sklaven schieben...oder den Duccier beschatten und dann niedermachen lassen. Aber Axilla würde es wissen, und sie würde ihm wohl nicht verzeihen. Was nur bedeutete, dass Caius rein gar nichts machen konnte. Außer darauf zu warten, dass der Germane einen Fehler beging, den Axilla mitbekam. Nur glaute Caius, dass er viel zu geleckt und gerissen war, um einen solchen Fehler zu begehen.


    »Ich sage dir nur eins, und ich sage es dir nur einmal.« Caius löste eine Hand und zeigte auf Vala.
    »Halt dich von meiner familia fern. Lass Axilla in Ruhe. Ich bin ein Vetter des Kaisers, Germane, und ich glaube nicht, dass du dich wirklich mit mir anlegen willst. Wenn du mir keinen Grund lieferst, werde ich einen finden, dich zu deinen Barbarengöttern zu schicken. Ich habe Geld und ich habe Beziehungen. Lass sie in Ruhe.« Caius glaubte, dass er selbst noch nie etwas so ernst gemeint hatte wie das hier. Er blinzelte einige Male und stierte den Duccier weiterhin an. Seine Hand kribbelte. Als wollte sie unbedingt ins Gesicht des Ducciers. Und es kostete Caius eine enorme Anstrengung, ihr nicht einfach ihren Willen zu lassen.

  • Zu gerne hätte Vala ihm seinen kleinen Erfolg unter die Nase gerieben.. ihm haarklein beschrieben, wie es in SEINER Macht gelegen hatte, ob er als Witwer weitexistieren durfte, oder sich einfach nur Nacht für Nacht daran abmühte, seine Frau ein weiteres Mal zu schwängern, in der Hoffnung, dass Vala ihm nicht dazwischenfunkte.


    Aber er konnte es nicht. Er roch die Gefahr... überall in den unzähligen Winkeln konnte jemand stecken, der mithörte. Gar Axilla... er konnte einfach nicht. Und das passte ihm so garnicht. Dieses Mal hatte sein Gegner das Schlachtfeld ausgesucht.. beim nächsten Mal würde er nicht so glücklich sein.
    "Um deiner Selbst willen..", lächelte Vala müde, als wäre er dem ganzen Theater überdrüssig, "..hast du nichts besseres zu tun, als jemandem zu drohen der mit einer Frau auf einer Hochzeit war, die weder mit dir verheiratet noch verlobt war? Ach, nein... ich entsinne mich... du selbst warst es ja noch. Wie konnte ich das nur vergessen."


    Die Drohungen liefen bei Vala, der in seinem Leben von weitaus weniger bedeutsamen Personen sehr viel effektiver bedroht worden war, ins Leere. Er verstand den Aelier sowieso nicht... wäre ER in einer solchen Position, würde Archias schon lange aufgedunsen im Tiber von Aalen angenagt. Aber irgendwas hielt den Kerl zurück, und Vala hatte nicht die geringste Ahnung, was es war... war es Schwäche? Würde passen, konnte er sich allerdings trotzdem nicht vorstellen.. wer hielt den Haushund an der Kandarre?


    Axilla. Wer sonst. Vala musste stark an sich halten, um nicht triumphierend zu grinsen. Die Erkenntnis war so offensichtlich, dass Vala sie überhaupt nicht in Betracht gezogen hatte. Hatte er einen so großen Einfluss auf die junge Frau? Wenn ja, war das ein Schwachpunkt, den im Auge zu behalten sich lohnen würde.


    "Wenn das alles war.. ich warte auf den Consularis Aelius Quarto. Er hat mich hergebeten.", Vala war dieser Farce absolut überdrüssig, er hatte wichtigeres zu tun.

  • Caius ärgerte sich zwar über Valas Spitze, aber nur kurz. Ging ihn einen feuchten Kehricht an, was er auf einer Hochzeit noch gewesen war und was nicht. Der Kerl würde sich noch wundern. Vielleicht sollte er ihm als Drohung erstmal den kleinen Finger der rechten Hand abhacken lassen? Caius gefiel die Vorstellung außerordentlich gut, auch wenn ihn das ein wenig wunderte, immerhin war er sonst niemand, der Gewalt sonderlich mochte. Er bleckte die Zähne zu einem knappen Grinsen und ging auf diese Worte nicht ein, wohl aber auf die letzten.


    »Quarto, sagst du?« Caius tat, als müsste er sich stark erinnern, wer das war, bis ihm die Eingebung zu kommen schien.
    »Oh, ach, meinen Vetter meinst du? Wie schade. Der ist nicht im Haus, wie halb Rom auch bekannt ist. Vielleicht ist diese Information auch nicht in das Kellerloch vorgedrungen, aus dem du gekrochen bist. Vielleicht war dir das aber auch bekannt und du wolltest nur schnell und einfach an den Prätorianern vorbeikommen, um dein Werk zu vollenden? Genau genommen stehst du übrigens vor Quartos Stellvertreter. Urkundenfälscher.« Caius grinste erneut.

  • Valas Miene gefror.. und seine Gedanken beschleunigten aus dem Stand auf Warpkernbruch. Tatsächlich hatte der Aelier ihm eine kleine Falle gestrickt. Aber was für eine. Aber was für eine! Vala musste an sich halten, um nicht in siegessicheres Lächeln auszubrechen. Mehr noch.


    "Das könnte sogar funktionieren..", meinte er schließlich trocken mit einem mitleidigen Blick, "..wenn der Brief in der Bleibe eines Niemand abgegeben worden wäre. Ist er aber nicht.. wen bezichtigst du nun der Urkundenfälschung? Mich... oder den Präfekten der Prätorianer, die dich und dein Heim schützen? Immerhin wurde der Brief in seinem Heim angenommen, im Heim der Nichte des Kaisers, deiner Verwandten. Ich habe ihn letztendlich nur aus der Hand eines Sklaven erhalten, der täglich versiegelte Briefe mit wichtigeren Geheimnissen bearbeitet. Ich frage dich also noch einmal.. bist du dir sicher, dass du das willst?"


    Irgendwie war es Vala schon fast unangenehm, Balbus in die Sache mit reinziehen zu müssen. Andererseits war der Fall hier ziemlich klar... die Post wurde vom Hausverwalter des Prudentius gesammelt, gelistet und verteilt... immerhin hatte ein Haushalt wie der des Prätorianerpräfekten jeden Tag hunderte Schreiben und Mitteilungen zu bewältigen. Wenn es zu dem Vorwurf kommen würde, könnte Vala sich auf eben diesen Hausverwalter berufen.. und für den würde letztendlich sein Besitzer bürgen.

  • »Hier geht es nicht darum was ich will, Germane. Hier geht es darum, was du willst.« Es war Caius ziemlich egal, wer hier welche Briefe sammelte und bearbeitete, es ging darum, dass Vala ohne dieses Dokument nicht auf den Palatin gelassen worden wäre. Aber genau genommen war Caius auch das total egal. Wenn der Kaiser hier gewesen wäre, hätte man dem Kerl vielleicht irgendwas anhängen können, aber Caius beabsichtigte das gerade nicht. Er ignorierte Valas besserwisserische Worte einfach und starrte ihn durchdringend an.
    »Du bist mir egal, Germane. Vollkommen, das solltest du wissen. Was mir nicht egal ist, ist meine Frau, und ich werde alles tun, um sie zu beschützen.« Und Caius meinte alles. Er drehte sich um und ging.


    Und dann traten die Schränke auf Vala zu, um ihn hinauszubegleiten, und dabei waren sie nicht unbedingt die Engelchen in Person. Kurz darauf fand sich Vala auf dem Boden vor der aelischen Haustür wieder. Die Kerle waren nicht besonders zimperlich gewesen.

  • Vala war fassungslos. Ehrlich und absolut fassungslos. Verdutzt hörte er dem Aelier zu, noch verdutzter blickte er die beiden Kerle an, die ihn erst durch den ganzen Palast schleiften und ihn dann auch noch so vor die Tür warfen.
    Vor einer der zehntausend Seitentüren des Palasts auf dem schmerzenden Hintern hockend, starrte Vala immernoch sehr verblüfft einige Zeit einfach vor sich hin, bis irgend etwas in ihm KLICK machte.


    "Das wirst du nicht...", murmelte er kaum hörbar vor sich hin, "...das wirst du nicht."
    Der Aelier hatte ihn gehabt. Vollkommen ausgeliefert, mit einer Falle, die wohl besser nicht hätte gelegt werden können. Im Palast des Kaisers, der offensichtlich schon so manchen vertuschten Mord verkraftet hatte. Und das einzige, was er zu spüren bekommen hatte war die wortwörtliche Weichheit des Aelius. Süßspeise. Wüste Beschimpfungen. War das alles, wozu dieser Mann in der Lage war?
    Vala war enttäuscht... und zugleich stinksauer, dass man seine Zeit mit solchen Kinkerlitzchen verschwendet hatte. Als er begriffen hatte, dass der Aelier ihn für diesen Moment in der Hand hatte, war er fest davon ausgegangen eine Stunde später mit offener Kehle im Tiber zu schwimmen. Was für ihn nicht der Akt gewesen wäre, immerhin befand Vala sich rein mental so gut wie immer im Kriegszustand. Aaaaaber: er lebte noch. Und das würde der Aelier bereuen.
    Als Vala sich erhob wollte er sich den schmerzenden Hintern reiben, doch da fiel ihm auf, dass er noch etwas in der Hand hatte. Die geperserte Einladung von Quarto. Vala hielt inne, und sah sie sich einen Moment lang an. Warum hatte Archias ihm diese nicht abgenommen? Anscheinend hatte er nicht damit gerechnet, dass Vala noch irgendwas sinnvolles aus der Einladung machen würde, um sich zu revanchieren. Würde auch garnicht so einfach werden... aber vielleicht fiel ihm später noch etwas ein.

  • Sie trugen ihn zum Domus Aeliana wo gleich mehre Sklaven angewiesen wurden den Leichnam zu waschen und zu salben. Und so geschah es wie es angewiesen wurde. Anschließend zog man ihm die Toga eines Eques Imperial an und legte ihn auf die Bare zurück und stellte ihn ins Atrium. 12 Miles die Vorher ausgetreten waren und weggeschickt um ihre Rüstungen nach zu bessern und zu polierten standen jetzt im Atrium die Scuta der Männer standen vor ihnen und jeder hatte seine Hasta fest in der Hand. Antoninus war ganzschön flau im Magen als sie so da standen so eine Situation kannte er gar nicht. Und wollte so was auch möglichst nicht so schnell wieder Machen. Sicher würden bald Freunde und Verwandte des Mannes kommen. Dachte er sich. Was die Situation sicher nicht besser machen würde. Aber wenigstens sah er jetzt schon vorzeigbar aus.

  • Man hatte Archias, beziehungsweise seine Leiche, zur Domus Aeliana gebracht. Piso hatte sich am Wagen ausgeheult, als dieser schon gerollt hatte, und war hintendrein getrabt, ein erbärmliches Schauspiel. Irgendwann, als es den Palatin vielleicht hinaufging, hatte er zu weinen aufgehört, und war nur noch apathisch und teilnahmslos hinter dem langsamen Wagen hergegangen.
    Er konnte nicht sagen, wie dankbar er den Prätorianern war, dass diese ganz selbstverständlich und ohne einmal zu fragen, sich darum kümmerten, dass der Leichnam fachgerecht aufgebahrt wurde, während Piso einfach nur komplett fertig in der Ecke saß und Däumchen drehte. So, gewaschen und gesalbt, wirkte er fast schon ansehbar, wenn auch sein Gesicht fürchterlich zerstört und zerschmettert war. So würde er Archias im Gedächtnis behalten müssen – so, blutig, mit verzerrten Gesichtszügen durch die zahlreichen Knochenbrüche, im Ehrenspalier von den netten Soldaten, ohne die Piso komplett hilflos gewesen wäre. Vielleicht würde er sich später darüber ärgern, dass sie ihn bei den ganzen rituellen Sachen nicht einbezogen hatten. Aber um ehrlich zu sein – mit Piso war ncihts mehr zu tun.
    Oh, wie fürchterlich Archias aussah. Piso blickte auf ihn herab, wie auf die traurigen, hoffnungslosen Trümmer seiner eigenen Existenz. Dann schaute auf, zu einem Sklaven, mit roten Augen und stumpfen Blick. ”Bringe ein Tuch.” Der Sklave tat dies auch, ohne mit der Wimper zu zucken, er wusste, wozu. Gemeinsam breiteten Piso und der Sklave das weiße Tuch, welches der Sklave genau so bemerkenswert schnell besorgt hatte wie dass die Soldaten sich um Archias Aufbahrung gekümmert hatten über den zerstörten und verstümmelten Körper des Aeliers aus. Sacht glitt das Tuch auf die Bahre, wo es gnädig die Leiche des Archias vollständig verdeckte. Und Piso hasste sich dafür, dass ihm nur eines in den Sinn kam: wo blieb denn Axilla? Wann kam sie denn nur? Sie musste es doch sicher gehört haben! Oder musste er etwa nun einen Sklaven ausschicken?

  • Sie hatte sich in einer Sänfte hertragen lassen. Eigentlich lief Axilla gern zu Fuß, aber heute hatte sie sich zur Sänfte überreden lassen. Vermutlich war das auch besser so, Axilla war noch immer ganz durcheinander und konnte nicht so recht begreifen, was geschehen war. Bestimmt wäre sie vor laute Kopflosigkeit sonstwohin gegangen, nur nicht zum Palast.


    Die Wachen kannten sie natürlich. Es wusste ja niemand, dass sie sich scheiden lassen wollte, für die ganze Welt war sie die treusorgende Ehefrau von Aelius Archias. Auch, dass die beiden nicht ständig beisammen gewesen waren war nichts ungewöhnliches. Nach Außen musste ihre Ehe wie zig andere gewirkt haben, die aus politischen Gründen geschlossen worden waren. Einzig das Ende nun ließ darauf schließen, dass sie wohl nicht wie alle anderen gewesen war. Kein Mensch brachte sich einfach so aus Spaß um. Gut, ein paar vielleicht schon, aber die wenigsten.
    Begleitet von ihrem Cousin und Malachi stieg sie schließlich aus der Sänfte und ließ sich ins Atrium führen. Sie kannte den Weg, dennoch kam er ihr so bedrohlich und fremd vor wie noch nie in ihrem Leben. Sie hatte gedacht, sie würde ihn gehen, um Archias zu sagen, dass sie nicht länger seine Ehefrau war. Nun ging sie ihn, weil er sich getötet hatte. Wenn das wirklich stimmte. Ein kleiner Teil von ihr dachte noch immer, es sei ein Scherz, und dass sie gleich doch in der von ihr so gefürchteten Situation sein würde, ihm die Scheidung auszusprechen. Selbst noch, als sie an den vielen Prätorianern vorbeiging, hatte sie eher Angst, diese könnten sie gleich nicht wieder gehen lassen, nachdem sie die Scheidung ausgesprochen hatte. Als sie Piso mit rotgeweinten Augen dastehen sah, verlagerte sich ihre Angst ein wenig, und als sie die Bahre mit dem Tuch darüber sah, begann sie doch zu verstehen, dass es wohl wirklich war war.


    Sie selbst war in das einfache, schwarze Trauerkleid gekleidet, das sie schon wegen Urgulania und Leander getragen hatte. Kein Schmuck, abgesehen von ein paar unerlässlichen Haarspangen schmückten sie. Und auch ihre Augen waren noch immer glasig vom Weinen, wenngleich aus völlig anderen Gründen als bei Piso.
    Ganz vorsichtig und zaghaft trat sie näher an die Bahre. Der Körper darunter sah irgendwie... unförmig aus. Irgendwas stimmte nicht, auch wenn Axilla es nicht an irgendwas festmachen konnte. Aber das Tuch fiel irgendwie falsch. Überhaupt, warum gab es das Tuch? Wie sollte man sich so vom Toten angemessen verabschieden, wenn man ihn nicht berühren konnte?
    “Was ist passiert?“ fragte sie flüsternd an niemanden bestimmten gerichtet. Noch immer hatte ihr Verstand noch nicht ganz verarbeitet, dass sie nun tatsächlich Witwe war.

  • Die Frau des Toten hatte grade das Atrium betreten. Die Arme Frau kam ja aus den tragen vor Trauerkleidung nicht mehr heraus. Ein weiterer Mann folgte ihr. Ihn sah er hier das erste Mal sie hatte ihn sicher an der Wache an gemeldet. Sie Fragte was geschehen sei der Flavia war noch zu verstört. Also setzte er zu einer Antwort an. „Wir haben ihm unterem Tarpejischen Felsen gefunden.“ Sagte er mit bedrückter Stimme.

  • Für den Anlass doch rech zügig betrat Centho das Atrium. Es war als wahr im Atrium lag ein Mann aufgebahrt mit den Füßen Richtung Tür bereit diese Welt zu verlassen. Wie lange er hier liegen würde kam drauf an wie lange sie brauchen würden alles vor zu bereiten. Ein Platz für die Verbrennung und eine Grab mussten gekauft werden. Klagefrauen bestellt und solche Dinge. Es waren noch nicht viele Leute da er sah nur Flavius Piso Archis Frau Alexia einen Weiteren Mann und einen Haufen Prätorianer. So richtig wusste er nicht was er sagen sollte und setzte sich erst mal und legte das Gesicht in die Hände und schnaufte erst mal durch. Er war ja noch nie der Emotionale Typ der weinte aber ihm war schon ziemlich elend.

  • Piso heulte noch immer Rotz und Wasser. Er bemerkte wenig von seiner Umwelt, wollte es irgendwie auch nicht. Es war schrecklich. Der Anblick von Archias‘ Gesicht, es war etwas, was ihm immer im Gedächtnis bleiben würde. Es würde ihn in seinen schlimmsten Träumen heimsuchen und ihm immer vor Augen schweben, wenn er die tarpeischen Felsen sehen würde. Was für eine schreckliche Situation! Und was für ein fürchterliches Geschehnis... das hier war eine Zäsur in Pisos Leben, wie der Tod seiner Schwester vor kurzer Zeit. Wieso, dachte sich der Flavier, hatte Archias so etwas entsetzlich Dummes tun müssen? Procurator Annonae... als solcher war er gestorben, dachte er sich dumpf. Vor ein paar Tagen war er degradiert worden, vom Praefectus Urbi. Karriereknick? Piso hatte nie gedacht, dass so etwas Archias zum Selbstmord verleiten konnte. Möglicherweise hatte es auch private Probleme gegeben... aber warum zum Henker hatte Archias nicht mit ihm drüber geredet? Es war zum aus der Haut fahren! Die Wachstafel kam ihm zur Zeit gar nicht in den Sinn, so verwirrt und aufgelöst war er.
    Und doch war es so, dass er nun tot war. Kalte Wut über das fette Schwein Vescularius stieg in ihm auf. Er war Schuld, an allem, an absolut allem, dieser Barbar! Eine neuerliche Heulwelle durchfuhr den armen Piso, rüttelte ihn durch, trieb ihn dazu, seine Fäuste krampfhaft zusammenzuballen.
    Und in dem Moment kam Axilla rein. Hastig drehte er sich zu ihr hin, zur Frau seines besten Freundes, der nun tot war. Axilla. Er hatte nie befürwortet, dass Archias sie geheiratet hatte. Er wäre für Seiana gewesen, die Holde, Anständige, Gebildete. Doch er hatte Axilla geheiratet, das Flittchen, die Chaotin, das halbe Mädchen seiner Meinung nach. Doch sie war hier... und stellte eine Frage, die Piso gar nicht mitbekam. Die Antwort des Prätorianers hingegen hörte Piso. Der Flavier presste die Lippen zusammen und nickte gequält. “Es stimmt, Axilla. Er hat recht.“ Piso schniefte laut, etwas lauter, als es der Durchschnittsmensch täte. “Er hat sich umgebracht, Axilla... umgebracht...“ Er tappte zu ihr hin, wie von Sinnen, seine Augen weit ausfgerissen, seine Wangen überzogen von Tränen, mit Schlieren in seinem Blickfeld. Er erpackte sie an ihren Schultern, ihm war komplett egal, was ihre Wachen davon denken würde. “Wieso? Wieso nur?“ Er keuchte wie ein Wahnsinniger und schüttelte dann leicht den Kopf. “Nimm... nimm das Tuch nicht ab. Es ist entsetzlich. Entsetzlich.“ Er schluckte und blickte eher zufällig empor, wo er auf einmal Centho sah. Iulius Centho, Factiofreund des Archias, der dritte Trauergast, auch zu ihm musste Katander gelaufen sein. Er hatte seine Hände auf dem Gesicht und schien ziemlich fassungslos zu sein. Piso wäre der Letzte, der es ihm verübeln würde. “Salve, Iulius...“, schluchzte er zu Centho hin.

  • Einer der Prätorianer beantwortete Axillas Frage. Unter dem Tarpejischen Felsen hatten sie ihn gefunden? Ihr Verstand weigerte sich einen Moment lang, die volle Tragweite dieser Worte zu verstehen. Sie wollte nicht verstehen, dass ihr Mann sich dort hinuntergestürzt haben musste. Dort, wo man Verbrecher wegen ihrer Untreue hinrichtete. Hochverräter warf man vom Felsen. Sklaven, die ihre Herren erschlagen hatten. Inzuchttäter, die die Pax Deorum durch ihr Treiben in Gefahr gebracht hatten. Gesindel der übelsten Art, so verdammenswert, dass man sich ihrer Namen nicht erinnern sollte. Und nun ihr Mann? Ihr Verstand weigerte sich schlicht, diesen Gedanken zu diesem Zeitpunkt weiter zu verfolgen.


    Axilla wusste nicht, was ihr mehr Angst machte: Die Wachen um sie herum, der verhüllte Körper, oder Piso, der so völlig aufgelöst auf sie zukam und sie an den Schultern packte. Ihr Körper versteifte sich instinktiv bei der Berührung, aber sie wich nicht zurück. Sie war ein Soldatenkind. Ein Soldat wich nicht aus Angst zurück. Und auch sie blieb wie festgewurzelt an Ort und Stelle stehen, während Piso sie aus rotgeweinten Augen so verzweifelt ansah und sie fragte, wieso das passiert sei.
    “Ich weiß es nicht“, stammelte sie leise und sah Piso ängstlich an. Sie hatte sich entschieden, dass er ihr wohl am meisten Angst im Moment machte, denn durch seine Berührung war er schreckliche Realität, während das andere noch wie im Traum hinter einer Wand der Unwirklichkeit war. Das konnte ihr Verstand verleugnen, aber ihn, direkt vor sich, das konnte ihr Verstand nicht ignorieren. Er tat ihr weh mit seinen Händen an ihren Schultern, so fest wie er griff, aber sie beklagte sich nicht. Sie blieb einfach nur stehen und sah zu ihm auf.
    Nach dem Gespräch vor dieser vermaledeiten Cena war sie sich eigentlich sicher gewesen, dass Piso sie nicht leiden konnte. Immerhin hatte er ihr damals schwere Vorwürfe gemacht und sie so sauer gemacht, dass sie den Raum verlassen hatte. Abgesehen davon, dass sie ohnehin kein unbefangenes Verhältnis hatten, nachdem er sie abgefüllt und abgeschleppt hatte. Und jetzt hielt er sich an ihr fest und sagte ihr noch, sie solle nicht das Tuch anheben.
    Er begrüßte einen Iulier, und Axilla wandte sich auch leicht um. Sie sah Centho da stehen. Seit der Cena hatte sie ihn auch nicht mehr gesehen, aber sie wusste, dass er mit archias befreundet gewesen war. Erstaunlich, dachte sie noch mit einem Hauch von Verwunderung, wie schnell sich die Nachricht von seinem Tod doch herumgesprochen hat. Sie selbst hatte es eben erst erfahren, und doch war schon der erste seiner Freunde hier. Nun, vielleicht hatte er auch einen persönlichen Brief bekommen? Piso war ja auch schon hier.
    Sie sagte nichts und ging nur einen weiteren schritt auf die Bahre zu. Sie sollte das Tuch nicht abheben. Es sei entsetzlich. Axilla stand da und schaute auf das Tuch. Darunter musste Archias liegen. Es sah merkwürdig aus. Unförmig. Musste es ja auch sein, wenn er vom Tarpejischen Felsen gesprungen war. Sie blickte wie ein Schlafwandler einfach nur auf das Tuch.


    Die Aussage 'Kein Mensch wäre so dumm, so etwas zu tun' stimmt nicht. Irgend jemand wäre immer so dumm, etwas wirklich Dummes zu tun - nur um zu sehen, ob es möglich wäre. Wenn du in einer versteckten Höhle einen Schalter anbringst und ein Schild aufhängst 'ENDE-DER-WELT-SCHALTER. BITTE NICHT DRÜCKEN', hätte das Schild nicht einmal Zeit zu trocknen.*
    Und auch Axilla hörte nicht auf die gut gemeinte Warnung von Piso. Wie automatisch wanderte ihre Hand zu einer Ecke des Tuches, und sie hob es soweit an, um darunter schauen zu können. Das erste, was sie sah, war ein vorstehender Knochen, der sich seinen Weg durch Fleisch und Kleidung gebahnt hatte und grotesk und weiß gegen die rote Umgebung um ihn herum herausstach. Erschrocken ließ sie das Tuch fallen und machte doch einen Schritt rücklings, stieß mit ihrem Cousin zusammen, an dem sie sich erschrocken und mit klopfendem Herzen festhielt. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen und ihr war entsetzlich schlecht. Sie zitterte am ganzen Körper. Was hatte er nur getan?!


    Was hatte er nur getan...


    Sim-Off:

    *Terry Pratchet (wer auch sonst? :D )

  • Ich weiß es nicht. Eine kurze, lapidare Information. Ich weiß es nicht. Das half Piso um nichts weiter, um rein gar nichts. Ich weiß es nicht. Sie wusste soviel wie er. Rein gar nichts. Es machte ihn krank. Dumpf erinnerte er sich in diesem Moment an eine Wachstafel, die er bekommen hatte... wo war die hin? Er musste sie daheim gelassen haben, auch wenn er sich sicher war, sie mitgenommen zu haben... doch er war in Gedanken viel zu weit abgedriftet, um noch viel daran zu denken. Er konnte es sich denken. Es war das fette Schwein gewesen, das ihn in den Tod getrieben hatte. Der Vescularier, die Qualle.
    Er ließ Axilla los, kraftlos und spürend, wie seine Finger unkontrolliert zuckten. Eine neuerliche Heulattacke überkam ihn, die ihm umso mehr Tränen in die Augen trieb. Was Centho denken mochte, das interessierte ihn überhaupt nicht mehr, der Iulier stand eh nur apathisch herum. Der Flavier registrierte nicht einmal mehr wirklich, dass Axilla auf den Toten zuschritt, auf das Tuch, das ihn bedeckte. Und es, trotz seiner Warnung, angriff und lupfte.
    Erst, als er einen dumpfen Aufprall hörte, wurde ihm klar, dass was geschehen sein musste. Piso blickte auf, nur um Axilla zu sehen, wie sie, käseweiß aussehend und mit dem Schreck im Hirn, der sich in den Augen widerspiegelte, mit einem ihrer Begleiter zusammengestoßen war. Dem Gesocks, mit dem die Iunia da angetanzt gekommen war, hatte Piso bislang überhaupt nicht interessiert, aber er riskierte trotzdem einmal einen Blick auf den Kerl.
    Er schien kein Unfreier zu sein. Ein Römer, wie es aussah, auch wenn Piso Genauigkeiten nicht richtig feststellen konnte – über seine Augen zogen sich Tränenschleier, die seine Sehkraft enorm einschränkten. Was bewiesen wurde mit Pisos seltsamen Schritt nach hinten, den er setzte, als ob er taumelte, woraufhin er mit einem Prätorianer zusammenstieß. Sich leise murmelnd entschuldigend trat er wieder wankend nach vorne, wo er mit dem Schienbein auf eine Art Hocker stieß. Er setzte sich drauf und fluchte leise und ganz unästhetisch, als er merkte, dass es sich um einen Topf Blumen gehandelt und er diese zu Gatsch verarbeitet hatte. Auch schon wurscht. Er nahm, auf dem Blumentopf, eine abwesende, grübelnde Position ein und vergrub sein Gesicht in seinen Armen.

  • Seneca stand einfach nur stumm im Atrium herum. Er war lediglich mitgekommen um seiner Cousine beizustehen und sie in dieser schwierigen Zeit zu begleiten. Er kannte weder ihren toten Ehemann, noch kannte er irgendwen anderes in diesem Raum. Als einfacher Probatus fühlte er sich außerdem ein wenig fehl am Platze, schließlich waren in diesem Raum Männer und Frauen welche wesentlich höhere Ämter inne hatten und sicherlich mit einer gewissen Gleichgültigkeit auf ihn blicken würden, sofern sie ihn überhaupt wahrnehmen würden. So stand er da, und versuchte bedrückt auszusehen, während er eigentlich die ganze Zeit auf seine Cousine acht gab und versuchte aus einer gewissen Distanz ihre Reaktionen und Regungen zu deuten.

  • Verres betrat das Atrium es hatte ja eigentlich keinen Zweifel gegeben das der Prätorianer die Wahrheit gesprochen hatte. Aber er schluckte trotzdem als er den Tot abgedeckt mit einem Tuch sah obwohl das bei weitem nicht sein erster Toter war. Die meisten Leichen die er biss jetzt gesehen hatte waren sogar sein eigenes Werk gewesen. Aber die ganze Stimmung und das alles war ihm doch nicht so einerlei. Aber er besann sich wieder er war ja keine Weichei oder so. Er hielt auf den Führer der Ehrenwache zu. „Ist das der Caius Aelius Archias? Ich muss das kontrollieren ich sollte ihn verhaften.“ Der Führer der Ehrenwache verzog das Gesicht und winkte im mit dem Finger heran. Als sie auf Höhe des Kopfes waren hob er kurz das Tuch an. „Ihn kannst du nicht mehr verhaften. Also geh und lass dem Toten einen würdigen Übergang in die andere Welt.“ War von dem Prätorianer zu hören. Gut da konnte man nichts mehr machen Verres konnte ja schlecht den Toten mit nehmen. Obwohl er das kurz in Erwägung gezogen hatten. Er wand sich allgemein an die Anwesenden. „Im Namen des Kaisers und auf Anweisung des Praefectus Urbi erkläre ich alle Güter und Besitztümer des Caius Aelius Archias für beschlagnahmt. Es darf nichts außer dem Toten das Haus verlassen. Wir werden nach der Trauerfeier das Vermögen einziehen.“ Erklärte er kurz und glaubte das Thema sei damit durch.

  • Centho war leicht perplex als ein Urbaner das Arirum betrat und mit dem kommandieren Prätorianer sprach. Leider verstand er nicht alles was gesprochen wurde. Da der auch den Anfang nicht so ganz mit bekommen hatten da er in seinen Gedanken verfangen war. Um so verwunderter war er ausgerechnet Silius Verres hier zu sehen. Der Mann war keiner Centuria zugeteilt und galt als Salinator´s Mann fürs Grobe. Genaues wusste er nicht er hatte einfach nicht danach gefragt weil er es auch eigentlich nicht wissen wollte. Ein Mann wie Salinator hatte Feinde das war klar und das man da Männer brauchte die sich für spezielle Arbeite nicht zu schade waren stand auch außer Frage. Aber was sollte der den hier? Mittlerweile war er wieder aufgestanden und in die Richtung der Männer gelaufen. Als der Princeps Prior verkündete das Archis Besitz beschlagnahmt sei. Er glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. Archias war über Quarto mit dem Kaiser verwandt was sollte den das jetzt?


    „Silius darf man auf fragen warum?“


    Fragte er verblüfft nach.

  • Hätte ich auch nur ansatzweise geahnt in welche Szene ich gerade hineingetappt war, ich hätte mich sicherlich nicht so eilig am Türsklaven vorbei geschoben um einem kurzen Wortwechsel mit ihm aus dem Weg zu gehen. Als ich die ersten Schritte im Atrium tat konnte ich bereits Centho sehen der einen recht verwirrten Gesichtsausdruck an den Tag legte und einen fragenden Blick durch den Raum warf, allerdings nicht zu mir ... sondern zu einem Urbaner der unweit des mit einem Tuch verdeckten Archias stand ... ein Urbaner? Was hatten die den hier zu suchen? Vielleicht wollte ich es lieber nicht wissen, vielleicht war es ja garnicht Archias der da lag sondern schon wieder jemand anders? Bei den Göttern was für ein Blödsinn natürlich war es Archias, ich konnte einen völlig verwirrten und trauernden Piso und eine aufgelöste Axilla sehen. Seltsam wie etwas so gewöhnliches wie der Tot die Menschen mit so starken Gefühlen überhäufen konnte ...


    Zuerst wollte ich nicht auffallen, lieber nur den mir bekannten Gästen etwas Trost spenden und dann noch Piso und Axilla ein paar beileids Worte aussprechen, wobei ich mir nicht ganz sicher war wie ich das anstellen sollte ...

  • Rücklings an Seneca geklammert stand Axilla da und starrte mit schreckgeweiteten Augen einfach nur auf das Tuch, das gnädigerweise wieder zurück über den Körper gefallen war. Das einzige Geräusch, das sie für einige Momente hörte, war ihr eigener, rasender Herzschlag, der alles andere zu übertönen schien wie eine gewaltige Kriegstrommel. Erst nach und nach drangen auch weitere Geräusche wieder an ihr Ohr, als ihr Puls sich verlangsamte und ihr Atem auch ruhiger wurde. Lediglich ihr Blick blieb vor Schreck geweitet, so dass das Weiße ihrer Augen grell hervorzustechen schien.
    Es waren noch weitere Leute gekommen. Ein Urbaner, der irgendwas von Festnahme faselte und dann davon, dass nichts dieses Haus verlassen dürfte. Sie sah etwas verwirrt zu dem Mann hin. Sie hatte ihn noch nie in ihrem Leben gesehen, aber Centho schien ihn zu kennen. Er nannte ihn zumindest beim Namen. “Aber ihm gehört doch gar nicht alles hier“, gab sie wenig produktiv zu Protokoll. Allerdings war sie insgesamt gerade als wenig produktiv einzustufen. Noch immer war ihre Haut käseweiß, und der Ausdruck der Verständnislosigkeit wollte einfach nicht aus ihrem Gesicht mehr weichen.
    Sie sah beiseite und entdeckte Imperiosus. Auch ein Freund von Archias. So viele Freunde, die ihren Weg hierher gefunden hatten. Ihr blick blieb hilfesuchend auf ihm kleben. Sie verstand das alles hier nicht mehr. Ihr Mann, von dem sie sich noch vor wenigen stunden hatte scheiden lassen wollen, war tot, und nun sollte er verhaftet werden und sein Besitz beschlagnahmt werden. Und was war mit ihr? Wurde sie nun auch verhaftet?
    “Was hat er getan?“, fragte sie niemand bestimmtes im Raum. Sie verstand es nicht. War Archias in irgendwelche kriminellen Machenschaften verwickelt, von denen sie nichts gewusst hatte? Hatte er etwas gesagt oder getan, was er nicht hätte tun sollen? Sie verstand es nicht.

  • Seneca umschloss seine Cousine mit seinem Arm um ihr ein wenig halt zu geben. Auch er hatte noch keine Leiche von nahem gesehen wohlwissend dass dies wohl in Zukunft zu seinem Beruf gehören wird. Irgendwie war er froh dass der Urbane ihn nicht kannte, und er erwartete es auch nicht dass ein Offizier irgendeinen Probatus erkennen würde, jedoch wandte er sich zunächst Axilla zu..


    "Axilla beruhige dich, es wird schon alles gut werden.", sagte er ohne genau zu wissen was den gut werden sollte und was genau ablief..


    Er blickte in die Runde und wartete gespannt auf die Reaktionen, auch wenn er hoffte dass die Situation nicht in irgendeiner Form ausarten würden und er durch seinen Eid gezwungen seien würde einzugreifen...

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