Beiträge von Marcus Aurelius Corvinus

    Ich spürte den Blick, der auf mir ruhte. Ob Ursus etwas ahnte? Ich erwiderte ihn nicht. Gerüchte mochten noch früh genug aufkeimen und sich vermutlich genauso schnell als wahr erweisen. Immerhin war selbst mir bekannt, dass Siv sich nie sonderlich zu einem der Sklaven hingezogen gefühlt hatte. Zumindest hatte ich das stets geglaubt, jetzt wo ich darüber nachdachte allerdings, war ich mir nicht mehr so sicher...


    Zum Glück lenkte Louan mit seinem Wettkampf ab. Ich hatte keine Ahnung, was in Mantua stattfinden sollte, den Aushang hatte ich nicht bemerkt. Vielleicht erklärte dieses geplante Spektakel aber die vermehrten Malereien von jungen, muskulösen Athleten, die seit kurzem in der ganzen Stadt zu finden waren, vermutete ich. Da trat Nuala ein. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen, als sie die Sachverhalte auf den Kopf stellte, doch Louan berichtigte es gleich. Niki seufzte tief, als sie die an sie gerichtete Frage hörte, und Sofia kicherte kindisch. Die Köchin blieb Nuala eine Antwort schuldig und sah sie nur ein wenig grollend an. "Du fährst hin, um dich anzumelden?" stellte ich Louan dann eine Rückfrage. Warum er sich wohl nicht schriftlich anmeldete? Vielleicht verging gar nicht so viel Zeit zwischen der Anmeldung und dem eigentlichen Wettkampf, überlegte ich. Und die anderen mitnehmen...für mich war das kein Problem, es würde sich schon ein Arrangement finden lassen. "Machen da nur Männer mit?" Alexandros. Natürlich. Ich ahnte schon, welchen Hintergedanken er hegen musste. Mein Blick fiel auf Siv. Sie würde doch unmöglich mit dem Kind nach Mantua reiten können...oder? Es würde heftigst durchgeschüttelt werden. Vielleicht zu heftig. Vermutlich wollte sie aber auch gar nicht mit den anderen mitgehen...

    Ohne es zu wissen, dachte ich das gleiche wie Ursus. Ich mochte die lockere Art hier im Haus untereinander. Dass niemand - ich dachte an Fhionn - fast niemand aus der Reihe fiel und doch alle unterscheidlich waren. Das machte mehr aus dem Leben als die graue Suppe des Einerleis, die in vielen Haushalten Einzug gefunden hatte. "So muss es sein", erwiderte ich auf Ursus' Vermutung hin und betrachtete schmunzeld Siv, die sich gerade einen großen Happen Irgendwas in den Mund schob. Mir grauste es schon beim Hinsehen, und auch Niki und Sofia starrten Siv und ihr vermeintlich ungenießbares Etwas an. Alexandros betrachtete erst Siv, dann seine Oliven, dann wieder Siv - und schob dann die vier elliptischen Früchte von sich, augenscheinlich war ihm soeben der Appetit vergangen. Niki war die erste, die ihre Sprache wiederfand und Caelyn ansah, die es wagte, noch einmal zu fragen, was es gab. "Für dich gleich nichts mehr", brummelte sie mürrisch vor sich hin und blieb ihr die wahre Antwort schuldig. Stattdessen wandte sie sich um und rührte geschäftig weiter.


    Die Frage nach dem Wettkampf interessierte auch mich, zumal Mantua recht weit entfernt war von Rom und Hin-, Rückreise und Wettkampf wohl kaum innerhalb der Saturnalien zu bewerkstelligen waren. Da würde es ohnehin Ursus' Zustimmung brauchen. "Natürlich steht es euch frei, zu tun was ihr wollt während der Feiertage. Ich muss allerdings sagen, dass ich eine gemeinsame cena zu Beginn der Festtage eigentlich ganz gut finde. Wir könnten auch einige Klienten einladen, was meinst du, Titus?" wandte ich mich erst an die versammelte Sklavenmannschaft, dann an Ursus. Sofia sah ich aus den Augenwinkeln heraus nicken. "Mo...ment mal, Siv ist schwanger? Aber...ich hab gar nichts gemacht!" ereiferte sich plötzlich Alexandros, der ein wenig länger gebraucht hatte. Ich unterdrückte mühsam ein Grinsen und warf Siv einen Blick zu.

    "Ist ein wenig Langeweile nicht besser, als das Kind zu verlieren?" fragte ich Siv. Im Grunde hatte ich keine Ahnung davon. Ich konnte mir nur vorstellen, dass so ein Kind durch das Schaukeln bei schwerer Arbeit krank wurde oder nicht richtig wachsen konnte. Auch fragte ich mich, ab welcher Größe man es spüren konnte. Jetzt, wo es noch winzig klein war, war es logisch, dass nichts zu erfühlen war. Doch wenn es erst einmal auf Handtellergröße gewachsen sein würde, konnte man sicher auch Tritte fühlen, überlegte ich. "Du bist dünn geworden. Eigentlich sollte es andersherum sein. Vielleicht sollte der iatros noch einmal vorbei kommen. Du brauchst doch Kraft", sinnierte ich vor mich hin. Mir kam der Gedanke, dass Siv vermehrt Frisches zu essen bekommen sollte. Ich würde Niki wohl Bescheid geben.


    Eine Locke kitzelte mich an der Wange. Ich schob sie zur Seite und ließ meine Hand dann halb an meiner Wange, halb auf Sivs Oberarm liegen. "Warum nicht?" hakte ich nach, als sie sagte, dass es ihr keinen Spaß mehr machte. "Pass nur auf dich auf", bat ich sie dann. Wer wusste schon, was die flavischen Sklaven im Schilde führten. "Und wenn es dich tröstet, dann lass dir sagen, dass ich gut die Hälfte der germanischen Worte wieder vergessen habe, die du mir beigebracht hast. Ich denke, ich bin kein Sprachentalent. Zahlen liegen mir mehr." Ich schmunzelte flüchtig. "Vielleicht solltest du einfach mehr reden? Und nicht so oft Germanisch sprechen mit Brix und den anderen?"

    Als es klopfte, ließ ich nicht viel Zeit verstreichen, ehe ich den Besucher hereinbat. Kaum, dass ich danach aufblickte, entdeckte ich allerdings, dass es sich um eine BesucherIN handelte. Kurz schmunzelnd schob ich meine Wachstafel beiseite und lächelte sie an. "Der bin ich. Marcus Aurelius Corvinus. Und wer bist du?" stellte ich die obligatorische Gegenfrage, während ich schon mit einer Hand auf den freien Stuhl wies.

    Hätte ich einen Mantel getragen, wäre es nun an mir gewesen, Celerina den wärmenden Stoff um die Schultern zu legen. Doch trug ich selbst nur eine toga über der tunica, sodass ich diese Geste nicht ausführen konnte - der Arm musste genügen. Mit Celerina im Arm lauschte ich also ihrer Erkenntnis, dass Rot und Gold die trefflichsten Farben seien, und natürlich konnte ich daraufhin nur nicken, entsprachen ihre Worte doch meinen eigenen Gedanken. So musste es sein, flüsterte ein Teil von mir - wenn Celerina meine Ideen als ihre betrachtete, wären stets wir beide zufrieden...obwohl man doch eigentlich nur Frauen solche hintergründigen Schachzüge zuschrieb.


    "Es ist ja noch etwas hin bis zu den Saturnalien. Sehen wir einfach kurz vorher, wie es passt", schlug ich recht optimistisch und ihr zugewandt vor. So nahe saßen wir nun beieinander, dass ich ihr Parfum in aller Deutlichkeit riechen konnte. Es war mir ein wenig zu schwer, passte allerdings zu meiner Verlobten. Wenn Siv diesen Duft getragen hätte... Hastig schob ich die Germanin aus meinen Gedanken. Es kam mir nicht rechtens vor, bei Celerina zu sitzen und an Siv zu denken. Der Keim eines schlechten Gewissens sprang auf und wuchs an. Ich lehnte mich zu Celerina, und diesmal küsste ich sie, wie es sich gehörte, und das schlechte Gewissen schwoll allmählich wieder auf ein erträglicheres Maß ab. "Ist dir kalt?" fragte ich Celerina, als ich mich wieder von ihr gelöst hatte. Ihr warmer Atem strich über mein Gesicht. "Sollen wir gehen?"

    Sofia kicherte seltsam irr und nahm ihre Hand dann fort, man konnte ohnehin weder etwas sehen noch fühlen, und überhaupt machte die Sklavin gerade ihrem Ruf alle Ehre. Auf Sivs Frage ging sie nicht weiter ein, stattdessen sprudelte sie - im wahrsten Sinne des Wortes, denn auch der Daumen tröpfelte verhalten vor sich hin - drauflos. "Oh, ich seh es schon vor mir, Siv! Das hab ich ja nicht mal geahnt, nein wie herrlich, und dabei tut er immer so, als könnte er mit uns Frauen nicht viel anfangen! Und, erzähl mal, wie ist er so? Du weißt schon. Ich find ihn ja eigentlich ganz süß, aber er haut immer ab, wenn er mit mir allein ist..." Ein Krachen, und sie biss wieder herzhaft in ihre Karotte. Niki hatte aufgehört zu rühren und sah an mir vorbei aus der Tür. Wo niemand anderer stand als Alexandros, der entgeistert Sofia anstarrte, wie ich mit einem Schulterblick bemerkte.


    "Hüm?" machte er fragend. Ich trat ein wenig zur Seite, damit er in die Küche kam, und lehnte mich an die schmale freie Fläche an der Wand. Das war eine kuriose Situation. Alexandros betrat nun also die Küche, ging zu Siv und schnappte sich eine Hand voll Oliven aus dem Topf, dann setzte er sich umständlich auf einen Schemel. "Was schaut's ihr denn alle so?" näselte er und blickte nacheinander alle an. Auf meine Frage war immer noch keiner eingegangen, und ein drittes Mal stellen wollte ich sie nicht, also seufzte ich ergeben und sah zu Ursus. "Fragst du dich nicht auch manchmal, wie dieser Haushalt funktionieren kann?" fragte ich ihn und verzog die Lippen zu einem spöttischen Grinsen. "Niki?" "Hm-hmm?" "Was gibt's'n zu essen?" Schweigen. Suppe blubberte. Niki hatte mit dem Rühren inne gehalten und wandte sich nun ganz langsam um. "WAS in Zeus' Namen wird denn das hier heute eigentlich?" fragte sie und sah dabei jeden einmal an. "Wie soll man denn vernünftig kochen können, wenn ihr hier alle rumsteht und alle fünf Minuten fragt, was es gibt, wann es was gibt, wann es mal wieder dies oder das gibt?" "Oha", raunte ich in Ursus' Richtung und grinste noch breiter.

    Sofia wirkte erschrocken, als Siv ihre Meinung zum garum kund tat. plötzlich wirkte sie alles andere als überzeugt davon, dass ihre Vermutung von eben noch Gültigkeit besaß. Sie warf zunächst Niki einen prüfenden Blick zu, dann mir. Weder die Köchin noch ich sagten etwas. Meiner Meinung nach war es Sivs Aufgabe, nicht die meine. Schweigen breitete sich aus, doch nur einen Moment lang. Sofia vergaß sogar, am Daumen zu lutschen, und setzte erst wieder ein, als Siv sich in meine Richtung bedankte, auch wenn ich nicht so recht wusste, wofür. Einen ironischen Unterton konnte ich nicht heraushören, also bedankte sie sich ob meiner Frage? Eine steile Falte schlich sich auf meine Stirn, dann wandte Siv sich dem Soffchen zu, das nun wieder nuckelte. Niki räusperte sich ein wenig verlegen und rührte dann weiter in ihrem Topf herum, offenbar war ihr die Situation ein wenig peinlich. "Hm? Ich? Oh...Ähm. Ja... Schau mal, da drüben auf dem Regal in dem kleineren Topf müsste noch - nein, im rechten da - da muss noch was sein", gab Niki ein wenig verzögert zurück, während Sofia Sivs Bauch anstarrte und Ursus plötzlich mitten unter uns stand.


    Seinen Kommentar hätte ich unter anderen Umständen vermutlich als unpassend empfunden - immerhin bestand die Familie aus mehr als nur uns beiden - in dieser Situation allerdings war sein Scherz eine willkommene Ablenkung, und ich grinste ein wenig zeitverzögert, während Sofias Blick langsam an Siv auf und ab wanderte. "Nicht direkt. Wir-" "Wuh! Echt, Siv? Darf ich mal fühlen? Ist ja total klasse!" Sofia war aufgesprungen, warf Ursus einen kurzen Blick zu, schüttelte den Kopf und legte dann ihre Hand mit dem schlimmen Daumen auf Sivs Bauch, ohne dass sie zuvor einen Einwand erheben konnte. Glucksend grinste sie nacheinander die werdende Mutter an, dann Niki - welche verbissen weiterrührte - mich - der ich mich unwohl fühlte - und dann Ursus, dem sie mit sich vor Freude überschlagender Stimme erzählte: "Siv ist schwanger!" Wieder sah sie zu Siv, deren Tunika inzwischen einen kleinen, roten Fleck in der Bauchgegend aufwies. "Wer ist denn fer Vater? Hm? Alexandros? Oder einer von den feschen Flaviern?" Fröhlich blinzelnd schnappte sie sich ihre blutige Karotte und biss einmal herzhaft hinein.

    Zitat

    Original von Tiberius Decimus Crassus
    Gut, dann hat sich das ja erledigt :D


    Wieso? Vor dem Turnier kommt die Acta raus...
    Wir brauchen diesmal nur ein wenig länger, ist ja schließlich auch die 100. Ausgabe. ;)



    edit: Ah, Missverständnis... Meine Worte bezogen sich auf Modestus' "ist die Frage". ;)

    Zitat

    Original aus dem Impressum der Acta
    Werbeanzeigen können an Germanica Aelia geschickt werden. Der Preis beträgt 1 Sesterze pro Wort in normaler Größe, 2 Sesterzen pro Wort in großer Schriftgröße, pro kleines Bild 20 Sesterzen, pro großes Bild 40 Sesterzen. Die Anzeige wird in der nächsten Ausgabe nach Überweisung der Gebühr veröffentlicht.


    Komm vorbei. :]

    "Ich kann dir da nur beipflichten, consul Aelius. Zwar habe ich erst eine Befragung als Mitglied des Senats hinter mir, doch mein Eindruck als Kandidat bei den vorausgegangenen Wahlen war stets der, dass die Zeit ein Problem darstellte und einige Kandidaten daher nur sehr kurz zu Wort kommen konnten", meldete ich mich zu Wort. Auch, wenn mich diese Zeitknappheit eigentlich nie so direkt betroffen hatte, war mir doch von anderen einiges zu Ohren gekommen. Und besonders den Kandidaten, die für die Befragung vor dem Senat eigens nach Rom reisen mussten, würde eine Verlängerung der Zeit zwischen Kandidaturbekanntgabe und Befragung zugute kommen.

    "Sag ich doch!" pflichtete Niki mir augenblicklich bei und nickte, wohl erfreut darüber, dass ich ihre Meinung teilte. Sivs Begründung für das Durcheinander der Speisen veranlasste mich dazu, eine Braue zu heben. Hunger hatte ich auch dann und wann, aber das bedeutete nicht, dass ich alles miteinander vermengt aß, obwohl letztendlich doch alles zusammen im Bauch landete. Niki war die erste, die die Nase kraus zog, als Siv im Brustton der Überzeugung behauptete, das alles zusammen sei lecker. Die Köchin wirkte dabei ein wenig wie Siv selbst, und ich beobachtete sie ein wenig fasziniert, bis plötzlich die Suppe säumend überkochte und Niki sich erschrocken umwandte und wie wild im Topf zu rühren begann. Dabei murmelte sie stetig etwas vor sich hin, das wir griechische Flüche klang.


    Sofia, die ihren Daumen immer noch im Mund hatte und lutschte, betrachtete Siv kritisch bei ihrem Versuch, aus den unterschiedlichen Sachen kleine Leckerbissen zu fabrizieren. Eine steile Falte hatte sich auf ihrer Stirn gebildet, und als Siv ihre Frage stellte, entließ sie mit einem Plopp den Daumen aus ihrem Mund und gab ihre Meinung zum Besten: "Üärks. Sowas essen nur Schwangere! Ich kannte mal eine Sklavin, die war schwanger, und die hat morgens immer Honig und garum verrührt und aufs Brot gegessen. Widerlich! Du bist doch nicht schwanger, Siv!" Sofia stutze, grinste dann breit. Ein Tropfen Blut tröpfelte auf den Boden. "Naja, solange du deinen Honig nicht mit garum verrührst, brauchen wir uns ja keine Gedanken zu machen!" Der Daumen verschwand wieder in ihrem Mund und Niki sah Sofia mitleidig an. "Also, was macht ihr nun an den Saturnalien?" griff ich meine Frage von vorhin wieder auf und versuchte, damit ein wenig abzulenken.

    "Och. Nur so", erwiderte Brix, und sein Schmunzeln machte trotz des Vollbartes deutlich, dass ihn die ganze Sache ziemlich belustigte. Inzwischen hatte auch Trautwini das Spiel der beleidigten Leberwurst aufgegeben und betrachtete die Sklavin über die Päckchen auf seinen Armen hinweg. "Vielleicht will er sich in Zukunft von dir UND ihr massieren lassen?!" vermutete der nicht gerade feinfühlige Germane hintergründig grinsend auf Sivs mehr rhetorisch gestellte Frage. Dafür kassierte er von Brix ein Stirnrunzeln und ein Kopfschütteln. Auf ihre Bemerkung mit dem Hunger ging keiner von beiden ein.


    Ich selbst filterte die wenigen wichtigen Informationen bezüglich der Sklavin aus den Worten des Händler heraus. Griechin war sie, lesen und schreiben konnte sie. Und den Haushalt also, das Übliche eben Das war alles? Ich hob vielsagend die Brauen und warf dann dem Schwarzen einen Blick zu, den der Händler sich herbeizitierte, damit er die Sklavin aus ihrem Käfig holte. Er ging recht ruppig vor dabei, ünnötig meines Erachtens, da sich die Sklavin durchaus gefügig zeigte. Kurz darauf stand sie also vor mir und sah mich unverwandt an. Das irritierte mich ein wenig, steigerte zugleich aber mein Interesse. Irgendwo hinter mir vernahm ich das germanische Wort für Hunger, doch ich achtete nicht weiter darauf. Tatsächlich war sie recht ansehnlich, wie ich das so beurteilen konnte. "Ah, hm", machte ich. "Kannst du ein Instrument spielen? Massieren? Beherrscht du das Lateinische perfekt? Und seit wann bist du Sklavin, Charis?" Charis... Ein Name, der mich augenblicklich an Epicharis erinnerte, die lectrix der Acta. Ich schmunzelte. Wenn sie auch eine solche Sanftmut in Person war, wäre es durchaus eine Überlegung wert, sie zu kaufen.