Nun blickte Sedulus ein wenig ratlos drein. Er sie nicht verstehen? Ja wie denn auch wenn sie ihm nicht erzählte was sie bedrückte, was ihr durch den Kopf ging. So zuckte er nur mit den Schultern und meinte.
Sicher nicht. Wenn du es mir nicht erklären willst, wie soll ich es dann verstehen? Gedanken lesen kann ich leider noch nicht. Wenn ich es könnte, ich wäre der reichste Mann Roms oder sogar einiges mehr.
Enttäuscht darüber, dass Serrana ihm ihre Nöte und Ängste nicht anvertrauen konnte oder gar wollte, ging er wieder zurück zu dem Sessel in dem er gesessen war, bevor der Streit begonnen hatte und legte seine Lektüre darauf. Dann kehrte er wieder zur Türe um wo noch Serrana stand.
So schlimm siehst du gar nicht aus.
Meinte er noch. Aber Frauen sahen dies eh mit anderen Augen. Auf alle Fälle hätte es recht echt gewirkt, wenn Serrana mit verheultem Gesicht bei ihrer Cousine aufgeschlagen wäre...
Gut, dann will ich dich nicht weiter stören. Falls du mich suchst, ich bin im Garten.
Sedulus brauchte ein wenig frische Luft, auch um nachzudenken.