Beiträge von Didia Titiana

    Titiana setzte sich auf einer der Klinen, als Imperiosus sich kurz entschuldigte, er wollte sich etwas sauberes anziehen, wie er meinte. Titiana schaute sich darum etwas um und fand, dass die Casa wirklich sehr schön war. Doch irgendwie schien es ihr, als wäre sie ziemlich leer, denn sie haben bisher noch keinen der Verwandten getroffen, von denen sie soviel schon gehört hatte. Marcella kam herein und brachte eine paar Trauben und eine Amphore verdünnten Wein.


    Es dauerte nicht lange, da kam auch schon wieder Imperiosus, der sehr traurig aussah. "Was ist denn los Tiberius? Warum bist du auf einmal so traurig?" Titiana, machte sich sichtlich sorgen um ihn und ging zu ihm hinüber.

    Titiana umarmte Imperiosus und war sehr glücklich darüber, dass er auch hier war. Sie schaute kurz nach oben, denn langsam zogen Wolken auf. Die Hitze, die zu Zeit herrschte, konnte man kaum aushalten. Nun gingen sie zum Wagen und setzten sich drauf. Marcella gab Imperiosus eine Amphore, in dem verdünnter Wein drin war. Tiberius gab sofort eine kleinen Becher Titiana, die in hastig trank. Vielleicht sogar ein wenig zu schnell, doch die Hitze war einfach erdrückend.

    Titiana verlies ihre Kajüte und wurde gleich von mehreren Schifsjungen aufgehalten. Sie fand es schon wirklich merkwürdig, dass verhalten von denen, aber zum Glück verlies sie ja jetzt das Schiff und brauchte keine Angst mehr davor zu haben.


    Als sie auf dem Deck ankam, sah sie zum Hafen rüber, als sie plötzlich Imperiosus sah.... was machte der denn hier, fragte sie sich. Sie rannte schnell zu ihm rüber und umarmte ihn. "Was machst du denn hier? Ich dachte du bis noch bei Fausta?" Titiana war ein wenig aufgelöst, als sie Imperiosus wahrhaftig vor sich sah. Nun kam eine blonde Frau auf die beiden zu und nahm das Gepäck von Titiana entgegen, anscheinend war das Marcella, von der Titiana schon gehört hatte.

    Langsam näherten sie sich Italien und Titiana freute sich schon sehr auf die Ankunft in Ostia. Sie wusste, dass ihr auffenthalt in Italien nicht lange sein würde, denn sie wollte ja ihren Vater besuchen. Doch sie würde bestimmt kurz nach Rom fahren, mal hier und dort hören, was es für einen neuen Trasch gibt und was man als Frau heute so tragen muss. Vielleicht würde sie auch mal kurz bei der Casa Artoria vorbeischauen, nur um mal zu sehen, wie Imperiosus so lebt. Doch sie hatte ja nur eine waage beschreibung, wo diese Casa überhaupt liegt...


    2 Tage später.
    Endlich kamen sie am Hafen von Ostia an. Titiana war in ihrer Kajüte, denn sie wollte sich noch ein wenig zurecht machen. Sie konnte ja schließlich nicht so von dem Schiff gehen, dachte sie sich.

    Für Titiana kamen die letzten drei Wochen ziemlich lang vor. Sie fand auch die Schiffsjungen recht merkwürdig, denn alle benahmen sich so komisch, wie sie fand. Darum war sie auch froh, dass sie bald im Hafen von Ostia ankommen würde. Imperiosus versprach hier, dass seine Sklavin sie abholen würde, der er vor 4 Wochen einen Brief gesprieben hatte. Hoffentlich würde Titiana erkennen oder die Sklavin sie!
    Doch darüber muss sich Titiana erst in zwei bis drei Tagen sorgen machen, dachte sie sich.


    Titiana ging auf den Deck, wo die Schiffsjungen für sie ein Tisch hingestellt hatten. Heute würde sie hier mal ihr mahl entgegen nehmen. Alle auf diesem Schiff waren zwar merkwürdig, doch waren sie auch sehr nett zu ihr... manchmal auch zu nett. Dass Wetter war herlich und Titiana sah zur Sonne, die langsam untergehen wollte. Es war ein ehrlicher anblick, wie die Sonne langsam hinten, am ende der Welt, unter zu gehen schien.


    Nachdem es schon dunkel geworden war, schaute Titiana zum Himmel und sah die vielen Sterne am Himmel. Sie wusste genau, dass dort oben die Götter sind und auf sie hinunterschauen. Titiana ging zur ihrer Kajüte, denn sie war schon recht müde gewesen.


    Hier geht es weiter

    Am nächsten Morgen wachte Titiana sehr früh auf. Ihr erster Gedanke, den sie an diesem Morgen hatte, war Imperiosus. Was würde er wohl jetzt gerade machen, dachte sie sich. Sie hatte keinen großen Hunger gehabt, doch als der Schiffsjunge vorsichtig an ihre Türe klopfte und ihr Essen brachte, sagte sie nicht nein.


    Nachdem sie alles aufgegessen hatte, versuchte sie sich auf andere Gedanken zu bringen, indem sie ihre weitere Zukunft plante. Was würde sie wohl als ersten machen, fragte sie sich. Sollte sie ihren Vater besuchen oder doch zuerst ihre Verwandte in Neu Carthago. Sie wusste es einfach nicht.


    Nun ging zu aufs Deck, denn sie brauchte ein wenig frische Luft. Das Wetter war ehrlich und die leichte Brise streichelte ihre Haut, wie schön wäre es jetzt gewesen, wenn Imperiosus bei ihr wäre.

    Titiana betrat das Schiff, dass sie nach Rom bringen sollte. Ihr fiel der Abschied von Imperiosus schwer, doch sie wollte endlich ihren Vater mal wieder sehen, den sie ja auch schon lange nicht mehr gesehen hatte. Wahrscheinlich dachte er schon, dass sie nicht mehr am leben sei.... dieser Gedanke konnte sich einfach nicht verkraften.


    Ein Schiffsjunge brachte sie zu ihrer Kajüte. Titiana legte sich sofort auf das Bett und versank in Gedanken, immer wieder dachte sie an Imperiosus... an seine schönen Augen und an seinem gut gebauten Körper...


    Es war schon spät und Titiana schlief mit diesen Gedanken ein... Morgen ist ein neuer Tag, dachte sie sich, doch sie hoffte, dass sie Imperiosus irgendwann wieder sehen würde in Rom.

    Titiana ging zu Fausta, denn sie wollte sich auch bei irh verabschieden, bevor sie geht. "Salve Fausta." Titiana lächelte etwas. "Ich wollte mit dir reden." Nun schaute sie kurz zu Imperiosus, der ziemlich traurig aussah. "Ich werde bald abreisen. Ich habe ein Captain kennen gelernt, der nach Gallien fährt. Dort werde mitfahren, um dan weiter nach Germanien zu reisen, wo ich meinen Vater besuchen werde." Nun musste Titiana etwas mehr lachen. "Und behalte mir Imperiosus im Auge, damit er keine Dummheiten macht." scherzte Titiana.

    Titiana sah Imperiosus von weiten und wusste noch bicht, wie sie es ihm genau sagen sollte, dass sie schon jetzt nach Germanien reisen würde. Sie war schon zu lange von ihren Vater getrennt und wollte ihn endlich wieder sehen.


    Sie trat auf Imperiosus zu. "Salve." Titiana lächelte, doch sie wusste, dass sie Imperiosus wohl für lange Zeit nicht mehr sehen wird. "Ich wolte es dir als erstes SAgen, bevor ich es Fausta erzähle. Aber ich habe ein Schiff gefunden, dass nach Gallien fährt. Von dort aus, wollte ich weiter nach Germanien, um meinen Vater zu besuchen." sagte sie mit einer etwas bedrückten Stimme. Sie schaute Imperiosus an und sah das geschockte Gesicht von ihm.

    Zitat

    Original von Didia Fausta
    "Der Rat einer Venuspriesterin ist in diesem Fall: Schnapp Ihn dir." flüsterte ich in Ihr Ohr, um dann laut zu Imperiosus zu sagen:
    "Unsere Aufgabe ist es, an den Stränden Zyperns nach Resten der heiligen Muschel zu forschen, mit der unsere Göttin Venus hier an Land gespült wurde. Zu diesem Zweck möchte ich, bevor wir konkrete Ausgrabungen starten nachforschen, welches der wahrscheinlichste Fundort sein könnte. Ich werde mit der hiesigen Priesterschaft reden. Es wäre freundlich, wenn du dich auf den Märkten umhören würdest nach Auffälligkeiten wie Regionen der Insel, wo besonder hübsche Menschen geboren werden, oder das bekannt für kleine Wunder oder glückliche Menschen ist." trug ich meinem Schüler auf.


    Titiana war ein wenig über diese spontane Anwort erschrocken, doch dann wich schnell das erschrockene Gesicht einem lächeln. "Na ja, wenn du das als Venuspriesterin schon sagst, dann werde ich mich daran wohl halten." Titiana schaute wieder zu Imperiosus, der gerade etwas zu Fausta sagte.

    Zitat

    Original von Didia Fausta


    "Er wird sich sicher freuen, dich wiederzusehen. Dann hast du ja wieder eine lange Reise vor dir."


    Titiana nickte Fausta zu. "Ja, das werde ich wohl, aber dann sehe ich ja meinen Vater wieder." Titiana lächelte,bei dem Gedanken daran.

    Titiana war schon früh wach und sah von weiten die Vorbereitungen von Imperiosus zu. Sicherlich ist er ziemlich aufgeregt, dachte sie sich, doch wenn er mal Priester werden möchte, dann muss er dies ja ständig machen, meinte Titiana.


    Nun ging sie ebenfalls von Bord und ging zu Imperiosus. "Salve. Na da hast du dir ja einen schönen Ort ausgesucht". sagte sie zu Imperiosus. Sie war gespannt, ob noch andere Menschen zu dieser Zeremonie kamen.

    Titiana beleitete Fausta und schaute sie im Tempel alles genau an. "Das ist wirklich schön hier." bemerkte Titiana und schaute dabei kurz zu Fausta, die sich anscheinend gerade die Mosaiken anschaute. Imperiosus stand etwas weiter weg, also wagte Titiana es, mit Fausta über ihn zu reden. "Dein Schüler scheint sehr nett zu sein, wenn auch ein wenig schüchtern in meiner gegenwart. Irgendwas fasziniertmich aber an ihm." sagte Titiana und schaute dabei zu Imperiosus, der gerade bei einer Statue von der Aphrodite stand.

    Titiana schaute kurz zu Imperiosus und lächelte, doch ihre blicke gingen schnell wieder zu Fausta. "Ich wollte erstmal nach Germanien, meinen Vater besuchen, denn ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Danach wollte ich nach Carthago Nova, denn die Familie habe ich ja auch schon lange nicht mehr gesehen." sagte Titiana und lächelte dabei Fausta an. Sie fragte sich, ob Imperiosus die Prüfung würde bestehen können, doch er wahr anscheinend ein fleißiger Schüler, dachte sich Titiana.

    Titiana sah das Schiff von weiten und ließ Imperiosus los, gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange und lief los. Nach einer Weile schaute sie sich um udn sah, dass Imperiosus immer noch verwundert am Platz stand. Anscheinend konnte er nicht verstehen, warum er den Kuss bekam und Titiana musste lachen.


    Endlich kam sie am Schiff an und betrat es so leise, wie es nur ging.