Beiträge von Áedán

    Der gallische Sklave war nun wirklich ein wenig überfordert. "Es gibt Mittel, die eine Schwangerschaft verhindern?" wiederholte er skeptisch und es klang wirklich so, als würde er glauben, sie wolle ihm einen Bären aufbinden. "Meine Mutter hat mir immer gesagt, eine Schwangerschaft wäre keine Krankheit. Wieso gibt es dann Mittel dagegen? Ich meine, es gibt Kräuter gegen Krankheiten, ber wenn eine Schwangerschaft keine Krankheit ist, kann es doch auch kein Kraut dagegen geben."


    Dann verzog Áedán auch schon angewidert das Gesicht. "Tilla, ich weiß, dass es so etwas gibt, aber ich will davon nichts hören! Ich bin auch froh, dass ich keine Frau bin und mich mit Monatsblutungen nicht herumquälen muss und ich bin auch froh, dass ich keine Kinder kriegen kann, aber wenn du mir jetzt von so etwas erzählst, geht mir ehrlich gesagt jede Lust auf den Verkehr mit einre Frau endgültig flöten." knurrte der Gallier fast ein wenig verärgert. Das war wirklich kein Thema, über das er reden wollte.

    Es geht darum, dass es einmal mehr Streitigkeiten Sim-Off geschafft haben, das Sim-On so zu belasten, dass eine ID wegfällt, bis das geklärt ist. Dies sorgt dafür, dass ich mal wieder in einigen Bereichen ausharren muss und das nervt mich langsam dermaßen, dass ich ehrlich gesagt nicht mehr verstehen will und kann, warum die Leute immer glauben, dass man alles viel zu ernst nehmen muss.


    Jeder, der weiß, wo mein Char postet, kann glaube ich eins und eins zusammen zählen.

    Sim-Off:

    Keine Namen, weil ich darum gebeten wurde...


    Áedán ließ den Kerl ziehen, kam aber nicht umhin, den Kopf zu schütteln. Seine Herrin überließ er den beiden anderen Sklaven, denn irgendwie schien es hier noch genug andere Menschen zu geben, die Hilfe brauchen konnten.


    Er half dabei, die leichter Verletzten alle zu einem Ort zu bringen und die schwerer Verletzten zu einem anderen. Irgendwer trieb dann auch noch etwas Wasser für die Überlebenden auf und der gallische Sklaven packte einfach nur mit an.


    Irgendwie kam jetzt sein gekränkter Stolz durch. Seine Herrin hatte sich die ganze Zeit über lieber mit ihrem neuen Sklaven beschäftigt und ihn links liegen lassen. Er fühlte sich überflüssig und bislang hatte er auch Brix noch nicht um Rat fragen können. Irgendwie sprach er häufiger mit dem Ehemann seiner Herrin als mit dieser und das fand er schon sehr bekümmerlich.


    Reperaturarbeiten waren nicht gerade das, was er gerne erledigte, aber er konnte es und außerdem gab es für ihn sonst nichts zu tun. Das gleiche galt für Gartenarbeit, mit der er sich überhaupt nicht auskannte.


    Nun hatte der rotblonde, junge Mann nichts besseres zu tun, als bei den Aufräumarbeiten zu helfen, die verletzten Überlebenden zu versorgen und darauf zu warten, dass seine Herrin ihn irgendwann vielleicht doch einmal zu sich rief, weil ihr einfiel, dass sie eigentlich noch eine Leibwache hatte, der ihr gerade, wenn man es genau nahm, das Leben gerettet hatte, weil sie anderen Falls wohl von den Rindern zu tote getrampelt worden wäre.


    Bislang war Áedán immer gewissenhaft seinen Aufgaben nachgegangen, aber all diese Leichen hier auf dem Hain und der Mord, der geschehen war, stimmten ihn sehr nachdenklich. Die Römer mochten ihre Götter anders nennen, aber im Prinzip ließen sich die Namen austauschen und es waren doch die gleichen. Irgend etwas ganz seltsames war hier passiert und hatte ihn sehr nachdenklich gestimmt.


    Was sollte nur aus ihm werden? Er hatte einen Fehler gemacht und einige seiner Freunde waren dadurch gestorben und er in der Sklaverei bei dieser Frau als Besitz gelandet. Nun war hier eine Rinderherde eingefallen -warum auch immer - und es waren wesentlich mehr Menschen gestorben.


    Was würde er nun tun? Pläne mussten gemacht werden. Eine neue Aufgabe musste für ihn her. Seine Herrin brauchte ihn kaum noch und beschäftigte sich lieber mit ihrem neuen Ägypter. Das wollte er nicht mehr ertragen müssen. Dafür fühlte er sich zu stolz. Deswegen nutzte er nun auch seine gesamte Kraft, um zu helfen. Jede helfende Hand war gerade wertvoll und er war sich nicht zu schade dafür...

    Der Gallier blickte Charis nachdenklich an. "Ich möchte Cimon so gerne einen Brief schreiben. Wir waren Freunde und haben uns gestritten kurz bevor er mit seinem Herren weg ist und das tut mir so schrecklcih leid. Ich möchte mich bei ihm entschuldigen und ihm erzählen wie es mir jetzt geht und... naja... er fehlt mir einfach. Wir konnten über so ziemlich alles reden und er hat mir auch viel erklärt und jetzt ist er einfach weg." versuchte er der blonden Leibsklavin seiner Herrin zu erklären. "Ich möchte ihm einfach einmal ein Lebenszeichen schicken. - Meinen Eltern brauche ich nicht zu schreiben. Die können ja weder lesen noch schreiben. Deswegen konnte ich es ja auch nicht, als ich hierher kam, Charis."

    Áedán stutzte und blickte Tilla Romania verwirrt an. "Ich glaube, das sind nur Gerüchte." meinte er überzeugt. Dann schüttelte er den Kopf. "Ich glaube, ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Sie kann ja nur schwanger werden, wenn ihr Mann bei ihr liegt und ich gehe mal davon aus, dass er das tut und sie wird wohl kaum mit sonst wem ins Bett gehen, wenn sie doch ihrem Mann ein Kind schenken will. - So meinte ich das eigentlich. Ich bin heute irgendwie ziemlich durcheinander." murmelte der rotblonde Gallier.

    Ich muss meiner Wut jetzt öffentlich mal Luft machen. Ich bin tierisch genervt.


    Das Problem, mit dem ich mich konfrontiert sehe - zum dritten Mal nun - ist dass Sim-Off-Streitigkeiten ins Sim-On gezogen werden oder davon ausgegangen wird, dass Sim-On-Geschehnisse nur deswegen passieren, weil Sim-Off irgendwer was gegen irgendwen hat.


    Ich hab hier angefangen, weil mir das Board empfohlen wurde von jemanden, der bei mir im ICQ Histar heißt. Ich dachte, ey, große Community. Da kann man ja nur Spaß haben. Sind ja genug Mitspieler da.


    Langsam aber sicher bin ich einfach nur noch genervt. Egal was für Meinungen man Sim-Off von Spielern hat, man kann doch wohl in aller Ruhe miteinander spielen und Sim-On-Intrigen auch Sim-On-Intrigen sein lassen und Sim-Off-Streitigkeiten mal schön außen vor lassen, oder?


    Auch ich hab nicht von jedem Spieler hier eine sonderlich hohe Meinung und es gibt wohl auch genug, die auf Grund meines Schreibstils und meiner Charakterauslegung und meiner Art Probleme mit mir haben, aber deswegen kann man doch wohl noch friedlich Co-existieren. Wenn man wirklich was gegen jemanden hat, gibt's genug andere Spieler, dass man sich aus dem Weg gehen kann und wenn ich jetzt schon wieder PNs kriege, in denen steht, dass ich warten muss, weil man Sim-Off wegen irgendwas angefressen ist, weil da wieder irgendwie das Gefühl aufkommt, es liefe Sim-Off was ab, was Sim-On das Play stört, krieg ich nen mords dicken Hals.


    Ich bin seit 2 Jahren Spielleitung in einer Live-Rollenspiel-Gruppe und habe eines gelernt: Show must go on. Wenn mal was nicht so läuft, wie man es sich wünscht, muss man das beste draus machen, sich selbst in seinen Rollenspieler-Arsch treten und das beste draus machen und zeigen, dass man auch mit allen Widrigkeiten klarkommen kann. Selbst wenn da mal Sim-off jemand ne Intrige spinnt, um dem Char eines anderen Sim-On eins reinzuwürgen, kann man das mit verdammt guten Rollenspiel wett machen. Ich hab das bei uns in der Live-Runde oft genug erlebt und oft genug gemacht und niemals den Schwanz eingezogen und mich davon getrollt.


    Jeder anständige Rollenspieler weiß, dass man auch einfach mal drüber stehen muss, wenn was nicht anständig läuft. Klar, darf man mal angefressen sein. Klar, geht einem mal was gegen den Strich. Und klar hat man auch einfach mal keinen Bock, aber meine Güte, es ist ein Spiel. Nur ein Spiel. Spiele sollen Spaß machen und nicht zu ernst genommen werden. Das Leben ist ernst genug und wenn man Spaß an einem Spiel haben will, muss man aufhören, sich selber zu ernst zu nehmen.


    Mir vergeht auf jeden Fall jetzt endgültig langsam der Spaß, weil ich seit April mitspiele und das jetzt das dritte Mal ist, dass ich mich als Opfer einer solchen Aktion fühlen muss, weil für mich mal wieder der Spielfluss flöten geht, weil irgendwer keinen Bock mehr hat. -_-


    lG
    Natascha


    PS: Sollte sich irgendwer angegriffen fühlen oder meine Wortwahl mies findet, tut's mir leid. Aber ich bin grad echt geladen.

    Áedán sah die blonde Frau aufmerksam an. "Ach, ich habe mir eine Auszeit gegönnt. Seit den Nemoralia geht meine Herrin kaum mehr hinaus und so... na ja... ich gönnte mir einfach einen Ausflug. Ich werde in der Villa nicht gebraucht und wollte mich ein wenig umsehen." beantwortete der gallische Sklave ihre Frage. "Es ist einiges vorgefallen in der letzten Zeit und mit ihren ganzen neuen Sklaven... naja... fühl mich überflüssig."

    Sim-Off:

    Sorry, ich krieg momentan irgendwie die Anreden durcheinander. Im HRR isses einige Jhd später und irgendwie ... is ja egal... normaler Weise merk ichs. :D


    "Was ist denn ein nomenclator, Herr?" fragte Áedán interssiert nach, auch wenn es ihm nicht gefiel, dass Okhaton mit ihm gemeinsam die gleiche Aufgabe erledigen sollte. "Was macht der so?"


    Dann kam ein Sklave hinzu und entschuldigte Sivs Abwesenheit.


    Corvinus schien nicht all zu erfreut zu sein, gab allerdings gleich die Aufgabe alleine in die Hände des gallischen Sklaven.


    "Die Luftwurzeln sind das, was jetzt auch oben drüber steht, oder? - Ich... ich glaube zwei Pflanzen kann ich auch alleine tragen, wenn Ihr mir sagt, wo genau ich hinmuss. Ich weiß nicht, ob Okhaton... naja... er kann schon mit... Ich muss dann eben auch auf ihn aufpassen und nicht nur auf die Pflanzen. murmelte der junge rotblonde Mann.

    Áedán nahm seine Hände von den Schultern seiner Herrin und erhob sich wieder. Nun, da sie seine Hände nicht mehr für eine Massage brauchte, hielt er es für angemessen, ein wenig mehr Abstand zur Flavia aufzunehmen, die sich nun die Tunica von Charis schließen ließ, ohne diese groß weiter zu beachten.


    Fragend blickte er die blonde Thrakterin an und hoffte, später von dieser zu erfahren, was genau denn da nun vorgefallen war.


    "Wenn du so fragst, Herrin: Ja, ich hätte Hunger und ich mag Fisch. Bei unserer Siedlung war ein Fluss. Ich habe oft einmal welche gefangen." beantwortete der rotblonde Gallier und hängte dann noch eine Erklärung an.


    Seefisch hatte er zwar bislang noch keinen gegessen, aber Fisch war für ihn einfach nur Fisch.

    Ein paar Worte, welche an ihn gerichtet worden waren, rissen ihn aus seinen Gedanken. Die Begebenheiten bei den Nemoralia hatten ihn gerade sehr beschäftigt. Immerhin hatte es dort einen Mord gegeben und man hatte seine Herrin damit in Verbindung gebracht. - Zwar war sie nicht die Mörderin, aber man unterstellte ihr einen Frevel und irgendwie hatte der gallische Sklave das Gefühl, er hätte besser auf die Flavia aufpassen müssen.


    Es war ohnehin alles sehr merkwürdig gewesen und hätte er Celerina nicht auf den Baum verbracht, wäre sie wohl zertrampelt worden, als diese wildgewordene Rinderherde über den Hain hereingebrochen war.


    "Äh, ja... Custos corporis von Flavia Celerina bin ich..." murmelte er zur Antwort udn klang dabei noch ein wenig abwesend. Dann jedoch wurde sein Blick etwas klarer und schon sah er die blonde Sklavin direkt an. "Ich... war in Gedanken... entschuldige."

    Da Cleomedes sich um Domina Celerina kümmerte, die zu seinem Schrecken vom Baum gefallen war, weil sie augenscheinlich von einer Ohnmacht übermannt worden war, sah der gallische Sklave sich nach Hilfe um.


    Die Szenerie war unüberschaubar. Überall lagen niedergetrammelte Menschen, manche tot, andere noch lebendig und irgendwie gab es viel zu viele Verletzte. Jeder, der gerade noch stand, war ihm recht und so sprach er einen Mann an, den er als südländisch erkannte und deswegen als Römer vermutete.


    Woher hätte er auch wissen sollen, dass dieser "Skythe" der Mörder des Geliebten der Flavierin war?


    "Hey! Hilf mal! Greif mit hin! Wir müssen diese Frau dort auf die Seite bringen! Sie braucht Hilfe! Hier brauchen alle Hilfe! Nicht weggehen!" sprach Áedán ihn an und hielt ihn sachte am Arm fest.


    Da es ihm nicht an Aufmerksamkeit fehlte, was potenzielle Gefahren anging, erblickte er den Dolch und erstaunt - aber auch skeptisch - blickte er den Mann an. "Was hast du denn mit dem Dolch da zu schaffen? Die Nemoralia sind ein friedliches Fest! Was hast du gemacht?" fragte er den Fremden doch beinahe etwas dreist.


    Sim-Off:

    Ich war mal so frei.

    Wäre der Baum nicht voll gewesen, hätte er Okhaton auch noch hinauf gezogen. An Kraft fehlte es ihm immerhin nicht. "Ohkaton! Da! Platz!" rief Áedán und zeigte auf einen Baum in der Nähe, auf dem bislang nur ein Sklave saß und auf den der Ägypter sich zweifellos retten konnte, wenn er dies nur wollte. Die meisten Rinder schienen zwar vorbei zu sein, aber das Donnern verhieß nichts gutes. Es kam sicherlich noch einiges nach.


    Dass er seine Herrin am Ende im Eifer des Gefechtes ein wenig unsittlich berührt hatte, war ihm eigentlich egal. Seine Aufgabe war, sie in Sicherheit zu bringen und das hatte er nun wirklich getan.


    Seine Leibwachenpflicht hatte er damit mehr als eindeutig erfüllt und dass die Leiche des anderen Sklaven nun sicherlich zertrampelt wurde, war mir auch egal, denn wer tot war, war tot und wer sich retten konnte, würde leben.


    "Herrin, was ist da vorgefallen? Habe ich einen Fehler gemacht? Hätte ich bei dir bleibren sollen? Domina Celerina?" fragte der Galliersie eindringlich über das Trampeln der Hufe hinweg.

    Nach der Empfehlung des Ehemannes seiner Herrin hatte Áedán tatsächlich beschlossen, sich mit dem Maior domus über seine Aufgaben zu unterhalten. Die anderen Sklaven hatten ihm gesagt, er würde sich aktuell im Atrium aufhalten, weshalb er sich dorthin auf den Weg gemacht hatte, in der Hoffnung, ihn dort tatsächlich anzutreffen.

    Das "Vielleicht" klang für Áedán nicht wirklich vielversprechend, aber was hätte Dominus Corvinus auch sonst sagen sollen? Der gallische Sklave hörte dem Ehemann seiner Herrin aufmerksam zu.


    "Es wäre mir eine Ehre, Euch begleiten zu dürfen, Dominus." versicherte der rotblonde Mann dem Aurelius und nickte zustimmend, als es um Brix ging. Ja, er würde wohl wirklich mal mit dem Maior Domus sprechen. Ein Sklave, der untätig herumsaß, war ohnehin unnütz und Langeweile brachte ihn ja auch nur auf dumme Ideen.


    "Diese Orchideen also. - Ich werde das mit Siv machen, sobald sie auftaucht." sprach Áedán und machte dabei ein ernstes Gesicht.


    Die nächste Frage ließ ihn fragend dreinsehen. "Ich glaube schon. Es käme auf einen Versuch an. Claudia Romana werde ich mir merken können." antwortete er. "Aber es geht um etwas anderes, habe ich das Gefühl."


    Der schlauste Gallier unter dem Himmel mochte er nicht sein, aber gänzlich dämlich war er auch nicht.

    Erstaunt blickte Áedán die blonde Sklavin an. Sie hatte die Herrin verraten? Das hatte er von Charis nicht wirklich erwartet, aber was wusste er schon von dieser Sklavin, die eigentlich die Leibsklavin von Domina Celerina war.


    "Domina?" wandte er sich fragend an seine Herrin und blickte dann Charis irritiert an. Was genau sollte nun aus der Sklavin werden? Würde sie weggeschickt werden? Was genau hatte sie eigentlich getan?


    "Wenn ich dich weiter massieren soll, brauche ich noch etwas Öl." meinte der rotblonde Sklave leise.

    Die gesamte Szenerie war für ihn kaum überschaubar. Seine Herrin kreischte und irgendwie war sie wohl auf eine Leiche gestoßen. Den Tod des Mannes schien sie sehr zu bedauern und irgendwie war da wohl ein Mord geschehen. Während sich ein ihm fremder Sklave, Cleomedes und Okhaton anscheinend daran dachten, Celerina irgendwie festzunehmen und was auch immer zu mache, wurde Áedán hellhörig. Dieses donnernde Grollen kam ihm bekannt vor.


    "Wir sollten dies verschieben." meinte er eindringlich. "Herrin, da kommt Unheil auf uns zu! Wir sollten... vielleicht auf die Bäume..." meinte der gallische Sklave und packte die Flavierin am Arm, entriss sie dem fremden Mann und hob sie einfach, als hätte er sonst nichts besseres zu tun, nach oben, auf dass sie sich an einem dicken Ast festhalten möge. Die Rinder kamen immer näher und für ihn gab es nur eines: Seine Herrin musste auf diesen alten, dicken Baum, damit sie dort oben in Sicherheit war.


    Sim-Off:

    Ich fühle mich gerade an König der Löwen erinnert.

    Irritiert blickte der Gallier den Griechen an. "Ja, der Löwe hat gut gebrüllt, aber Hunde die bellen, beißen nicht. Wenn ich den später treffe, kriegt er einen Schlag ab, der ihn Hören und Sehen vergehen lassen wird." knurrte Áedán.


    Okhatons Frage ließ den rotblonden Mann dann jedoch verwirrt blinzeln. "Ich komme aus Gallien. Die Siedlung meines Stammes ist unweit der alten Stadt Bibracte." erklärte der Sklave dem anderen Sklaven seiner Herrin. "Viele bei uns haben blondes oder rotes Haar, aber es gibt auch Menschen mit etwas dunkleren Haaren. Vor allem seit die Römer bei uns sind."


    Damit gingen sie auch schon wieder neben Domina Celerina her, welche eine wirklich wunderschöne Statue mit sich führte.