Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    "Du hörst mir nicht zu, Irminar, Du hörst mir nicht zu." Plötzlich krachte es und er dachte gleich ginge die Welt unter. Mühsam erhob er sich und schwankte langsam auf seinen Cousin zu. "Loki, steck das Sax weg," murmelte er und hatte Mühe ihn vernünftig zu erkennen. Irgendwie gelang ihm der Weg bis zu Aulus und seine Hand legte sich auf seine Schulter um wenig später runterzurutschen, als er schwankte. Er drehte sich um und sank schwer auf eine der Klinen. Es schien, als wäre er mit seinem Latein am Ende.

    Nun auch noch das Bankett. Das war nicht so ganz seine Sache. Er vermisste den anderen Part, den an seiner Seite. Seufzend jedoch begab er sich zu dem Bankett und erschien plötzlich hinter seiner Cousine. "In der Regel sitzt der LAPP dort in der Mitte und dann drumrum der Hierarchie entsprechend. Ob das heute auch so ist...," meinte er mit einem Schulterzucken.

    Zitat

    Original von Marcus Annaeus Scipio
    Ich nickte Magnus und Venusia zu, denn dieses Thema konnte man auch gut ein andermal besprechen! Und als sich der Mann meiner Zukünftigen vorstellte schaute ich nicht schlecht! Ein Annaeer? Das war wirklich eine Überraschung. Slave Modestus, das ist aber eine Überraschung! Was führt dich nach Mogontiacum? fragte ich meinen Verwandten, es war immer schön mal etwas von der Familie zu hören. Ich bedankte mich bei ihm für die Glückwünsche und das Geschenk, und entschuldigte mich, da es nun an der Zeit war, für das leibliche Wohl der Gäste zu Sorgen. Ich trat in die Mitte des Gartens und sorgte für die Aufmerksamkeit der anwesenden. Die kleinen Gespräche verstummten und ich räusperte mich.
    Liebe Freunde und Verwandte! begann ich dann Ich danke euch noch einmal, dass ihr es einrichten konntet Verina und mich bei diesem wichtigen Tag zu begleiten! Viele von euch kennen den doch sehr langen Weg, welchen uns die Götter auferlegt hatten. Wir mussten sehr lange auf diesen Tag warten! Doch nun, nun ist es endlich soweit! Endlich hatten die Götter ein einsehen, und uns den Weg geebnet! Wir haben euch heute hierher eingeladen um unsere Verbindung nun öffentlich bekannt zu geben. Aus diesem Grund möchte ich nun hier und heute offiziell und vor den Augen aller Versammelten bei dir Valentin, als Oberhaupt der Familie Duccia und bei dir Ancius als ihren nächsten Verwandten um die Hand dieser wunderbaren Frau anhalten! Ich schaute die beiden Männer an, um noch einmal ihr Einverständnis zu bekommen, bevor dann unsere Verlobung offiziell war.


    Erstaunt sah er auf, als sein Name fiel und er trat einen Schritt vor. Einen Moment schwieg er und sah sich in der Menge um und schwieg noch einen Moment, nachdem er Ancius kurz zugenickt hatte. Dann sah er auf Verina und scipio und hob seinen Becher. "Als Furisto, Oberhaupt der Sippe, erteile ich Euch hiermit meinen Segen! Mögen die Asen und Wanen stets über Euch wachen und die Nornen ein positives Schicksal für Euch bereit halten. Scipio, auch wenn IHr noch nicht offiziell vereint seid, erlaube mir dennoch Dir zu sagen: Willkommen in der Familie!"

    Mühsam erhob er sich und sah seinen Cousin an. "Du verstehst gar nichts! Rein gar nichts! Familie, Aulus! Familie! In guten wie in schlechten Zeiten und wahrlich, wir haben genug schlechte Zeiten überstanden, als das wir nicht auch weitere überstehen könnten. Und wenn es nur einer ist, dem es schlecht ergeht, dann ist die Familie da ihm zu helfen. Du aber trittst die Familie! Trittst Venusia!" Er schüttelte den Kopf und bereute es gleich wieder, weil er sich festhalten musste. "Geh, wenn Du meinst gehen zu müssen, aber damit könntest Du nichts falscheres tun, denn das Du nicht erwünscht bist, das entspringt ausschliesslich Deiner blinden, sturen Phantasie."
    Mühsam setzte er sich wieder und hielt sich den Kopf.
    "Geh und sieh zu, wie Du alleine fertig wirst," meinte er müde. "Oder bleib und sieh zu, wie die Familie für Dich da ist. Denn nichts anderes wollte Venusia sein für Dich. Es mag sein, dass Du das anders siehst, aber die opfert sich für die Familie auf. Herrjeh, wie oft musste sie schon Krügen ausweichen, die ich in Wut und Suff durch die Gegend geschmissen habe? Wie oft kämpfen um einen von uns, der dem Niedergang näher war als dem Leben? Was musste sie alles schon über sich ergehen lassen, schon ehe sie hier war und dann noch hier? Glaubst Du wirklich, sie würde das alles tun, weil sie wem schaden will? Sie tut es, weil wir eine Familie sind, weil sie uns liebt, wie wir sie lieben sollten und tun und weil sie für die Familie alles tun würde." Er sah ihn an und etwas eigenartiges lag in seinem Blick.
    "Ich habe es oft selbst nicht verstanden, oft sie verflucht, mit Dingen nach ihr geworfen, sie verletzt. Mich mindestens 10fach dafür verflucht es getan zu haben. Aber sie hat nie aufgegeben und alles getan, das es irgendwie wieder gut wurde. Sie hat sich für aufgeopfert. Und alles was sie bekommt ist noch mehr Verletzungen und Mißachtungen. Das hat sie nicht verdient, wie Du es nicht verdient hast alleine mit Deinen Problemen zurecht kommen zu müssen.
    Wir waren, wir sind und wir werden immer eines sein: Eine Familie!
    Sieh es so, oder lass es. Aber wenn Du keine Familie mehr hier siehst, dann geh, denn dann bist Du verloren und mögen die Asen und Wanen sich Deiner Seele annehmen."
    Er klang immer müder und erschöpfter. "Familie, Irminar," wiederholte er sanft. "Und ich dachte bisher, Du seist ein Teil davon. Familie gehört zusammen!"
    Ihm war übel und er sah blass aus, aber dennoch sah er seinen Cousin unverwandt an.

    "Ein freundliches Männergespräch," murmelte er noch immer zu benommen um wieder auf die Beine zu kommen. Aber sein Tonfall sagte sehr wohl, dass da mehr war. Er drehte den Kopf zu Aulus und funkelte ihn böse an. "Du willst es nicht verstehen," murmelte er und dann drehte er sich ganz und setzte sich mit dem Rücken gegen den Sessel, weil sich die Welt immer noch drehte. "Sturer als jeder Wolf es jemals war. Sturer als der stureste Esel," murmelte er mehr zu sich.

    Wenn Du hoch hinaus willst, brauchst Du ein Konto. Wer Dir dann die Dinge darauf besorgt und wie, ist letztlich (fast) wurscht.
    Fast deshalb, weil alles ausgespielt werden muss, da Du sonst Ärger mit den Aedilen, Praefecten oder gar der SL bekommst ;)
    Heisst: besorg Dir nen gescheiten Patron, der auch mal die Kohle locker machen kann Dich in einen Ordo zu bekommen, sei es den Stadtordo oder Equester und alles ist kein Problem. Wenn es nur um das Geld geht, brauchst Du auch kein Konto, wenn es allerdings um Grundstücke geht, musst Du eines haben, weil man Dir die sonst nicht zuschreiben kann.



    Ein paar andere Dinge sind in der WISIM und dem RPG dahinter auch noch inkonsequent. Eine Veranstaltung geht z.B. real über 2 oder 3 Wochen, gespielt eben ein Tag oder zwei, in der WISIM werden Waren dazu kostenfrei angeboten, müssen aber real nach einer Woche wieder entfernt werden und werden so auch in einem Edikt, wenn es nicht geschieht deklariert (also länger als sieben Tage on). Das kollidiert mächtig und wäre auch noch mal interessant eine Alternative auszubaldowern.

    Die Hausregelung gilt ausserhalb der WISIM und definiert sich an der Mitgliederzahl der Familie im Ort.


    Öffentliche Gebäude wie auch Spiele sollten in der WISIM gekauft werden, allerdings bin ich mir nicht zu 100% sicher, ob sie das dann auch immer werden.

    Zitat

    Original von Lucius Albius Decius
    Nehmen wir die Pferdeauktion der Duccier doch mal als Beispiel. Mein Char hat jetzt bis 300 Sesterzen mitgeboten - für den Preis bekomme ich auch ganz einfach Pferde im Wisim. Mehr würde ich aber nicht bieten, schon garnicht wenn der Auktionator irgendwelche Leute erfindet, die im Publikum stehen und den Preis hochtreiben. Das trägt vielleicht zum RP bei, ist aber im Grunde irgendwo Betrug, zumindest in meinen Augen.


    Man beachte dazu bitte folgende Post:


    [Eventum] Die große Auktion der Hros Duccia


    [Eventum] Die große Auktion der Hros Duccia


    Ganz explizit das sim-off darin:


    Zitat

    Sim-Off: Zur Info: Die Auktion ist rein sim-on. Wenn jemand jedoch sein Geld auch in der WISIM entsprechend einsetzen will, bitte ich um eine kurze Nachricht


    Wo siehst Du da Betrug?

    Zitat

    Original von Sextus Duccius Parfur
    Doch sein Vater saß nicht lange allein, noch bevor alles anfing, wenn auch recht knapp kam Sextus an und lies sich neben Valentin fallen. Er hatte aber zum Glück das Bier noch bemerkt, so dass dieses nicht umgestoßen wurde.
    Sextus grinste zu dem Mann und meinte: „Heilsa! Darf ich fragen wer du bist? Du siehst meinem Vater so ähnlich... Du musst wissen, ich hab ihn in den letzten Wochen kaum zu Gesicht bekommen, deshalb bin ich mir nicht ganz sicher.“


    Er seufzte innerlich, denn es war klar gewesen, dass er nicht hatte alleine bleiben können. "So?" fragte er zurück. "Keine Ahnung. Müsste man Deinen Vater kennen? Ich bin nur irgendwer," antwortete er freundlich aber mit einem Unterton, der nicht ganz klar ließ, ob er sich freute oder nicht. "Solltest Du nicht beim Comes und beim LAPP sitzen? Immerhin bist Du der Duumvir und somit der Vertreter der Stadt."

    Nur mühsam kam er wieder auf die Beine und schwankte dabei gefährlich, auch wenn er der Meinung war, das die Welt schwankte. Er sah seinen Cousin an und etwas müdes und zugleich resignierendes lag in seinem Blick. Sich mit dem Handrücken den Mund abwischend, sah er ihn an und schüttelte sachte den Kopf. "Du willst es nicht verstehen, mhm?" kam es müde über seine Lippen. "Nein, anscheinend willst Du es wirklich nicht verstehen. Für Dich sind all jene, die Dir helfen wollen Feinde und müssen bekämpft und verletzt werden." Er blinzelte um den roten Schleier vor dem Auge fortzubekommen. "Was ist nur aus Dir geworden," sagte er traurig und drehte sich dann um, ging in Richtung Tür und sah Venusia nur schemenhaft. "Ich erkenn Dich nicht mehr wieder, Irminar," meinte er noch und machte noch einen Schritt, eh er wieder in die Knie ging und sich benommen am Sessel festhielt.

    Er versuchte die Schläge abzuwehren und schaffte es schliesslich ihm von unten die Doppelfaust aufs Brustbein zu knallen. Sein Kopf dröhnte und er sah nur noch aus einem Auge. Er schmeckte Blut und schluckte mit jedem Atemzug welches, während vom Auge her auch welches das Gesicht runterlief. Das Atmen fiel ihm schwer, angesichts der Rippen, die was abbekommen hatten, aber er wollte nicht aufgeben. "Sie hat sich Sorgen gemacht! Wollte Dir helfen!" knurrte er. "Sie ist Deine Familie! Wir alle hier! Glaubst Du, wir lassen einander im Stich, nur weil Du meinst den Laffen spielen zu müssen? Verdammich noch eins, nein! Sie meinte es gut und was tust Du? Behandelst sie wie den letzten Dreck und verletzt sie tiefer, als es je einer schaffte." Ob das stimmte, wusste er nicht, da er sie zu lange nicht gesehen hatte, aber zumindest war sie tief verletzt. Als er das Rumsen hörte, fuhr er rum und bemerkte dadurch den folgenden Schlag nicht, der ihn erstmal spüren ließ, das die Erde sich doch drehte und schwer zu Boden gehen ließ. Nun schien sein Kopf zu platzen und er fing sich mit Mühe auf den Händen ab, spuckte jedoch Blut auf den Fußboden.

    Er war ein völlig ungeübter Kämpfer aber in seiner Wut war er zu DIngen fähig, die er nie gedacht hätte, dass er die können würde. Wie damals, als er um Alruns Leben kämpfen musste und dabei selber fast draufgegangen wäre. Aber er hatte gegen einen Krieger gesiegt, gegen den er von Anfang an eigentlich keine Chance gehabt hatte. Zu einem hohen Preis. Und das schien auch hier ein teurer Kampf zu werden.
    Der erste Schlag ließ ihm die Unterlippen aufplatzen, welche fast sofort anschwoll und blutete. Die nächsten Schläge auf seinen Oberkörper konnte er teilweise abfangen, weil sie unkoordiniert, dadurch jedoch nicht weniger hart wirkten. Zwei trafen dennoch seine Rippen und er atmete nach dem Zweiten schon in kürzeren Abständen. Doch irgendwie drang der Schmerz nicht wirklich zu ihm vor. Er wollte diesem Kerl, der da ein Cousin von ihm war, Vernunft eindreschen und so sah er mit einem Mal seine Möglichkeit, als wieder zwei Schläge auf ihn eindrangen und rammte gleichzeitig seine rechte Faust gegen den Bauch von Aulus und die Linke gegen den Hals. Das er dabei auch schwer getroffen wurde, musste er in Kauf nehmen. Keuchend senkte er danach den Kopf, nahm den halben Schritt Anlauf, rammte ihm den gegen die Brust und beförderte sie beide über den kleinen Beistelltisch, der die urplötzliche Gewichtszunahme gar nicht mochte und mit einem lauten Krach zerbrach und das Geschirr darauf klirrend zerbrach, zu Boden, wo er sich förmlich in ihn zu verkrallen suchte. "Was bei Loki ist mit Dir los, Du verrückter Kerl?" knurrte er nicht mehr so sauber verständlich, da die dick geschwollene Lippe das Reden nicht einfacher machte. "Weisst Du überhaupt, was Du mit ihr angestellt hat? Sie hat, bei allen Göttern, versucht Dir zu helfen und was machst Du?? Du kennst sie doch längst Du ..." wieder traf ihn was, aber sein Knie traf ebenfalls was.

    "Wahrscheinlich ist der längere Weg sogar besser," meinte er noch, war dieser doch weniger stark frequentiert und somit nicht so afällig für gewisse Widrigkeiten. "Die Urkunde ist ausgestellt. Willst Du sie ihm übergeben oder soll ich?" Er musste leicht schmunzeln. "Ja, es ist ein Großcousin von mir. Vielleicht kennst Du ihn, ihm gehört die Hros Duccia."

    Es war eigentlich nichts Großes was er wissen wollte, nur eine Information. "Du weisst vielleicht, dass ich der Klient der Augusta bin? Nun habe ich auf die letztmaligen Briefe keinerlei Antwort erhalten. Nun gut, sie hat auch vorher nicht jedes Mal geantwortet, aber langsam mache ich mir doch etwas Sorgen um sie. Weisst Du etwas über sie? Ob sie vielleicht krank ist, verreist oder sonst etwas in der Art?"
    Und dann war da noch eine andere Kleinigkeit. "Ein alter Freund von mir, Du kennst ihn wahrscheinlich noch, Matinius Fuscus, lebt derzeit auch in Rom. Nun, von ihm bin ich Schreibfaulheit durchaus gewohnt, aber weisst Du zufälligerweise auch über ihn etwas zu berichten?"

    Er wurde schneller gefundne, als ihm vielleicht lieb war, mit samt dem Schreiberling. Er hatte sich einen Augenblick hierher zurück ziehen wollen, ehe er, nun nach dem Gespräch mit Venusia, sich dem Cousin stellte um ihn in Ruhe zur Rechenschaft zu ziehen. Dummerweise hatte der Cousin nun aber Pech, dass er ihn in äusserst wütender Stimmung erlebte. Als er ihn sah, knurrte er kurz auf und trat auf ihn zu, holte aus und schlug ihm mit aller Kraft, die nicht wenig war, zwar ungeübt aber dennoch treffsicher die Faust ins Gesicht. "Dich hat wohl Loki gestochen oder was?" Knurrte er ihn an und setzte schon nach. "Was bei allen Asen und Wanen ist in Dich gefahren, dass Du Dich so benimmst? Du, gerade Du solltest es besser wissen!" Niemand, nein, absolut niemand tat seiner Cousine weh. Der zweite Schlag traf seine Schulter und schmerzte Valentin wohl mehr als Aulus, aber er war wütend und kannte kein Pardon für den Moment.

    Was redete sie da denn für einen Mist. "Sicher, er ist ein Wolf, wie wir alle. Aber herrjeh... Ein Wolf ist ein Rudeltier und frisst sich nicht alleine durch, auch wenn der Drang manchmal dazu da sein mag. Nein Dagmar, Du hattest keine Schuld. Es mag dumm gelaufen sein, aber Du hattest keine Schuld!" Ausserdem hatte sie ihn ja auch immer rumgekriegt.

    "Sht," meinte er sachte und strich ihr beruhigend über den Rücken. Eine verfahrene Situation und er würde wohl mal mit seinem Cousin reden müssen. "Nein, Du hast gar nichts falsch gemacht. Irminar ist ein Trottel, wenn er Deine Bemühungen nicht zu schätzen weiss, wie ich es manchmal auch bin," lächelte er und gab ihr einen sanften Kuss auf den Schopf. "Es wird schon wieder alles gut werden, er sich einkriegen und ihr Euch vertragen. Da bin ich ganz sicher. Gib ihm etwas Zeit," und mir ebenso, dass ich ihn verprügeln kann, dachte er dabei finster. Es tat ihm weh seine Cousine so zu sehen und einen solchen Zorn, wie momentan, hatte er seit dem Duell um Alrun nicht mehr verspürt. "Du hast ihn nicht vertrieben. Sei unbesorgt. Bald schon, wird er kommen und Dich um Verzeihung bitten." Und wenn ich ihn halb tod schlagen muss...

    Er hatte es sich endlich bequem gemacht und schaute noch einmal kurz zu Venusia und den Anderen. Sie würden sich wahrscheinlich wundern, wieso er nicht da saß, aber er ertrug noch nicht die Nähe vieler Menschen, mit denen er dann auch noch würde reden müssen. Das er hier war, war ein Muß und nicht unbedingt, weil er hier sein wollte. Er ließ sich von einem der Getränkehändler ein Bier reichen und stellte es sicher ab, ehe er sich etwas zurücklehnte und umsah. Neben ihm saß eine Matrone, die scheinbar nicht aus Mogontiacum kam, denn sie unterhielt ihre gesamte Familie neben sich bezüglich der Größe und beeindruckenden Architektur der Veranstaltungsstätte wie auch der Stadt. Das amüsierte ihn leicht und er genoß es nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, sondern am Rande still zuhören zu können.

    Er grüßte ihn und grinste innerlich leicht, als er seine Verbesserung der Begrüßung bemerkte. Als er bei ihnen war, nickte er. "Ja, es könnte fast nicht besser sein. Die Pläne sind hier," meinte er und einer der Aquari, noch recht jung, aber sehr fix im denken und handeln öffnete das entsprechende Dokument langsam entrollend. "Hier und hier," meinte Valentin und deutete auf zwei Punkte, "besteht die Möglichkeit die Taverna anzuschließen, wobei dieser Weg hier länger wäre. Wenn ich das richtig sehe, werden wir diesen aber einschlagen müssen, da die Bauarbeiten da entsprechend für Platz gelassen haben?"