Beiträge von Disrun

    Ich streckte mich und folgte ihn erhobenen Hauptes. Mein Herz schlug vor angst wie die Flügel eines Spatzes, aber ich wollte es hintermich bringen


    "Ja Herr"

    Langsam verpuffte meine Wutt. Und ich sah klarer. Ich stellte die Schalle wieder hin und tratt näher um meine Straffe ab zu hollen. Eines Tages würde mein Themperament mich töten.

    Ich sah ihn an und sagte sanft wie ein Kätzchen


    "So kostbar?"


    schon flog sie knap an ihn vorbei. Ich nahm eine Schalle mit Obst, die genause zerbrechlich aussah


    "Dies hier auch?"

    "Eben und ihr spieltet euer Spiel mit mir. War es euch so langweilig das ihr eine arme Sklavin ärgern musstet..für die alle Römer gleich aussehen?"


    Fauchte ich ihn an und viesierte die nächste Vase an.

    "Naja ichmag tiere lieber"


    ich legte meinen Kopf zur Seite


    "Hey Moment du bist gar nicht mein Herr, also kanst du mich gar nicht frei lasen"


    Ich stand auf und sah ihn verwirrt an.


    "Ich sollte besser gehen"

    Ich hörte ihn zu und lächelte.


    "Du hast wohl Tiere gern? Naja ich mag Spatzen auch"


    nun musste ich sogar kichern

    Ich seufzte. Eine wirckliche Wahl hatte ich nicht. Ich kamm langsam zurück und setzte mich wieder


    "Naja etwas bleiben kann ich ja noch"


    Ich wusste eh nicht wo hin ich sollte.

    "gut dann sagt..sag mir wo lang und ich gehe"


    sagte ich und drehte mich wieder zu ihn um. Würde er mich wircklich gehen lasen? Naja ich wusste ich kämm eh nicht weit.

    Mich ergriffen seine Worte und eine gemeine Träne rollte meine Wange runter, schnell strich ich sie weg, räusperte mich und sagte:


    "So hat jeder sein Leid zu tragen. Würdet ihr mich nach Hause gehen lasen wen ich euch drum bitten würde?"

    Ich nickte


    "Ich werde euch begleiten wie es sich für eine Sklavin gehört, aber ich werde meine Augen offenhalten"


    Mir fiel dann noch ein Lied ein, das ich vortrug:


    "Raumlos irren die Gedanken umher
    Unerreichbar
    Atemlos rennst Du hinterher
    Hoffnungslos
    Wie schwarzes Wasser rauscht die Zeit vorbei
    Sie reißt Dich mit
    Läßt Dich fallen, ich brenne, zerreiß mich, geh weiter


    Die Wirklichkeit
    Sie ist der Untergang für mich
    Vergib der Zeit
    Im 'morgen' finden uns nicht "


    "Verzeiht das ich nicht so bin wie es ein Eigentum sein sollte"

    Ich sah ihn an und lächelte. Dieses mal lies ich das Herr weg als ich sagte


    "Das war schön ich wusste nicht das ein Römer so ein Sinn für Phoesie hat. Wo habt ihr das gelernt?"


    Die Reise nach Rom würde sicher interessant werden.

    Ich hörte ihn zu und verstand das meiste. Nun suchte ich in meinen Gedächnis nach einen anderen Lied. Dann sang ich:


    "Ich bin getaucht im stillen See
    Und habe nicht um Rat gefragt
    Dabei wird mir wohl jetzt erst klar
    So tief hat' ich's noch nie gewagt


    Erst ruhig und sanft, so eisig kalt,
    Dann von der Strömung hart erfasst
    Die Angst die mich begleitet
    Ergreift mich nun in wilder Hast


    In der Tiefe Deiner Träume will ich wieder bei Dir sein


    Der Atem wie Gedankenblasen
    Steigt er auf und mischt sich nun
    Mit jenem Unsichtbaren
    Das all unser Tun verschlingt


    Und ohne Sinn für jedes Ziel
    Die Kraft auf falschem Weg verzehrt
    Der Hoffnung alles anvertraut
    Bin ich ans Licht zurückgekehrt


    In der Tiefe Deiner Träume will ich wieder bei Dir sein


    Und der Wind trägt mich fort"

    Da ich mich im Moment nicht gerade fröhlich fühlte sang ich für ihn:


    "Ein kurzer Glanz in Deinem Lächeln
    - ein Augenblick
    Zu kurz um alles auszusprechen
    Und Worte geben nichts zurück


    Dein Duft wird auf mich warten
    Falls ich zurückkehren kann
    Vergiss nicht, einzuatmen
    Nur dann und wann


    Und schon seh' ich Dich verschwinden
    Als hätt' ich Dich nie gekannt
    Können Jahre überwinden
    Was geschah


    Kannst Du die Sterne sehen
    Brennt der Himmel nur für Dich
    Kannst Du durch's Feuer gehen
    Und die Glut verbrennt Dich nicht


    Noch spür' ich Deine warmen Hände
    Zum letzten mal
    Unaufhaltsam bricht am Ende
    Was unser Leben war


    Dein Duft hat wohl auf mich gewartet
    Doch die Sinne sind zu taub
    Was haben wir erwartet ?


    Zum Abschied reich' ich Dir die Tränen
    Als Erinnerung an mich
    Und das Blut in meinen Venen
    Gefriert


    Kannst Du die Sterne sehen
    Brennt der Himmel nur für Dich
    Kannst Du durch's Feuer gehen
    Und die Glut verbrennt Dich nicht


    Kannst Du der Welt vergeben
    Wirst Du jemals glücklich sein
    Lebst Du ein neues Leben
    Oder ist es Dir zu klein"

    Ich war verwirrt er bat mich darum? Kein Befehl? Ich sah ihn an und nickte dann leicht


    "ich komme gerne mit"


    Ich wob nun weiter


    "Wünscht ihr immer noch das ich was singe?"

    Er begab sich auf ein Terain das ich nicht beschreiten wollte. Das war mein privater Teil und ich wollte mit einen Römer nicht darüber reden. Also schwieg ich.

    Ich legte den Webkamm zur Seite und wendete mich ihm ganz zu.


    "Ja Herr ich bin mir sicher. Ich musste zusehen Herr"

    Meine Augen blitzen auf. Ich sollte ihn was von meiner Familie erzählen? Bitte sollte er haben


    "Sie sind alle Tod ...durch Römer..Herr"


    Das Herr sagte ich nur um ihn zu Ärgern. Man hatte mir mein Zuhause, meine Familie und die Freiheit genommen. Aber meinen Willen und mich konnte man..nun ja ich würde in der hinsicht immer frei sein.

    Ich sah ihn an und seufzte. Welches lied konnte ich wohl nun singen? ich wob weiter und sagte dann:


    "Nein ich sing nicht für sie..Herr"