Beiträge von Rediviva Helena

    Es fühlte sich gut an, als das Wasser mich umschloss. Ich gab ein wohliges Seufzen von mir und als dann auch noch Pentesilea damit begann meine Schultern zu waschen seufzte ich abermals, eher schon glückselig.


    "Dank dir..."


    nuschelte ich kleinlaut. Ich schauerte leicht, es tat so gut... Ich öffnete sachte wieder die Augen.


    "Sag, hast du vielleicht Interesse daran.. Hm Du hast Kaya schon kennengelernt, oder?"

    "Das sind zumindest die wichtigsten Dinge. Ach da fällt mir ein, wie werden bei euch die Saturnalia wahrgenommen?"


    Ich sah sie fragend an. Ob sie diese überhaupt registriert hatte? Ob sie diese überhaupt so genau kannte? Sie musste noch vieles lernen, doch das machte es mir leichter.

    "Ich wäre auch auf jeden Fall für 1000! Ich gehöre zu den wenigen die dies sogar recht karg finden und lasse mich nur mit dem Argument überzeugen, dass ansonsten sehr wenig Ansturm herrschen wird."


    Ich dachte kur nach.


    "Aber es gibt Kreidte, Patronen und Patres Familiae. Ich denke auch, dass 500 eher einem Witz gleicht, denn man siehe sich den Ordo Equester an. Ein Unterschied von 4000 wäre doch schon sehr arg, wenn man bedenkt, dass auch dr Ordo Decourionum eine Ehre ist!"

    Ich verstand durch seine leichten, wohl eher unterbewussten Gebärdern durchaus was er von mir wollte, doch ich ließ mir nichts anmerken und lächelte ihn honigsüß an.


    "Was kann ich für dich tun?"


    fragte ich, während ich ihn gnadenlos weiter im Hüftbereich streichelte.

    "Eine wundervolle Idee! Endlich können sich manche dann nicht mehr damit herausreden, woher sie es denn wissen sollten!"


    Ich applaudierte zwinkernderweise, lächelte aber dann.


    "Meine Hilfe sei dir gewiss, ich als Pontifex sehe nur Vorteile darin!"

    "Egal!"


    hauchte ich nur, völlig überrascht, gespielt verängstigt und mit einem unglaublich guttuenden Gefühl im Bauch, was sich durch den ganzen Körper zog und schon beinahe schmerzhaft war. Die Erregung in mir war schon beinahe nicht mehr zu bremsen und meine Hand fuhr begierig durch sein Haar, während unsere Lippen fortwährend in Küssen versanken, wie die Galeeren bei einem Sturm im Meer. Doch es war feuriger, alles Wasser wäre sicherlich verkocht...

    Ich begann mir meinen sehnlichen Wunsch zu erfüllen und begann ihn leidenschaftlich zu küssen. Seine Lippen brannten auf den meinen und die Glut entfachte ein wahres Feuer der Gefühle, die jedoch alle einer anderen Quelle zu entstammen schienen. Mein Küssen hielt lange an, während meine freie Hand über seinen Oberkörper fuhr und damit begann, ihn seiner ohnehin schon äußerst in Mitleidenschaft gezogenen Toga zu entledigen...


    "Was ist das?"


    grinste ich ihn lasziven Lächelns an.

    "Hatte ich nicht vor..."


    Ich sah ihn mit einem unbestimmtem Lächeln an, doch nur kurz darauf näherte ich mich ihm und stürzte mich auf ihn um ihn in die Kissen zu drücken. Grinsend sah ich zu ihm hinunter, einen Arm hatte ich mit meinem Knie niedergedrückt damit er mich nicht wegeschubsen konnte, über den anderen durfte er frei verfügen.

    Nach kurzer Zeit hatte ich die Schriftrolle dann doch endlich gefunden und ich legte sie auf den Tisch. triumphierenden Blickes.


    Religions-Fibel




    Religiöses Handeln kann sich auf vielerlei Wege ausdrücken.



    Berührung:


    Das Ritual der Berührung stellt eine Übertragung von göttlicher Macht dar. Als Beispiel sei hier das Ritual bei den Lupercalien zu nennen, wo die Luperci Frauen mit Zweigen berühren um so Fruchtbarkeit zu übertragen. Auch bei der Tempelweihe findet dieses Ritual Anwendung. Die Berührung des Türpfosten des zu entstehenden Tempels stellt neben der Besti8mmung des Grundstücks durch den Augur den wichtigsten Aspekt dieses Rituals dar.
    Auch das Berühren und Küssen von Kultstatuen durch Gläubige stellt ein Ritual dar, wo durch ein enger Kontakt zwischen dem Menschen und der Gottheit hergestellt wird. Dies vermittelt Wohlwollen und Vertrauen.


    Ostentation:


    Mit Ostentation ist die Zurschaustellung von Kultstatuen und anderen religiösen Artefakten gemeint. Manche Tempel haben nur an bestimmten Tagen geöffnet und bei manchen Kulten findet regelmäßig (jährlich) eine Prozession statt, bei der die Kultstatue zur Schau gestellt wird. Diese Mittel schaffen bei den Gläubigen ein reges Interesse durch die Seltenheit.


    Prozession:


    Jede Prozession hat einen klar definierten Start- und Endpunkt und der Prozessionsweg ist allen klar bekannt. Die Teilnehmenden (Gruppen) haben Festtagskleidung (Toga) zu tragen und in der Regel mit einem anschließenden Ritual zutun, welches auf die Prozession folgt.


    Es gibt verschiedene Arten von Prozessionen, z.B. welche, die von verschiedenen Orten ausgehen. Des weiteren unterscheidet man die, welche räumliche Figuren beschreiben, wie einen Kreis um eine Gruppe oder Ort, welches als Reinigungszeremonie zu verstehen ist. (Innen – Außen, Rein – Unrein).


    „Lustratio exercitus“ – Die Umkreisung des Heeres
    „Lustratio urbis“ – Umkreisung der Stadt


    Musik:


    Musik spielt auch eine große Rolle bei religiösen Handlungen. So kann das Spielen der Tibia störende Geräusche bei einem Ritual übertönen. Auch ist es nicht selten, dass Hymnen bei öffentlichen Ritualen und Prozessionen gespielt werden. Für dies Aufgaben gibt es spez. Kultmusiker. Auch Chöre von Frauen und Kindern sind bekannt.


    Tanz:


    Auch der Tanz stellt ein Ritual dar. Erinnert sei hier an den Tänzen der Salier im März. Auch bei anderen Zeremonien kann ein Tanz vorkommen. Am weitesten ist mit der Dreischritt („tripudium“) bekannt. Meistens ist er Tanz Jugendlichen vorbehalten, doch auch ältere Tänzer sind bekannt, wie z.B. die Arvalbrüder. Gerade in Kulten die aus dem Osten des Imperiums stammen, sind Tänze bekannt, wie z.B. im Isiskult.


    Wettkampf:


    Auch eine Reihe von Wettkämpfen sind den Göttern gewidmet. Erinnert sei hier an den Lauf der Luperci, welcher als Wettkampf ausgetragen wird oder die Wagenrennen zum Oktoberfest oder die Equirria zu Ehren des Mars. Auch Gladiatorenkämpfe zählen hierzu, welche häufig zu Totenfesten abgehalten wurden und als „munus“ – Geschenk bezeichnet wurden.


    Gabe


    Die Gabe ist ein Geschenk (an die Götter). Ziel ist es ein langfristige Balance zwischen den Gaben der Götter und der Gläubigen zu erreichen. Von den meisten Gaben bekommen die Gläubigen etwas zurück, was zeigen soll, wie huldvoll und überlegen die Götter sind.
    Man unterscheidet „blutige“ und „unblutige“ Opfer.


    Blutige Opfer


    Bei der Opferung von Tieren gibt es einige zu beachten. Jede Gottheit hat eigene Vorstellungen von ihren Opfertieren, welche der zu Opfernde beachten muss. Zu unterscheiden sind das Alter des Opfertieres, ob es noch am säugen ist, ob es noch trächtig ist etc. Auch das Geschlecht ist von Bedeutung, genauso wie die Farbe des Tieres. So opfert man Himmelsgottheiten weiße Tiere, Feuergottheiten rote Tiere und Unterweltgottheiten schwarze Tiere. Vor der Opferung muss das Tier gereinigt werden, es wird mit Wasser besprenkelt und mit einer Salzlake („mola salza“) eingerieben. Der Opferleiter streicht dem Tier mit dem Messer über den Rücken. Dann fragt der Opferdiener: „Agene?“ (Soll ich handeln?) und der Opferleiter spricht „Age!“. Nach der Schlachtung des Tieres und wenn es ausgeblutet ist, wird die Eingeweideschau veranstaltet. Sind diese in einem akzeptablen Zustand, heißt es „litatio“ – „das Opfer ist angenommen“. Ist dem nicht so, muss das Opfer so lange wiederholt werden, bis dieser Zustand erreicht ist. Fehler sind bei der nicht korrekten Durchführung des Opfers und/oder des à Gebetes zu suchen. Auch kann es nach mehrmaligen Durchführen des Opfers sein, dass die Gottheit dieses Opfer nicht annehmen möchte. Blutige Opfer sind ausschließlich am Altar vor dem Tempel durchzuführen. Oft schließt sich nach der Opferung ein à Mahl an.


    Unblutige Opfer - „Libation“


    Mit der Libation sind unblutige Opfer gemeint. Dies können sein: Das ausgießen (spenden) von Wein aus einer flachen Schale („patera“), das Verbrennen von Weihrauch auf einen Altar oder Herd, das Opfern von Kuchen, Blumen oder auch Geld. Diese Opfer können dargebracht, vergossen oder verbrannt werden. Werden diese Gaben im Tempel dargereicht, so geschieht dies in der Regel auf einen tragbaren Altar („foculus“). Unblutige Opfer gibt es auch häufig als Voropfer von blutigen Opferungen.


    Vernichtung:


    Stellt zum einem die Übergabe von Gaben an die Götter dar, indem sie in eine Grube eingelassen wurden. (Dies geschieht, nachdem die Tempelräume voll mit Opfergaben sind, sie werden dann auf dem Tempelgrundstück „templum“ eingegraben), es kann aber auch eine Art Selbstverfluchung darstellen, wo durch das Schicksal des Eidbrüchigen symbolisch vorweggenommen wird, z.B. durch das vollkommene Verbrennen eines Opfertieres, zerstückeln eines Tieres oder durch das Wegwerfen eines Steins.


    Mahl:


    Das Mahl schließt sich meistens an eine Tieropferung an. Dazu wird das Tier nach der Opferung auf Kochtöpfe verteilt. So zählen Küchen und Sitzgelegenheiten neben dem eigentlichen „aedes“ mit der „cella“ zur Einrichtung eines Tempels. Auch das gemeinsame einnehmen eines „daps“ – Breis ist aus landwirtschaftlichen Ritualen bekannt.


    Pflegerituale:


    Pflegerituale spielen auch eine wichtige Rolle und sind in zwei Arten zu unterscheiden. Zum einem das waschen, ölen, ausschwefeln und bekleiden von Kultbildern, welches als Symbol für die Anwesenheit der Gottheit darstellt.
    Zum anderen verlangt ein religiöses Ritual auch Reinheit vom Teilnehmer. Das besprengen des Kopfes mit Wassers und das waschen der Hände sind hier Minimum. Hervorgegangener Geschlechtsverkehr verlangt mehr.


    Gebet:


    Bei jedem Ritual gibt es mindestens ein Gebet. Genauso setzt ein Gebet mind. eine hervorgegangene Gabe voraus, um die Aufmerksamkeit der Götter zu erregen. Oberstes Gebot beim Gebet sind Ruhe und Konzentration der Teilnehmer. Jede Störung kann das gebet unwirksam machen. Um dies zu vermeiden ist es ratsam, einen Flötenspieler bei dem Ritual zu haben, welcher mit seinem Gespiele störende Laute übertönt. (à Musik)
    Die Person, die das Gebet spricht (Ritualleiter), kann sich auch den Zipfel der Toga über den Kopf ziehen um so maximale Störungsfreiheit zu erlangen („ritus patrius“). Es ist auch von entscheidender Bedeutung, das der genaue Wortlaut der Formel eingehalten wird, da sonst das Gebet nicht wirksam ist. Beten Nicht-CD-Mitglieder bei einem (privaten) Ritual ist es daher ratsam, einen Sacerdos als Vorsprecher zu haben. Bei einem Gemeinschaftsgebet, welches eine abschließende Bestätigungsformel enthält, ist es ratsam, diese schriftlich unter den Teilnehmenden zu verteilen.
    Der Ritualleiter steht bei dem gebet, evt. mit geneigtem Kopf (auch kniend ist möglich als Form des Flehens) die Hände zum Himmel oder zur Statue bzw. Altar gerichtet. Er spricht mit erhobener Stimme und schließt das Gebet mit einer Wendung nach Rechts ab.


    "Diese Schrift habe ich einst vom ehemaligen Pontifex Minor etc. Magister Septemvirorum bekommen. Sie enhält alle wichtigen Informationen die eine Discipula braucht, um auf die Riten vorbereitet zu sein. Ich möchte dass du diese abschreibst und innerhalb der nächsten Tage zu beherrschen lernst. Ich werde dich regelmäßig abfragen."


    Ich sah sie erwartungsvoll, beinahe grinsend an.

    "Ich möchte, dass..."


    Doch mit einem kurzen überraschten Aufschrei landete ich plötzlich wieder auf meinem Rücken und noch ehe ich mich 'besinnen' konnte spürte ich heiße Küsse auf meinem Bauch und ich beschloss, es erst einmal dabei zu belassen. Doch nicht lange, denn rasch zog ich mich nach einer kurzen Weile weg und kniend sah ich zu ihm, meines Brustbandes längst entledigt.

    Na, da hatte er wenig Glück. Den Sitten gerecht trug ich ein Brustband um nicht alles durch die Tunika durchschimmern zu lassen, außerdem brauchte es eine Stütze. Letztens war es doch nur so misslungen da ich mich umziehen musste und ohnehin nicht geplant hatte auszureiten. Ich zog mir den Rest der Tunika über den Kopf und grinste ihn in dieser sitzenden Lage an.


    "Das was ich möchte, schlage ich vor!"


    zwinkerte ich ihm mit einem breiten Grinsen zu. Doch es zeigte keine Freude in dem Sinne sondern eher eine Herausforderung.

    Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    Die einfachste Lösung wäre, wenn ihr nicht erst produziert und dann verzweifelt nach Kunden sucht oder die Produktionsmengen und Betriebskosten verändert haben wollte, sondern vorher mal den Markt beobachtet, was überhaupt gebraucht wird. Oder bei kurzfristigen Lieferengpässen nicht gleich den Betrieb ausbaut (was dann langfristig wieder zu Überproduktion führt), sondern auch mal Überproduktionen beim "Konkurrenten" aufkauft, um Absprachen zu erfüllen.


    So sehe ich das auch :D und ich meine, ich werde vieles auch nicht los. Dann kauf ich halt andere auf und pack die Sachen bei mir mit rein. Hab ich weniger Konkurrenz und die Konkurrenz mehr Geld :D

    Also ich würde gerne meine Betriebe umbennen lassen =)


    Schaffarm: Villa Rustica Matinia - Schaffarm
    Obstbauer: Villa Rustica Matinia - Obstplantage


    Fernhandel: Fernhandel der Matinia

    "Ja und darum kannst du jederzeit nachfragen. Es ist völlig natürlich dass du dir nicht alles meken kannst. Über die Götter wirst du nach und nach alles lernen, bis es sich einprägt. Da du Popa werden möchtest, wirst du dich besonders auf die Praxis konzentrieren müssen und da dürfen keine Fehler unterlaufen, da die Götter das opfer womöglich nicht annehmen."


    Ich musste zurück an mein erstes Opfer denken. Es war mit Taurinius, wir hatten Mars gemeinsam einen Widder geopfert, als die Truppen gegen aufständische Germanen zogen.

    "Es könnte auch gut sein, dass mir manchmal Fehler unterlaufen. Du bist trotz meines Ranges meine erste Schülerin und manchmal stehe ich ziemlich unter Druck weil ich keine Fehler machen möchte, es mir auch gar nicht erlauben darf.. Und wenn ich zu streng und schnell bin, sage es mir bitte!"


    lächelte ich.

    "Nein, das ist auch aus meiner Sicht besonders ärgerlich. Doch wir werden ihr auch so huldigen können und als Discipula lernst du ohnehin erst einmal nur sämtliche Praktiken und Grundzüge über die Götter. Sicherlich werde ich hauptsächlich auf Fortuna eingehen, doch der Großteil wird erst bei der Vorbereitung zur Sacerdos kommen!"


    Ich musterte sie. Vor mir brauchte sie doch keine Angst zu haben...

    "Na, das hört sich doch einmal hervorragend an!"


    freute ich mich ehrlich, ehe ich fortfuhr.


    "Jeder Kaiser hat in Fortuna Augusta seine eigene Fortuna und ihre Statuetten lassen sich überall finden, auch außerhalb der Tempel. Sie sind selbst in den Legionslagern und in Villen. Vom Schicksal hängt vieles ab, unser aller Leben wird durch dieses bestimmt. 2 Tempel wurden ziemlich zu Beginn von Servius Tullius erbaut..."


    Ich schwieg kurz.


    "Ach es gibt sovieles zu erzählen, sovieles für dich zu lernen. Doch die Grundlagen über Fortuna scheinst du wahrlich schon zu wissen. Du hast dich vorbereitet, habe ich Recht?"

    "Ja, sie ist durchaus sehr vielfältig und als ich einstieg war ich mir nicht sicher ob ich mein Leben der Fortuna oder der Diana widmen wollte. Letztlich entschied ich mich für Fortuna, da nur wenige dieser durchaus bedeutsamen Göttin huldigen!"


    lächelte ich, was sich allerdings bald zu einem leichten Grinsen veränderte.


    "Dann kannst du mir auch direkt etwas über die Göttin verraten, die du dir ebenfalls erwählt hast!"