Beiträge von Aulus Aurelius Pinus

    Aulus konnte es nicht glauben, vor ihm stand tatsächlich sein einstiger Sklave Sporus. Verängstigt und den Tränen nahe, wie immer. Auch hat er sich nicht verändert. Er ist zwar erwachsener geworden, aber immer noch zierlich und klein. Und er scheint auch immer noch naiv zu sein, sonst hätte er sich nicht hier hin getraut. Aulus freute sich über die Begegnung, war Sporus doch immer ein gutmütiges "Opfer" gewesen. Aulus ließ sich seine Freude aber nicht anmerken. Er war schon längst in Gedanken, was er mit ihm machen wollte.

    "Sporus, wie ich sehe, hast du Vernunft angenommen, und bist zu deinem eigentlichen, wahren, Herrn zurückgekommen. Eine kluge Entscheidung." Aulus winke zwei Sklaven zu sich. "Bringt ihn rein und haltet ihn fest. Nicht, dass er direkt wieder weglaufen will.", sagte er spöttisch.

    Aulus las den Brief sehr aufmerksam. Das kann ich machen, dachte er sich und antwortete auf den Brief

    Salve Aulus Iunius Tacitus

    Es ist mir eine Ehre, dir helfen zu können. Ich kann dir meine Sklavin Amytis und vielleicht noch einen weiteren Sklaven überlassen.

    Ich heiße dich in meiner Villa willkommen, um mit dir über dein Anliegen zu sprechen.

    Vale Bene

    Aulus bemerkte , dass es an der Porta klopfte. "Seid ihr fertig mit eurem Spiel?" Amytis, zieh dich an, und schau, wer an der Porta ist!" sagte Aulus verärgert. "Du bist schließlich zum Arbeiten hier, du kannst dich mit Magnus später vergnügen, wenn ich es dir erlauben sollte", rief er noch.

    Sim-Off:

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    "Wenn ihr mit dem Gerede fertig seid, wirst du Amytis dich erst mal waschen. So voller Dreck und Gestank bist du eine Zumutung!", sagte Aulus in seiner üblichen herablassenden Art. Es scherte ihn nicht, wenn er andere Menschen seelisch verletzte, erst recht nicht, wenn es eine Sklavin ist.

    "Da bist du ja endlich. Hat lange gedauert." sagte Aulus zu Amytis, sichtlich angesäuert, wie es eben seine Art war. "Das ist Gaius Aemilius Magnus, du hattest ihn ja schon gesehen. Er und ich werden uns mit dir beizeiten vergnügen. Das kennst du ja inzwischen. Wenn er deinen Körper will, wirst du dich ihm zur Verfügung stellen. Keine Sorge, ich werde anwesend sein", sagte Aulus mit einem verschwitztem lächeln, wissend das insbesondere seine Anwesenheit bei dem Spiel Amytis nicht gefallen wird. Aulus ist nicht gerade behutsam, wenn es darum geht, sein Vergnügen mit einer Sklavin oder Sklaven haben zu wollen. Im Gegenteil!

    "Die Sklavin teilen? Sie ist sowieso mein Eigentum, aber wir können sie gemeinsam benutzen. Also gut, 50%." sagte Aulus stinksauer. Er reichte Gaius die Hand, um das Geschäft zu beschließen. "Du bist ein guter Verhandler, dich kann ich gut gebrauchen." fügte er noch etwas entspannter hinzu. "Wo bleibt die eigentlich, Amytis, müsste doch längst vom Markt wieder zurück sein", murmelte er noch vor sich hin.

    Sim-Off:

    Hast du eine Rechtschreibkorrektur? Die wäre ganz angebracht - nicht böse gemeint

    "Gaius, mein Freund, 45%, aber dann keine Sklavin und den Wein kannst du behalten. Vermutlich ist der sowieso vergiftet." sagte Aulus verärgert. Er hasste die Art von Spielen. Zumal es ihm nicht schnell genug ging. Seine Ungeduld war ja hinreichend bekannt.

    "Du gefällst mir", sagte Aulus. "Du bist wie ich und weißt, was du willst. 25%, und weil ich ein netter Kerl bin, biete ich dir noch an, meine Sklavin des Öfteren nach Belieben zu benutzen, oder sollte es lieber ein Jüngling sein?" fragte Aulus noch. Mit Magnus kann man Geschäfte machen, aber es ist immer Vorsicht geboten.

    "Falsche Münzen?!? Wovon redest du." fragte Aulus ernüchtert. "Und dein Bruder war der oberste Münzmeister?. Was macht er denn jetzt?" hakte Aulus nach. Ihm gefiel die Situation gar nicht. Woher wusste Magnus davon, war Aulus aufgeflogen? Er musterte nochmals Magnus genau. Ob ich dem vertrauen kann, dachte er sich. Aulus war immer sehr skeptisch, ging er doch davon aus, dass andere ihn hintergehen wollten, genau, wie er es selber tat.

    "Bleibe noch und besorge Wasser zum Waschen und einen Wein für unseren Gast, danach gehst du zum Markt", sagte Aulus etwas verbittert zu seiner Sklavin. "Was ist der Grund deines Besuches hier?", fragte er Magnus, und musterte diesen sehr genau.

    "Nimm diese Münzen hier und gehe auf den Markt, um Speisen und Wein zu kaufen", sagte Aulus in seiner forschen Art. Er gab ihr einige gefälschte Münzen, wie er es immer tat. Bisher ist er ja auch nicht aufgeflogen. Er wusste, dass man diese Fälschungen erkennen könnte, wenn man die schlechtere Qualität der Prägung nur mal genauer betrachten würde.