Beiträge von Sextus Duccius Parfur

    Sextus kam zu Lucias Zimmer.
    Er hatte relativ lange gebaucht, bis er endlich wach genug gewesen war, um zu realisieren, dass er Lucia holen musste.
    Er klopfte leise an und als sie ihn hereinrief öffnete er die Tür.
    "Morgen Lucia. Flavius sagt, wir sollen zu ihm ins Arbeitszimmer. Und zwar in einer halben Stunde doch das war schon fast vor zwanzig Minuten. Wir müssen los."
    Lucia schaute ihn erst etwas verwirrt an, doch dann kam sie mit.

    Noch etwas orientierungslos blickte Sextus Flavius an.
    Langsam sickerten die Worte in seinen Kopf.
    "Werd ich mach'n", nuschelte er und nickte dazu schwach mit dem Kopf.
    Er war noch nicht ganz wach, das mekte man deutlich.

    "Ich bin, bin, bin, ich bin wach! Was is' 'n los?"
    Sextus war aus dem Schlaf gefahren, als ihn jemand lautstark rief.
    Sara hatte ihm gezeigt, wie er Flux mit der Milch, die er kurz zuvor von Ma gemolken hatte füttern sollte und hatte dies auch gleich getan.
    Doch irgendwie musste er darüber eingeschlafen sein...
    Er lag in der Box neben Flux im Stroh und blinzelte verwirrt.
    "Wer ruft?", murmelte er halb laut und richtete sich mühsam auf.
    Flux, der seinen Kopf auf Sextus Bauch gelegt hatte wachte dadurch ebenfalls auf und schaute den jungen anklagend an.

    Sim-Off:

    Auch wieder wahr... :)


    Sextus war in die Box von Flux und Ma gerannt. Gedankenverloren saß er neben dem kleinen an die Wand der Box gelehnt und streichelte Flux sanft über die Mähne. - Ja, hier fühlte er sich wirklich wohl, und Lucia und Sara waren wie große Schwestern für ihn... die er ärgern konnte. - Er grinste leicht bei dem Gedanken.
    Da fiel ihm plötzlich ein, weshalb er überhaupt in den Stall gekommen war. Er wollte doch Sara wegen der Milch fragen!
    Rasch stand er wiederauf und ging zu de beiden Frauen, die irgendetwas zu bereden schienen.
    Sextus meinte leise: "Tschuldigung, aber ich bräuchte dich mal, Sara."
    "Es ist wegen Flux.", fügte er dann noch schnell hinzu.

    Sim-Off:

    Neugierde muss nicht immer was schlechtes sein ;)
    Aber jetzt gehts Sextus bzw ich erstmal ins Bett.
    Morgen ist mal wieder Schule *Große Freude*
    naja, was einen nicht umbringt macht ihn nur stärker :D

    Sextus grinste breit.
    "Na da bin ich aber erleichtert."
    Er schaute die beiden Frauen, die nun knapp vor ihm standen und laut lachten, kurz abwechselnd an, dann fragte er unschludig, als die beiden sich halbwegs beruhigt hatten:
    "Wollt ihr nicht weiter über eure Geliebten sprechen? Das war interessant!"
    Und nahm schnell reisaus. Drückte sich an der Wand entlang, um davon zu kommen, da vor ihm ja noch immer Lucia und Sara standen.

    "Bitte nicht die Damen, vergebt einem armen Jungen, der sich eine schlechte Angewohnheiten nicht mehr verkneifen kann.", meinte er lachend. "Himmel red ich geschwollen daher!", fügte er hinzu und lachte nochmehr.
    Er schaute die beiden mit dem besten Dackelblick an, den er lachend zustande brachte.

    "Hey, ich war hier schon bevor ihr angefangen habt zu reden!", verteidigte sich Sextus. Und wich ebenfalls grinsend zurück.
    "Und was willst du machen? Hier hab ich nicht gelauscht, nur dagesessen, ihr habt vor mir geredet. Nicht meine Schuld, das ich da mitbekommen, was ihr besprecht."
    Sein zurückweichen wurde abrupt von der Sallwand aufgehaten.

    Das interessierte Sextus und er spitze die Ohren.
    Auf einem Würfelabend, bei so was lernte man Mädchen kennen? Das kam Sextus fast genauso unüblich vor, wie das man seine Geliebte aus einem Germanendorf rettete. Das fand Setus doch sehr seltsam.
    Doch als Sara nichts weiter sagte, zog er beinahe entäuscht eine Grimasse.
    "Bruuaaa", schüttelte er sich, um ja den Eindruck zu zerstreuen, das ihn das interessieren könnte.

    Sextus betrachtete die beiden jungen Frauen.
    Etwas trauriges, aber auch geborgenes ging von ihnen aus. Sextus fühlte sich fehl am Platz, rührte sich aber nicht vom Fleck.
    Sollte er noch was dazu sagen oder lieber den Mund halten?
    Nachdenklich blickte er zu den beiden. 'Nein, lieber den Mund halten.'entschied er.
    Er war so in die Betrachtung der beiden versunken, das er garnicht bemerkte das sein Schluckauf verschwand.

    "Er wird schon ja sa..hicks.. sagen.", meinte Sextus beruhigend, froh darüber, das Sara aufgehört hatte zu lachen.
    Er schlug sich leicht auf die Brust, wie bekam er diesen blöden schluckauf nur wieder los?

    "Mrpf....", sagte Sextus dazu, das fand er nun nicht mehr so komisch. Blöder Schluckauf. Das wurde langsan vielleicht peinlich! Dennoch konnte er nicht anders als zu grinsen, Saras Lachen war einfach zu ansteckend.
    Doch ununterbrochen suchte sich ein "Hicks" in regelmäßigen Abständen den Weg ins Freie.

    Inzwischen tat Sextus der Bauch weh, doch nur langsam, sehr langsam schaffte er es sich zu beruhigen. Als Audacius auch nocha ngefangen hatte zu wiehern, als würde auch er lachen, ahtte es Sextus den Rest gegeben und er war lachend auf den Boden gefallen, wo er jetzt immer noch lag und mit einem aufkeimenden Schluckauf kämpfen musste.
    Er atmete tief durch und robbte zu Sara ins Stroh. "Ich wollte dich ... hicks ... verdammt, blöder Schluck...hicks...auf.", begann Sextus und war kurz davor wieder loszulachen.
    Da bemerkte er Lucia. "Salve, alles in Ord..hicks..nung bei dir?"

    "Jah...!", prustete Sextus und hielt sich den Bauch. Er konnte nicht aufhören zu lachen. Warum wusste er nicht.
    'Tief durchatmen' sagte er sich, doch schaffte er es nicht, immer unterbrach ihn ein Japser von sich selbst und brachte ihn wieder zum lachen.

    Sextus hörte schon von draußen lautes Lachen. Und erkannte es als das von Sara.
    Schnell lief er in den Stall und sah, wie Audacius Sara mit der Schnauze kitzelte. Das sah dermaßen komisch aus, dass Sextus sich gegen eine Boxentür lehnen musste, so sehr lachte er.

    Als niemand antwortete öffnete er die Tür einen Spalt breit und schaute hinein, nein, hier war sie nicht.
    Er durchsuchte noch das restliche Haus, fand sie jedoch nicht.
    Schließlich beschloss er wieder in de Stall zu gehen.