Beiträge von Duccia Venusia

    Zitat

    Original von Marcus Octavius Augustinus
    "Es ging. Die Pässe waren frei, da das Wetter für die Jahreszeit dochs chon relativ war ist."


    Ich nahm einen Schluck Wasser. Ich dachte einen Moment nach. "In Rom ist alles wie es war. Die warmen Tage, die Kinder auf der Straße... aber leben wollte ich dort nicht."


    Also hattest du erfreulicherweise eine angenehme Reise?
    Das konnte man nicht immer sagen. Die Reise konnte schon recht anstrengend sein.
    Aber sag, was stört dich denn an einem Leben in Rom oder was empfindest du hier so viel besser als dort im warmen Süden?

    Einen Moment musste auch sie nachdenken. Hatte sie diese Schriften hier überhaupt schon einmal gesehen? Sie konnte sich nicht erinnern...
    Hast du bereits in den Regalen der Bibliotheca nachgeschaut? Unsere Auswahl ist noch recht bescheiden und es kanns ein, dass wir erst einmal diese Schriften uns besorgen müssen. Ich wollte eh noch mit dir über den Ausbau unserer Bibliothek sprechen und das Angebot an Lesestoffen ausbauen. Was meinst du dazu?

    Also schenkte sie ihm dann Wasser ine inen Becher ein und reichte ihm diesen. Dann setzte sie sich wieder und hörte ihrem Duumvir zu. Kurz zog sie überrascht eine Augenbraue in die Höhe. Wenn man zu lange in Rom war, schien man ein wenig zu Höhenflüge zu neigen... aber auf der anderen Seite...Er hatte viel in der Provinz getan und er konnte dies sicher verlangen...
    Ich weiß, dass er in der Stadt einige Gebäude gebaut hat. Doch in anderen Städten bin ich gerade überfragt. Könnte du dich da vielleicht einmal um ein Verzeichnis seiner Bauten kümmern? Dann solltest du mit Duccius Parfur sprechen. Er ist der Duumvir in dieser Stadt und er sollte auch etwas dazu sagen dürfen. Wegen mir soll er diese Gedenktafeln bekommen. Ich habe nichts dagegen wenn ihm diese Tafeln zu Ehren angebracht werden.

    Ein wenig fragend sah sie nun ihren Mann an. Immer nur ans Militär denken... Was war mit der Verwaltung? Daran musste man doch auch denken... Aber so warendie Männer nun einmal. Ihr Gebiet war immer das Wichtigere von Allen. :P ;) Da sie dies inzwischen aber schon gelernt hatte, hellte sich ihr Blick bald auch wieder auf.
    Es wird sicher eine Umstellung für alle werden und es ist immer ein wenig anders wenn jemand Neues kommt. Doch ich bin mir sicher, dass wir das alle gut meistern werden. Ich bin da ganz zuversichtlich.
    Es würde nun der vierte LAPP werden, den sie in ihrer Zeit in der Verwaltung erleben durfte und Veränderungen in welche Richtung auch immer war sie gewohnt.

    Zitat

    Original von Harlif Guthandson
    An der Tür war schonmal das richtige Schild angebracht, so falsch konnte ich also hier nicht sein.
    Meine Kleidung ein wenig zurecht rückend stand ich ein wenig nervös vor der Tür und rang mich dann dazu durch anzuklopfen und auf die Aufforderung einzutreten zu warten.


    "Klopf Klopf"


    Aiaiaiai...da hatte sie noch einiges zu tun...
    Gerade war ein großer Haufen Schriftrollen aus den Städten ihrer Regio angekommen mit den ganzen Wünschen und Bauvorhaben. Darum war sie ganz dankbar als es an der Tür klopfte. Schnell schob sie die Rollen ordentlich zur Seite und sah dann neugierig Richtung Tür.
    Herein,
    konnte man draußen hören.

    Zitat

    Original von Marcus Octavius Augustinus
    Ich trat mit gemischten Gefühlen ein.


    "Salve Comes. Ich bin gestern abend aus Rom zurückgekommen und wollte nun Bericht erstatten, vorausgesetzt du hast Zeit."


    Verkündete sie lächelnd.


    Aber natürlich habe ich Zeit. Nimm doch bitte Platz. Möchtest du etwas trinken?
    Venusia deutete auf einen Stuhl und machte sich bereit ihrem Besucher seinen getränkewunsch zu erfüllen.

    Ja, was ist der Unterschied. Eigentlich unsere Lebensweise, unsere Religion, unsere Art. Sie ist so verschieden von der, der Römer. Die Gemranen leben in Hütten, mit den Tieren zusammen. Wir schlafen, kochen und halten uns im selben Raum auf. Unseren Göttern huldigen wir in Wäldern, an Flüssen, an heiligen Orten. Sie nutzen die Tempel dafür. Wir baden in flüssen, sie nutzen Thermen dafür. Sie kämpfen in geordneten Schlachtreihen, wir rennen wie die Wilden auf sie zu. Es gibt so viele UNterschiede in den Lebensweisen zwischen hier und dort. Die Römer verstehen sie nicht oder nur schwer und deswegen nennen sie uns Barbaren. Selbst wir, die wir dem römischen Reich dienen, werden hin und wieder Barbaren genannt. Nicht jeder mag uns.
    Eine traurige Geschichte, aber wahr und das war das Schlimme. Einige akzeptierten die Germanen, die hier lebten und sich anpassten. Andere taten dies leider nicht.

    uih...das war eine Frage. Wieder einmal nahm sie sich vor Fragen das nächste Mal etwas eingeschränkter zu stellen.
    Das was wir im allgemeinen auch als höflich empfinden. Zu grüßen, den Namen richtig zu kennen. Solch Dinge halt, die wir auch von uns aus erwarten.
    Dann dachte sie wieder nach. Worauf legten sie wert? Solch eine Frage war gar nicht so leicht zu beantworten.
    Die Römer setzen sehr viel auf ihre Tugenden. Es sind sehr viele und sie werden in persönliche und öffentliche Virtutes geteilt. Ich schlage vor, dass du mal in die Schola kommst. Dort besitze ich eine Übersicht dazu und dann kann ich sie dir alle ganz genau aufzählen und erklären. Ich kenne einen großen Teil von ihnen aber nicht alle. Oder du befragst dann meinen Mann dazu. Der sollte die auch kennen.

    Das war eine wirklich überraschende Nachricht, die Meridius ihnen da so fast nebenbei berichtete. Es würde also eine neue Provinzführung geben.
    Hat man dir schon für Rom neue Aufgaben übertragen oder wirst du dich dort erst einmal ein wenig von der Arbeit hier erholen,
    fragte Venusia vielleicht ien wenig neugierig nach. Aber es interessierte sie eben.

    Oder du musst dann eben frieren und machst den Römern die Ehre es ihnen gleich zu tun. Es war ja nur ein Vorschlag, musst es ja nicht so machen. Hast du sonst noch weitere Fragen? Du kannst stellen welche du willst. Es muss nicht nur zum Thema des heutigen Abends sein.

    An sie wirst du dich gewöhnen müssen. Sie ist hier schrecklich unpraktisch. Ich weiß, aber sie ist nun einmal die Kleidung der Römer. Ich würde aber vorschlagen, dass du dir eine mitnimmst und dir dort eine Unterjunft suchst um dich umzukleiden. Ansonsten versuche einfach einen Kompromiß. Tunika und Hose.

    Das hört sich schon ganz gut an. Damit weißt du erst einmal alles um mit mir nach Confluentes zu reiten. Dort wird es nicht so schlimm sein, wenn du wirklich mal etwas unrömisches tust. Wir sind in der Familie.
    Wieder legte sich ein Lächeln auf ihre Lippen und sie trank einen Schluck von ihrem Wasser. Dann setzte sie sich schnell auf. An das liegen würde sie sich wohl nie gewöhnen.

    Lächelnd nahm sie ihren Becher und legte sich dann auf die Kline. Sonst vemied sie dies ja, aber zu Vorführzwecken, konnte sie das ja einmal tun.
    Genauso essen und trinken sie.
    Dann deutete sie ihm es ihr auf der anderen Kline nach zu machen.
    Ja, Valentin grüßte den Senator in unerser Sprache, weil wir zu unserem Fest geladen hatten. Ansonsten begrüßen wir eigentlich die Leute mit einem Salve. Es war eine Ausnahme.

    Venusia zog erstaunt die Augenbraue nach oben. Nun gut...das war wohl eher unrömisch...
    Also für gewöhnlich begrüßt man sich mit einem einfachen Salve. Die Hand wird hierzu für gewöhnlich nicht gegeben. Wenn man eingeladen war, bedankt man sich für diese. Das kennst du sicher nicht anders. Meist haben die Sklaben einen dann schon zum Raum gebracht in dem man empfangen werden sollte. Wenn man etwas zu trinken angeboten bekommt, ist es an einem dieses abzulehnen oder anzunehmen. Dann wird man meist gebeten Platz zu nehmen. Römer tun dies am liebsten auf Hockern oder Klinen.
    Sie deutete auf eine von jenen, die auch hier standen.
    Auf ihnen wird das Essen eingenommen und sich auch unterhalten. Man liegt darauf natürlich.
    Etwas was sie auch heute noch nicht verstehen konnte. Wie man im liegen essen konnte.

    Wie Römer sich begrüßen, hast du sicher schon mitbekommen, oder?
    Sie wollte ihm ja nicht erneut Dinge erklären, die er schon kannte oder wusste. Abwartend sah sie ihn nun an und harrte seiner Antwort.

    Ehe sie sich setzte schenkte sie sich ein Wasser ein und sah ihn fragend an was er wohl wollte. Dann schenkte sie ihm auch sein Getränk ein und setzte sich nachdem sie seinen Becher zu ihm geschoben hatte.
    Wollen wir denn gleich anfangen? Hast du noch fragen vorher?

    Venusia war wie eigentlich immer hier in der Casa in ihr germanisches Gewand gehüllt und trug ein Tuch um die Schultern gelegt.
    Heilsa Loki,
    sagte sie und betrat das Kaminzimmer. In den Händen hielt sie ein Tablett mit einem Krug Wasser, einem mit Bier und zwei Bechern. Falls sie Durst bekommen sollten, saollten sie auch etwas trinken können.