Beiträge von Duccia Venusia

    Wie erleichtert war sie als verkündet wiurde, dass das Opfer angenommen wurde. Mit einem erleichterten Lächeln stand sie neben Magnus und wartete nun darauf nach seiner kleinen Rede mit ihm gemeinsam hinüber ins Triclinum zu gehen wo hoffentlich schon die ganzen Speisen auf dem Tisch standen und alles fertig hergerichtet war...

    Venusia ließ sich in einen Sessel vor dem Feuer sinken und merkte gleich wie die Wärme des Feuers auf sie überging und langsam wieder aufwärmte. Still beobachtete sie Aulus wie er das Feuer schührte und mit neuen Holzscheiden versah.
    Ich glaube ein Met wäre heute abend angebracht.
    Danach würde sie zwar sehr schnell schlafen können, aber vielleicht war das gar nicht so schlecht...

    Der Zeitplan war sehr gut aufgegangen. Das Opfer war gerade gut zu Ende gegangen und im Triclimun alles fertig aufgetischt. Man konnte fast meinen, dass der Tisch unter seiner Last zusammenbrechen würde.
    Es gab gekochte Eier, dünn geschnittenes Fleisch, gek. Hühnerfleisch und Fisch dazu. Dieser war frisch im Rhenus gefangen worden und hier in der Culina gekocht oder gebraten worden. Daneben gab es gedünstetes Gemüse wie Karotten, Pastinaken, Kohl und Porree. Frisch und in dünne Scheiben geschnittenen Rettich. Einige Teller mit Käse sowie Schüsseln mit Obst wurden gereicht. Und als weitere germanische Köstlichkeit gab es in Met eingelegtes Obst. Andere hatten sich einfach so in dem großen Angebot versteckt. Um diese ganzen köstlichen Dinge dann auch gut hinunterspülen zu können gab es ausreichend Wein, Bier und Met.


    Den Gästen würde es scher sehr gut schmecken auch wenn der Koch noch nicht ganz unskeptisch einigen gebratenen Speisen gegenüberstand, die er nach germanischem Rezept zubereitet hatte wie zum Beispiel das Wildbret was eigens dafür aus dem Land von der anderen Rhenusseite herangeholt wurde.

    Ohne weiteres ließ sie sich dann von Aulus in die Casa führen.
    Ich glaube etwas zum Trinken kann jetzt nicht schaden. Das wäre eine gut.
    Vielleicht konnte man ja mit dem kühlen Nass die Wut, die im Bauch rumorte ein wenig fortspülen.

    Venusia selbst stand einfach nur da und sah wir hypnotisiert auf diese Schrift an der Wand. Sie konnte es nicht fassen, nicht glauben. Sie verstand die Zeit einfach nicht. Erst die Germanen, die sich hier wie die Wilden benahmen und nun auch noch Leute aus der eigenen Stadt...Irgendetwas lief hier gerade gewaltig schief...So vieles glich der Zeit...einer vergangenen Zeit, die sie schon lange vergessen wollte....

    Das Gebiet der Carne war groß und so war es kein Wunder, dass die Germanen niemanden fanden als sie nach Wachen Ausschau hielten. Doch es gab jede Nacht eine und die war gerade eben auf der anderen Seite und bekam zum Glück noch nicht mit, was sich weiter vorn auf seiner Runde abspielte...
    Nichts ahnend setzte er also den Rundgang fort und würde bald dort ankommen wo gerade die Germanen versuchten die Tür aufzubrechen...

    Du musst dich nicht Bedanken. Es war für mich weder schlimm noch macht es besondere Umstände. Ich helfe gern wenn ich kann.
    Wieder lächelte sie freundlich und folgte schließlich sienem Blick. Die Tücher nahm sie und brachte sie zur Tür wo er ja noch immer stand.
    Danke schön...

    Es ist schon in Ordnung. Für gewöhnlich bin ich auch nicht so. Ich war müde, der Optio nicht wirklich freundlich und nun ja...eigentlich habe ich mich eher bei dir zu entschuldigen. Es waren einfach unglückliche Umstände. Vergessen wir das einfach...
    Ja, vergessen...das war wirklich eine gute Idee. Am besten ganz weit wegschieben. Sie kam sich noch immer etwas komisch vor. Man hatte die Casa durchsucht weil man sie verdächtige Germanen zu verstecken... Noch immer wusste sie nicht, was ihr an der Sache am wenigsten passte...

    Es ist nicht weit weg. ein halber Tagesritt und ich lege ihn recht häufig zurück. Ich werde einen Boten schicken und den Barbier hier her bitten. Kann ich an sonsten noch etwas für dich tun?
    Sie war froh als sie sah, dass die Nase endlich aufgegeben hatte.

    Ich habe die Gewerke meines Cousins übernommen.Diese befinden sich in Confluentes. Ich kann ihn gern hierher bestellen damit er dich wieder ordentlich herrichtet. Und eines noch bitte. Sage nicht Herrin zu mir. Mein germanischer Name ist Dagmar, ansonsten nennt mich eigentlich jeder hier im Haus Vensuia.
    Nebnbei nahm sie ihm das Tuch aus dem Nacken ab, tunkte es wieder in das kühle Wasser und gab es ihm ausgewrungen wieder.

    Das ist riochtig. Ich besitze ien Geschäft in dem auch ein Barbier arbeitet.
    Mit einem erwartungsfrohen Lächeln sah sie ihn an. Ob sie heute noch sein Anliegen heraus bekam.?
    Möchtest du seine Dienste in Anspruch nehmen,
    fragte sie nun gerade heraus.

    Nun sah sie verdutzt drein.
    Du bist Lando?
    Ah jeh...und sie dachte an den anderen als sie neulich gefragt wurde.
    Salve Loki oder Lando was dir da am liebsten ist.
    Nun war sie wirklich baff und er arbeitete für Ancius. Das erklärte auch seinen Auftritt als die Legionäre in der Tür standen.
    Ich freue mich dich kennen zu lerne. Aber ich glaube nicht, dass die Vorstellung dein einziges Anliegen war, oder?

    Halt bitte das Tuch in deinem Nacken fest.
    MIt einem anderen, welches sie ebenfalls befeuchtete versuchte sie ein wenig die Nase und den Bereich drumherum zu säubern und sich anzuschauen was da passiert ist. Als er sie jedoch Herrin nannte, versteifte sie sich kurz. Dies war war eine Anrede die sie nicht mochte obwohl sie dies im Castellum durchaus öfter hörte.
    Was führt dich zu mir?
    Das mit der Nase schien schlimmer auszusehen als es letzt endlich war und auch die Blutung schien langsam zum Stillstand zu kommen...

    Ein fragender Blick erschien in ihrem Gesicht. Doch es dauerte nicht lange und Loki fand sich auf einem Stuhl wieder und Venusia hatte dann auch schon ein Tuch zur Hand, welches sie noch eben befeuchtete.
    Was hat Marga gemacht? Wolltest du in der Küche etwas Naschen?
    Marga konnte dann drastische Maßnahmen ergreifen wenn man dies versuchte und erwischt wurde. Den Lappen legte sie in sein Genick.
    Zeig einmal her.
    Vorsichtig nahm sie das Tuch weg, dass er die ganze Zeit gehalten hatte.

    Venusia hatte es sich mit einer Schriftrolle auf ihrem Bett bequem gemacht. Sie dachte an ihren Göttergatten in Confluentes. Wie gern hätte sie ihn hier an ihrer Seite gehabt. Doch sie hatten eben ihre Aufgaben und noch wollte Venusia diese nicht aufgeben. So musste sie halt ohne ihn auskommen und sich allein mit ihren Gedanken an ihn begnügen...Wie sie ihn vermisste...


    Das Klopfen lockte sie aus ihren Gedanken und schnell erhob sie sich und ging zur Tür um diese zu öffnen. Da stand nun der Mann vor ihrer Tür von dem sie noch immer nicht wusste wer er nun war und was genau seine Aufgabe war...
    Salve,
    kam es nun von ihr und sie lächelte ein wneig bis sie entdeckte, dass er sich verletzt hatte. Sofort wurde ihr Blick ernst.
    Komm herein. das sollte man sich einmal anschauen. Was hast du denn gemacht?

    Venusia sah nur kurz zu Sextus und Scipio welchen sie ja schon gestern in der Nacht zur allegemeinen Freude und Erbauung hier hatte.
    Nein, ich glaube nicht. Bis auf eine Scheibe und der Hauswand ist nichts passiert.
    Sie konnte es noch immer nicht fassen. Was hatten sie den Bewohnern getan? Taten sie nciht alles dafür um diese Stadt, die Regio und die Provinz lebenswert zu halten und zu machen? Wollten sie wirklich, dass sie verschwanden?... Sie war tief enttäuscht und das sah man ihr auch an

    So schnell sie konnte war sie den anderen gefolgt. Das nächste Mal sollte sie sich unbedingt etwas an die Füße ziehen und nicht barfuß bei den Temperaturen laufen. Es war recht frisch. Draußen agekommen sah sie die Bescherung.
    Das darf doch nciht wahr sein. Gestern noch mitten ind er Nacht die halbe Legion in der Haustür und jetzt das hier...


    Erst nach einer ganzen Weile ging sie los und holte Hergen und marga und Dinatha sagte sie auch Bescheid, die sie auch irgendwo im Haus fand um wieder zurückzukehren und mit einer Mischung aus Enttäuschung und Wut auf diese Schmierereien an der Wand starrte...

    Durch das Klirren war auch Venusia aufgewackt worden, die im Gegensatz zu den anderen schon ausnahmsweise schlief. Nach der letzten Nacht und dem ganzen tag arbeioten war sie am frühen Abend einfach nur noch ins Bett gefallen und jetzt stand sie aufrecht im Bett. Hatte sie wirklich etwas gehört oder sich das nur eingebildet? Doch sie wollte sicher gehen und so zog sie sich eben etwas über und ging durchs Haus. Im Vestibulum angekommen sah sie die anderen und die Scherben...
    Das ist doch nur ein böser Traum,
    murmelte sie leise hinter den Männern stehend und den Mantel fest um sich ziehend. Das war nicht mehr lustig.
    Gestern unfreundliche Legionäre und heute Steine. Was kommt denn morgen,
    murmelte sie leicht wütend vor sich hin.

    Es freut mich, dass dir das Officium gefällt. Richte dich in Ruhe ein. Mach es so wie es dir am komfortabelsten erscheint und wenn du damit fertig bist, komme in mein Officium. Wir schauen dann einmal was wir für Aufgaben für dich finden.
    Venusia lächelte Clara noch einmal kurz zu und schloß dann die Tür hinter sich um dann in ihr Officium zurückzugehen.