Beiträge von Duccia Venusia

    Sim-Off:

    Zeitsprünge sind doch was Schönes ;)


    Das Zwitschern der Vögel, die sich nun sammelten um ihre Reise im Herbst anzutreten, drang leise durch das geschlossene Fenster. Ebenso das Licht des beginnenden Tages. Es erhellte den Raum und weckte Venusia. Noch etwas verschlafen wanderte ihr Blick durch den Raum, zum Fenster und kam schließlich bei Magnus zum ruhen. Jetzt gab es auch die Antwort auf ihre Frage von gestern. Doch es fühlte sich anders an. Es war ungewohnt, aber dennoch schön. Genauso wie der Tag gestern und ebenfalls die Nacht. Viel Neues hatte sie kennen gelernt. Mit einem Lächeln beobachtete sie den scheinbar oder offensichtlich schlafenden Mann neben sich. Dann versuchte sie sich ganz vorsichtig aufzusetzen ohne ihn zu wecken. Sie wollte einen Blick aus dem Fenster werfen...

    Mit einem Wagen bin ich erst einmal in meinem Leben gereist und dies ist schon sehr lange her. Ansonsten eher geritten. Ich liebe es zu reiten. Es ist ein wunderschönes Gefühl und ich finde es sehr schade, dass es dir so verleidet wurde. Aber so zu reisen hat sicher auch seinen Vorteil. Man wird wenn es regnet vermutlich nicht nass und der Wind stört einen auch nicht so.
    Venusia lächelte wieder und bemerkte, dass sie nur noch wenige Schritte vom Hafen entfernt waren.
    Ich bin für deine Entdeckungswünsche immer offen. Wenn du an einem anderen Tag dorthinauf willst, dann werden wir dies dann tun. BEschränken wir uns also heute nur auf die Stadt und du wirst sicher noch einiges zu sehen bekommen.
    Jetzt standen sie direkt am Rhenus Sanft floss das Wasser in seiner Bahn dahin. Ein paar Enten ließen sich auf der Ströhmung treiben und suchten etwas Nahrung. Es waren Schiffe im Hafen vertäut. Kleine Boote legten ab um zu Fischen und andere kamen von genau diesem Vorhaben gerade wieder zurück.
    Hier in Confluentes war ich bisher genauso Gast wie du es jetzt gerade bist. Ich wohne in Mogontiacum. Wir haben hier eine kleine Casa, weil mein Cousin hier früher Magistrat war und meine Cousine Duumvir. Ich habe sie hin und wieder besucht und dabei die Stadt kennen gelernt. JEtzt führen mich emine Aufgaben als Comes recht oft in die Städte der Regio. Wo ich vorher gelebt habe. Sher weit von hier. Ich lebte sechs Jahre lang in einem Dorf an der Amisia. Dort lebte einst der Stamm der Ampsivarier. Diesem gehörte ich an. Als ich sechs Jahre war, verließen wir das Land und während ein Teil der Familie hier ins römische Reich umsiedelte, gingen meine Eltern nach Britannien. Zehn Jahre lebte ich dort, lernte Schreiben und verbesserte meine paar lateinishcen Worte, die mir mein Cousin bsi dahin beigebracht hatte. Vor gut zwei Jahren kam ich schließlich auch hier an und seitdem lebe ich in Mogontiacum.
    Viel hatte sie in ihrer Geschichte nicht erwähn und die Erinnerungen an das, was sie ausgelassen hatte, versuchte sie wieder zu verbannen aus ihren Gedanken zu bringen. Es war nichts um es jedem sofort zu erzählen und eigentlich auch nichts für diesen Tag...

    In Unsicherheit darüber, was sie nun tun sollte und was jetzt richtig war, schmiegte sich sich ein wenig an Magnus an. Bisher hatte sie noch nie eine Nacht mit einem Mann gemeinsam in einem Bett verbracht. Na ja, im Bett bei ihrem Vater schon, wenn sie Angst hatte und er sie trösten sollte oder bei ihren Brüdern, aber das war ja wirklich etwas ganz anders als gerade in diesem Moment. Ihr Blick hatte etwas Fragendes. Ganz vorsichtig legte sie nun ihren freien Arm auf seine Brust...

    hmm...irgendwie konnte die Diskussion so nichts wirklich werden...jeder stürzte sich auf einen Punkt und es gab eher ein Durcheinander als eine wirklich konstruktive Unterhaltung darüber.
    Ich möchte diese angeregte Unterhaltung nur ungern unterbrechen. Doch ich gaube wenn sich jeder nur einen Punkt mitten herausgreift, kommen wir nie vorwärts. Ich würde dann ganz gern jetzt die gleichen Punkte aus den beiden Vorschlägen herausgreifen wollen, sie dann jeweils zur Diskussion geben. So kommen wir am Besten vorwärts. Seid ihr mit dem genannten Vorschlag einverstanden, dann nickt oder gebt sonst wie eure Zustimmung, ich werde dies so vermerken und so schnell wie möglich zum nächsten Punkt übergehen. Einwände hierzu?

    Das verknotete Problem war nun auch gelöst und sie konnte nun zu schauen wie Magnus im Bett verschwand und sie nun auch noch anlächelte. Als sie nun noch einmal den Blick über die Decke des Bettes schweifen ließ, fand sie eine Nuss. Sie griff danach und drehte sie ein wenig zwischen den Fingern. Inständig hoffte sie, dass dies die einzige war, denn weitere konnte sie nicht entdecken. Schließlich zog auch sie sich auch aus und legte sich nun neben ihren Mann ins Bett. Ihr Lächeln wurde nun ein wenig unsicher...

    Sie trat auf ihn zu und blieb einen Schritt vor ihm stehen.
    Mein Mann,
    gab sie nun zurück und lächelte mindestens ebenso stolz. Es hörte sich irgendwie noch ein wenig undgewohnt an als sie das so sagte und fragte sich ob nun sich etwas anders anfühlte. Sie war verheiratet aber sie fühlte sich nicht wirklich anders. Sie war glücklich und im Moment ein wenig von dem Tag geschafft, aber das war zu vernachlässigen. Eine Sache gab es nun noch zu tun um diese ganze Ritualgeschichte wirklich abzuschließen, aber das war nun seine Sache ehe dann dieser Abend individuell weiter zu gestalten war.

    Mit solchen DIngen macht man das natürlich nciht besser. Jemanden zu zwingen, der es nciht möchte ich so ziemlich das falscheste was man tun kann. Wie bist du denn den langen Weg hierher gekommen? Wenn es mit einem Wagen war, dann können wir auch diesen nutzen. Es gibt breite Wege, die zur Mosella führen und auch ein wenig die Hügel hinauf. Den Rest müssten wir dann laufen, aber es wäre nicht so weit als wenn wir jetzt hier zu Fuß losgehen würden.
    Damit war das Thema dann für Vensuia beendet und sie würde auf ihre Angst oder ihre Wut auf die Pferde und ihre für einen Decima atypische Haltung zu Pferden nicht mehr eingehen.
    Dort drüben eine Casa zu haben wäre sehr schön, aber dort ist die dunkle und gefährliche Seite. Dort drüben leben die wilden Germanen, die jeden Römer gerne tot sehen.
    Ein leicht lustiger Unterton ließ heraushören, dass sie es nciht ernst meinte aber dennoch klar machen wollte, dass dort nicht mehr die Provinz war.
    Ich habe immer in der Nähe eines Flusses gelebt und ich möchte es nicht missen. Wenn es angenehm ist, kann man sehr gut am seinem Ufer sitzen, dem Spiel der Wellen zu schauen und seinen Gedanken nachhängen. Und wenn es zu warm ist darin baden und sich abkühlen...
    Ach ja...und diese schöne Zeit war nun vorbei...

    Zum Hafen ist nicht mehr weit. Nur noch wenige Schritte. Schiffe legen hier recht häufig an, aber sie transportieren ja nicht nur Steine auch andere Waren kommen hier auf diesem Wege an.
    Noch ein Stück gingen sie die Strasse entlang, die sie vom Tempel her kamen ehe sie dann nach rechts einbogen und in der Ferne man dann das Wasser entdecken konnte in welchem sich die Sonne etwas spiegelte.


    Doch so ganz verstand sie nciht mehr warum Lucilla auf einmal nicht mehr zum Mosella wollte oder gar reiten. Eine Weile dachte sie anch ehe ihr eine IDee kam.
    Du reitest nicht gern, oder? Hast du mal schlechte Erfahrungen gemacht?
    Vielleicht war es sehr direkt so zu fragen und und vielleicht auch nicht richtig. Doch darüber nachzudenken war es nun zu spät. Es war ja gesagt.

    Da waren sie nun angekommen und die Türen hinter ihnen geschlossen. Der angenehme Geruch der Blütenblätter und der verschiedenen Düfte gelangte gleich in die Nase. Einen Moment verharrte sie an der Tür und besah sich genau was ihre Cousine hier "angestellt" hatte. Es war wirklich wunderschön hergerichtet. Die Feuerschalen, die ein sehr angenehmes Licht abstrahlten und ihm Raum einige kleine Schatten tanzen ließen.
    Ich finde, dass sie das sehr schön gemacht hat. Ich muss ihr morgen unbedingt dafür danken.
    Sie sah kurz lächelnd zu ihrem Mann und ging zu dem Tischchen um zu sehen was in den Krügen war. Wein und Wasser, wie hätte es auch anders sein sollen. Sie nahm nun endlich den Schleier ab. Nach dem Trubel, der den ganzen Tag um sie herum geherrscht hatte, wirkte diese Ruhe hier schon fast paradisisch. Dann wand sie sich wieder Magnus zu...

    Zitat

    Original von Marcus Annaeus Scipio


    Nun wandte ich mich an Britannia.
    Ich denke wir bereden das weitere in meinem Officium, dort ist eine angenehmere atmosphäre als in diesen Räumen!?


    Venusia nickte zustimmend. Diese Räume hier waren alles andere als angenehm. Sie machten vielmehr Angst, waren erdrückend und sie wirklich dankbar diesen Teil der Regia wieder erlassen zu können und so würde sie dem Centurio dann hinausfolgen.

    Inzwischen stand Venusia wieder neben ihrem Mann und sah ihre Cousine ein wenig grinsend auf sie zu kommen. Sie hatte wohl ihre Aufgabe zumindest zu ihrer Zufriedenheit erldeigt und Venusia wurde schrecklich neugierig. Nun wurde das Brautpaar in den Raum geführt. Damit war das Offizielle nun wirklich beendet und die Gäste konnten und mussten sich nun allein vergnügen.

    Zitat

    Original von Marcus Annaeus Scipio


    Dann klopfte es zweimal an der Tür, das Zeichen dass das Gespräch vorbei war. Ich stand auf und öffnete die Tür, um die Comes heraus zulassen.


    Etwas erleichtert verließ sie nun die Zelle und ging ein paar Schritte von der Tür weg. Dann wartete sie bis Scipio die Tür geschlossen hatte ehe sie den Centurio abwartend und auch ein wneig fragend ansah. Sollte sie hier schon erzählen, was Hedda ihr gesagt hatte oder würden sie in sein Officium gehen um sich dort zu besprechen? Zumindest schwieg sie erst einmal weiter auch weil sie erst einmal den Anblick der Frau und auch der Zelle verdauen musste.

    Zum Rhenus kommen wir ganz sicher. An diesem liegt auch der Hafen der Sadt. Aber zur Mosella wäre es ein ganz Stück zu laufen auch auf die Hügel hinauf. Doch wenn wir reiten würden, wäre das kein Problem und für gefährlich halte ich das nicht. Du musst mir nur sagen was du möchtest und wenn es sich machen lässt, bin ich die letzte, die etwas dagegen hat.
    Obwohl sie noch mitten in der Unterhaltung waren, ging Venusia langsam weiter und dem Hafen entgegen. Etwa 10 Minuten Fusweg hatten sie nun vor sich wenn sie langsam liefen.

    Und während sich die Leute im Vestibulum vergnügten, war Venusia schon auf dem Weg gewesen das letzte As im Herd unterzubringen. Während sie nun nach erfolgreich absolvierter Aufgabe zu den anderen ins Vestibulum zurückkehrte ging sie noch einmal alle Punkte im Kopf durch ob auch an alles gedacht worden war. Ihr fiel nichts mehr ein ob noch etwas fehlte bisher oder nicht. Kaum im Vestibulum angekommen wurde sie auch schon geschnappt und zum letzten Ritual gebracht. Zumindest welches hier draußen stattfinden würde. Sie wurde auf das Fascinum gesetzt und dort dann wieder heruntergehoben. Damit war dieses danna uch geschafft. Jetzt musste nur noch Verina auftauchen. Venusia hatte sie schon eine Weile nicht mehr gesehen und so langsam fragte sie sich was ihre Cousine wohl alles machte...

    Venusia klopfte an die Tür, welche sich gleich öffnen würde und sie aus diesem dunklen und kalten Raum herausließ. Dieser Raum schlug aufs Gemüt. Wohin man auch sah nur Wände und diese Tür. Nichts was sich ein mal veränderte außer die Flamme der Fackel, die sicher nicht mehr lang hier drinnen brennen würde. Sie nahm sich fest vor dafür zu sorgen, dass Hedda eine andere Zele bekam...hier konnte man doch keinen Menschen drin lassen.

    Ich werde alles tun was ich kann um deiner Schwester zu helfen und auch dir und wenn ich mit dem Legaten persönlich darüber sprechen muss. Ich denke, dass du uns ein ganzes Stück weiter gebracht hast und wir deine Schwester sicher bald finden werden. So viele abrissreife Häuser gibt es zum Glück auch nicht und anch einem Kreuz werden wir zusätzlich Ausschau halten..
    Venusia schenkte Hedda ein kleines Lächeln. Sie wusste nicht ob diese es sah. Dann stand sie auf und trat vor Hedda.
    Ich werde jetzt gehen und dem Centurio alles sagen. Dann kann er sicher heute noch mit der SUche anfangen und wir haben deine Schwester bald in Sicherheit.
    Einen Moment sahs ie Hedda noch an ehe sie sich der Tür zuwand um an diese zu klopfen...

    Dieser Punkt wäre sicher auch möglich zu streichen. Ich habe mir einige Gesetzesvorlagen zuschicken lassen und aus diesen ausgewählt was auf unsere Provinz passen würde. Dieser Punkt war in allen Vorlagen auch vorhanden und ich habe mir das zu erklärt, da wir das ja erst neu einführen, der Pontifex ja noch nicht zwingend Mitglied dieses Ordos sein muss.

    Zitat

    Original von Caius Quintilius Iuba


    Er dachte einen Moment lang nach. "Ich habe es zwar noch nicht wieder ausprobiert, aber solange ich das Gleichgewicht halten kann, sollte es kein Problem sein." Interessiert sah er sie an. Ob sie was für ihn haben würde?


    Ich benötige jemanden, der Boten- und Kurierdienste zu anderen Städten in der Regio übernimmt, jemanden der für mich Kontrollen durchführt und diese auch in Tabellen und Listen einträgt. Ich würde dich als Scribs beschäftigen, aber du würdest nicht nur hier sein sondern auch viel unterwegs in anderen Städten auch teilweise. Wenn du dir das zu traust, dann bist du eingestellt.
    Nun war sie auf seine Antwort gesapnnt, obwohl sie sich diese schon denken konnte.