Beiträge von Duccia Venusia

    Ja, natürlich,
    sagte sie wieder mit einem munteren Lächeln.
    Ich kann ja nicht verantworten, dass du dich auf dem Weg hinaus verläufst. Wobei...
    ...dann würde er hierbleiben müssen und könnte nicht zurück ins Castellum. Für einen Moment fand sie die Idee recht reizvoll. Doch sie verscheuchte sie die Gedanken schnell wieder und ihr Lächeln hatte etwas leicht freches an sich.

    Venusia konnte gar nicht so schnell kucken und verstehen wie alles passierte. Sie sah Hedda wie ihr das Gladius an den Hals gehalten wurde. Die Worte, die die beiden Männer miteinander sprachen, hatte sie zwar gehört, doch waren sie nicht wirklich zu ihr durchgedrungen. Denn als sich das Brennen an ihrem Hals ein wenig verstärkte, gab sie sich alle Mühe diesen Schmerz aus ihrem Kopf zu verbannen und auch die Panik, die immer weiter in ihr aufstieg. Erst als der eine Legionär sie unsanft wegzog, riss er sie damit aus ihrem Versuch dies alles zu blockieren und sah nun wie der Mann am Boden lag. Als Scipio sie schließlich ansprach, sah sie nach einem Moment zu ihm und schüttelte langsam den Kopf.
    Nein mir ist nichts passiert. Ist alles noch ganz, glaube ich jedenfalls.
    Noch immer konnte sie ihre Arme nicht bewegen da sie noch auf dem Rücken gefesselt waren und in ihren Händen hielt sie noch immer die Scherbe, die sie nicht nutzen konnte und doch so eisern beschützt hat.

    Danke
    sagte sie noch einmal und und aus dem verlegegen Lächeln wurde ein amüsiertes.
    Ich glaube ich wiederhole mich gerade.
    Einen mOment dachte sie nach ehe sie sich Magnus schließlich noch mehr näherte um ihn dann schließlich küssen zu können. Als sie diesen dann einen Moment später wieder löste, sah sie ihm weiterhin in die Augen.
    Danke für deine Ehrlichkeit.

    Und prompt wurde sie wieder rot. Es machte sie verlegen. Das konnte man ihr nun wirklich ansehen. Ihr fehlten für den Moment die Worte und so sah sie ihn mit einem verlegenen LÄcheln einfach an und schaffte es gerade noch so ein Danke... über ihre Lippen zu bringen.

    Dies ist auch eine wunderschöne Beschäftigung. Ein Ort an dem es immer friedlich ist, wo es keinen Streit, keinen Krieg gibt. Und wenn man die Zeit dazu hat, kann man in ihm Bilder suchen und auch finden.
    Ihr Blick ließ vom dunklen Garten ab und sah Magnus an. Wie schon die ganze Zeit lächelte sie wieder. Doch in ihrem Kopf gingen Fragen um. Ob er wohl verstand, dass der Himmel eine ganze Menge für sie bedeutete. Mehr als mancher verstehen mochte? Man konnte sie für verrückt halten. Doch der Himmel mit sienen Sternen, seiner Sonne und dem Monad waren die einzigste Konstante in ihrem bisherigen Leben.

    Ein wenig fragte sie sich warum dennkeiner mit ihr redete. Sicher dieser Mann hinter ihr mit dem Messer an ihrem Hals sollte aufgeben und sie freilassen. Auf der anderen Seite war Scipio, der sie freibekommen wollte und den Mann zum aufgeben bewegen. Doch irgendwie kam sie sich wie ein Stück Ware vor um das man nun feilschte. Noch immer hielt sie die Scherbe in der Hand und überlegte wie sie sich vielleicht befreien könnte. Doch all ihre Vorhaben erstarben als sie das BRennen des Messers spürte, das sich gerade in ihre Haut schnitt. Kurz schloß sie die Augen und atmete tief durch ehe sie wieder den Mann an, der hier verhandelte. Der Blick war flehend und bat darum endlich etwas zu tun, dass sie hier frei käme.

    Venusia mischte dann noch einen Becher Wasser und Wein zurecht und reichte ihm diesen dann wieder. Dann setzte sie sich weder auf die Bank und nahm ihren Becher wieder in die Hand. Das Tablett hatte sie zwischen ihnen weggenommen und auf die andere Seite neben sich gestellt.
    Kann ich dir sonst noch etwas reichen? Oder schon wunschlos glücklich?

    Dass dies ausgenutzt wurde, konnte sie sich inzwischen gut vorstellen.
    Hmm...verstehe,
    sagte sie etwas gedankenverloren. Als sie ich dessen gewahr wurde, lächelte sie sofort wieder.
    Kann ich dir noch etwas anbieten. Noch etwas zu trinken oder von diesem köstlichen und gesunden Obst. Weintrauben sollen derzeit zu empfehlen sein. Aber auch diese Erdbeeren und die Waldbeeren? Da kannst du auch so viel von Essen wie du magst ohne spazieren gehen zu müssen,
    kam es grinsend.

    Da muss man ja fast mit den Männern Mitleid haben. Wenn sie einer Frau nichts abschlagen können. Dann könnten sie ihr ja schlimmstenfalls hoffnungslos ausgeliefert sein.
    Darüber würde sie noch einmal nachdenken müssen. Sie verstand sehr gern den Sinn und Zweck hinter bestimmten Dingen und hier sah sie ihn noch nicht ganz. Aber im Moment tat es nichts zur Sache. Nachdem sie dann ihren Becher abgestellt hatte, nahm sie sich nun auch noch etwas vom Brot und vom Fleisch.


    /edit: etwas hinzugesetzt.

    Ihre Augen sahen in seine. Sie versuchte in ihnen zu lesen. Und unvermittelt knuffte sie ihn in den Oberarm.
    Du sollst mich nicht versuchen auf den Arm zu nehmen. Sowas mache nur ich,
    sagte sie zwinkernd und trank schnell einen Schluck Wasser. Einen Becher in der Hand zu halten, bedeutete meist Schutz vor kleinen Racheaktionen.

    Sie sah ihn ein wenig schmollend an und zog eine Schnute. Tut sie gar nicht. Es fehlt dir nur die Übung.
    Als er so ernst wurde, versuchte sie es auch zu sein und sah ihn dementsprechend an.
    Na ja, die dunkle Bedrohung des Spazierganges. Es ist nicht nur ein Risiko. Ein risiko würde ja bedeurten, das eventuell die Gefahr besteht. Doch sie besteht nicht nur. Sie ist da. Groß und mächtig schwebt sie hier und wird gleich zu schlagen und dann hat dich die Bedrohung verschlungen und du musst dich ihr ergeben.
    Mit leiser, fast flüsternder Stimme hatte sie gesprochen und tat sehr geheimnisvoll. Fast so, als müsste man etwas befürchten nur weil man darüber sprach. Auch ihr "unheimlich" ernstes Gesicht unterstrich dies alles.

    Worauf man dann noch einen Verdauungsspaziergang machen müsste damit man die Form hält.
    Sofort rückte sie etwas bei Seite und war froh das Tablett als Abstandshalter zwischen ihnen zu haben.
    Was an und für sich wirklich nicht so schlimm wäre, weil du dann ja nicht zurück zum Castellum könntest sondern noch erst etwas spazieren gehen müsstest.

    Venusia begriff im ersten Moment gar nicht was passierte. Doch die kalte Klinge an ihrem Hals machte ihr das nur all zu deutlich. Da stand sie nun in der Gewalt dieses Mannes, das Messer am Hals um sich herum die Soldaten. Die Angst stand ihr nun wirklich ins Gesicht geschrieben. Sie fürchtete sich so, dass sie schon panischt wurde und versuchte dieses Panik hinunter zu schlucken. Sie fragte sich was der Centurio wohl für einen Plan hatte und was dieser Mann mit dem Messer, der sie auch noch halb erstickte für einen verfolgte.