Beiträge von Duccia Venusia

    Vensuia stellte sich vor ihn und sah ihn eine Weile musternd in die Augen.
    Das glaube ich erst, wenn du es mir bewiesen hast. So lange deute ich dein Grinsen als Hinweis auf einen riesen Bären, den du mir versuchst aufzubinden.

    Ja, sie ist gescheitert und so viel ich weiß sitzt sie im Carcer und der Duumvir wird niemals dieser Forderung nachgehen. Egal mit was ihr droht.
    Ihr Blick war entschlossen genau wie auch ihre Stimme. Auch wand sie ihn nicht von ihm ab. Wenn sie sie töteten hatten sie mehr Ärger am Hals als sie gebrauchen konnten. Das wusste er sicher und sie wusste es auch.

    Sie trank langsam ein paar Schluck aus dem Becher. Es tat gut und der Hals kratzte nicht mehr trocken.
    Wenn du mir sagst wer Hedda ist, dann kann ich dir vielleicht auch sagen wo sie ist und was mit ihr passiert ist. Aber der Name sagt mir nichts.
    Venusia wusste ja nicht, dass die Frau, die sie angegriffen hatte, Hedda hieß. Denn den Namen hatte sie nie erfahren.

    Der Mann kam wieder zurück und Venusia sah ihn erst an als er sie wieder berührte. Doch es waren wütende Blick. Als er den Knebel entfernte und ihr über die Lippen strich musste sie sich wirklich zusammen nehmen nicht in diese zu beißen.
    Du brauchst keine Angst zu haben, du wirst mich nicht schreien hören.
    Eigentlich wollte sie sein Angebot zu Essen oder zu Trinken ablehnen. Doch sie musste ja halbwegs bei Kräften bleiben um eventuell flüchten zu können.
    Ein Wasser bitte.
    Ihr Hals kratzte. Denn der Knebel hatte ihren Mund stark ausgetrocknet.

    Weit aus höhere...? Da war ihr Britannien um einiges lieber als eine solche Hitze.
    Weitaus höher hört sich nach sengender Hitze an. Da lobe ich mir doch wieder meinen Regen,
    grinste Venusia.
    Dazu mal man ja noch die Möglcihkeit etwas zu wachsen.
    grinste sie noch mehr und ging ein wenig schneller. Man wusste ja nie was eventuell kommen könnte.

    Wie lange sie dort hockte, wusste sie nicht. Sie hatte versucht den Männern zuzuhören. Sie sprachen germanisch und es fiel ihr anfangs nicht wirkich schwer ihnen zu folgen. Doch um so länger sie dort iin ihrer Ecke verharren musste um so schwerer fiel es ihr. Sie war müde, hatte Durst und auch Hunger. Den ganzen Tag hatte sie noch nciht wirklich etwas zu sich genommen, weil sie nicht wusste wie sie mit ihrem Cousin sprechen sollte. Nun saß sie hierLangsam ließ sie den Kopf gegen die Wand fallen und schloß die Augen. Diffus waren ihre Gedanken und so harrte sie aus bis sie Schritte hörte.


    Sie sah wohl das Messer in der Hand des Mannes. Doch zu erst blieb sie ruhig. Sie wollte ihm nicht die Freude machen Angst zu haben. Doch als das Messer sich unweigerlich ihr näherte, schloß sie wieder die Augen. Er sollte keine Angst von ihr zu sehen bekommen. Als sie nun den leisen Schnitt hörte und merkte, dass ihr nichts weh tat, öffnete sie die Augen wieder und sah ihm daher direkt in seine. Auch ließ sie seine Berührungen über sich ergehen und als er mit ihr sprach, konnte er keine Angst sehen sondern nur den stolz einer Wölfin, einer Germanin, die man nicht unterschätzen sollte. Sie verstand sehr wohl seine Worte und sie machten ihr Angst. Nein, sie würde diese nur nie zeigen. Erst als der Mann fort war, drückte sie sich noch mehr in die Ecke und haderte mit allem mit dem man hadern konnte. Und sie hoffte, dass Valentin nicht auf ihre Forderungen einging. Sie würde es schon irgendwie schaffen, sie würde dies schon überstehen und heil dabei rauskommen.

    Sie wollte gerade antworten als sie etwas vor sich auf dem Weg sah. Still blieb sie stehen und beobachtete eine Eule sich auf den Weg stürzte, nach etwas schnappte und über den Fluß von dannen flog. Als die Eule fort war, sprach Venusia auch wieder.
    aben sie sich als gut an das Wetter hier angepasst. Aber sag, ist das Wetter bis auf den Regen wirklich so unterschiedlich? Ist es in Hispania so viel heißer als hier?
    Sie hoffte nicht. Denn es konnte ja hier schon sehr unangenehm werden, dass man am liebsten igrendwanne infach nur einen Baum zum drunterlegen suchen wollte.

    Sie konnte dies alles nicht glauben. Sie wollte es nicht wahrhaben. Sie wollte doch nur nachdenken und jetzt das? So langsam wurde sie sich ihrer Situation immer gewisser. Doch sie wusste nicht warum und konnte auch nicht fragen. Nachdem man ihr so lange den Mund zugehalten hatte, nutzte man nur eine andere Möglichkeit sie schweigen zu lassen. Nachdem sie sich der brennenden Wange gewahr wurde, sah sie die Ausweglosigkeit aller Versuche. Doch sie versuchte sich den Weg gut einzuprägen, den sie gangen waren um im Ernstfall zu wissen wie sie hier heraus kam. Doch nachdem sie in dem Versteck angekommen waren und sie meinte dort um die 10 Männer zu sehen, ließ sie diese Gedanken ganz schnell wieder. So gut sie konnte rutschte sie in die Ecke und schloss die Augen. Vielleicht würde es ja verschwinden sein, wenn sie diese wieder öffnete. Doch es änderte sich nichts. Ihr taten die Arme weh, denn man hatte sie ziemlich fest zusammen gebunden und man hatte sie ja auch noch daran hergeschleift. Ganz kein und so gut es eben mit den Schmerzen ging, kauerte sie sich in der Ecke zusammen und wartete nun darauf was weiter passieren würde. Alle anderen Gedanken waren fort. Sie fürchtete nach den Begebenheiten der letzten Tage um ihr Leben und nur dieser Gedanke war in ihrem Kopf und füllte ihr ganzes Bewusstsein.

    Es dauerte einen Moment bis Venusia begriff was gerade geschah. Doch es war zu spät. So sehr sie sich auch wehrte, sie schaffte es nicht mehr sich zu befreien. Der Arm lag fest um sie und die Hand deckte nicht nur ihren Mund ab sondern auch ihre Nase und sie bekam nur schwer Luft. Selbst als sie nun gefesselt war, versuchte sie noch alles um frei zu kommen. Erst als sie die blitzenden Schwerter sah, wurde sie ruhig und hielt still. Was anderes blieb ihr ja auch nicht übrig. Sie konnte nicht sprechen und war dazu verdammt still zu halten. Zumindest für den Moment...

    Nun war sie hier. Irgendwie konnte sie sich noch nicht ganz erklären wie sie hier raus gekommen war. Sie war nicht bis zur Culina gekommen. Nachdem sie die Casa betreten hatte, wollte sie diese eigentlich nur gleich wieder verlassen. Alles schien sie einzuhängen oder ihr gar auf den Kopf zu fallen. Valentins Reaktion wolllte ihr nicht aus dem Kopf gehen. Immer wieder hörte sie seine Worte, sah sie ihn, hörte seine Stimme. Neue Tränen schossen ihr in die Augen und sie lief still weinend durch die Straßen. Sie war weit gekommen. Bald würde sie am Markt angekommen sein. Sie war allein auf der Straße. Es war bereits dunkel und niemand weiter unterwegs. Sie wollte es ja eigentlich auch nciht. Aber sie musste fort...weg...musste nachdenken und das konnte sie heute nur unter freiem Himmel.

    Einen Moment blieb sie sitzen und sah hm nach. Warum erzählte er ihr nicht was er meinte. Dann stand sie auf, ging zu ihm und stellte sich neben ihm.
    Vielleicht ist auch einfach die Zeit gekommen, dass mal etwas Gutes passiert ohne wenn und aber. Einfach mal was Gutes.
    Kurz lächelte sie ihn und ging dann. Sie hatte seinen komischen Ton bemerkt und ihr Herz wurde ihr schwer. Sie wusste ihn nicht zu deuten. Sie machte sich auf den Weg zur Küche. Dort wollte sie etwas trinken und vielleicht auch ein wenig essen.

    Venusia konnte damit nun erst recht nichts mehr anfangen.
    Ist es nicht jetzt schon Rom? Ich kann nicht verstehen was sich für mich ändern soll? Ich werde immer Dagmar bleiben oder Venusia...Rom ist doch auch hier...Die Auseinandersetzungen gab es schon und wir mussten uns nicht entscheiden. Was haben wir für oder gegen die Schlacht gemacht. Als ich durch die Regio bin haben mich Germanen und Römer gemeinsam überfallen. Ich verstehe deine Angst nicht.
    So sehr sie auch überlegte, es wollte ihr nichts dazu einfallen.

    Sie verstand dies nicht.
    Warum sollte er diese Entscheidung wollen? Warum sollte ich mich überhaupt entscheiden? Valentin...es tut mir leid, aber ich verstehe das nicht? Warum sollte ich mich irgendwann entscheiden müssen wo ich es bisher nicht musste?
    NOch immer fragend und mit miehr Tränen in den Augen sah sie ihn weiter an.

    Sie hatte ihm aufmerksam zugehört und dachte nun darüber nach. War es nicht das gleiche wie zu den Zeiten wo die anderen in der Legio waren? Wo standen sie da? Sicher sie war keine Römerin, aber war sie wirklich noch eine reine Germanin? Sie würde immer mehr auf der Seite der Germanen stehen, aber wenn man sie angriff...Haben sie damals als das Dorf angegriffen wurde sich nicht auch verteidigt?
    Wenn ich genau darüber nachdenke...Auf welcher Seite hätten wir gestanden wenn Flavius damals in der großen Germanenschlacht mitgekämpft hätte? Wer ist daran Schuld, dass die anderen gefallen sind? Waren es nicht die Germanen, unser Volk? Ich kann mich nie entscheiden. Ich bin Germanin, aber ich werde nie eine solche sein, wie ich es wäre wenn wir uf der anderen Seite des Limes geblieben wären. Ich lebe unsere Traditionen, ich diene unseren Göttern. Doch wenn er zu eier Strafexpedition muss, wprde ich mcih nciht entscheiden können. Genauso wenig als würde Flavius gegangen sein. Greifen sie uns an, dann werde ich auch Germanin bleiben. Würde ich das nciht auch sein, wenn ein Dorf von anderen Germanen angegriffen würde. Würde es nicht genauso verteidigt werden?
    Sie sah ihn aus traurigen Augen an.
    Wir werden immer dazwischen stehen und nei das eine oder das andere sein. Wieso kann ich nicht zwiegespallten sein? Warum gibt es diese Möglichkeit nicht für mich? Ich bin es doch jetzt auch.

    Nein, er wird mich bestimmt nicht enttäuschen. Da brauchst du keine Angst haben. Welche andere Seite meinst du?
    Sie ließ ihren Kopf an ihn drücken und sich darüber streicheln. Dann hörte sie etwas, dass sie erschreckte... Sie zu ihm auf und ihn fragend an.
    Warum fürchtest du um mich?

    Das ist sicher keine schlechte Idee und es können kräftige und widerstandsfähige Tiere bei rauskommen.
    Nun versuchte sie sich mittelgroße Tiere vorzustellen.
    Wie ist deren Charakter. Sind sie ruhig und genügsam oder eher wilder und dickköpfig oder kann man da keine generelle Einschätzung geben?
    Auwei...sie war schon dabei Löcher in den Bauch zu fragen.

    Nun sah sie sehr bedröppelt drein. Ja, sie hatten viele verloren und ja, sie hatte nie daran gedacht, dass sie sich in einen verlieben könnte. Aber es war passiert. Sollte man sich da nicht dennoch für sie freuen?
    Ja, wir haben uns verliebt. Er wird in der nächsten Zeit auch noch persönlich bei dir vorsprechen. Warum überrascht dich das? Ich habe mich in den Mann verliebt nicht in den Soldaten. Ich kenne die Gefahren...ich weiß was passieren kann...doch warum denkst du daran? Warum freust du dich nicht für mich?
    Tränen stiegen ihr in die Augen und ihr Blick war verständnislos.