Beiträge von Duccia Venusia

    Sie schloß die Tür und ging dann vor zum Hortus. Elfgard meldete Venusia den Besuch und verließ dann den Garten.




    Venusia verließ den Garten in Richtung Magnus und begrüßte ihn lächelnd.


    Salve. Ich freue mich dich hier in der Casa begrüßen zu dürfen.

    Venusia sah jeden nach einander an. Wieviele Freiwillige es doch gab, sie konnte sich vor Angeboten kaum retten. Leise seufzte sie. Genau das hatte sie befürchtet.


    Damit ein jeder wieder Luft holen kann und sich nicht mehr klein machen braucht oder gar dem Schweigen anheim fallen muss.


    Jetzt musste sie doch noch einmal Schweigen um etwas Spannung in das alles zu bringen.


    Damit also ein jeder Erlösung erfährt, schlage ich Germanica Aelia und meinen Cousin Valentin Duccius Germanicus vor. Nehmt ihr die Nominierung an?


    Sie war gespannt.

    Nachdem sie nun sämtlichen Produktionsstätten ihrer Familie einen Besuch abgestattet hatte und auch einmal in der Curia vorbeigeschaut hatte, war sie endlich in der Casa angekommen. Die Sonne senkte sich allmählich dem Horizont entgegen. So begab sie sich ins Balneum um sich dort zu waschen und anschließend neu einzukleiden. Sie wählte ein einfaches aber gutes Kleid. Für die kühlere Nachtluft hatte sie einen Umhang bereit gelegt und wartete nun auf Magnus, der sie abholen wollte.

    Venusia hatte die Curia betreten und sah sich um. Es war erstaunlich ruhig hier. Sie suchte das Officium eines Scriba und hatte bald eines gefunden an dessen Tür sie anklopfte und auf Einlass wartete.

    Sie erwiederte seine Umarmung und gab ihm einen langen und zärtlichen Abschiedskuss.


    Ich freue mich auf heute Abend und hoffe, dass mr die Zeit bis dahin nicht all zu lang werden wird.


    Ein Lächeln lag wieder in ihrem Gesicht und sie hatte seine Hand gegriffen. Nach einem weiteren Moment, trat sie einen Schritt zurück, ließ dann seine Hand los und verließ das Triclinium und das Praetorium.

    Ja, das ist es mir. Ich werde mich bereit halten, das wir gleich loskönnen. Doch nun werde ich mich mal meinen weiteren Aufgaben widmen.


    Mit einem Lächeln stand sie auf und ging zu ihm hinüber um sich für den Moment verabschieden zu können.

    Ich bin gern ein spontaner Mensch...Lass uns einfach einen Spaziergang in Condluentes beginnen und sehen wohin uns unsere Füße tragen. Was meinst?


    Sie fand es niedlich wie er sich nun ein wenig schämte und es wahrscheinlich doch nicht ernst meinte.

    Ich habe kein Problem damit des Nachts zu reiten. Nur mache ich dann grundsätzlich keine Wettrennen,


    sprach sie mit einem herausfordernden Lächeln.


    Wie wäre es mit einem Spaziergang? Der strengt nicht an, ist dennoch gut für den eventuell ansetzenden Bauch und kann sehr anregend sein.

    Ich werde einige Tage hier verweilen. Es gibt einiges zu tun, was nicht an einem Tag erledigt werden kann. Wir können uns gern noch einmal heute Abend treffen. Sage mir wann und wo und ich werde dort sein.

    Wir haben noch mehr Betriebe in unserer Familie. Teilweise haben wir sie von Familiemmitgliedern übernommen, die nicht mehr unter uns weilen. So hat sich auf die verbliebenen eine ganze Menge gehäuft. Wenige nur sind neu hinzugekommen.

    Vielleicht solltest du das dann mal wirklich ausprobieren.


    Venusia war nun mit dem Frühsück fertig und setzte sich etwas bequemer hin.


    Ich werde heute bei unseren Betrieben vorbeischauen, die wir hier besitzen und dann mal schauen, was in der Stadtverwaltung los ist.

    Ich glaube, dann solltest du dich doch etwas mehr bewegen. Nur hinter dem Schreibtisch sitzen ist doch nicht gesund. Spaziergänge, ausreiten und viel frische Luft soll dagegen helfen, habe ich gehört.


    Breit grinsend, aß sie nun weiter.

    Nein, das würd sie nie wieder. Ich werde auch nie wieder auf so etwas hereinfallen.


    Langsam begann wieder die Müdigkeit sie zu übermannen. Doch sie wollte nicht einschlafen.


    Und irgendwann wurd auch dies verblassen, aber vergessen werde und will ich es nie,


    sagte sie nun leiser, schloß die Augen und war dann auch schon eingeschlafen. Es hatte sie alles wohl doch etwas mehr mitgenommen als sie dachte.

    Weißt du. Menschen können sich in einer Anischt verrennen und sich dabei Feinde aussuchen, die keine sind. Selbst Leute, die helfen wollen, werden zu Feinden. Man kann solche Leute nicht verstehen. Schlimm ist nur, dass sie diese Wut dann auch noch gegen die Familie richtet. Einen Grund kann man sich immer suchen. Er muss nur zur eigenen Überzeugung passen.


    Venusia sah traurig zu Diantha.


    Die Menschen sind leider so. Nicht alle, aber manche.