Beiträge von Duccia Venusia

    Heilsa Farold,


    antwortete Dagmar und war gleich an der Tür um ihm beim Weg zum Tisch behilflich zu sein.


    Mir geht es ganz gut und ich freue mich zu sehen, dass du schon wieder stehen und geradeaus laufen kannst. Aber mit den Langstreckenläufen, wirst du wohl ein wenig noch warten müssen,


    sagte sie um ihn ein wenig zu necken.

    Oh, das tut mir leid, das erfahren zu müssen,


    sprach sie mit ehrlichem Mitleid in der Stimme. Nach einer kurzen Pause sprach sie dann weiter.


    Nun, mein Cousin und ich, wir bereiten weitere Kurse über die Germanen vor. Vielleicht magst du ja dann einen von ihnen besuchen.

    Man könnte es,


    meinte sie wieder mit einem überzeigenderen Lächeln, was ihm zeigen sollte, dass alles wieder in Ordnung war.


    aber ich habe es nicht. Ich habe es so verstanden, wie ich es sollte. Doch hast du recht, man hört eine ganze Menge und nicht oft etwas gutes, wo man natürlich nicht verallgemeinern darf.

    Das wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen,


    es sind nur vergangene Zeiten, dachte sie sich.


    Ich hätte auch nichts anderes angenommen als, dass sie es gut bei dir haben.


    Ihr Lächeln wurde nun wirlich entschuldigend. Vermutete er nun Dinge an die sie gar nicht gedacht hatte, aber konnte er auch nicht ahnen, was hinter ihrer Reaktion stand.

    Venusia nickte und sie konnte Diantha nur zu stimmen.


    Ja, die gibt es leider und man muss aufpassen nicht an solch einen zugeraten. Aber sie gibt es zu häufig. Es scheint fast so als könnte man ihnen nicht entgehen.


    Dann sah sie zu Diantha und sah wie traurig sie war. Ganz langsam streckte sie ihre Hand aus und legte sie ihr vorsichtig auf die Schulter. Sie wusste ja nicht wie Diantha darauf reagieren würde und sie wollte sie nicht mit der freundschaftlichen Geste bedrängen. In diesem Moment wollte Venusia keine Sklavin oder bedienstete in Diantha sehen sondern ein sehr nette Frau, die auch schon zu viel im Leben durch gemacht hatte.


    Du hast ihn sehr gemocht, oder?

    Da habe ich ja wirklich Glück gehabt,


    sagte sie noch immer grinsend bis er auf die Sklaven zu sprechen kaum. Für den Hauch einer Sekunde gefror das Lächeln. Sie wusste nicht was sie darauf erwiedern sollte. Es sollte ein Spaß sein, doch im Schrecken des ersten Moments, war es leider keiner. Doch schnell verscheuchte sie die Gedanken wieder und versuchte einfach so weiter zu machen wie bisher ohne, dass es auffallen würde. Sie sah ihn an und sprach nun mit einem Zwinkern in der Stimme weiter.


    Dass es die Sklaven abbekommen, wollen wir ja nun auch nicht. Da bin ich wirklich ausgesprochen froh die richigen Worte noch gefunden zu haben.

    Na ja, vielleicht doch nicht ganz so schlimm. Mein Kopf ist ja noch dran und sonst ist mir auch nichts weiter passiert außer einem guten Essen und einem netten Gespräch.


    Irgendiwe machte ihr das gerade viel Spaß und man konnte es ihr auch ansehen. Ihr Lächeln entfaltete sich immer mehr zum ausgewachsenen Grinsen.


    Na gut. Da es ein netter Abend war, werde ich keine Problem damit haben die Minuten auch noch zu warten,


    sagte sie nun stolz darüber ihm auch einen lobenden Satz entgegnen zu können.

    Nun ich glaube, nachdem ich nun schon den Abend hier überstanden habe, werde ich die paar Minuten auch noch heil durchstehen.


    Schnell erschien ein breites Grinsen in ihrem Gesicht, das auch etwas entschuldigendes hatte, aber nicht wirklich viel.

    Venusia sah kurz hinaus und überlegte. Nach einiger Zeit stimmte sie schließlich dem Angebot zu.


    Es ist wirklich schon recht spät und sehr dunkel. Wollen wir mal nicht zu sehr das Glück heruasforedern. Ich werde dein Angebpt annehmen und hier in den sicheren Mauern übernachten. Muss ich auch Morgen nicht noch einmal extra wegen des Ausreitens vorbeischauen.


    Sie hatte ja sich und das Pferd schon dabei.

    Ja, das haben wir. Es ist eine Menge, was wir zusammenfassen müssen. Aber ich freue mich schon riesig darauf.


    Sie lächelte ihn an und ging in Gedanken schon einmal alles durch, was man in welchen Kurs alles unter den genannten Überschriften zusammenfassen konnte.

    Die Fahrer wussten, dass sie nun alles geben mussten, was sie konnten. Wenn sie über die Ziellinie gingen würde es nun ideses Mal über Sieg oder Niederlage entscheiden. Fahrer und Rass gaben nun alles was sie konnten und rasten über die Bahn. Es gab sogar noch neuerliche Rangkämpfe, die sogar in einem Fall noch einen Platzwechsel zur Folge hatten. Doch alles in allem zogen die Wagenfahrer wie in der Runde davor über die Ziellinie und das Rennen war nun hiermit entschieden und beendet.



    Stand nach der 7. und letzten Runde: Dominator Spectatorum - Marsyas - Diokles - Plinius - Hermes - Patrokles - Maximus Didius Metellus - Magister Rotarum

    Jetzt wusste sie nicht was sie dazu sagen sollte und hob einfach nur den Becher.


    Darauf trinken wir,


    erwiederte sie und trank auch einen Schluck. Sie war froh, dass das Thema nun soweit durch war und überlegte angestrengt was man als neues Thema hervorholen konnte, aber so recht fiel ihr gerade nichts ein und so blieb es für den Moment irgendwie nur bei einem freundlichen Schweigen.

    Wenn sie nicht wollte, dass dies nun auch wieder so ausartete wie andere Gespräche musste sie wohl langsam zu sehen, das Thema halbwegs gut abzuarbeiten.


    Dies hier war einst ihr Land, sie haben auch Angst, dass man von unserer Seite aus neue Anstrengungen unternehmen könnte Gebiete weiter zu romanisieren wie es so schön heißt. Andere wiederum sehen in den Germanen, de sich den Römern anschließne Verräater obwohl sie hier zum Teil ihre Bräuche weiterleben und durchaus noch germanisch sind. Es gibt zu viele Misverständnisse, zu viel Ignoranz und zu viel Angst vor einander auf beiden Seiten und so lange es diese Barriere gibt, wird es auch das Problem weiter geben. Egal was man versucht und egal was passiert.


    Sie hoffte es verständlich erklärt zu haben. Aber die wirklichen Gefühle eines Germanen, würde man hier nie verstehen. Sie selbst verstand ja nicht einmal wirklich alle.

    Ich bin mit 6 Jahren fort und nach Britannien gekommen. Dort kam man nich umhin in den Kontakt mir Römern zu geraten. Ich habe gesehen, dass Römer nicht nur schlechte Menschen sind. Sondern, dass sie auch gut sein können. Ich war ein Kind und da lernt man Dinge ganz anders verstehen.


    Sie musste kurz unterbrechen und einen Schluck vom Wasser trinken.


    Aber hier lebt auch unter Germanen, die sich sicherlich einiges zu Nutze gemacht haben, aber eben auch Germanen sind. Dennoch werden sie als Barbaren bezeichnet. Stellenweise verhöhnt und verspottet ob ihrer Herkunft. Nicht jeder wird überzeugt. Und nun stelle dir einmal das riesige Gebiet der Germanen vor. Es erstreckt sich weiter als man glaubt. Weithin nach Osten. Dort kommen nur Händler vorbei, die ihre Geschichten von den Randgebieten erzählen. Dort wo die bösen Römern, die arme Germanen unterjochen und erdrücken. Flüchtlinge von eingenommmenen Stämmen, die weithin in den Osten zogen und nu von ihren Erlebnissen erzählen. Sie werden bestimmt nichts gutes von den Nachbarn im Westen erzählen. Haben sie ihnen doch Schaden zugefügt. Nehmen wir die Germanen, die im letzten Jahr hier gekämpft haben. Sie haben für ihre Freiheit, ihre Familien und ihr Leben sowie Land gekämpft. Etwas was jeder Mann tun würde. sie sehen durch das, was ihnen am liebsten, am Wichtigsten ist, bedroht und das verteidigen sie. Wenn man ihnen erklären würde, was hier wirklich passiert, dann würden sie vielleicht anders denken.


    Sie hoffte, dass sie nun etwas ruhiger gesprochen hatte und nicht mehr so aufgeregt. Irgendwie steckten ihr noch so manche Aufklärungegespräche in den Knochen, die so voller Ignoranz abgewehrt wurden und sie mehr Erfolg gehabt hätte, wenn sie sich mit einer Wand unterhalten hatte. Auch konnte man wieder ihr ehrliches und freundliches Lächeln sehen.

    Ahjeh...diese Frage hatte sie schon einmal gehört und daraus entwickelte sich ein ellenlanges Gespräch. Sie hoffte sehr, dass es hier nicht zu selbigen Ausmaßen fürhren würde.


    Nun sie hassen nicht wirklich die Römer. Sondern mehr die Auswirkungen derer. Wenn man sich das Land anschaut in dem wir hier leben. Es war einst von Germanen bevölkert, nicht anders als auf der anderen Seite des Limes. Sie bestellten ihre Felder, beteten ihre Götter an, lebten in ihren kleinen Dörfern und waren glücklich so leben zu können. Dann kamen die Römer. Sie brachten so viele neue Dinge und sie brachten den Krieg. Begonnen hat es mit den Kämpfen gegen die Kimbern und Teutonen und dnach nie wieder geendet. Die Stämme haben Angst ihre Identität zu verlieren, ihr Leben, dass sie mehr als alles andere lieben. Ihre Familie. Sie möchten nicht was die Römer ihnen geben können. Soie finden ihr LEben so wie sie es leben können in Ordnung. Es reicht ihnen völlig so. Sicher haben auch Schreckgeschichten ihren Teil dazu beigetragen. Aber dies ist auf dieser Seite hier gleich. Sehe ich aus wie eine Barbarin? Passe ich in die BEschreibungen, die man sich erzählt von germanischen Frauen? Ich bin Germanin, auch wenn ich hier im römischen Imperium lebe, arbeite und mich den Gegebenheiten hier unterordene. Doch in meinem Herzen werde ich immer einen Teil meiner Vergangenheit aufbewahren und Germanin bleiben. Passen die Erzählungen zu mir oder meiner Familie?


    Sie sah ihn ernst an.


    So wie hier Schreckensgeschichten über die Barbaren erzählt wird, so werden auch Geschichten über die bösartigen Römer erzählt und jeder glaubt sie bis man eines Besseren belehrt wird und selbst dann glaubt man noch nicht immer das, was die Wahrheit wäre. Was sehr traurig ist. Es gibt so viele Misverständnisse und sie werden nie ausgeräumt werden können. Nur einer wird irgendwann besiegt werden.

    Nein, die Gefahr suche ich ganz bestimmt nicht. Aber dennoch stand ich ihr auch schon gegenüber. Wenn ich es recht bedenke schon mehrmals größeren oder kleinen. Ich habe einst auf der anderen Seite gelebt und da lebt man manchmal schon etwas gefährlicher als hier. Natürlich je nach dem wo man sich aufhält.


    Man konnte ein kleines Zwinkern erkennen als sie von der anderen Seite sprach.

    Sie nickte zustimmend und trank wieder einmal etwas von ihrem Wasser.


    Interessant und gefährlich. Man muss immer auf der Hut sein und doch kann auch dies gerade für manchen reizvoll sein.Entweder man besteht die Herausforderung oder man geht unter.

    Von seiner Heimat träumt man immer. Egal wo man ist und was man dort tut. Dort wo man geboren wurde, dort hängt immer ein Tel des Herzens und man versucht das in Erinnerung zu behalten, was einem dort am meisten bedeutet hat.


    Venusia versank mit einem Lächeln in kurzen Erinnerungen an all das was ihre Heimat war und das wichtige und schöne dort. Doch es war ein schönes Gefühl zu wisssen wo die Heimat ist aber dafür um so grausamer zu wissen, dass man dort nicht wieder zurück kann.


    Man wird im Leben schon an die seltsamsten Orte geschickt oder in interessante Gebiete.


    Sie sah ihn direkt an und lächelte noch immer ein wenig nachdenklich.

    Nun das hier ist meine zweite Heimat, naja, fast dritte. Aber hier in der Nähe war ich einmal zu HAuse und ich fühle es mich wieder und wenn ich sehen kann, dass meine Arbeit auch etwas bringt und ich was schaffen kann, freue ich mich noch mehr hier arbeiten zu können. Und ich danke dir für deinen Respekt,


    sagte sie ein wenig verlegen lächelnd. Es war für sie eine Sache der Ehre, wenn sie mit solch Aufgaben betraut wurde auch so gut es ging diese zu erfüllen.

    Zitat

    Original von Valentin Duccius Germanicus
    Sie kamen am Vestibulum an und er sah sich um. "Interessant. Alle bereit?" fragte er leicht grinsend und machte sich dann bereit dazu um Einlaß zu bitten.


    Also ich bin bereit. Wie steht es mit euch?


    Sie sah die Marcia und Aulus an und schickte sich dann an Val zu folgen.