Ich bin mit 6 Jahren fort und nach Britannien gekommen. Dort kam man nich umhin in den Kontakt mir Römern zu geraten. Ich habe gesehen, dass Römer nicht nur schlechte Menschen sind. Sondern, dass sie auch gut sein können. Ich war ein Kind und da lernt man Dinge ganz anders verstehen.
Sie musste kurz unterbrechen und einen Schluck vom Wasser trinken.
Aber hier lebt auch unter Germanen, die sich sicherlich einiges zu Nutze gemacht haben, aber eben auch Germanen sind. Dennoch werden sie als Barbaren bezeichnet. Stellenweise verhöhnt und verspottet ob ihrer Herkunft. Nicht jeder wird überzeugt. Und nun stelle dir einmal das riesige Gebiet der Germanen vor. Es erstreckt sich weiter als man glaubt. Weithin nach Osten. Dort kommen nur Händler vorbei, die ihre Geschichten von den Randgebieten erzählen. Dort wo die bösen Römern, die arme Germanen unterjochen und erdrücken. Flüchtlinge von eingenommmenen Stämmen, die weithin in den Osten zogen und nu von ihren Erlebnissen erzählen. Sie werden bestimmt nichts gutes von den Nachbarn im Westen erzählen. Haben sie ihnen doch Schaden zugefügt. Nehmen wir die Germanen, die im letzten Jahr hier gekämpft haben. Sie haben für ihre Freiheit, ihre Familien und ihr Leben sowie Land gekämpft. Etwas was jeder Mann tun würde. sie sehen durch das, was ihnen am liebsten, am Wichtigsten ist, bedroht und das verteidigen sie. Wenn man ihnen erklären würde, was hier wirklich passiert, dann würden sie vielleicht anders denken.
Sie hoffte, dass sie nun etwas ruhiger gesprochen hatte und nicht mehr so aufgeregt. Irgendwie steckten ihr noch so manche Aufklärungegespräche in den Knochen, die so voller Ignoranz abgewehrt wurden und sie mehr Erfolg gehabt hätte, wenn sie sich mit einer Wand unterhalten hatte. Auch konnte man wieder ihr ehrliches und freundliches Lächeln sehen.