Beiträge von Duccia Venusia

    Wenn es gewünscht wird, können wir gern weitere Kurse halten. Zu erzählen und erklären gibt es genug. Wir haben Dinge stellenweise gar nicht besprechen können, weil wir sonst nicht fertig geworden wären. Die Kursunterlagen können wir gern zur Verfügung stellen und sie in den Bibliotheken unterbringen. Interesse besteht denke ich schon. Denn wir haben noch das spannende Thema der Mythologie und noch einige ergänzende Dinge mehr zum ersten Kurs, den wir gehalten haben.

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    Original von Gaius Prudentius Commodus


    "Wenn er die Spiele mit seiner Anwesenheit beehren sollte, so könnte dies unsere Gelegenheit sein ihm die Augen zu öffnen."


    Dann sollten wir diese Möglichkeit nutzen so sie uns geboten wird. Das sollten wir wirklich. Sonst weiß ich auch nicht mehr, was wir noch machen können.


    Das Thema machte sie schon ein bisserl traurig. Sie liebte diese Provinz. Sie war inzwischen ihre Heimat geworden und dennoch machte sie ihr so viele Sorgen.

    Zitat

    Original von Gaius Prudentius Commodus



    "Ich versuchte des Kaisers Ohren etwas für die Situation in Germania zu öffnen, glaube jedoch, dass er meine Bedenken nicht einmal wirklich registriert hat."


    Kurz wusste sie ncihts dazu zu sagen. Sie hatte sich Hoffnung gemacht, dass ihm auffallen würde, dass es mit der Provinz nicht so gut bestellt war.


    Was du da sagst, macht nicht gerade viel Mut. Ich glaube erst, wenn er sich ein Bild vor Ort gemacht hat, wird er vielleicht verstehen, was uns Kummer, Sorgen und Kopfzerbrechen bereitet.

    Zitat

    Original von Marcus Decimus Nepos
    Mit gebotener Eile folgt Nepos dem Bediensteten in das Zimmer, in dem er sich auf dem dargebotenem Stuhl niederlässt.


    Venusia wurde über den Besuch informiert und sie betrat das kleine Arbeitszimmer wo sie sich dann Nepos gegenüber hinsetzte.


    Salve. Man sagte mir, dass du mich sprechen möchtest. Um was geht es?


    Gespannt und auch etwas neugierig wartete sie nun darauf erklärt zu bekommen um was es ging.


    Venusia musste auch etwas schmunzeln und hatte ihm auch schon wieder verziehen. Sie hate ihm eine zu gute Vorlage gegeben. Das sah sie ein.


    Die Scherze sollen dir gegönnt sein. Das nächste Mal warnst du mich einfach vor,


    sagte sie lachend ehe dieses etwas verschwand als sie von der Audienz hörte. Interessiert sah sie ihn an, während auch sie noch einen Schluck vom Wasser trank.


    Erzähle mir doch bitte davon. Um was ging es in der Audienz und was hat der Kaiser alles gesagt?

    Er wurde durchaus positiv aufgenommen. Obwohl ich bei manchen weniger die Neugier als Motiv für den Besuch des Kurses sah sondern eher getreu dem Motto: Kenne deinen Feind, der Besuch des Kurses hier vorgenommen wurde. Dennoch war es ganz interessant die Ansichten auszutauschen und mancher hat nun doch einen etwas anderes Bild von den Nachbarn auf der anderen Seite des Rhenus. Die Diskussionen waren sehr aufschlußreich. Für die Hörer wie auch für uns. So manches Vorurteil konnte meiner Meinung nach auch aus dem Weg geräumt werden obwohl zum Anfang des Kurses so mancher der Meinung war Wertungen über die Germanen abgeben zu müssen. Wir haben dann schnell klar gemacht, dass wir keine Wertungen vornehmen wollen sondern nur die Lebensweisen etwas näher bringen möchten. Ich glaube, dass wir dies geschafft haben.


    Venusia war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Kurses und auch den Diskussionen. Die Anfangsschwierigkeiten und auch die Diskussion vor der Schola hatte sie schon fast vergessen. Es sollte ein GEben an Informationen und ein Nehmen an Meinungen werden und dies hatte doch geklappt und sie lebten alle. Keine der beiden Parteien sind mit blauen Augen nach Hause gegangen und es konnte sachlich diskutiert werden.

    Der Bedienstete nickte und ließ ihn schließlich ein. Er brachte ihn in ein Zimmer, in dem einige Schriftrollen und Wachstäfelchen lagen. Etwas weiter hinten im Raum stand ein Schreibtisch. Dahinter ein Stuhl davor zwei. Der Mann deutete ihm Platz zu nehmen. Dann ging er Venusia suchen.

    Es ist in der Tat schade, dass Decima Valeria der Schola verloren geht. Doch wird sie der Iuno sicher eine gute Sacerdos sein wie sie Curator war. Wollen wir ihr diesen Weg gönnen, wenn es ihr Wunsch ist diesen zu gehen und ich bin mir sicher, dass es bestimmt eine adäquate Nachfolge für sie in der Schola geben wird.


    Auch wenn es für die Schola wirklich sehr schade war, so war es doch gut für die Provinz, da der Cultus Deorum Leute nach Germania schickte, wo doch so lange eine große Knappheit an Pristern herrschte.


    Ist denn jemand schon als Nachfolger in Aussicht gestellt worden?

    Dass Germania immer eine Militärprovinz war, es ist und es auch sein wird, will ich gar nicht in Abrede stellen. Dein Argument ist genau ein Grund. Mir würde es auch Angst machen wenn von heute auf morgen auf einmal ganz Mogontiacum vor Legionären wimmeln würde. Doch ich meine eher, dass man nciht nur den Auf-, Aus- und Umbau von Castellen im Auge haben darf sondern auch die Infrastruktur in Städten und Dörfern und dazwischen verbessern. An die ständige Präsens des Militärs gewöhnt man sich. Sicher ist Macer auch ein Militärmensch durch und durch und ich habe es in mancher Diskussion mit ihm mitbekommen, aber er schaffte es den Eindruck zu vermitteln, dass nicht das Militär das Wichtigste sei sondern auch die Bewohner daneben wichtig für das Leben in einer Provinz sind. Bei Meridius sind sich da noch nicht alle so klar darüber, dass er es auch so sieht und versuchen wird einen guten Mittelweg zu gehen.

    Zitat

    Original von Gaius Prudentius Commodus


    Und dieser stand tatsächlich noch in der Nähe und führte ein ziemlich oberflächliches Gespräch mit einem Mann, dessen Namen ihm beim besten Willen nicht einfallen wollte. Als er sah, dass Britannia sich suchend umsah, nutzte er das als Vorwand um sich loszureissen und trat näher an seine Begleitung heran.


    "Und, fühlst du dich einigermassen Wohl, auch wenn du hier nicht viele kennst?" fragte er sie.


    Als Commodus wieder zu ihr trat, war sie dankbar ihn nicht verloren zu haben.


    So langsam sehe ich dies als Herausforderung in kultureller Sicht. Man schubse eine Noch-Immer-Germanin in einen See mit lauter Römern und lasse sie dann schwimmen und sie schwimmt tatsächlich..


    Kurz musste sie über ihre Ausführung schmunzeln, ehe sie etwas ernster fortfuhr.


    Ja, doch. Man könnte sagen, dass ich mich langsam hier wohlfühle.

    Einen Moment überlegte sie, warum er so grinste und dann schwante es ihr. Er hatte sie eiskalt reingelegt.


    Gaius Prudentius Commodus, hast du denn gar keine Skrupel eine arme Romunkundige so hereinzulegen?


    Nun setzte sie einen gespielt beleidigten Blick auf. Denn eigentlich fand sie dies doch recht amüsant auch wenn er sie so hereingelegt hatte.

    Die personellen Umschwünge meine ich. Wir hatten uns gerade an MAcer gewöhnt und nun kam dann gleich wieder ein neuer und richtig glücklich sind die wenigsten mit unserem Neuen. Die Angst ist halt groß, dass Germanien nur eine Militärprovinz wird in der jeglisches ziviles Leben nur zweitrangig ist und das will keiner in der Verwaltung. Wir habens schwer mit dem Zivilen Leben. Durch die ganzen Unruhen der letzten Jahre und vor allem im Letzten Jahr ist es uninteressant dort geworden. Keiner möchte das Opfer eines nächsten Überfalles sein. Es ist schwer die Leute davon zu überzeugen, dass es so vielleicht gar nicht sein muss. In bisherigen Gesprächen habe ich nun durchaus den Eindruck bekommen, dass auch unser neuer Legatus das Ziel hat Germanien auch im zivilen Leben zu unterstützen und zu fördern. Ich hoffe, dass es so bleibt.

    Venusia nickte dankend als ihr eingeschenkt wurde.


    Nun, es ist etwas wärmer hier als in Germania, aber dennoch ist es dort sehr schön auch im Frühjahr, aber dafür wird es dort nciht so heiß wie hier. Es hat alles seinen Nach- und Vorteil. Uns geht es eigentlich ganz gut. Die ganzen Umschwünge in der letzten Zeit sind ein wenig stressig, aber ic hoffe, dass es nun endlich etwas ruhiger wird und etwas Stetigkeit in unser Leben kommt,


    sagte sie mit einem freundlichen Lächeln. Als das Gespräch auf den Kurs kam, nickte sie schließlich.


    Ja, der Kurs wurde kurz vor meinem eiligen Aufbruch abgeschlossen.

    Nach der Sklavin war sie nun im Atrium angekommen und sah auch schon Adria.


    Nun nach deiner Beschreibung war das kein großes Problem mehr. Ich habe sehr gut hergefunden.


    Dann setzte sie sich in den ihr angebotenen Korbstuhl.


    Ja, es ist wirklich ein herrlicher Tag und schon recht warm hier. Das bin ich noch gar nicht so gewöhnt,


    sagte sie lächelnd. Denn in Germania war es ja noch etwas kühler als hier.

    Als sich die Tür schwungvoll öffnete, zuckte sie etwas zusammen und ging ein, zwei Schritte zurück.


    Salve. Ich möchte gern zu Aelia Adria. Sie hatte mich gebeten heute zu eunem Gespräch vorbeizukommen.


    Freundlich lächelnd stand sie da und fühlte sich schon ein wenig komisch hier. Ihr wurde immer mehr klar, dass dies fast so etwas wie eine andere Weilt hier in Rom war.

    Venusia war dem Mann gefolgt und hatte sich auf dem Weg immer wieder schüchtern umgeschaut. Als er nun anhielt, sah sie ihn wieder freundlich an.


    Ich danke dir.


    Doch nun stand sie etwas wie bestellt und nicht abgeholt da und fragte sich wie es nun wohl weiter gehen würde.

    Durch die Straßen Roms war sie geschlendert und endlich an ihrem Ziel angekommen. Einen Moment betrachtete sie etwas skeptisch den Eingangsbereich. Dann trat sie mutig auf die Wache zu und mti einem freundlichen Lächeln, nannte sie nun ihr Anliegen.


    Salve. Ich bin Venusia Duccia Britannia und möchte gern zu Aelia Adria. Sie hat mich für heute zu sich eingeldaen.


    Gespannt wartete sie nun wauf das was folgen würde.

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    Original von Aelia Adria



    "So ist es."
    Sie schwenkte ihren Blick kurz um, um sicherzugehen, dass Quarto noch immer in der Nähe ist.
    "Wir werden uns nun zum Brautpaar durchkämpfen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend hier. Und bis bald."


    Dann wünsche ich dafür viel Erfolg und werde dann morgen Nachmittag den Weg zu dir suchen und sicher auch finden.


    Freundlich lächelnd verabschiedete sie sich dan und sah sich suchend nach Commodus um, der hier hoffentlich noch immer in der Nähe war.