Beiträge von Duccia Venusia

    Venusia nickte eilig noch immer beeindruckt von den vielen fleißigen Händen, die die Unterkunft noch weiter beräumten.


    Es ist für heute nichts weiteres angedacht. Wir dachten uns, dass du gern etwas ruhen möchtest nach der langen Reise hierher. Für den morgigen Abend ist ein Bankett angedacht. Es wird nach den Wettrennen der Reiter Morgen stattfinden. Ich hoffe, dass es deine Zustimmung findet den ersten Tag zu deiner freien Verfügung zu haben. Ansonsten könnten wir gern noch etwas organisieren was für etwas Zeitvertreib sorgen würde.


    Sie blieb nach außen hin die Ruhe selbst. Doch innerlich wurde sie jetzt rechtunruhig, was man ihr hoffentlich nicht anmerkte.

    Venusia hatte den Kaiser hier her geführt und auch die Räumlichkeiten gezeigt, die der Kaiser während seiner Anwesenheit hier bewohnen konnte. Sehr hoffte sie, dass alles zu seiner Zufriedenheit ausfallen würde. Man hatte sich mit der Ausstattung sehr viel Mühe gegeben und versucht an alles zu denken, was man bei einem Aufenthalt in einer fremden Stadt zu brauchen könnte. Viel Arbeit war damit verbunden bis man schließlich mit dem Ergebnis zufrieden war.



    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH DEN
    CIVIS
    Aulus Duccius Maximus


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM VI NON MAI DCCCLVI A.U.C. (2.5.2006/103 n.Chr.)


    ZUM
    SCRIBA
    DER REGIO GERMANIA SUPERIOR



    - DCCCLV AB URBE CONDITA -



    Im Namen des Legatus Augistus Pro Praetore


    Venusia Duccia Britannia
    Magistra Scriniorum Germania Superior

    Venusia war mächtig aufgeregt. Sie sollte nun eine Rede halten und hatte irgendwie das Gefühl nicht die richtigen Worte gefunden zu haben. Dennoch musste sie nun vor die Besucher treten und die Spiele eröffnen. Tief atmete sie durch und begann dann lauf zu sprechen.


    Salve und Heilsa euch Besuchern der Spiele hier in der Provinz Germania. Ich freue mich zu diesem Ereignis neben unserem Kaiser, dessen Besuch uns am meisten freut und ehrt, und den römischen Besuchern und Teilnehmern auch germanische Spieler und Besucher begrüßen zu dürfen. Dies sind seit langer Zeit die ersten Spiele die hier in Colonia Augusta Treverorum stattfinden und wir hoffen auf ein besonders gutes Gelingen der Spiele und viele beeindruckende Bilder und Wettkämpfe. Doch neben den Spielen finden wir auf dem Forum ein großes Markttreiben mit vielen Gauklern und Schauspielern, die nur darauf warten euch in den Pausen zwischen den Wettkämpfen unterhalten zu können. Doch hiermit soll es der Worte genug sein. Römer, Germanen, ihr Reiter und Teilnehmer dieser Spiele hier in der Provinz, möge der bessere gewinnen und die Spiele fair und kameradschaftlich ablaufen, habt Spaß daran und gebt euer bestes. Mögen die Spiele nun beginnen.


    Venusia war glücklich dies überstanden zu haben und atmete wieder tief durch. Doch die Aufregung wollte noch nicht so ganz von ihr weichen. Doch nun war es Zeit für das Opfer. Ein Priester trat hervor und begann mit der Zeremonie. Man würde die Götter um ein gutes Gelingen der Spiele bitten. Mit überlegter Mimik und Gestik führte er das blutige Opfer durch. Es wurde gut angenommen und man war sich nun sicher, dass diese Spiele unter einem guten Stern standen.

    Sim-Off:

    Die Rennen werden wahrscheinlich erst am Mittwoch beginnen. Sim on am Tage nach der Ankunft des Kaisers.


    Die Rennen sind wirklicheine schöne Sache und sie werden Morgen beginnen. Wir wollten dir nach der langen Reise nicht gleich ein volles Tagesprogramm angedeihen lassen.


    Sie lächelte kurz.


    Ehe ich dir mit Ausnahme des Marktreibens die Einrichtungen zeige und auch deine Unterkuft vorstelle, möchte ich dir noch einen fleißigen Helfer bei den Vorbereitungen vorstellen. Wenn es dir recht ist.


    Sie trat einen Schritt zu Seite und deutete zu Commodus. Doch wahrscheinlich würde sie hier nicht viel vorstellen müssen. Wenn sie sich noch richtig an das Gespräch mit Commodus in Roim erinnerte, hatte er ja kurz vorher eine Audienz beim Kaiser gehabt.

    Nachdem der Kaiser auch Valentin begrüßt hatte, sprach sie dann weiter.


    Dich wird sicher der Ablauf der Spiele interessieren. Auf dem Marktplatz findet ein großes Markttreiben statt. Es werden dort kleine Schauspielkünste vorgeführt und es findet sich eine große Auswahl an Waren und Gauklern. Auch germanische Händler bieten ihre Waren feil. Desweiteren werden wir Pferderennen miterleben können bei denen Römer und Germanen gegeneinander antreten. Zum krönenden Abschluß werden die Wagenrennen der Factiones stattfinden.


    Gespannt wartete sie ob der Kaiser eventuell dazu Fragen stellen würde.

    Etwas aufgeregt sah sie kurz zu Valentin und ging dann auf den Kaiser zu. Sie hatte ihn ja bereits auf der Hochzeit in Rom gesehen, aber so nah war sie ihm dort nicht gekommen.


    Salve ehrenwerter Augustus. Auch ich möchte dich herzlich hier in der Provinz Germanien zu unseren Spielen begrüßen. Mein Name ist Venusia Duccia Britannia und bin die Princeps Curiae dieser Provinz.


    Dann deutete sie etwas hinter sich zu Valentin, der sich im Hintergrund hielt.


    Das ist Valentin Duccius Germanicus. Duumvir der Stadt Mogontiacum. Er hat sich während meines Aufenthaltes in Rom um den Fortgang der Vorbereitungen der Spiele gemeinsam mit den anderen Curiamitgliedern gekümmert.

    Venusia war gleich von ihrer Romreise nur mit kurzem Stop in Mogontiacum weiter gereist. Sie hielt siche in wenig entfernt vom Legaten und seinen Offizieren auf und beobachtete den Empfang des Kaisers. Sie hatte auch dieses Mal wie schon zum empfand der Augusta in Mogontiacum eine angenehme Mischung aus römischer und germanischer Kleidung gewählt. Darin fühlte sie sich am wohlsten und hier fiel es auch nicht so auf wie es dies dirchaus in Rom tat.

    Sim-Off:

    Ich bin aus Rom wieder zurückgekehrt und werde nun wieder diese Provinz unsicher machen können. ;)


    Sie waren an einem Marktstand angelangt und Venusia begann sich einige der Stoffe anzuschauen.


    Dann haben wir ja einiges gemeinsam,


    sagte sie lächelnd.


    Meine beiden Brüder waren auch älter als ich und ich immer die jüngste. Es hat seine Vor- und Nachteile.


    Dann hatte sie einen Stoff in schöner blauer Farbe gefunden.


    Sieh doch einmal bitte. Ist die Farbe nicht schön. Ein wirklich herrliches blau.

    Wir danken erneut für das Angebot und werden dieses sehr gern annehmen. Mögen die Götter auf immer diesem Dorf freundlich gesinnt sein und dieses vor Unrecht und böser Tat schützen.


    sagte sie lächelnd und sah kurz zu Commodus als der Furisto nach dem Grund der Reise fragte.


    Nachdem Essen wollen wir dir gern davon berichten.


    Ihr Blick schweifte kurz über die Tafel, wo sie auch nach ihren Begleitern sah und diesen kurz zulächelte. Sie wusste nciht, wie wohl sie sich hier fühlten und sie wollten ihnen damit zeigen, dass alles in Ordnung war und sie nichts zu befürchten brauchten.

    Venusia lächelte etwas verlegen.


    Nun, so direkt hast du das noch nicht gesagt, aber ich danke dir dafür. Die Arbeit macht mir großen Spaß. Ich bin sehr froh mich dafür beworben zu haben.


    Auch sie trank einen Schluck und sah sich dann wieder ein wenig um.

    Natürlich kann ich das übernehmen. Ich werde Abschriften an jede Schola senden. Wir werden uns Zeit nehmen und die Unterlagen für den oder die neuen Kurse zusammenstellen und wenn wir fertig sind, diese dir dann zu schicken. Dann kannst du ja selbst sehen, wann wir unseren abhalten können.

    Er tat ihr leid und es tat ihr genauso leid, dass man scheinbar für die Provinz so gut wie nichts machen konnte.


    Du hast es versucht und vielleicht denkt er ja noch einmal drüber nach und findet etwas an deinen Worten. Manchmal kommt einem ja so manche Einsicht erst wenn man noch einmal drüber nachgedacht oder geschlafen hat.