Beiträge von Manius Horatius Toxis

    Spartacus war sehr spendabel, das musste man ihm lassen.
    Ich setzte mich an den Tisch. Das würde wahrscheinlich nicht so schnell gehen, dachte ich.


    Der Wirt kam und verteilte Becher voll Wein über den grossen Holztisch.


    Die Soldaten sahen erfahren aus, vermutlich würden sie und gute Infos geben können.
    Ich malte mir schon mal aus, wie die Kämpfe wohl abliefen würden, und wer wohl die Barbaren verkörpern würde. Eigentlich war es ein Glücksfall, dass wir die Legion spielten.
    Bevor ich einen Fuss in das römische Reich setzte, war ich Centurio in der Armee gewesen. Die Rolle war also wie auf mich zugeschnitten. Doch würde ich dabei echten Feindkontakt erleben, das war etwas anderes.


    Ich verdrängte den Gedanken und begann, an meinem Wein zu schlürfen.
    Mittlerweile war es sehr warm geworden und so eine Abkühlung tat gut.

    Mit einem nicht sehr leisen Knarren schwang das Tor auf und machte den die Sicht auf ein mittelgrosses Landhaus frei. Es war zwar in römischen Grundbaustil erbaut worden, das sah man an der Gliederung und Anordnung der Trakte, hatte aber einen sehr griechischen Luxusstil. Beide Stile waren mir nicht unbekannt.


    Auf den ersten Blick sah das Anwesen ganz passabel aus. Es war etwas in die Länge gezogen, den hinteren Abschluss krönte eine Art Herrenhaus, das von weitem ziemlich edel aussah. Selbstverständlich waren die Gebäude leicht heruntergekommen, wie konnte man es auch anders erwarten, doch waren sie in einem erstaunlich guten Zustand. Ich überlegte, wie lange dieses Anwesen, als Haus konnte man es schliesslich nicht bezeichnen, schon verlassen war. Schliesslich hatte ich keine Ahnung, wann die Aufstände stattgefunden hatten.


    Mir fiel auf, dass die rechte Seite des Anwesens nicht so gut durch die Mauer geschützt war, wie es sein sollte. An einigen Stellen wirkte sie ziemlich heruntergekommen.
    Ich hatte eine Ahnung und lief zur Mauer.


    Ich glaubte meine Ahnung bestätigt zu haben und kehrte wieder zurück.


    Ich richtete mich an den Duumvir. "Wann haben denn diese Aufstände stattgefunden? Die Mauer dort hinten sieht nämlich, wenn ihr mich fragt, nicht verwittert aus. Ich glaube, die wurde zum Teil bei der Plünderung beschädigt.
    Aber sonst sieht das ganze relativ gut aus."


    Der Hof war ziemlich gross, gross genug jedenfalls um einen ovalen Trainingsplatz zu errichten. Genaue Planung kam aber erst später dran. Jetzt wurde das Anwesen zunächst einmal erkundet.

    Nun kamen wir bei dem Anwesen an. Aus der Nähe betrachtet war es noch imposanter als zuvor. Ich liess meinen Blick über die angrenzenden Felder schweifen. Gut, Wasser war vorhanden, aber das Land hatte dadurch fast einen sumpfigen Eindruck. Aber das war nicht weiter schlimm, das konnte man leicht regeln. Zuwenig Wasser wäre schlimmer gewesen. Da wo ich herkam, hatten wir genug Wasser.


    Ich trabte mit dem Pferd zum Eingang und seilte es an. Ich ging schon mal zum Tor, das so ziemlich ähnlich aussah, wie das des vorhergehenden Anwesens.
    Die Hütte sieht nicht übel aus, dachte ich. Die Mauern machten auch einen sehr soliden Eindruck, ganz im gegensatz zu oben erwähntem. An manchen Stellen mutete das Anwesen jedoch etwas seltsam an. Man merkte, dass der Vorbesitzer einen Hang zum griechischen gehabt haben musste.


    "Na, was sagt ihr dazu? Sieht doch nicht übel aus.", sagte ich in die Runde. Ich machte mich daran, das Holztor zu öffnen.

    Ich schmunzelte ob Pollux Bemerkung. Mittlerweile verstand ich, dass man ihn meistens nicht allzu ernst nehmen konnte.
    Als alle auf ihre Pferde gestiegen waren, ritten wir los. Als ich jedoch Pollux beim Essen zuschaute, bekam ich ebenfalls Hunger und kramte einen kleinen Imbiss aus der Satteltasche. Ich verzehrte ihn in normalem Tempo.


    Es hatte sich also doch als vorteilhaft erwiesen, in Kampfmontur aufzukreuzen, dachte ich.
    Nun gut, auf zur zweiten Hütte.
    Dem Sonnenstand zu urteilen war es noch nicht einmal Mittag. Gut, dann konnten wir das andere Anwesen länger inspizieren.

    "Ich dachte nur, dass wir so vielleicht die Schule etwas aufstocken könnten. Na aber egal. Gehn wir."


    Ich band mein Pferd los und bestieg es. Sobald ich im Sattel sass war ich bereit zur Weiterreise.

    Ich kam zurückgelaufen. Offenbar hatte Callidus einen weiteren erledigt. Das war gut.
    Ich hörte gerade noch, wie er das vor dem Duumvir aussprach, was alle hier dachten. Damit würden wir uns wohl gleich zum zweiten Anwesen aufmachen.


    "Pollux, brauchst du wirklich schon eine Pause? Es war doch gar nicht so lange her, seit wir in der Taverne gefrühstückt hatten. Übrigens glaube ich nicht, dass das Ringen mit der Falltüre dich so viel Energie gekostet hat. Ausserdem konntest du als Gegenleistung einen guten Wein kosten. ;)"


    Als das Stichwort Wein gefallen war, bekam ich Durst und nahm den Weg, den Pollux zuvor gegangen war, nämlich in den Keller des Hauses.
    Der Wein schmeckte ausgesprochen vorzüglich, mit einem leichten Hang nach provinzial gereiften Trauben.


    Als ich meinen Durst gestillt hatte, betrat ich wieder den Hof. Ich sah einen grossen Kerl am Boden liegen.


    "Gut gemacht, Callidus.", sagte ich.


    "So, ihr wollt gehen? Und was machen wir dann mit den Strauchdieben? Sollen wir die hier fesseln und mitnehmen wenn wir wieder vorbeikommen?"

    Nun atmete ich wieder auf und die Ernsthaftigkeit verflog. Bisher hatte ich festgestellt, dass ich immer in einem Kampf toternst war. Jetzt war es aber vorbei.


    Ich wollte gerade etwas erwiedern, als ein Gedankenfragment mein Gehirn durchfuhr.


    Die Pferde! Wenn der kleine rothaarige...


    Sofort setzten sich meine Muskeln in Bewegung und ich sprintete Richtung Eingangstor.
    Ich hörte, wie die anderen vier mir nachriefen, und ich rief zurück.


    "Die Pferde!"


    Kurz darauf rannte ich unter dem Tor hindurch und wandte mich nach links.
    Ich sah keine Pferde mehr!
    Ich hörte einen Ausruf: "Scheisse!" und drehte mich um.
    Ich hatte wohl vergessen, dass wir die Pferde auf der anderen Seite angebunden hatten.
    So sah ich den kleinen Kerl, wie er gerade versuchte, eins der Tiere zu besteigen, inzwischen jedoch wieder abgerutscht war und das Weite suchte.
    Ich gedachte, ihn zu verfolgen, aber ich hatte einen Teil meiner Energie bereits verbrannt und diese Ratte war erstaunlich schnell.


    Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass der Junge genug weit weg war, kehrte ich um und lief gemächlich in den Innenhof zurück.


    Ich spürte meine Muskeln, und wie das Adrenalin verebbte. Zwar war diese Aktion nicht enorm anstrengend gewesen, aber dennoch war ich jetzt auf etwas zu trinken angewiesen. Ich wischte mir den Schweiss von der Stirn.

    "Mir gehts gut.", sagte ich, während ich die jämmerlich zusammengesunkene Gestalt am Boden betrachtete.


    "Wieviele haben wir jetzt?", fragte ich Spartacus. "Du hast einen oder zwei, ich zwei, der rothaarige ist abgezischt und einer wurde vom Hund angefallen. Sind das alle?", erkundigte ich mich und hielt nach weiteren Gefahren Ausschau.
    Ich trat hinaus ins Freie und liess meinen Blick über den Hof schweifen.


    Der grosse Hof wirkte immer noch so, wie wir ihn vorgefunden hatten. Nichts liess darauf schliessen, dass hier ein Kampf stattgefunden hatte. Wer waren diese Männer?, fragte ich mich. Landstreicher? Banditen? Deserteure? Alles war möglich. Aber allem Anschein nach waren es rechtlose.


    "Was machen wir jetzt mit denen? Die beiden, die ich bekämpft habe könnten noch leben.
    Ob wir sie als Gladiatoren verpflichten könnten?
    Duumvir! Was sagt das römische Recht dazu?"



    Na ja, was wäre wohl eher erlaubt, töten oder gefangennehmen?, dachte ich.

    Ich rannte den selben Weg wieder zurück, die anderen waren bestimmt schon am kämpfen.
    Der direkteste Weg war wieder durch das Fenster. Ich kletterte hinein und sah mich um.


    Ich sah den einen grossen Räuber ins Zimmer stürmen, aber als er mich sah, fluchte er und wandte sich nach rechts und rannte dort weiter nach hinten. Ich hatte gar keine Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, denn ein weiterer befand sich schon in dem Raum. Er hatte eine kurze Lanze und kam damit auf mich zu.


    brüllend stiess er die Lanze in meine Richtung, doch ich konnte in letzter Sekunde meinen Bauch wölben, womit die Spitze knapp an mir vorbeirauschte.
    Ich liess das Schwert fallen und bevor er die Lanze zurückziehen konnte, packte ich mit beiden Händen den Schaft. Obwohl mein Gegner das andere Ende festhielt, rammte ich die Spitze mit voller Wucht in einen nahen Holzschrank, wo sie drin stecken blieb. Der Aufprall liess das Holz zersplittern. Nun wandte ich einen meiner Tricks an.


    Mit dem rechten Fuss stand ich noch auf dem Boden, doch mit dem linken hob ich ab und kickte, über die Lanze hinweg, dem Kerl ins Gesicht. Eine Drehung über die Lanze noch mit dem anderen Fuss und ich stand auf der anderen Seite. Immer noch mit dem Schaft in den Händen stiess ich dem Typ das stumpfe Ende in den Bauch. Er liess los. Ich ebenfalls. Und nahm mit der linken Hand den Gladius vom Boden auf.
    Mit dem rechten Handrücken knallte ich dem Kerl auf die Stirne, wobei er mit dem Hinterkopf an der Wand abprallte. Er fiel bewusstlos zu Boden.


    Ich wechselte die Waffe in die andere Hand. Ich glaubte, dass noch ein weiterer hier drin war, doch er musste sich versteckt haben.

    Wieder auf dem Hof rannte ich in die andere Richtung. Ich suchte nach einem Zweiteingang zur Küche, dort, wo der andere rauskommen musste.


    Keine zehn Sekunden später sah ich eine Türe, die, meinem Orientierungsinn zufolge, zur Küche oder nebenan führen musste. Ich streckte schon die Hand aus, um sie zu öffnen, aber sie ging schon zuvor von alleine auf.


    Fast wäre ich mit dem Kerl zusammengestossen, zumindest tat ich das mit der Türe.
    Er rammte mich, fast hätte ich das Gleichgewicht verloren. Ich versperrte ihm den Weg und stiess ihn grob in den Gang zurück, aus dem er gekommen war.
    Er zog seinen gebogenen Langdolch und versuchte, sich seinen Weg freizukämpfen. Ich hielt meine Waffe bereits in der Hand.
    Mit starken abgehackten Hieben wehrte ich ihn ab und drängte ihn langsam rückwärts. Ich war noch ausserhalb des Hauses, aber er befand sich im Innenraum.
    Mit zusammengebissenen Zähnen und harten Hieben trieb ich ihn immer weiter zurück. In seinen Augen sah ich Verzweiflung. Genau das wollte ich sehen.


    Im Gebäude drin war es eng, an mir vorbei konnte er jedenfalls nicht. Immer noch wehrte ich seine Schläge ab und unsere Waffen prallten hart aufeinander.
    Plötzlich brach mein Gegner ab und rannte rechts durch die Türe in einen zweiten Raum.
    Als ich um die Ecke bog, sah ich, wie er mit dem Schwert hastig auf das Fenster einschlug. Als es unter seinen Attacken barst, stemmte er seine Hände auf die Kante und liess sich unelegant nach draussen fallen. Dabei glitt ihm das Schwert aus den Händen.


    Ich war drauf und dran ihm zu folgen. Er sah mich und verängstigt suchte er das Weite.
    Ich kletterte ebenfalls durch das Fenster und nahm die Verfolgung auf. Es dauerte gar nicht lange, bis ich ihn eingeholt hatte und brutal zu Fall brachte, ich kickte ihm die Füsse unter den Beinen weg.
    Ich stürzte mich auf ihn und hielt ihn fest am Boden.


    "Dich brauchen wir noch", sagte ich und schlug mit dem Schwertgriff auf seinen Kopf. Nicht allzu hart, schliesslich sollte er überleben.


    Ich stand auf, und lief schnell wieder zum Anwesen zurück. Mein Atem ging schnell.
    Das war also meine Feuertaufe gewesen?

    Verächtlich schaute uns der Kerl an.


    Hey, wollt ihr ärger? Ihr müsst nur sagen. Es is saufrech sich einfach in frende Anwesen einsuschleichen.


    Er schaute zu dem anderen, der sich immer noch schmerzvoll am Boden wandte.


    Schaud was ihr mit dem gemacht habt. Eigentlich hätet ihr gehörig was auf di Schnauze verdint. Wolht ihr mal testen wi ein Axschlag sich krass anfült?


    Er starrte uns provokativ an. Er hielt seine Waffe in Position, jederzeit bereit, zuzuschlagen.


    Ich bemerkte, dass einer der Gruppe langsam in den Nebenraum abschlich.
    Will der flüchten? Feigling!!


    Der verwanzte Typ schrie uns beinahe an.
    Jetzt macht gefäligst, dass ihr leine zieht ihr Hampelmänner mit eurem komishen... äch, Zeugs. Sonst zihen wir selbst oich krass eins über. Dann lernt ir, eure dämliche fresse zu halten. Und eure Scheisssköter machen wir auch voll alle.


    "NICHT SO FRECH, DU ..." Ich musste mich beherrschen. Ich wollte keinen blutigen Kampf heraufbeschwören. Allerdings sagte etwas in mir, dass dies wahrscheinlich nicht zu vermeiden sei.


    Der -vermutliche- Feigling war nun unauffällig verschwunden.
    Will er fliehen? Oder uns in den Rücken fallen?


    Ganz langsam setzte ich den Rückwärtsgang ein.
    Hinter dem Rücken von Callidus schlich ich mich vorbei und trat rückwärts aus der Türe.


    Callidus und der Duumvir warfen mir fragende Blicke zu.
    Ich zwinkerte leicht mit dem Auge und nickte ebenso unauffällig mit dem Kopf nach rechts.
    Ich wollte den andern abfangen, bevor er Scheiss baute.


    Du was?, Hä? Komm mir bloss nict mit so einem Müll du dahergekrocener...

    Zitat

    Original von Firmus Callidus
    "Was ist los? Bekommt Pollux einen Tobsuchtsanfall und zerlegt den Rest dieser Bruchbude?"


    "Ach was, der reist so höchstens noch den Boden weiter auf. Vielleicht kracht da ein Stück zusammen und er kann sich befreien."


    Zitat

    Mattiacus:
    "Gebt mir eine Waffe !!!"


    Wenn ich eine weitere Waffe dabeigehabt hätte, hätte er sie bekommen. Doch mein einziges Schwert würde ich wohl selbst brauchen.


    Dem Kerl am Boden ging es nicht gut, das sah man. Seine Kameraden hatten wohl nicht den Mut, ihm zu helfen.
    Schlappschwänze, dachte ich. Die Aufmerksamkeit der Strauchdiebe war auf die Hunde gerichtet.


    -Jetzt- Ich hechtete zur Türe hinein und suchte hinter einem grossen Steinofen Deckung. Inzwischen hatte sich ein zweiter Hund einen anderen am Arm gepackt. Dieser lies schreiend seine Waffe los und versuchte mit aller Gewalt, das lästige Vieh loszuwerden.


    Immer, wenn Pollux auf den Boden haute, vibrierte der Untergrund leicht.
    Ich musste an das denken, was ich gerade eben selbst von mir gegeben hatte. Anscheinend war Pollux in den Eingang zum Keller gefallen, das hiess, der Keller war direkt unter uns. Allerdings befand ich mich hinter einer Reihe halb verfallener Steinöfen, das hiess, dass der Boden direkt unter mir wahrscheinlich nicht zusammenbrechen würde.


    Ich schlich vorwärts, immer noch die Schreie und Ausrufe der Landstreicher in den Ohren

    Wie die anderen zog ich ebenfalls meine Waffe.
    Gut, dass wir sie dabeihaben, dachte ich und rannte in Richtung Küchentrakt.
    Bei Spartacus angekommen stoppte ich. Ich warf ebenfalls einen schnellen Blick hinein.


    "Wieviele?", fragte ich hastig und hielt meinen Gladius fest in der Hand. Da ich nicht wirklich mit einem Kampf gerechnet hatte, befand sich momentan auch nur eine Waffe in meinem Inventar.
    Egal, damit würde ich trotzdem kämpfen können.


    Plötzlich schoss Adrenalin durch meinen Körper. Mir wurde bewusst, dass dies die erste Feuertaufe war. Zum ersten Mal in meinem Leben musste ich gegen einen realen Feind kämpfen und versuchen, ihn zu töten, ein Umstand, der sich durchaus als gewöhnungsbedürftig erwies.


    Ich überlegte schnell. Was war besser, direkt hinein zu stürmen oder die Umgebung abzusichern?
    Ich entschied mich für ersteres, da ein Mann, der offenbar eine Waffe in der Hand hielt, Pollux gefährlich nahe gekommen war und ich befürchtete, dass er ihn als Geisel nehmen könnte.


    Ich registrierte die Situation. Pollux, in der Falltüre eingeklemmt, zwischen fünf bis sieben bewaffnete Leute um ihn herum, einer im Kampf mit dem Hund und das Ganze in einer staubigen, morschen und engen Küche.
    In der Küche war es relativ eng, was die Bewegungsfreiheit jedoch nicht ungemein einschränkte, wohl aber die der Männer mit den Lanzen. Ich gab Spartacus ein Zeichen, dass ich bereit war reinzustürmen.

    Was ist orange und geht über die Berge?
    Eine Wanderine.
    Was ist orange und schaut durchs Schlüsselloch?
    Eine Spannderine.
    Was ist violett und sitzt in der Kirche ganz vorne?
    Eine Frommbeere.
    Was ist grün und liegt im Sarg?
    Ein Sterbschen.
    Was ist bunt und läuft über den Tisch davon?
    Ein Fluchtsalat.
    Was ist braun und schwimmt im Wasser?
    Ein U-Brot.
    Was ist schwarz/weiß und hüpft von Eisscholle zu Eisscholle?
    Ein Springuin.
    Was ist rot und sitzt auf dem WC?
    Eine Klomate!
    Was ist braun und fährt einen verschneiten Hang hinunter?
    Ein Snowbrot.
    Was ist braun und späht durchs Schlafzimmerfenster?
    Ein Spannzapfen.
    Was ist weiß und springt im Wald umher?
    Ein Jumpignon.
    Was ist braun, süß und rennt durch den Wald?
    Eine Joggolade.
    Was ist braun und sitzt hinter Gittern?
    Eine Knastanie.
    Was ist rot, rund und hat ein Maschinengewehr?
    Ein Rambodischen.
    Was ist braun, knusprig und läuft mit dem Korb durch den Wald?
    Brotkäppchen.
    Was ist braun, klebrig und läuft in der Wüste umher?
    Ein Karamel.
    Was ist rot, sitzt in einer Konservendose und spielt Musik?
    Ein Radioli.
    Was ist grün und radelt durch die Gegend?
    Eine Velone.
    Was ist orange, tiefergelegt und hat einen Spoiler?
    Ein Mantarinchen
    Was ist gelb, krumm und schwimmt auf dem Wasser?
    Eine Schwanane
    Was ist orange und steckt traurig in der Erde?
    Ein Trübchen.
    Was ist orange, sauer und kann keine Minute ruhig sitzen?
    Eine Zappelsine.
    Was ist haarig und wird in der Pfanne fritiert?
    Bartkartoffeln.
    Was ist gesund und kräftig und spielt den Beleidigten?
    Ein Schmollkornbrot.
    Was steht im Schlafzimmer des Metzgers neben dem Bett ?
    Ein Schlachttischlämpchen.
    Was ist grün, sauer und versteckt sich vor der Polizei?
    Ein Essig-Schurke.
    Was ist orange, rund und versteckt sich vor der Polizei?
    Ein Vandalinchen.
    Was ist grün um schaut durchs Schlüsselloch?
    Ein Spionat
    Was ist gross, grau und telefoniert aus Afrika?
    Ein Telefant.
    Was ist gelb und flattert im Wind?
    Eine Fahnane.
    Was ist grün und klopft an die Tür?
    Ein Klopfsalat.
    Was ist braun, sehr zäh und fliegt umher?
    Eine Ledermaus.
    Was macht 'Muh' und hilft beim Anziehen?
    Ein Kuhlöffel.
    Was ist viereckig, hat Noppen und einen Sprachfehler?
    Ein Legosteniker.
    Was ist gelb und immer bekifft?
    Ein Bong-Frites.
    Was ist grün, glücklich und hüpft von Grashalm zu Grashalm?
    Eine Freuschrecke.
    Was ist ist braun, hat einen Beutel und hängt am Baum?
    Ein Hänguruh.
    Was ist orange-rot und riskiert alles?
    Eine Mutorange.

    Zitat

    Original von Spartacus
    Plötzlich hörte ich etwas. Wie Schritte und Stimmen.


    Wie im Reflex zückte ich mein Gladius.


    "Habt ihr das auch gehört?"......


    Ich hatte das Gefühl, dass sich die Stimme von Pollux...


    "Ja, vermutlich Pollux." vermutlich!! Was denn sonst...?


    Ich zuckte zusammen als ca. 50m entfernt in einem Gebäude etwas zusammenbrach. ?¿?¿?
    Stürzte das Haus etwas schon von alleine ein?


    Ich verdrängte den Gedanken und dachte an das zweite Anwesen.

    Die Auswirkungen eines Holzteils auf das Dach schockierten mich ein wenig.


    "Sei unbesorgt Callidus, ich werde mich hüten, den Dachboden zu betreten."


    Ich versuchte, den Renovationsaufwand zu berechnen. Die Grundmauern würden halten, aber der obere Teil schien nicht sehr stabil zu sein. Die oberen Träkte müssten erneuert werden, ebenso die meisten Dächer. Abgesehen von den selbstverständlichen gladiatorenspezifischen Installationen müsste man sehr wahrscheinlich neue Treppen einbauen lassen. Bei einem solchen Aufwand wäre ein Neubau doch in Erwägung zu ziehen.


    "Was meinst du was billiger wäre, dieses Gebäude zu renovieren oder gleich ein neues zu bauen?
    Zugegeben, die Umgebung wäre nicht schlecht und die meisten benötigten Enrichtungen stehen schon, aber ich denke, wir müssten schon einiges investieren, wenn wir nicht wollen, dass das Zeugs über unseren Köpfen zusammenbricht."


    Ein Glück, dass die Küche im Erdgeschoss ist, dachte ich mit einem Blick auf Pollux.


    Ich betrat den Innenhof. Zwar war kein Gerümpel zu erkennen -die Vorgänger hatten wohl alles mitgenommen- aber dafür sah ich stellenweise zerbrochene Ziegel und Unkraut wuchs aus dem Boden.


    In diesem Moment schoss mir der Gedanke durch den Kopf, wieso die Vorgänger dieses Anwesen wohl verlassen hatten...

    Ich betrat das Gebäude. Es war zwar nur ein kurzer Durchgang mit einem Tor, aber dennoch tat der Schatten gut. Es sah so aus wie ein ehemaliger Gutshof. Der grosse Innenhof erfüllte meine Erwartungen. Er eignete sich bestimmt für einen Übungsplatz.


    Einem Gutshof zugehörig sind meistens auch noch Unterkünfte für die Sklaven. schoss es mir durch den Kopf. Das war gut, denn diese Unterkünfte liessen sich leicht in Zellen oder so etwas umbauen.
    Dazu hat es bestimmt auch noch Lagerräume für Waffen, Gegenstände und Nahrung. Ja, Callidus hatte doch gesagt, eine Eigenversorgung der Schule wäre am besten. Hier hätten wir optimale Grundlagen. Ob das Gebäude hält, was es verspricht?


    Ich klopfte gegen die Mauer. Sie sah solid aus, allerdings bröckelte der Putz etwas. Ehe ich mich versah, hielt ich ein mittelgrosses Stück Verputz in den Händen, auf dem ein Teil einer Wandmalerei zu erkennen war.
    Eher Sorgen machten mir da die Holzbauten. Ich hatte Skepsis gegenüber dem Balkon und dem Geländer auf dem ersten Stock. Ich beschloss einfach mal draufloszugehen und trat auf die Treppe. Sie knarrte unter meinen Füssen. Zwischen den Stiegen bemerkte ich eine Spinne, die sich irgendwo verkroch. Ich ging weiter. Ich hatte das Gefühl, das das Holz in diesem Haus in einem schlechten Zustand war. Die Ziegel auf dem Dach waren wahrscheinlich die kleinste Sorge.


    Da würden wir wohl auf unsere Handwerkerfreunde zurückgreifen müssen. Und das wahrscheinlich für eine etwas grössere Renovation.


    Ich wandte mich an die anderen.
    "Was meint ihr? Hält das was aus? Die Grundmauern sehn ja solid aus, aber der Rest..." Ich brach ab. Ich hörte ein Geräusch, das ich nicht identifizieren konnte.
    Eine Ratte?, fragte ich mich.