Beiträge von Medicus Germanicus Avarus

    Jösas der Trajan wird schon wieder reifer. 8)



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    Die besten Glückwünsche auch von mir für Dich. Feiere schön, denke dabei auch und vorallem jetzt ( :P ) an deine Leber und lass Deine Kumpane wissen, das du noch lange nicht zum alten Eisen gehörst.








    [SIZE=5]Edit: Bierkönig von Ochsenfurt AD 2004 - harte drei Jahre her. [/SIZE] :D

    Hm ja ich war leider nicht da. ;)


    Auf Grund dieser Angaben muß ich dir leider den Weg in unsere Familie verwehren. Trotzdem wünsche ich dir viel Erfolg im Imperium Romanum. Eine andere Gens wird dich sicher gerne in ihren Reihen aufnehmen. :)

    "Was hast du bis zu diesem Tag gemacht, an dem du das Schreiben, das der Cursus Publicus Personal sucht, gesehen hast?"


    Vielleicht gab es in dieser Erzählung ja einen Lichtblick. Später konnte er noch Lucilla über diesen Mann ausfragen. Als Decimus würde dieser wohl wenigstens Lesen und Schreiben gelernt haben.

    "Salve Bürger... du kommst mit einem Anliegen zu mir?"


    Natürlich hatte ihm der Sklave das schon gesagt, aber Avarus wollte hören, wie sich der Mann vorstellte. Vielleicht kamen dabei einige Referenzen mit zu Tage oder aber er würde es ihm nachher aus der Nase ziehen müssen. 8)

    "Nein ich habe es gekauft, weil das Land, die Leute mir so gefielen. Fern ab dieser Hektik. Rom kann ganz schön anstrengend sein, wenn man jeden Tag pflichtbewußt seinen Verpflichtungen nachhetzt. Ich werde mit Sicherheit noch nicht nächstes Jahr in den Ruhestand gehen. Dazu gibt es keinen Anlass. ;)


    Aber ich werde es meinen Kollegen gleich machen und den Sommer auf dem Land verbringen. Jedes Jahr auf das selbe Gut zu fahren, muß einfach öde sein. Desswegen habe ich früh begonnen eine gute Auswahl zusammen zu kaufen."


    Ob im hohen Norden, in der Nähe zu Rom, auf Sizilien oder eben in der Africanischen Küstenregion. Avarus war gut aufgestellt und konnte sogar noch kleine Anwesen in Hispanien oder auf Creta vorweisen. Überall wurde irgendetwas angebaut und zu Geld gemacht. Im Norden standen zudem seine Werkstätten, auf Sizilia lagerten die Amphoren.


    "Als Praefectus der Praetorianer magst du zwar an Rom gebunden sein, aber deine Nähe zum Kaiserhaus hat auch seine Reize. Wenn ich mir überlege wie oft ich doch auf dem Palatin schon war, die privaten Gemächer aber habe ich noch nie gesehen."


    Das traf auch auf die wirtschaftlichen Treffen zu. Immerhin waren seine Baumeister zu guter Anzahl nur für die Palazzos der Kaisergens auf Achse. Jene Arbeiten fanden aber auch nicht in Rom statt und jene Familie hatte wer weiß wieviele Diener und Beamte, die sich auch um diese Kleinigkeiten kümmerten.

    Zitat

    Original von Marcus Decimus Triarius
    "Salve. Mein Name ist Marcus Decimus Triarius. Ich bin hier wegen der Stelle des Stationarius in Italia."


    "Ahja..." der Diener schien zu überlegen. Anweisungen hatte er diesbezüglich nicht. Wußte aber, wo der Herr sich aufhielt. "Wenn er mir bitte folgen möchte."













    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Diesmal mit einfacher Kost an literarischer Kunst beschäftigt, wurde er fast gestört. Fand allerdings nach dem Eintreten des Sklaven durchaus Gefallen daran jenen Mann zu hören. Nicht weil es ein Decimer war. Da gab es nunmal Solche und Solche, sondern weil er sich auf einen Posten bewarb, der lange nur mit viel Mühe am Leben gehalten werden konnte. Der alte Praefectus von Italien würde sich genauso freuen, wie dessen Untertanen.


    Avarus richtete sich auf und wartete, das der Decimer in die Bibliothek trat. Jener wurde durch den Diener dahin auch gewiesen, bevor der Türsklave zurück an die Pforte schritt.

    "Salve Octavius Avitus, haben die Urbaner gleich einen Tribun geschickt, um die Schäden aufzunehmen... nun gut doch das du da vor der Türe standest, ist wohl gewollt. Falls du hoffst Sedulus zu treffen, der ist nach Mogontiacum verreist."


    Er war aufgestanden und hatte den Tisch umrundet. Durchaus dazu in der Lage dem Octavier, der ob seines Namens irgendwie auch mit dem Praefectus urbi verwandt sein mußte, den Tatort zu zeigen.

    Salve,


    um über eine Aufnahme entscheiden zu können, würde ich gerne erfahren wie du dir deine Zukunft vorstellst (ein kleiner schriftlicher Überblick dessen eben) und ob du dir in unserem Stammbaum bereits ein Plätzchen ausgeguckt hast.

    "Hm nun ich bin mir auch nicht ganz sicher, aber für sie hat der Ordo nicht wirklich Vorteile, wenn ich es aus ihrer Position heraus -unabhängig vom Ehepartner zu bleiben- sehen wöllte. Und genau das möchte sie unbedingt."


    Er erinnerte sich an diesen Metellus und auch so ziemlich schwach an diesen Kommentar. Aber das war eben auch nicht mehr gewesen.


    "Da bleiben eine Menge Möglichkeiten, es zu erörtern, wie man diesen Zusatz im Gesetz weiter behandeln sollte. Faktisch: Löschung, Veränderung oder ein ganz langer Prozess, um die Formulierung zu erörtern und die hundert Denkweisen auf eine zu formen."


    Avarus stöhnte und drehte den Becher. Ihm lag das mythische nie so direkt, aber die Gaia oder auch Mater Natura haben sicher nichts dagegen einzuwenden, aufgerissene Landbäuche auch als Landbewirtschaftung zu sehen. Nur wie steht es mit den Römern?


    "Wie würdest du die Chancen derzeit ansehen, diesen Zusatz, der unserem Stand die Hände zu binden glaubt und der mitunter auch schon heute für Warenengpässe vorallem im Luxussektor sorgt, aus der Lex im Senat wieder zu streichen?"

    Zitat

    Original von Aulus Octavius Avitus
    "Es betrifft die Beschwerde deines Herrn bei meiner Einheit."


    "Oh da wird er sich aber freuen." vermeldete der Ianitor nicht ohne Sarkasmus. "Wenn du mir bitte folgen mögest."


    Kurzes Warten, bevor er die Tür wieder fest verschloss. Seine Beine waren flink und so führte der Türdiener den Octavier wenig später durch die Flure und Koridore des Anwesens, bevor er vor der Tür des Senators Arbeitszimmer zum Stehen kam und um einen kleinen Moment Geduld bat...









    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Ein Klopfen später und der Ianitor betrat das Arbeitszimmer seines Hausherren. Nur kurz war er verschwunden und meldete jenem an, das ein Aulus Octavius Avitus von den CU'lern vor der Türe wartete. Dann kam jener Diener wieder hinaus und weitete die Holztüre so, das jener Mann eintreten konnte. War dieser ersteinmal drinnen, würde er das Türle wieder schließen und zurück zur Hauseingangstüre gehen.

    "Habt ihr nicht?... nun gut dann will ich dir mal Glauben schenken."


    Avarus streckt den Rücken. Natürlich weiß er das es Winter wird und schon in wenigen Wochen werden nurnoch Verrückte über das Meer schippern. Die Stürme lassen ihn auch nicht daran denken jene Route zu wählen, um mal für einige Wochen aus Rom zu kommen. Weiter oben nicht besser. Die Berge sind verschneit, die Pässe lebensgefährlich. Also doch nur ein kleiner Abstecher auf das Land.


    "Ich dachte ans toscische Festland. Die Krete ist im Winter zwar kahl, aber ein Weingut dort oben bietet ganz andere Reize in der kalten Jahreszeit."


    Ein Kamin, ein Bärenfell und zwei frisch Vermählte. Viel mehr brauchte es da nicht und doch konnte man sich bei den Landgütern des Avarus sicher sein, auch allen anderen Komfort vorzufinden. :]

    Zitat

    Original von Marcus Decimus Triarius
    Marcus hatte sich in eine seiner besseren Togen geschmissen und sich von zwei Sklaven zur Casa Germanica eskortieren lassen. Die Sklaven wies er an draußen zu warten, während er an die Porta trat und klopfte.



    Auch die Türe war draußen. Kein Schauer, keine Veranda davor. Aber es regnete auch nicht. ;)


    "Salve... was gibt es?"


    Den hatte der Ianitor ja noch nie hier gesehen.









    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Zitat

    Original von Aulus Octavius Avitus
    "Ist er auch für mich zu sprechen?"


    "Gut möglich, ich werde ihn fragen. Jedoch solltest du mir noch mitteilen in welcher Angelegenheit. Der Herr ist die Tage etwas ungenäusig und wünscht es vorher zu wissen, worum man ihn von seinen Tätigkeiten reißt."
















    SKLAVE - GENS GERMANICA

    Der Legatus hatte geladen. Dazu gab es keinen Wein und keine saftigen Hühnchenteile. Nein nur starre Politik im Cursus Publicus. Eine ganze Schaar von Stationarii war gekommen. Selbst der alte Praefectus der Region hatte sich auf den Palatin geschleppt.


    In seinem Officium war dadurch nur wenig Luft zum Atmen. Der Legatus machte es daher kurz und brachte diese Mannschaft auf den neusten Stand, was die Transportrouten, das allgemeine System, Investitionen und Ausgabenüberwachung, neuste Listenreglungen und nicht zuletzt die Veränderung im Tarif bedeuteten. Was war wichtig, wo konnte gespart werden, wie ließen sich Stationen rentabler machen. All das wurde in einem Marathon ausdiskutiert und durch einen Scriba festgehalten.


    Erst spät am Abend war es, als diese Themen ein Ende fanden. Jene weit daher gereisten Stationsvorsteher sollten in der Herberge zu Rom ein Bett finden. Doch vorher schickte Avarus den Scriba hinaus und gab noch eine ganz persönliche Anweisung an seine Mitarbeiter...


    Sie verließen erst im tiefsten Dunkel das Officium und der Legatus schenkte sich noch einen guten Becher Wein ein. Auch er mußte im Dunkel der Stadt heim gehen. Doch gute Bewacher warteten vor dem Palast auf ihren Herren.

    "Ohja auch mir ging es ähnlich."


    Dankend nimmt er den Becher entgegen und probiert natürlich gleich einen Schluck.


    "Wie du ja bereits angesprochen hast, werden wir nun heiraten. Es ist für uns beide ein sehnsüchtiges Erlebnis, trotzdem wird es von gewissen Tubulenzen begleitet. Lucilla wird ihren Ordo verlieren und läßt nun schon seit einer Weile ihren Frust darüber an Senatoren aus. Zu Recht wie ich meine... jedoch muß ich ihr gegenüber auch als Verteidiger des Senats auftreten."


    Er nippt.


    "Lucilla's Lebenswerk besteht im wirtschaftlichen Bereich. Sie schimpft darauf das sich in den Verwaltungen diese Richtlinie durchgesetzt hat, nun nachdem sie sich ein neues Leben mit Marmor und Werkzeugen aufgebaut hat und durch diese Tätigkeiten unabhängig sein kann, soll sie es auf Gesetzesgrundlage verlieren. Ich kann sie da schon verstehen, wenn sie gegen die Curia Iulia wettert. Auf der anderen Seite finde ich jene Verordnung derart lasch, das selbst Holz, Marmor, Eisen oder Gold als wachsende Rohstoffe angesehen werden können. Bei einigen dauert es eben Jahre, bei Anderen Jahrhunderte und Jahrtausende. Eine Regelung darüber gibt es nicht. Was würdest du dazu argumentieren?"

    "Nun ersteinmal würde ich dieses Zertifikat nicht auf einen Kurs aus meiner Feder beschränken. Ins Detail sind wir noch nicht gegangen. Durchaus stelle ich mir aber eine Staffelung vor. Ein Baumeister, der durchweg Insulae erstellt, wird sich nicht mit den Schäften Ionischer Säulen beschäftigen müssen. Was deine zweite Frage belangt, hast du zwei Kurse abgelegt, die um Wasserbauwerke und Wohnarchitektur gingen. So würde es Sinn machen auch in diesen Bereichen ein Zertifikat auszustellen. Natürlich muß jetzt die Frage kommen: Was ist mit den anderen vielseitigen Bereichen? Ja für diesen Fall würde ich vorschlagen eine Ganze Ansammlung von Vorlesungen zu entwickeln. Was wir für die jetzig aktiven Baumeister und Architekten tun sollten, wäre ihr Wissen zu überprüfen und die Guten und Schlechten daraufhin auszusortieren. Jene, die durchfallen sollen aber nicht ihre Arbeit verlieren, sondern mit Nachbildungsmaßnahmen für ihre aktuellen Projekte fit gemacht werden."


    Sicher war viel Anstrengung von Nöten. In jeder Provinz gab es tausende an Männern, die dem Baugeschäft verpflichtet waren. Doch die Schule war auch dort überall gut aufgestellt und konnte in überschlagenen Maße alle Anwärter in einem bis zwei Monaten geprüft haben. Bis dahin liefen eben alle Arbeiten weiter wie bisher.


    "Wir stellen um die zwanzig Zertifikate pro Monat aus, was die Lehrgänge Architektur I betrifft. Nur ein paar wenige schreiben sich danach noch in den Folgelehrgang ein. Aber jene bestehen ihn meist auch. Man kann also davon ausgehen, das nur etwa 5% aller bauleitenden Architekten über die Schola ihr Wissen aneignet und demnach auch diesen Ansprüchen entspricht. Natürlich möchte ich private Einrichtungen hier nicht schlecht reden. Weise allerdings darauf hin, das eben jene Architekten somit auch kein Problem haben sollten sich prüfen zu lassen..."




    PRAECEPTOR - SCHOLA ATHENIENSIS
    MAGISTER ARCHITECTURAE - SCHOLA ATHENIENSIS
    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA