Beiträge von Quintus Tiberius Vitamalacus

    Titus
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    Flavier ? Titus Kenntnis des Adelskalenders war sehr rudimentär. Flavier waren Kaiser,... und der Kerl in seiner Tunika sah nicht aus wie ein Kaiser. Er wusste nur, sein Tribun schätzte einen der Flavierkaiser sehr,.... es war wohl der erste,... oder der zweite ? Egal, das hier, war ein Hochstapler, da war sioch Titus sicher. Und Herr ? Er war doch kein Sklave, er war ein Soldat Roms....


    "Geh du doch, Kleiner, der Tribun wird sich sicher freuen..."


    Ziemlich grob legte sich die Hand des Hünen auf die Schulter des Flaviers und gab einen kräftigen Schubs in Richtung des Quaestor Consulum.


    "Tribun, der sacht, er sei ein Flavier....." rief Titus seinem Tribun zu.

    Der Sklave meldet das Eintreten seiner Gäste und er war versucht sich schnell um zu drehen, um die Geschwister zu begrüssen, vielmehr um sie zu begrüssen, doch er hielt sich zurück, drehte sich mir aller Gravitas und Dignitas um, zu der er erzogen war. Allerdings konnte er es nicht vermeiden, das sein Blick einen Moment länger als es üblich gewesen wäre auf Helena ruhte, er sogar ihren Blick suchte und als sich ihre Blicke trafen, in seinen Augen etwas aufblitzte. Und auch wenn dieser Moment nur kurz war, es war fast so, als ob er wieder mit ihr allein am Strand von Ostia war.


    Doch, er war es nicht und so begrüsste er das Geschwisterpaar, höfflich und fast förmlich. "Salve, werter Iulius Constantius, werte Helena, es freut mich, das ihr meiner Einladung nachgekommen seit." Ganz unweigerlich hatte er bei ihr den Nomen Gentile weggelassen, erst als er es gesprochen hatte, war ihm diese Vertraulichkeit aufgefallen. Doch korrigieren wäre noch auffälliger, so entschied er sich, einfach weiter zu sprechen. "Darf ich euch Tiberia Calvina vorstellen ? Ihr Vater hat sie in meine Obhut gegeben."
    Fast hätte er überhört, das der junge Iulier Calvina kannte, doch dann hob er leicht eine Augenbraue und sah Calvina an : "Ihr kennt euch ?" Es war vielleicht nur der Anwesenheit von Helena zu verdanken das seine Worte nicht zu scharf klangen. Nicht das er etwas dagegen hatte, wenn sie sich kannten, schliesslich war der junge Iulier sicher ein Uuntadeliger Mann, doch er hätte es gerne vorher gewusst.
    Dezent gab er den Sklaven ein Zeichen, das sie den Gästen etwas zu trinken bringen sollten. Just da trat Flaccus ein. "Flaccus, darf ich dir vorstellen, Iulius Constantius und seine Schwester Helena." Und wieder fehlte ihr Nomen Gentile...

    Titus
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    Der riessige, ehemalige Legionär ging langsam auf den Fremden zu, gewöhnlich reichte das, allzu neugierige Passanten dazu zu bringen das weite zu suchen. Doch dieser war standhaft, der wich nicht. So baute sich Titus vor dem Fremden auf, breitbeinig, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und blickte zu ihm herab.


    "Wer bist du, das du es wagst, das Mündel meines Tribuns zu anzuglotzen ? Mach das du weg kommst, oder ich mach dir Beine !"


    Uniform trug der nicht, eine Toga auich nicht, das konnte niemand wichtiges sein...

    Er trat einen Schritt auf sie zu, blickte sie an, kalt und durchdringend, der Blick, der so viele Miles auf dem Exerzierplatz schon getroffen hatte, doch im gegensatz dazu war seine Stimme war seine Stimme gerade zu gelassen.
    "Du kannst die Stadt kennen lernen, Calvina, doch sicher nicht allein !"
    Rom war voll von verbrechern,... und was noch schlimmer war : Männern, die die Ehre von unschuldigen Frauen vernichten wollten. Das würde er nicht zu lassen.
    In diesem Moment traf sich sein Blick mit dem von Titus, der ihm auf einen jungen Mann aufmerksam machte, der anscheinend seine Blicke nicht von Calvina lösen konnte. Es war ein stummer Blickwechsel, der dem riesigen Mann verriet, was er zu tun hatte.
    Langsam ging Titus auf den Fremden zu.

    Tiberius Vitamalacus war etwas verwundert, das cer Miles in nicht nach seinem Begehr wünschte. Vielleicht hatte die Classis einfach nie Besucher...
    Doch er zeigte das nicht, stattdessen stellte er sich selbst knapp vor und such sein Begehr.


    "Tiberius Vitamalacus, Quaestor Consulum. Wünscht den Kommandanten zu Sprechen !"

    Stesichoros
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    Dieser Nubier missfiel ihm irgendwie, aber der schwieg zum glück auch. Vielleicht konnte der ja auch nicht sprechen. Die schlechte Laune des Ianitors war war deutlich zu spüren. Wenn er sich vorstellt, was dieser Titus mit seiner kleine anstellte,... schüttelte es ihn innerlich.


    Doch er war erfahren genug, seine Arbeit unabhängig von seinen persönlichen Problemen. Ohne ein Wort zu verlieren, gab er einem der im Hintergrund wartenden Sklaven ein Zeichen und sagte zu ihm : "Führe die Herrschaften ins Triclinium und melde sie auch an. Caius Iulius Constantius und meine Herrin Iulia Helena."


    Dann zu dem Sklaven vor der Tür: "Dieser Bursche wird euch Herrschaften führen und anmelden. Ihr könnt hinten warten auf das ende der Cena, beim Nebeneingang empfängt man euch und ihr werdet versorgt."

    Er sprach seine Sklavin nicht an, sondern blickt kurz zu hier und nickte einfach nur zustimmend. Ihm gefiel was er sah, Rahel hatte gute arbeit geleistet und er bereute den spontanen Kauf nicht im geringsten.
    Dann erklang eine Stimme hinter ihm und er drehte sich um. Kurz betrachtet er sie von oben nach unten und schüttelte dabei den Kopf. "Nein, du bist gerade noch rechtzeitig gekommen. Die Gäste werden bald eintreffen."
    Dann blitzte ganz kurz ein leichtes Lächeln auf seinen Gesicht auf und in einem erstaunlich fröhlichem Tonfall sagte er kurz. "Das Kleid steht dir...."
    Dann wandte er sich wieder ab.

    Stesichoros
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    Es verging nicht viel Zeit, da öffnete der Iantor der Villa Tiberia die Porta der Villa. Trotz der Sommerhitze, die seit Tagen über der Stadt lag, lief seine Nase und seine Augen tränten auf das unangenehmste... Und zu allem Überfluss war dieser Titus gestern abend wieder in der Kammer seiner angebeteten Sklavin verschwunden.


    Er mussterte den riessigen Nubier skeptisch.


    "Ja, bitte ?" fragrte er leicht missmutig, während er probierte an dem Hühnen vorbei ein neugierigen Blick auf die Sänfte zu werfen. Waren das die Gäste, die der Domine erwartete ? Er hatte schon gehört, das der Domine grossen wert auf diesen Besuch legte....

    Tiberius Vitamalacus nickte bei den Worten des Imperators.


    "Ich werde dies berücksichtigen und entsprechende Vorschläge erarbeiten. Gibt es weitere Punkte, auf die du besonders Wert legst, mein Imperator ?"


    Die Worte des Quaestors waren respektvoll, doch nichts zeugte von Nervösität oder Ängstlichkeit.


    "Ansonsten, sollten wire uns nun zurückziehen, um dir dann später die Resultate unserer Arbeit zu präsentieren. Erlaube mir allerdings, nocheinmal dich an den ANTE DIEM VIII ID AUG DCCCLVI A.U.C. (6.8.2006/103 n.Chr.) zu erinnern, bis dann müssen die Wahltermine bekanntgegeben werden."

    Titus
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    Titus liess nicht locker, er kannte sich aus mit Gesindel, diese kleine Göre gehörte definitiv dazu, auch wenn sie ganz niedlich aussah und man vielleicht sich ganz gut mit ihr amüsieren konnte. So legte er auch seine zweite Hand um ihren rechten Arm, damit sie sich nicht wirklich mehr wehren oder vielleicht fliehen konnte.
    Etwas unsicher, was er denn nun mit dieser Person tuen sollte, blickte er zu den Verwandten seine Tribuns

    Titus
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    Titus nickte nur stumm, was hatte er sioch auch erhofft mit seiner letzten Frage. Etwa ein Antwort nach dem Motto: `komm herein und schliess die Tür hinter dir`Titus, dachte er sich, so blöd kannst doch nicht mal du sein.


    So verliess er das Zimmer, runter zu den Sklavenunterkünften,... Die kleine Küchenmaus würde ihn schon etwas ablenken.

    Im hohen Tempo preschen die beiden Reiter auf das Stadttor von Misienium zu. Diesmal war der Ausritt für Ajax wesentlich länger, doch der schwarze Hengst genoss so wie sein Reiter das hohe Tempo auf der Strasse von Rom nach Misenium möglich war. Tiberius Vitamalacus Gedanken waren zum Teil bei dem Zweck seiner Reise, allerdings auch viel im ferbnen Germania, frage sich, ob seine Briefe angekommen waren und ob und wann er eine Antwort bekommen würde. Und immer wieder musste an jenen Nachmittag am Strand von Ostia denken.
    Der Zweite Reiter allerdings genoss den Ritt garnicht, er hatte mühe dem Tempo stand zuhalten, sein Gesäss schmerzte schon, kaum da sie Rom verlassen hatte und auch sein Reittier war, ob des hohen Gewichtes seines Reiters.


    Am Stadttor angekommen, brachten sie ihre Pferde zum stehen und stiegen ab. Tiberius Vitamalacus reichte titus Ajax Zügel und wandte sich dann einem Wachposten zu.


    "Salve !" Die Stimme des Quaestor war militärisch hart und befehlsgewohnt, genau wie auch seine Haltuing davon zeugte, das hier ein Mann war, dessen Leben vom Dienst in der Legion geprägt war. "Wie komme ich zum Stützpunkt der Classis ?"

    Als der junge Iulier so scheinbar nebenbei ihn nach seiner Familie aushorchte, musste der Tiberier innerlich schmunzeln, doch bevor er antworten konnte, von seiner Familie, der IX., berichten erhob ich Helena und verabschiedete sich. Ganz automatisch erhob er sich auch.
    "Werte Iulia Helena, ich will dich und deinen Bruder auch nicht von euren Pflichten abhalten. Ich habe schon genug euerer Zeit in Anspruch genommen. Wenn uns die Götter gewogen sind, bietet sich vielleicht die Gelegenheit zu einem weiteren Gespräch."
    Kurz sah er ihr noch nach, gerade solange, wie es noch angemessen war, doch dann, wandte er sich wieder dem jungen Iulier zu.
    "Ich will auch dich nicht von deinen Pflichten abhalten und auch meine rufen mich wieder. So werde ich mich nun verabschieden müssen."

    Tiberius Vitamalacus erwiderte den Blick des Senators und antwortet etwas entrüstet. Schliesslich war er Soldat und vertraut mit den Bestimmungen zur dienstlichen Vertraulichkeit.


    "Senator, um so etwas Vermessenes würde ich dich nie bitten ! Das Dienstgeheimniss ist zu ein hohes Gut, um es für einen Pompeius Strabo zu brechen. Verzeih, wenn ich mich missverständlich ausgedrück habe."


    Die Stimme des Quaestors ist ruhig, nur als er den Namen des Pompeiers erwähnt, schwingt eine leichte, gelassene Verachtung mit.

    An diesem Tag betrat er als erster das Triclinium, in dem die Cena stattfinden sollte. Üblich war das nicht, aber heute war dies der Fall, er hatte seine Artbeit im Tablinium beendet und sich dann eine dezente vestis cenatoria angelegt, war noch einmal auf Den Balkon getreten, hatte einen Blick über das Perystilium schweifen lassen und war dann, nach einem kurzen Blick auf das Tischen mit seinen Waffen, hinunter gegangen.


    Im Triclinium angekommen musterte er mit ruhigem Blick die Vorbereitungen seiner Sklavin, doch ihm ihm zusagte was er sah oder nicht, konnte man ihm nicht ansehen. Zumindest sagte er nichts.

    Es ist eine kleine Kammer, vielleicht vier Schritt tief und drei in die Breite. er ist spärlich eingerichtet, nur Zwei Betten, ein kleines Tischchen dazwischen und vor jedem Bett eine kschlichte Truhe, in der die Sklaven ihre spärlichen Besitztümer verstauen können.
    Neben Rahel bewohnt die Kammer noch Irma, eine junge Frau, deren Familie einst aus Gallien stammte. Irma ist in der Küche eingeteilt.