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 [Ludi Apollinaris] Die Spiele der Aedile Caius Flavius Scato 09.07.2017 23:29
 RE: [Ludi Apollinaris] Die Spiele der Aedile Herius Claudius Menecrates 16.07.2017 21:36
 RE: [Ludi Apollinaris] Die Spiele der Aedile Caius Flavius Scato 16.07.2017 22:57
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 RE: [Ludi Apollinaris] Die Spiele der Aedile Caius Flavius Scato 25.07.2017 00:10
 RE: [Ludi Apollinaris] Die Spiele der Aedile Aurelia Lentidia 25.07.2017 23:30
 RE: [Ludi Apollinaris] Die Spiele der Aedile Quintilia Pina 26.07.2017 16:06
 Das Geschehen im Sand Caius Flavius Scato 26.07.2017 20:58
 RE: Das Geschehen im Sand Caius Flavius Scato 05.08.2017 12:13
 auf den hinteren Rängen Varia 05.08.2017 19:58
 RE: auf den hinteren Rängen Ein Praetorianer 05.08.2017 20:55
 RE: auf den hinteren Rängen Marco 06.08.2017 19:23
 RE: auf den hinteren Rängen Herius Claudius Menecrates 06.08.2017 19:45
 RE: auf den hinteren Rängen Herius Claudius Menecrates 07.08.2017 18:43
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Caius Flavius Scato

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09.07.2017 23:29

Verhandlungen hier, treffen da. Scato hatte die Vorbereitungen die mit solchen Spielen einhergingen heillos unterschätzt: Die Ludi waren ziemliche Halsabschneider und Scato hätte am liebsten nur ein paar Tiere gekauft und diese auf ein paar Schwerverbrecher losgelassen um billiger wegzukommen, aber das Volk verlangte nun einmal nach etwas pompösen und als Flavier durfte man auch nicht kleckern sondern musste klotzen!
Der erste Teil der mehrtägigen Spiele fand in einer etwas kleineren Arena in Rom statt. Eine große Arena für den Rest des Imperiums aber im Vergleich zum Kolosseum verkamen die meisten römischen Arenen beinahe schon zu Puppentheatern.
Scato stand in einem überdachten Korridor und blickte in das Rund der Arena wo zum Auftakt der Spiele eine Tierhatz stattfinden würde. Bären, Keiler, Löwen, Wölfe, exotischere Tiere und weniger exotische Tiere waren gefangen und in die Arena gebracht worden um zunächst gegeneinander und dann gegen einige unglückliche Menschen anzutreten.
Während die Massen in das Stadion strömten erhob bereits der Ansager das Wort...

"Kommt Bürger kommt! Die Aedile präsentieren die Spiele zu den Festtagen des Apollinaris! Ergötzt euch an den Tierhetzen! Labt euch am Brot! Und feiert diese Ehrentage! Tretet ein tretet ein und setzt euch! Die Spiele werden in Kürze beginnen!"

Zufrieden nahm Scato die Ansage zur Kenntnis. Ein kurzer Blick zu seinen Scribae und den weiteren Veranstaltern und dann begab sich Scato in die Ränge um der Veranstaltung beizuwohnen.


09.07.2017 23:29 Caius Flavius Scato ist offline Beiträge von Caius Flavius Scato suchen Nehmen Sie Caius Flavius Scato in Ihre Freundesliste auf
Herius Claudius Menecrates

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WiSim: Rang #9
Halb verhungert
Essen
Wohnt durchschnittlich
Wohnen
Annehmbar gekleidet
Leben
Teil der Gesellschaft
Luxus

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16.07.2017 21:36

Menecrates folgte dem Ruf. Die Spiele galten als gesellschaftliches Ereignis und als Amtsträger konnte er sich dem nicht entziehen. Wie viele seiner Familienangehörigen zu diesem Teil der Spiele anreisten, wusste er nicht. Tierhatz bot einen anderen Spannungseffekt als Pferderennen, Theater oder Gladiatorenkämpfe und aus Zeitmangel ergab sich keine Gelegenheit, sich der Pläner seiner Enkelkinder zu vergewissern. Einzig von seinem Mündel wusste er, dass es nicht anwesend sein würde. Er selbst hatte ihm die Teilnahme untersagt, nachdem schon die traditionellen Opferungen im Familientempel für sie zu einem Problem auswuchsen.
Rasiert, gebadet und in eine blütend weiße Toga gekleidet entstieg Menecrates einer hochwertigen Sänfte. Klienten, Liktoren und sein Leibwächter sicherten ihm den Weg zu den Rängen, die hochdekorierten Staatsmännern vorbehalten waren. Einzelne Senatoren saßen bereits. Ihnen nickte Menecrates grüßend zu. Auch Scato weilte unter ihnen, was ihn nicht wunderte: Schließlich richtete der Flavier die Spiele aus.

"Gutes Gelingen, Scato!", sagte er anstelle eines Grußes und setzte sich.


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Caius Flavius Scato

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16.07.2017 22:57

"Ah Menecrates, ich danke dir, ich danke dir vielmals." entgegnete Scato während er weiterhin ein wachsames Auge auf den Ausrufer hatte "Ich hoffe doch, dass meine Verlobte sich auch noch bei den Spielen blicken lässt? Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass die kürzlichen Ereignisse meine Aufmerksamkeit doch recht stark auf mein Amt und weniger auf mein Privatleben verlagert haben." sagte Scato, bevor es in der Arena endlich losging.

Der erste "Kampf" stand auf dem Plan, noch waren es ja nur ausgehungerte und bis aufs Blut gereizte Tiere welche gegeneinander in den Sand der Arena geschickt wurden. Ein Leopard gegen einen Löwen, ein ungleiches Duell sollte man meinen doch was der Löwe in Stärke und Größe gewann könnte der Leopard eventuell mit seiner Geschwindigkeit und seiner Agilität wettmachen. Scato war es ja eigentlich auch egal, Hauptsache das Volk war unterhalten.
Als die Ketten der beiden Bestien von einiger Entfernung aus gelöst wurden und die Helfer der Arena in sicherer Entfernung waren konnte man beobachten, wie sich beide Tiere auf ärgste beäugten. Noch umkreisten sie sich nur, der Leopard stets ein wenig vorsichtiger als sein Gegenüber, der Löwe, der die Rolle des Alphatieres im Staub für sich beanspruchte.
Der Hunger trieb sie an, und die Aussicht auf ein wenig Fleisch brachte die Tiere dazu plötzlich aus ihrer Pirsch auszubrechen und mit gewetzten Klauen aufeinander einzukratzen. Beim ersten Kontakt kam außer Gebrüll nicht viel rum, doch bereits kurz darauf gelang dem Leoparden ein Überraschungstreffer welcher eine klaffende Wunde in der Seite des Löwen hinterließ.


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Claudia Sassia

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18.07.2017 21:30

Natürlich kam Sassia im Schlepptau hatte sie ihre Schwester Silana. Und selbstverständlich hatte sie sich für diese Auftritt hier und heute besonders zurecht gemacht. Wie immer verzichtet sie auf übertriebene Schminke. Sie betonte lediglich ihre natürliche Schönheit. Passend zu ihren Haaren war sie in einen Traum aus grüner Seide, der ihre figürlichen Vorzüge besonders betonte, gehüllt. Eine prachtvolle Ketten mit in Gold gefassten Smaragden rundeten das ganze ab. Sie schritt selbstbewusst durch die Menge auf ihren Verlobten zu. „Salve Scato....“ Ja sie wählte die etwas vertrautere Form der Anrede, schließlich würde sie diesen Mann hier bald ehelichen und dann Tisch und Bett mit ihm teilen. „... ich freue mich dich endlich mal außerhalb deiner Amtsstube anzutreffen.“ Schwang da ein kleiner Vorwurf mit? Ja in der Tat. Aber sie wusste sehr wohl, dass ein Amt mitunter einen Bürde sein konnte, wenn sie erst verheiratet wäre würde sie ihm sicherlich einen Teile seiner Lasten abnehmen können. Weswegen sie auch gleich ein Lächeln aufsetzte um ihren kleinen Vorwurf zu entschärfen.


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Caius Flavius Scato

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18.07.2017 22:15

Kaum haate Scato die Frage an Menecrates gestellt, (fairerweise: Es vergingen einige Minuten und die Bestien im Staub waren schon recht deutlich lädiert.) erblickte Scato von seinem Sitz aus zwei hübsche junge Damen, eine der beiden war natürlich etwas hübscher als die andere, wie sollte es auch anders sein schließlich war es ja auch seine Verlobte.
Ohne große Umschweife kam eben jene auch direkt auf ihn zu und begrüßte ihn recht selbstbewusst, wenn auch ein wenig nörglerisch. Mal außerhalb seiner Amtsstube? Wie wäre es denn wenn sie ihn überhaupt mal innerhalb seiner Amtsstube besuchen würde? Scato, selbst nicht der geschickteste da nicht erfahrenste im Umgang mit dem anderen Geschlecht, Lupa und Sklavinnen zählten ja nicht da diese sich selten so selbstbewusst gaben, bekam langsam eine Ahnung was die Männer des einfachen Volkes stets mit dem Ausspruch "Frauen..." meinten. Er beließ es jedoch dabei und lächelte, schließlich war er ja insgeheim froh seine schöne Verlobte hier anzutreffen, auch wenn er sie gerne einmal im privateren Rahmen sehen würde... Spätestens nach der Hochzeit ließe sich das ja dann sicherlich einrichten.
"Sassia, wie schön dich hier zu sehen. Ein reizendes Kleid." Komplimente kamen ja immer gut an, "Verzeih meine Zurückhaltung in den letzten Tagen, vielleicht hat dein Großvater es dir schon erzählt, es gab da einige Komplikationen in der Basilica. Nichts ernsthaftes, doch es war recht lästig. Ich hoffe doch es geht dir gut?" fragte Scato bevor er sich an ihre Schwester wandte "Silana, es ist schön dich zu sehen, auch du siehst natürlich bezaubernd aus." Komplimente kamen ja schließlich auch an dieser Stelle immer gut an!


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Claudia Silana

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20.07.2017 01:10

Wieder Spiele! Langsam wurde Silana das ein wenig zu viel. Wer hatte eigentlich letztens gewonnen? Silana, trotz eines guten Kopfes, verlor dezent den Überblick und fühlte sich in Gedanken verloren, als ihre Schwester sie erneut mit sich schleifte. Weil sie dieser Tag nicht besonders kümmerte, trug sie nicht allzu prachtvolle Robe und hatte sogar auf weitreichenden Schmuck verzichtet. Sollte ihre gute Sassia doch glänzen, da sie ihren Verlobten traf. Silana war nur Beiwerk und war schlicht aus Interesse am Gespräch der beiden Verlobten mitgekommen. Mit wedelnder Hand fuhr sie sich durch die Haare und kratze sich dann im Nacken, da sie dort ein Insekt vermutete aber sie fand keines. Silana grummelte kurz, da sie dieser Juckreiz doch erheblich störte. Sie überlegte, die Creme zu wechseln, die scheinbar verdorben war. Im Dufte des Lavendels, trat sie zusammen mit Sassia vor Flavius Scato. Sassia übernahm die Führung, so dass Silana noch einmal ihren Blick schweifen ließ. Ja, wieder Spiele. Und wieder Menschen. Wieder anstrengendes Gebrabbel. Wenigstens war es interessant, ihre Schwester beim geheimen Zauberwerk der Frauen zu beobachten. Ja, sie ging geschickt vor. Schließlich sprach Scato auch sie höflich an und machte ihr ein Kompliment, was sie selbst nicht wirklich ernst nahm. In diesen Kreisen waren Komplimente sinn-entleerte Phrasen und somit auch nur Teil einer Gesprächsführung, also weniger eine wirkliche Bekundung. "Wie immer ein galanter Römer, Flavius," grüßte Silana betont freundlich und schenkte Scato ein lächelndes Nicken, wobei sie höflich die Augen schloss. Es dauerte eine Sekunde, bis sie diese wieder öffnete und an ihm vorbei blickte, um eine Römerin zu erblicken, die ein besseres Kleid besaß, als sie selbst! Und dazu sah dieses Kleid noch besser aus, als das ihrer Schwester! Eine Frechheit, denn dieser Tag sollte doch den Claudia gehören! Bei allen Göttern verzog sie grimmig das Gesicht.


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Octavia Flora

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20.07.2017 01:48

Gebannt starrte sie auf die blutigen Geschnisse unter ihr.
Einerseits fand sie es abstoßend andrerseits aber auch fazienierend , als pure Kraft auf pure Kraft traf.
Gedankenverloren ließ sie den Blick über die anderen Zuschauer schweifen.
Dabei fiel ihr eine wunderschöne junge Dame etwa in ihrem Alter auf,diese war wirklich wunderschön und das Kleid das sie trug brachte hervorragend ihre Figur zur Geltung.
Wenn mann den Inbegriff von Schönheit suchte so war sie es.
Sie war einfach perfekt.
Bewundernd ließ sie den Blick etwas auf dieser ruhen.
Doch da fiel ihr Blick auf die junge Dame neben der Schönheit,diese sah dieser zwar sehr ähnlich doch störte der Blick das gesamt Bild erheblich.
Sie fragte sich was so einer jungen Dame,die Laune verderben konnte.
Vielleicht betraf es den jungen Senator der neben der Schönheit stand,aber was ging sie das an.
Erneut ruhte der Blick auf der Schönheit,wie schön das Kleid im Licht schimmerte.
,,So ein Kleid müsste man haben" seufzte sie.
Sie würde sich niemals als Schönheit bezeichnen auch wenn viele ihr sagten sie sei atemberaubend schön.


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Claudia Sassia

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20.07.2017 19:22

Sassia lächelte versöhnlich bei der Begrüßung durch ihren Verlobten. „Nun Großvater hielt sich recht bedeckt. Ich hoffe aber das die Schwierigkeiten kein größeres Problem darstellen? Mir geht es gut. Ich hoffe dir auch. Ich werde dich wohl alsbald mal in deiner Amtsstube besuchen. Schließlich möchte ich ja auch sehen, was meinen Verlobten all seine Aufmerksamkeit abringt.“
Dann trat sie einen kleinen Schritt beiseite damit Scato auch ihre Schwester begrüßen konnte. Während dessen ließ sie ihre Blicke über die Menge schweifen und ihr Blick blieb an einer Frau in einem grünen! Kleid hängen. Bona Dea. Warum trug sie ausgerechnet Grün? Ihr Blick wanderte weiter nach oben und bleib am Gesicht der jungen Frau hängen. So trafen sich nun auch ihre Blicke und sie nickte der Frau mit einem unverbindlichen Lächeln zu. In Gedanken ging sie alle Frauen durch, die sie bisher in Rom kannte. Nein diese hier war ihr noch nirgends über den Weg gelaufen. Wer mochte sie sein?
Die Tiere in der Arena wurde zu Nebensache. Nicht das sie das ohne hin schon waren. Hier ging es nur um sehen und gesehen werden. Die Tiere interessierten sie nicht.


20.07.2017 19:22 Claudia Sassia ist offline E-Mail an Claudia Sassia senden Beiträge von Claudia Sassia suchen Nehmen Sie Claudia Sassia in Ihre Freundesliste auf
Caius Flavius Scato

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22.07.2017 00:09

"Es ist nichts, nur ein paar verbitterte Zeitgenossen die scheinbar auf der Suche nach dem schnellen Geld waren." wiegelte Scato ab, er hatte nicht vor sich länger als nötig mit dieser Posse zu beschäftigen, das Thema würde ihm sicher keinerlei Probleme bereiten.
"Meine Marktreformen ringen mir jedoch einen weit größeren Teil meiner Zeit ab. Langweilige Paragraphenreiterei und dennoch denke ich, dass das Gesetz an einigen Stellen eine Vereinfachung benötigt." erklärte er und hoffte, dass seine Verlobte nicht allzu sehr auf die Details dieser Reform eingehen würde, schließlich war diese einerseits recht eintönig, und andererseits stand heute der Teil seines Amtes zur Schau welcher ihm wirklichen Prestige beim Volke brachte.
"Wenn dich deine Schwester einen Augenblick entbehren kann meine teuerste, dann würde ich dich ein wenig herumführen? Es gibt sowohl hier in der Ehrentribüne als auch in den Gallerien ein paar Leute denen ich dich vorstellen möchte." sagte Scato und ging einfach mal davon aus, dass nichts dagegen sprach. Die Kunde von der Verlobung zwischen Sassia und ihm hatte ja bereits beim Volk die Runde gemacht, doch sicherlich hatte noch nicht jeder Sassia gesehen. Sie war jung und bildschön, der Flavier würde sie also nur zu gern etwas präsentieren und somit ihre aufrichtige Bindung für ein wenig Popularität nutzen.


22.07.2017 00:09 Caius Flavius Scato ist offline Beiträge von Caius Flavius Scato suchen Nehmen Sie Caius Flavius Scato in Ihre Freundesliste auf
Claudia Sassia

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23.07.2017 20:07

Sassia nickte ob der Erklärung zu dem Ärgernis, sie würde ihren Großvater sicherlich später noch befragen. Aber jetzt und hier wollte sie die gute Stimmung nicht trüben, weswegen sie es auch vermied zu den geplanten Reformen nachzufragen So erwiderte sie nur. „Ich bin mir sicher, dass du mit deinem Sachserverstand die andere Senatoren sicherlich von der Richtigkeit deines Vorhabens überzeugen kannst. Und eine Vereinfachung einiger unserer Gesetzte wäre sicherlich zum Vorteil. Mitunter gelingt es doch einigen sich hinter Winkelzügen zu verstecken.“
Auf Scatos Aufforderung hin, legte sie ihre Hand auf seinen Arm, verabschiedete sich mit einem Nicken vom Großvater und der Schwester. „Ich denke schon, dass sie eine Weile auf meine ohne mich auskommen.“ Sagte sie und ließ sich von ihrem zukünftigen Mann führen. Ja sie wusste, dass sie keinen Niemanden heiratete und dass Repräsentation zu ihren Aufgaben zählen würde und das sie seit der Verlobung ja eben diese Rolle schon eingenommen hatte. Sie warf Scato also ein Lächeln zu. „Nun ich bin gespannt, wenn du mir alles vorstellen wirst.“


23.07.2017 20:07 Claudia Sassia ist offline E-Mail an Claudia Sassia senden Beiträge von Claudia Sassia suchen Nehmen Sie Claudia Sassia in Ihre Freundesliste auf
Caius Flavius Scato

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25.07.2017 00:10

Kurz blickte Scato hinunter zu ihrem Arm der nun auf dem seinem ruhte, bevor er wieder aufblickte und ein paar Gesichter in der Menge erblickte...
"Dort hinten sind die Senatoren Fusus und Crassus, Taugenichtse, aber ab und an recht nützlich im Plenum." erklärte Scato leise bevor er schnurstracks auf die beiden zusteuerte "Meine Herren, ich hoffe ihr amüsiert euch." grüßte Scato sie im vorbeigehen, langsam genug um einen Blick auf Sassia zu ermöglichen. Diese Nummer ging noch einige Male so im gehobenen Bereich, man traf Mitglieder des Senats, der Palatini und der allgemeinen Oberschicht, bevor Scato einige Geschäftspartner im Bereich des einfachen Volkes erspähte...
"Wenn es dich nicht stört, ich möchte dich noch jemandem vorstellen." sagte Scato und wies seine Liktoren an die beiden zu geleiten.
In ihrem Weg stand eine Frau im grünen Kleid, und einer seiner Männer schickte sich an diese Dame recht harsch zurechtzuweisen...
"Mach Platz für Senator Flavius Scato!" schnauzte der Leibwächter das junge Mädchen an, ganz zum Unmut des Flaviers, welcher sich an Tagen wie diesen stets volksnah geben wollte... Was immer gut ankam aber nicht zwingend stimmte...
"Angus! Beruhige dich! Man könnte noch meinen Sassia oder ich fürchten uns vor zierlichen Damen." versuchte er zu scherzen und lächelte die Frau etwas gezwungen an.


25.07.2017 00:10 Caius Flavius Scato ist offline Beiträge von Caius Flavius Scato suchen Nehmen Sie Caius Flavius Scato in Ihre Freundesliste auf
Aurelia Lentidia

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25.07.2017 23:30

Auf diesen Tag hatte sich Lentidia schon lange gefreut. Spiele, endlich wieder Spiele! Wie lange hatte sie keine Spiele mehr sehen können, musste sie doch wegen ihrer Krankheit auf dem väterlichen Landgut verharren, um sich auszukurieren. Auf der Feier zur Ernennung Flavius Scato als Ädil konnte sie wieder ihre ersten Schritte in der römischen Gesellschaft machen. Seitdem hatte es eher weniger Möglichkeiten und jene nur in kleinerem Rahmen gegeben. Heute waren die Spiele wieder ein guter Anlass, um neue Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus bot sich hier der Aurelia ein blutiges Spektakel, welches eines ihrer beunruhigenden inneren Bedürfnisse befriedigen konnte. Vor ihrer Auszeit in Rom entdeckte sie ihrer Vorliebe für das Schockierende, Brutale und Blutige bei einer öffentlichen Hinrichtung. Diese hatte Tiberia Lucias, eine ihrer damaligen Freundinnen, bis sie an der Seite ihres barbarischen Ehemannes in den furchtbar kalten Norden ziehen musste - die Ärmste!-, Bruder, Lucius Tiberius Lepidus, veranstaltet.

Voller Vorfreude schlenderte sie also noch in der Begleitung ihres Gefolges bestehend aus Sklaven und Sklavinnen, unter anderem ihrer Leibsklavin Mila, sowie ihrem persönlichen Leibwächter, dem schwarzen Hünen Alexandrinus durch die Gänge der eher engräumigen und kleinen Arena auf der Suche nach bekannten und schönen unbekannten, männlichen Gesichtern. Nach einer Weile und schon von dem Gedränge um sie herum genervt erkannte sie dann doch eine kleine Traube von Menschen, die ihr nicht ganz unbekannt waren. Sie erblickte die Claudier sowie Flavius Scato, womit sie einen der Veranstalter ausfindig gemacht hatte. Sie wies ihrem Gefolge die Richtung und machte sich zielstrebig in die Richtung der ihr Bekannten auf.

Dort angekommen hatte der Flavier seine Verlobte Claudia Sassia bereits entführt - vermutlich um sie anderen Würdenträgern der Stadt als "Errungenschaft" zu präsentieren - und der ältere Senator Claudius Menecrates sich bereits gesetzt. Das konnte sie gut nachvollziehen, war er doch nicht nur im überreifen Alter, sondern bestimmt ebenso genervt und angestrengt von der enge der Gänge. Allein dort, wo sie ankam, stand nur noch eine junge Frau, die sie als Claudia in Erinnerung hatte, aber deren Namen nicht mehr wusste.

Zitat:
Original von Claudia Silana
Es dauerte eine Sekunde, bis sie diese wieder öffnete und an ihm vorbei blickte, um eine Römerin zu erblicken, die ein besseres Kleid besaß, als sie selbst! Und dazu sah dieses Kleid noch besser aus, als das ihrer Schwester! Eine Frechheit, denn dieser Tag sollte doch den Claudia gehören! Bei allen Göttern verzog sie grimmig das Gesicht.


Sie warf dem Senator ein Lächeln zu und nickte höflich grüßend - sie würde bestimmt später noch mit ihm ins Gespräch kommen -, widmete sich dann aber der jungen Frau, welche sichtlich missgestimmt war - interessant! Ihr Blick traf eine Frau, die sie anscheinend nicht mochte. Vielleicht war sie neidisch wegen ihres Aussehens? Nein, so hübsch war sie nicht. Die Figur war ganz ansehnlich, aber das Gesicht glich eher einem Federvieh. Da war die Claudia doch viel hübscher! Vielleicht war es etwas anderes...

"Mir scheint, die junge Frau dort ist dir ein Dorn im Auge?" sie hatte sich seitlich neben der Frau postiert und sich ganz leicht in gebührendem Abstand zu ihr herüber gelehnt. Ja, das war eben Lentidias Art. Sie begann gerne Gespräche aufgrund eines Aufhängers oder Verdachts. Vorstellen folgte bei ihr fast immer erst kurz danach!


25.07.2017 23:30 Aurelia Lentidia ist offline E-Mail an Aurelia Lentidia senden Beiträge von Aurelia Lentidia suchen Nehmen Sie Aurelia Lentidia in Ihre Freundesliste auf
Quintilia Pina

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26.07.2017 16:06

„Das geht natürlich gar nicht“, hatte Pina gelacht. „Wir sollten uns wirklich etwas beeilen um so schnell wie möglich zu den Spielen zu gelangen“, meinte sie dann noch.

Jetzt standen sie am Eingang des Ludi Apollinaris und staunte. Sie war noch nie hier gewesen und wunderte sich über den Andrang. Ist denn die halbe Einwohnerschaft Roms unterwegs, dachte sie. Ob es wirklich richtig war die Einladung Cascas anzunehmen? Sie konnte aber dann doch dem Drang, endlich einmal Spielen bei zu wohnen nicht widerstehen. Pina drehte sich zu Casca und Muckel um. „Ist das hier nicht großartig fragte sie strahlend. Aber sag wie ist es dir mit dem neuen Stock gegangen? Hat er dir Erleichterung beim gehen verschafft.“
Diese Frage war ehrlich gemeint, denn sie konnte Menschen einfach nicht leiden sehen.


26.07.2017 16:06 Quintilia Pina ist offline E-Mail an Quintilia Pina senden Beiträge von Quintilia Pina suchen Nehmen Sie Quintilia Pina in Ihre Freundesliste auf
Caius Flavius Scato

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Caius Flavius Scato Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
Das Geschehen im Sand Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
26.07.2017 20:58

Unter lautem Brüllen kratzten und schlugen die Bestien aufeinander ein. Blut lief aus der Wunde des Löwen, doch der König der Savanne, stolz und stark, suchte noch immer den Sieg gegen den Leoparden, welcher vorsichtig und flink die Angriffe der größeren Katze zu parieren suchte. Um den Sieg ging es den Tieren jedoch eher weniger sondern ums blanke Überleben, der Hunger und das ständige Reizen der letzten Tage trieb sie in die Arme der Gewalt, und plötzlich ging es recht schnell.
Der Leopard wagte sich kurz aus seiner abwartenden Haltung heraus und versuchte einen Krallenschlag zu setzen. Er verfehlte. Der Löwe reagierte schnell, er schlug das kleinere Raubtier zu Boden und beendete den Kampf mit einem Biss in den Hals. Kurz noch versuchte sich das unterlegene Biest zu wehren doch längst war es zu spät.
Der Löwe wartete noch einen Moment, seine Fänge noch immer in den Nacken des Leoparden gebohrt, bevor er ihn wieder freigab. Unschlüssig ob er sich nun am Fleisch seines Gegners laben sollte oder nicht beschnupperte der Löwe sein Opfer, bevor die Arbeiter der Arena die Entscheidung kurzerhand selbst trafen.
Zwei Pfeile trafen den Löwen seinerseits in den Hals, das Tier sackte zusammen und der Sand unter den beiden Geschöpfen färbte sich tiefrot. Der Tod agierte wie so oft als Gleichmacher. Die Menge jubelte nur kurz, die Kämpfe zwischen Tieren dienten nur als Auftakt, und so langsam bewegte sich das Spektakel in Richtung der eigentlichen Attraktionen.
"Bürger Roms! Bürger Roms!" die Worte des Ansagers hallten durch die Arena "Werdet nun Zeuge von der gerechten Bestrafung des Leophron. Verurteilt wegen Raub und Mordes, abscheuliche Verbrechen!" die Stimme des Ansagers wurde etwas garstiger um die Niedertracht des Mannes zu verdeutlichen "Er wird hier nun sein Ende finden, da bin ich sicher, doch natürlich hat er auch die Möglichkeit sich zu verteidigen!" durch einen Seiteneingang wurde der Mann, nur gekleidet in einer Lendenschurz, in die Arena geführt. Ein langer Speer, jedoch nur aus Holz gefertigt, wurde in den Sand geworden bevor sich die beiden kräftigen Männer die den recht mitgenommenen Mann in die Arena gebracht hatten wieder entfernten.
Nachdem der Ansager registriert hatten, dass diese nun an einem Gitter angekommen waren welches nicht einsehbar war, erhob der Mann erneut seine Stimme...
"Jubelt und frohlocket Bürger! Ursulus wird sich nun seiner Bestrafung annehmen! Entfesselt ihn!" rief der Mann und einen kurzen Augenblick später wurden die Eisensplinte von oben geöffnet und die Tore aufgezogen. Es dauerte einen Moment, doch nach wenigen Augenblicken konnte man sehen wie sich ein riesiger Bär langsam ins Tageslicht wagte und sich ob der lauten und ungewohnten Geräuschkulisse erst einmal bedrohlich auf seine Hinterbeine stellte.

Sim-Off: Ich freue mich sehr über die Beteiligung von euch allen smile Für die Übersicht trenne ich mal das Geschehen auf den Rängen von der Action im blutigen Sand


26.07.2017 20:58 Caius Flavius Scato ist offline Beiträge von Caius Flavius Scato suchen Nehmen Sie Caius Flavius Scato in Ihre Freundesliste auf
Caius Flavius Scato

Wohnort: Roma / Italia

Themenstarter

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RE: Das Geschehen im Sand Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
05.08.2017 12:13

Ursulus schien nicht unbedingt ein großer Freund von Spannungsbögen und Dramatik zu sein. In dem Moment als der Mann in der Arena seine Nerven verlor und versuchte einen verzweifelte Stich mit seinem Holzspeer zu setzen, erwischte Ursuslus eben jenen mit seinem mächtigen Kiefer, biss den Speer in der Mitte durch, und hinterließ dem armen Teufel im Sand lediglich etwas Speerholz welches sich eventuell noch dafür geeignet hätte ein Lagerfeuer zu entfachen.
Der Mann hatte nun noch genau zwei Möglichkeiten: Er konnte seinem Schicksal entgegentreten und aufrecht stehend darauf warten, dass Ursulus kurzen Prozess machte oder er konnte versuchen noch einige wenige Sekunden rauszuschinden.
Er entschied sich für letzteres.
Immer wieder versuchte er Ursulus auszuweichen, hielt sich am äußeren Rand der Arenamauern auf und versuchte den Bären größtmöglich zu umkreisen. Das gelang ihm für einige Momente auch gut, doch dann stolperte er und Ursulus hatte genug gesehen.
Bevor der Mann sich erheben konnte holte Ursulus aus und verpasste dem Burschen eine saftige Schelle! Blutend ging er zu Boden, ohne Regung, ohne Ton. Einige nahesitzende Gäste behaupteten später sie hätten ein Knacken gehört doch fest stand, dass der Mann nicht mehr lebte.
Ursulus, der kampferprobt und ob seiner Größe wertvoller war als die anderen Tiere die meist nach derartigen Hatzen ebenfalls ihr Ende fanden, zeigte keinerlei Interesse mehr an der Leiche im Sand, schließlich roch er sein Belohnungsfresschen im Käfig. Gemächlich wanderte der Bär, nun etwas tapsig aussehend, wieder zurück in seinen Käfig hinter massiven Eisengittern. Er würde diese Arena sicherlich noch das ein oder andere Mal von innen sehen. Seine Gegner hatten die Angewohnheit ihn nur einmal zu besuchen.

Nach diesem Kampf der zwar an sich recht enttäuschend war, jedoch auch eine beeindruckende Demonstration der Stärke von Meister Petz, war es wieder am Ansager nun den Hauptteil der Spiele anzukündigen.

"BÜRGER BÜRGER!" hallte es nun durch den Hof "Wir haben Tiere gegen Tiere kämpfen sehen. Wir haben Tiere gegen Menschen kämpfen sehen. Kommen wir nun zur meisterlichsten Disziplin des Tages. Begrüßt mit mir die Gladiatoren!" ein Rauschen ging durch die Arena, während Gladiatoren aller Typen die Arena betraten. Die Leiche des Verurteilten war zu diesem Punkt natürlich schon entfernt worden.
"Aus allen Teilen des Reiches kommen diese Kämpfer hierher, um euch zu unterhalten und für die Ehre zu kämpfen. Wetten werden angenommen. In einigen Momenten beginnt der erste Kampf zwischen Phileus dem Murmillo und dem Thraex Sosigenes! Eine spannende Paarung, beide stammen aus den besten Ludi in Achaia. Genießt es!" rief der Ansager noch einmal aus, bevor sich die anderen Gladiatoren langsam wieder in die Katakomben zurückzogen um den beiden Wettkämpfern das Feld zu überlassen.


05.08.2017 12:13 Caius Flavius Scato ist offline Beiträge von Caius Flavius Scato suchen Nehmen Sie Caius Flavius Scato in Ihre Freundesliste auf
Varia

Wohnort: Roma / Italia

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auf den hinteren Rängen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
05.08.2017 19:58

Die Spiele waren im vollen Gange und alle Augen waren auf die Arena gerichtet, ein perfekter Zeitpunkt. Ein Eimer mit Farbe und nach nur kurzer Zeit war es voll bracht.
Plötzlich hörten man einen spitzen Schrei einer Frau und es brach Panik aus. Die Leute auf den Rängen der ärmeren Bürger liefen wild durcheinander. Es bildete sich einen Traube. Entsetzte Gesichter. „Ruft die Cohortes Urbanae!“ riefen viele wild durcheinander. Würde sich jemand den Weg durch dieses Gewühl bahnen, so würde er die Leichen von drei Römern entdecken. Wie schon jenen in der Subura und in den angrenzenden Stadtbezirken waren diese mit gezielten Stichen ins Herz oder einen präzisen Schnitt durch die Kehle ermordet worden. Auch bei ihnen würde man den Siegelring in ihrem Hals finden. Aber hinter ihnen an der Mauer konnte man deutlich in großen Buchstaben lesen.

„Wacht auf, Verdammte dieser Erde! Heer der Sklaven, wache auf!“


Im Schutze der Massen, war die Schrift angebracht worden und man hatte diese Römer gleich hier an Ort und Stelle ins Elysium befördert. Niemand hatte von ihnen Notiz genommen, niemanden hatte es interessiert was hier geschah.

Unweit dieser Szene zogen Varia und einige ihrer Anhänger die Kapuzen tief ins Gesicht. Varias Lippen umspielte ein böses Lächeln. Es hatte begonnen. Sie würden bekommen was sie verdienen. Viele hatten sich ihr angeschlossen. Sie waren viele über die ganze Stadt waren sie verteilt. Alle warteten auf ein Signal sich endlich aus dem Joch zu befreien. Varia hatte sie zur Geduld gemahnt. Sie hatte ihnen gesagt, dass sie wissen würden wenn der Tag gekommen ist. Das sie das Zeichen erkennen würden. In den letzten Tagen hatten sie überall in der Stadt den Aufruf anbringen lassen und das hier und heute würde alle zeigen, dass nun die Zeit gekommen war....
Schnell entfernte sich nun die kleine Gruppe und zerstreute sich innerhalb von wenigen Augenblicken in alle Himmelrichtungen.



CUSTOS CORPORIS - MARCUS HELVETIUS COMMODUS

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05.08.2017 19:58 Varia ist offline E-Mail an Varia senden Beiträge von Varia suchen Nehmen Sie Varia in Ihre Freundesliste auf
Ein Praetorianer

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RE: auf den hinteren Rängen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
05.08.2017 20:55

Man hatte sich aufgeteilt. Einer von ihnen stand in der Nähe des Hauptzugangs zur Arena, ein anderer hatte sich zu den Rängen der Honoratioren begeben und wieder ein anderer hatte sich unter den Pöbel auf den billigen Plätzen gemischt. Von hier aus beobachteten sie genau die Szenerie - nein, nicht das Schauspiel, nicht den Bären, der einen armen Mann zerfleischt hatte, sondern die Menschen auf den Rängen. Ihre Augen wanderten in aller Ruhe und so unauffällig, wie es eben ging, hin und her. Auch ihre Ohren hatten sie hier und da, es galt möglichst viele Wörter aus dem Stimmenwirrwarr herauszufiltern - am Besten jene, die in ihrer Kombinationen brauchbare Informationen preisgaben.

Der Prätorianer, der sich auf den hinteren Rängen postiert hatte, vernahm etwas sonderbares ein paar Dutzend Meter entfernt von ihm. Er sah Männer, die mit dem Rücken zum Schauspiel standen, also nicht den Bären beobachtet hatten und anschließend auch nicht die Ankündigungsrede der Gladiatorenkämpfe verfolgten. Zu dicht standen die Menschen, als das er sehen konnte, was genau dort vor sich ging. Seine Kammeraden hatten bemerkt, dass er was gesehen hatte und daher Blickkontakt mit ihm aufgenommen. Er deutete ihnen, dass er sich die Sache mal ansehen würde, weshalb sie ihn mit ihren Blicken verfolgten, ohne dabei das sonstige Umfeld aus den Augen zu lassen.

Der Prätorianer war noch mehrere Meter entfernt, da rief auf einmal einer nach den Cohortes Urbanae und Panik brach aus. Menschen liefen durcheinander und schrieen angsterfüllt. Er hatte Probleme sich durchzukämpfen, setzte aber alles daran, zum Keim der Sache vorzudringen. Dort angekommen sah er den Schriftzug und drei ermordete Männer. Er fackelte nicht lange und gab seinen Kammeraden ein Zeichen. Der Blickkontakt regelte die Kommunikation, der Prätorianer am Haupteingang der Arena lief los so schnell er konnte los zur Castra Praetoria. Er würde die Cohortes Urbanae alarmieren - falls einer der hiesigen CUs, die ebenfalls bei den Spielen abgestellt waren, nicht schon vorher dort angekommen sein sollte - und Meldung machen. Egal wie groß die Panik war, ob es sich um einen Aufstand handelte oder wie weit dieser vom Palast entfernt war - der Palast war zu informieren, Sicherheitsvorkehrungen mussten getroffen werden.


TVV


Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Ein Praetorianer: 06.08.2017 11:38.

05.08.2017 20:55 Ein Praetorianer ist offline E-Mail an Ein Praetorianer senden Beiträge von Ein Praetorianer suchen Nehmen Sie Ein Praetorianer in Ihre Freundesliste auf
Marco

Wohnort: Roma / Italia

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RE: auf den hinteren Rängen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
06.08.2017 19:23

Vor sehr viele Jahren stand Marco selbst im Sand einer solchen Arena. Damals verließ er sie siegreich und gelangt so zu den Claudiern. Seither kämpfte er nicht mehr, aber er trainierte regelmäßig, weil er nicht nachlassen wollte und auch nicht durfte. Seine neue Aufgabe beinhaltete den Schutz der Familie Claudia, insbesondere den seines Herrn Claudius Menecrates.

Seine Aufmerksamkeit galt den Kämpfen im Sand. Sie packten ihn, doch irgendwann mischten sich Rufe und Schreie in den Jubel, die keinen Zusammenhang mit dem Verlauf der Kämpfe in der Arena besaßen. Marco sah sich um und erkannte Tumult auf hinteren Rängen, die zwar entfernt von den Plätzen der Senatoren langen, aber da sich nach einem kurzen Gewühe eine Panik ausbreitete, trat er an Menecrates heran.

"Dominus, ich empfehle, die Arena zu verlassen und zwar baldigst." Er wies mit dem Arm zu den Rängen, wo sich zwischen die flüchtenden Zuschauer immer mehr Urbaner mengten, die nach dem Panikherd suchten. Ob sie ihn bereits lokalisierten, konnte Marco nicht erkennen.



CUSTOS CORPORIS - HERIUS CLAUDIUS MENECRATES
06.08.2017 19:23 Marco ist offline E-Mail an Marco senden Beiträge von Marco suchen Nehmen Sie Marco in Ihre Freundesliste auf
Herius Claudius Menecrates

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06.08.2017 19:45

Mehr die Pflicht als das Vergnügen zog Menecrates zu den Spielen. Er musste repräsentieren und er wollte seinen Enkelkindern den Zugang zur Gesellschaft erleichtern. An Gesprächen beteiligte er sich, wenn möglich, nicht und er verfolgte auch nicht die Gespräche seiner Enkelkinder. Sein Blick schweifte häufig genug von den Vorgängen in der Arena ab. Manchmal suchte er eine Wolke und verfolgte deren Bewegungen am Himmel oder er beobachteten Menschen auf den Rängen, wenn sie voll gierigem Vergnügen ein Auftreten an den Tag legten, das Irren glich. Entsprechend abgelenkt, bemerkte er die ausbrechende Panik ein klein wenig zeitverzögert. Zum Glück besaß er aufmerksame Liktoren und Leibwächter, wie Marco.

Sein Kopf ruckte herum und Unverständnis zeichnete sein Gesicht. Er begriff nicht, wer mit wem stritt, ob überhaupt gestritten wurde oder ob eine Art Anschlag vorlag. Er entschied, die Arena zu verlassen und erhob sich. In dem Moment, wo er seine Enkelkinder ansprechen wollte, bemerkte er den Aedil Flavius, der auf Sassia zustrebte. Er ließ sich den Weg zu seinen Enkelkindern bahnen und gewahrte Sassias Ruf nach ihm zu Silana.

"Wir gehen geschlossen", rief er zurück. Da ihn Liktoren schützten, gab er Marco den Wink, zu seinen Enkelkindern zu eilen. Er konnte dem gebahnten Weg weitgehend schnell folgen, da er Helfer besaß, wobei schnelles Gehen in einer unbequemen Toga schier unmöglich umzusetzen war. Er sah, wie Sassia von Helfern fortgeführt wurde, glaubte, es könnte n Sklaven des Flavius sein, war sich aber nicht sicher.

"Silana!", rief er, da sie ihm weitgehend unversorgt erschien. Er gelangte zu einem Ausgang, blieb dort aber stehen, um zu verfolgen, was mit seinen Enkelkindern geschah. Endlich kamen sie in seine Nähe, sodass sie sich zu einer Gruppe einen konnten.

Für Menecrates stand fest, dass er in die Villa Claudia eilen würde. Er wusste nicht, dass Scatos Sklaven für Sassia einen anderen Auftrag auszuführen hatten. Und hätte er es gewusst, dann hätte er massivst widersprochen. So eilten sie durch einen Gang aus der Arena.


06.08.2017 19:45 Herius Claudius Menecrates ist offline E-Mail an Herius Claudius Menecrates senden Beiträge von Herius Claudius Menecrates suchen Nehmen Sie Herius Claudius Menecrates in Ihre Freundesliste auf
Herius Claudius Menecrates

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07.08.2017 18:43

Menecrates spürte, wie sich eine schmale Hand in seine schob. Er blickte zur Seite und nickte Silana aufmunternd zu, bevor er ihre Hand fest umschloss. Die Liktoren bahnten den Weg, sie mussten nur hinterherlaufen. Im Augenwinkel gewahrte er, dass Silana jemand mitzog. Ein erneuter kurzer Blick zur Seite, während er sich mühte, den Liktoren zu folgen, ließ ihn Aurelia erkennen. Er wusste, er kannte sie von irgendwoher, aber das spielte im Moment keine Rolle. Sie gehörte zu dem Klientel, dass er zu beschützen gedachte und nicht zu irgendwelchen Angreifern.
Sie trafen auf eine Menschentraube und die Flucht kam ins Stocken. Er musste nicht nach einer freien Gasse suchen, das übernahmen andere, also vergewisserte er sich, ob alle beisammen waren.

"Sassia?!" Menecrates bemerkte mit Schrecken, dass er Sassia nicht auf Anhieb orten konnte. Er blickte sich suchend um. Sein letztes Bild zeigte sie umringt von Sklaven, die Scato zu ihr führte. Als wäre das Chaos nicht schon groß genug, hatte sich Silana von ihm unbemerkt wieder entfernt. Ihr Hinweis, warum war ihm entgangen. Jetzt sah er sie aufgeregt mit einer Fremden sprechen.
"Silana, wir müssen weiter!“ Ob er wollte oder nicht, Nachfolgende drängten von hinten und schoben die Gruppen um den Senator weiter. "Nicht ohne meine Enkelkinder", befahl er. In Hektik verfiel er nicht, auch verlor er nicht die Übersicht, aber vom Mob durch die Gegend schieben, ließ er sich ebenfalls nicht gefallen. Das lief seinen eigenen Plänen entgegen.
Die kräftigen Leibwächter und Liktoren stemmten sich gegen die drängende Masse. Die anderen versuchten, Sassia und Silana einen Zugang zur claudischen Gruppe zu verschaffen. Die Aurelia hing noch immer an Silans Hand. Wenigstens diese beiden wurden nicht getrennt.


07.08.2017 18:43 Herius Claudius Menecrates ist offline E-Mail an Herius Claudius Menecrates senden Beiträge von Herius Claudius Menecrates suchen Nehmen Sie Herius Claudius Menecrates in Ihre Freundesliste auf
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