Am Stadttor - Wer nach Rom will soll sich Zeit für die ordentliche Durchsuchung und Befragung nehmen!

  • Es ist nicht mehr weit. Wenn uns der Verkehr nicht allzu sehr aufhält, sollten wir binnen einer Stunde da sein. Der Weg war weit und wir haben uns wirklich Ruhe verdient. Wenigstens wird uns hier kein Bär bei der Nachtruhe stören und Strauchdiebe gibt's auch keine in der Castra.


    Quintus lachte laut, als er an ihre Abenteuer auf dem Weg zurückdachte. Aus der Ferne war doch immer alles ein wenig besser und ungefährlicher als in der Situation selbst...

  • Es war noch heller Tag, daher durfte der Wagen das Stadttor noch nicht passieren. Ursus allerdings ritt mit zwei der Sklaven weiter, nachdem er kurz mit den Wachen verhandelt hatte. Der Wagen mit den anderen würde eben später nachfolgen. Zu dritt machten sie sich also auf den Weg zur Villa Aurelia.

  • Bevor Saturninus nach Rom hatte aufbrechen können, hatte er alle Angelegenheiten, die sich infolge des Todes seines Vaters ergeben hatte, regeln müssen, so viele Angelegenheiten, von denen er nie gedacht hätte, dass er sich so früh um sie kümmern müsste. Direkt im Anschluss daran, dass er diese Dinge erledigt hatte, hatte er sich einen edlen Hengst gekauft, seine Sachen zusammengepackt, sich von seiner Mutter ausgiebig verabschiedet und war in Richtung Rom aufgebrochen, trotz des eisigen Klimas zu dieser Jahreszeit, in Germanien.


    Viele Tage war das nun her, wahrscheinlich waren es schon mehrere Wochen, die er unterwegs war, so genau hatte der Iulier da nun auch wieder nicht nachgezählt. Übernachtet hatter er jedenfalls immer in den zahlreichen Herbergen am Wegesrand, deren Austattungen sowie deren Kost eigentlich überall gleich waren.


    Sehr anstrengend war diese lange Reise gewesen, vor allem das grauenhafte Wetter, solange er noch in Germanien war hatte ihm den Weg nach Rom erschwert. Zwar war er dieses Wetter gewöhnt, allerdings war er es nicht gewöhnt bei diesem Wetter sechs Stunden pro Tage zu reiten. Je weiter er nach Süden kam, desto besser wurde zwar das Wetter, desto anstrengender erschien Saturninus die Reise aber auch.


    Wie dem auch sei, nun hatte er sein Ziel endlich erreicht. Rom. Die ewige Stadt. Es war schon ein sehr bewegender Augenblick gewesen, als er vor einigen Minuten das erste Mal die gewaltigen Stadtmauern dieser großartigen Stadt erblickt hatte. All seine Müdigkeit und Erschöpfung war auf einmal wie verflogen. Saturninus hatte sein Pferd sogar angehalten um diesen imposanten Augenblick einmal zu genießen.


    Mit einer gewissen Genugtuung darüber sein Ziel endlich erreicht zu haben ritt er weiter zum Stadttor Roms, nannte dort seinen Namen und äußerte sein Anliegen. Da es keinen Grund gab seinem Wunsch, Rom zu betreten nicht stattzugeben ließ ihn der unhöfliche Miles der Stadtwache passieren, allerdings musster von seinem Pferd absteigen, aber das machte dem Iulier selbstverständlich nichts.

  • Es war noch reichlich früh am Morgen, als Sextus Tiberius Valens, stolzer Spross einer der ruhmreichsten Familien Roms, auf einem klapprigen Gaul sitzend die Stadttore erreichte. Die Morgenluft war kühl und frisch und Valens sog sie begierig ein. Er hatte es endlich geschafft. Er stand vor den Toren Roms. Inständig hoffte er, dass die Hauptstadt des Reiches ihrem Ruf auch nur annähernd gerecht werden würde, denn nach den Anstrengungen und Mühen der vergangenen Wochen hatte er sich ohne Zweifel ein bisschen Zerstreuung in solch einer Metropole verdient. Und sobald er seine Verwandten aufgesucht hatte würde er sie sich auch gönnen. Das stand für ihn fest.


    Beim wiederholten Gedanken an die vergangenen Strapazen verzogen sich seine Mundwinkel sichtbar nach unten. Seit seinem Aufbruch aus Germania hatte es - so schien es ihm zumindest - nicht einen Tag ohne diesen verfluchten Regen gegeben. Dazu die bisweilen völlig verschlammten Trampelpfade zu Beginn der Reise, die Eintönigkeit, die langen, ermüdenden Ritte durch menschenleere Einöden und gewissermaßen als Krönung die ständige Gefahr, Opfer eines Überfalls zu werden.


    Gewiss, im Großen und Ganzen lebte es sich im Imperium nach wie vor sehr sicher. Doch kurz vor Mediolanum wäre er um ein Haar einigen wirklich zwielichtigen Gestalten in die Hände geraten, die (so vermutete er) ihm für ein paar Sesterze ohne viel Federlesen die Kehle durchgeschnitten hätten. Ehrloses Gesindel! Um dergleichen Zusammenstöße für die Zukunft zu vermeiden hatte er sich schließlich mitsamt seinen beiden Leibsklaven einem kleinen Trupp Marmorhändler aus Lugdunum angeschlossen, einige angeregte Gespräche mit den Kaufleuten und etliche Krüge ihres hervorragenden Weines hatten die letzte Etappe dann sogar beinahe erträglich gemacht. Und nun stand er hier endlich vor den Toren Roms. Verschwitzt, müde, aber am Ziel seiner Reise. Er zwang sich zu einem gequälten Lächeln, als er das Herz des Imperiums betrat.

  • Nach ungefähr zwei Wochen beschwerlicher Reise kam die Kutsche mit Vipsanius Gallicus endlich in Rom an. Gegen Mittag war es, als der ehemalige Praefectus Portuensis zum ersten Mal seit Jahren wieder die Mauern Roms erblickte. Zuvor war nur einmal in diese riesigen Stadt gewesen, nämlich, als er noch bei der Classis gewesen war und hier mit seine Kameraden Anchisoteph Niger das Examen Primum abgelegt hatte. Damals war er noch ein kleiner Nauta gewesen... Wie die Zeit verging!


    Die gewaltigen Mauern und die dahinter aufragenden Gebäude auf den berühmten sieben Hügeln, ließen den Vipsanier staunen. So grandios hatte er diese Stadt wahrlich nicht in Erinnerung gehabt.


    Vor den Toren Roms verließen Gallicus und seine Frau Antonina ihre Kutsche, derartige Fahrzeuge waren ja unter Tags in der Stadt verboten und wiesen die Träger, die sie in einem kleinen Gasthaus unweit von Rom angemietet hatten, an das Gepäck aufzunehmen und zu tragen. Nachdem er den Kutscher für seine anstandslosen Dienste entlohnt hatte, reihte sich die kleine Gruppe in die Schlange jener ein, die in die Hauptstadt des Imperiums wollten. Als sie endlich drankamen, nannten sie den wachhabenden Milites der Cohortes Urbanae ihre Namen und ihr Anliegen, wurden von jenen Milites kurz durchsucht und dann, sie trugen ja keine Waffen oder dergleichen mit sich, nach einer gefühlten Wartezeit von mehreren Tagen in die Stadt gelassen.

  • Nicodemus und Leanderreihten sich ein in den Strom der Menschen die der Via Appia nach Roma folgten. Nicodemus fand, daß die Straße ungleich verschmutzter und auch reichlich abgenutzter war als die Straßen denen sie hierher gefolgt waren. Ein inneres Zittern überkam ihn akls er gezielt nach Hinweisen für die Kreuzigung der Sklavenarmee des Spartacus suchte.
    Er malte sich den Anblick und den Gestank der Leichen aus, den ein Besucher Romas zu dieser Zeit ertragen mußte.
    Langsam ging es weiter, das Geklapper der Hufschuhe auf den alten Steinen nahm etwas monotones an und bald schon blieben sie in einer Schlange vor dem Tor Romas stehen.
    Wieder zerbrach eine Vision,...Roma,...das Licht der Welt,.... Er hatte sich eine Festung aus Marmor vorgestellt. Statt dessen stand er vor einem profanen Tor, wie in jeder größeren Stadt des Imperiums und wartete darauf eingelassen zu werden.
    Sie hatten in der letzten Herberge nach einer Woche ihre frische Kleidung angelegt und die Pferde ordentlich gestriegelt. So wirkten sie auf die Torwache wie wohlhabende Händler, die in Roma ihren Geschäften nachgehen wollten.
    Als sie an der Reihe waren sagte Nicodemus in akzentfreiem Latein;
    Salve, Soldat! Wir bringen ein Geschenk für Senator Quintus Germanicus Sedulus...
    Dabei nickte er wichtig um die Tragweite des Auftrags zu unterstreichen.
    ...und würdest du die Freundlichkeit besitzen und uns den Weg zu seiner Casa zu erklären?

  • Gaius Iulius Libo stand zum ersten Mal in seinem Leben vor den Toren der Hauptstadt der Welt. Er war schon gespannt, ob die Gerüchte, die ihm zu Ohren gekommen waren alle wahr waren und man in Rom wirklich so viel erleben konnte.


    Vor ihm stand eine Menschenmasse. Dies fing ja vielversprechend an. Wenn die wirklich alle nach Rom wollten, dann versprach das interessant zu werden.


    Libo wollte zunächst seine Familie aufsuchen und sich dort vorstellen. Er war schon gespannt, was ihn in der Casa Iulia erwartete.
    Er wollte den wachhabenden Offizier am Stadttor nach dem Weg zur Casa fragen. Außerdem konnte er sich dann gleich nach dem Weg zu den Vigilen erkundigen, denn er wollte schnellstmöglich dorthin, um sich rekrutieren zu lassen.


    Mittlerweile war Libo am Tor angekommen.


    Salve Soldat!!! Wie komme ich denn schnellstmöglich zur Casa Iulia. Könntest du mir außerdem bitte noch den Weg zur Castra Vigilum erklären? Ich bin zum ersten Mal hier und muss mich zuerst zurechtfinden."


    Dann wartete er darauf, von dem Soldaten eingelassen zu werden.

  • Zwei Soldaten der Stadtkohorten hielten Wache vor dem Tor und liessen sich vom Strom der Passanten nicht aus der Ruhe bringen.
    "Salve. Wer ist denn 'ich'?" fragte der eine, und musterte den jungen Römer, der es offenbar eilig hatte, phlegmatisch.
    "Trägst du Waffen bei dir? Das ist im Stadtgebiet strengstens verboten. Auch das Reiten ist innerhalb der Mauern nicht gestattet, und Karren dürfen hier nur nachts fahren.", informierte er den Iulier über die hiesigen Bestimmungen.
    "Casa Iulia? Hm, keine Ahnung. Zur Castra der Vigilen geht es erst geradeaus, an der Kreuzung mit dem Schrein links, dann die dritte rechts, durch die Färbergasse ganz hindurch, dann die zweite halblinks..."
    Eine ganze Weile noch fuhr der Miles fort, er schilderte dem Besucher den direktesten Weg und das ganz genau, bevor er seine Hasta zur Seite nahm und Iulius Libo, mit den gönnerhaften Worten:
    "Viel Glück, Junge!",
    eintreten ließ in die ewige Stadt.





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    SODALIS FACTIO AURATA - FACTIO AURATA

    Klient - Decima Lucilla

  • Da hatte Libo doch in aller Eile vergessen seinen Namen zu nennen.
    " Oh, Entschuldigung!!! Mein Name ist Gaius Iulius Libo. Waffen trage ich keine bei mir.".
    Während seinem Aufenthalt in Ägypten hatte Libo Waffen besessen, doch er hatte sie kurz vor der Überfahrt an einen Fremden, den er dort in der Taverne kennengelernt hatte, verkauft. Mit dem Geld hatte er sich dann die Überfahrt leisten können. Gestern war er in Ostia angekommen und hatte sich nach einer Nacht in einer der dortigen Herbergen frühmorgens auf den Weg nach Rom gemacht.
    "Danke für die Auskunft. Dann werde ich mich einfach durchfragen. So schwer wird es schon nicht sein, die Casa zu finden."
    Dann hörte Libo dem Soldaten aufmerksam zu, damit er den Weg zu den Vigilen nicht verfehlte. Aber es schien kompliziert zu sein, denn die Beschreibung schien kein Ende nehmen zu wollen.
    Als der Soldat seine Lanze zur Seite nahm um Libo Platz zu machen, lächelte Libo und bedankte sich bei den beiden Soldaten.

  • Es war gegen Mittag als Paullus am Tor ankam.


    Kränklich und mit abgerissener Kleidung stand er nun da und durch sein Wesen war er sich sichtlich unsicher ob er nun die Stadt betreten sollte oder wieder kehrt machen sollte, zurück an seinen Ausgangspunkt der einige Stadien von Rom entfernt lag. Eine Welle der Sehnsucht nach Familie und Zugehörigkeit ließen ihn erschauern und nach längerem Überlegen sprach er nun die Torwache an


    Entschuldige bitte, ich bin auf der Suche nach der Casa Germanica. Und Arbeit suche ich auch wie du unschwer erkennen kannst. Dabei zupfte er an seiner abgetragenen Kleidung herum und lächelte schwach.


    Kannst du mir den Weg bschreiben wie ich am schnellsten zum Domizil der Familie komme?


    Unsicher fragenden Blickes musterte er nun die Wache.

  • Nach längerem Diskutieren waren sich die beiden Wachen einig und wiesen Paullus nun den Weg.


    Die Blicke der Menschen denen er begegnete waren nicht besonderst freundlich und er fasste den Entschluss sich zu allererst neue Gewänder zuzulegen.


    Also führte in sein Weg nun zum Markt den er durch Fragen der vorbeischlendernden Bürger in Erfahrung bringen konnte.

  • [Blockierte Grafik: http://i662.photobucket.com/al…Kaysepunkt/AlterMann1.jpg]
    Mictio


    Eine Reisegruppe näherte sich. Sie bestand aus einem Wagen, vor den zwei Pferde gspannt waren, sowie fünf weiterer Menschen, die zu Fuß nebenher trotteten. Ihrem Aussehen nach zu urteilen kamen sie von weit her. Sie wirkten müde.
    Vor dem Stadttor kam das Gefährt zum Stehen und ein Mann trat an die Stadtwachen heran, wofür er den tief ins Gesicht gezogenen Mantel etwas zurück schob.


    „Salve, Miles“ grüßte er einen der Soldaten und senkte dabei kurz den Kopf, ehe er mit seinem Anliegen fort fuhr. „Mein Name ist Mictio, treuer Untergebener des Iulius Felix, dessen Leben jüngst ein Ende fand. Seine junge Tochter reist in der carruca und bittet um Einlass in die Mutterstadt ihrer Vorväter.“


    Nachdem die Soldaten sich einen Blick in die Kutsche erbeten hatten, durfte die Gruppe passieren.






    SKLAVE – IULIA MUSA

  • Innerhalb von wenigen Tagen hatte der Tross aus den drei Prätorianern und den die ihren Dienst jetzt dort antreten sollten Rom erreicht. Natürlich hatte keiner der Männer auf dem Weg auch nur ansatzweise gejammert, oder auch nur irgendeine Marschbelastung zu gegeben. Sie wurden natürlich nicht von der Wache kondoliert und konnten ohne weiteres passieren.

  • Die Reise war erstaunlich unspektakulär verlaufen. Nichts, aber auch gar nichts passierte. Als sie am Stadttor ankamen, befand sich Labeos Pferd, wie fast die ganze Zeit, neben Philogena. "Roma, liegt vor uns. Bald wirst Du Deine Familie wieder in die Arme schließen können!" Er freute sich für sie. Auch wenn er überrascht feststellen musste, dass sich etwas Wehmut in seine Worte gemischt hatte, da er die junge Purgitierin ja in den letzten zehn Tagen eigentlich rund um die Uhr umsorgt hatte, war dies aber sicherlich nur natürlich.


    Währenddessen wurden sie von der Wache angehalten. Der Tribun würde nun mit dem Wachhabenden sprechen und sie würden ihre Waffen abgeben. Vielleicht würden sie für die Purgitierin eine Sänfte nehmen und selbst, die Pferde hier zurücklassend, von jetzt an marschieren. Aber dieses Vorgehen müsste der Tribun anordnen.

  • Genau das war doch solch einen Ritt wert, wenn garnix passierte. Die klare Luft einzuatmen, die Gedanken baumeln zu lassen, das Pferd ruhig führen zu können und ab und an einfach mal abzuschalten und die wunderbare Natur auf sich einwirken zu lassen. All das hatte man üblicherweise nicht, wenn man beim Militär hoch zu Ross saß. Doch im Kernland in Italia war es friedvoll und so erreichten sie schließlich die Stadtmauern von Rom.


    Die Wache kam ihnen schon entgegen, half die Pferde zu halten, während die Soldaten abstiegen. "So von hieraus gehts zu Fuß weiter." Sein Blick traf die junge Frau. "Oder sollen wir für Dich eine Sänfte besorgen?" Die gab es nicht an jeder Straßenecke, aber in ihrem Heimathaushalt sicherlich. Es würde aber zeitlich etwas verzögern. Bis sie zu einer Antwort kam, gaben die Männer schonmal die Pferde nebst Bewaffnung in die sicheren Hände der Stadtwache und ließen sich dafür einen Schein ausstellen. Außerdem erhielten sie Passierrecht sowie einen kurzen Abriss über den neusten Klatsch und Tratsch aus der Stadt.


    "IN FUGA FOEDA MORS EST: IN VICTORIA GLORIOSA."

  • Zu Pferd erreichte Quintilius Pulcher Rom, das er im Herbst verlassen hatte, um den Winter in einer schneereicheren Gegend zuzubringen und seiner Cousine einen Besuch abzustatten oder ihr anders ausgedrückt mit seinem Wagemut die Nerven zu rauben. Der Schnee war nun selbst in den tiefsten und dunkelsten Nadelwäldern Germaniens weitestgehend geschmolzen und mit ihm die Unbeschwertheit eines jungen Lebens. Er war Zeit nach Rom zurückzukehren und sich eine Zukunft aufzubauen.


    Der junge Schnösel befand sich in Begleitung eines Sklaven, der ein bepacktes Maultier führte. Da dieser mit dem störrischen Tier kämpfen musste, das seit einiger Zeit keinen Schritt mehr tun wollte und mit seinen Zickereien die Schlange von Menschen durcheinander brachte, stieg der junge Römer von seinem Pferd ab und regelte seinen Einlass nach Rom eigenhändig.


    Er passierte das Stadttor, nachdem Maultier und Sklave sich endlich ausgekekst hatten und durchquerte Rom mit dem Ziel Casa Quintilia.

  • Direkt nach dem Gespräch mit seinem Herren, nachdem alles geklärt war, machte Cimon sich auf den Weg. Das Geld, das er mitnehmen sollte trug er unter der Kleidung in der Körpermitte, um es ja nicht zu verlieren oder abgenommen zu bekommen. Noch nie hatte er so viel Geld mit sich nehmen dürfen. Das Messer, was er zum Schutze bei sich trug war gut versteckt in seinem Gepäck, was das Pferd trug, das er hatte nehmen sollen um nach Ostia zu gelangen.
    Seine Ruhe die er ausstrahlte half ihm sicher ebenso sehr, wie der ergebene Blick den Soldaten gegenüber, die am Tor standen. Er sagte bereitwillig wer er war und das sein Herr, der Senator Aurelius Ursus ihn nach Ostia schickt. Geduldig wartete Cimon, bis er durchgelassen wurde. Das dabei vieleicht andere vorgezogen würde, störte ihn nicht. Er war was er war.


    Kaum das er passieren durfte, saß er auf und ritt gen Ostia. Ausserhalb der Sichtweite der Porta holte er das Messer hervor und befestigte dies angemessen verborgen an seinem Gürtel.

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