Casa Quintilia - Eingang



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    Diomedes


    "Moooomeeeeent", rief es aus den Tiefen des Hauses. Diomedes war eben Mädchen für alles und konnte nicht den ganzen Tag neben der Tür sitzen wie die Sklaven, die in reichen Häusern für das Öffnen der Tür zuständig waren. Schließlich hörte man eilige Schritte und die Tür wurde geöffnet. "Salve." grüßte er höflich, ohne zu wissen, wen er vor sich hatte. So lange war er ja noch nicht im Haus, daß er Pulcher kennen könnte. "Womit kann ich dienlich sein?"

  • „Salve ich bin Elissa. Meine Domina Germanica Calvena hat mich beauftragt mich hier mal um zu sehen. Und mir von dir hier alles zeigen zu lassen da sie ja nach der Hochzeit hier herziehen wird. Und da ich zu ihrem Besitz gehöre wird mich das ja auch betreffen. Ich soll mir schon mal ein Bild von der Casa machen und ihr sagen was noch gebraucht wird.“ Erklärte Elissa dem Mann der ihr grade die Porta geöffnet hatte und der sicher dieser Diomedes war den Calvena erwähnt hatte.

  • Varro verlor den Kampf gegen den Haussklaven der Casa Quintilia, trotz plötzlich munter werdendem Maultier, das seinen Führer an dem angestrebten Haus vorüber drängte. Des Sklaven Flüche waren weithin zu hören, die Szenerie erheiterte sämtliche Passanten.


    Pulcher wandte sich amüsiert dem Türoffner zu und blickte in dessen unbekanntes Gesicht. Hatte der alte Curio den langen Winter etwa nicht überstanden? „Salve!“ grüßte der junge Mann zurück und schielte an dem Sklaven vorbei in das vertraute Haus. „Du kannst mich hinein lassen“, antwortete er ihm freundlich dreinschauend. Eine Erklärung war nicht fehl am Platz. „Ich bin Quintilius Pulcher und zurückgekehrt aus Germania, wo ich bei Quintilia Valentina den Winter zugebracht habe.“ Kaum hatte er ausgesprochen, klatschte er voller Überschwang in die Hände. "So! Wer ist zur Zeit zugegen? Ist Valerian hier? Und wo ist der alte Curio? Ach, bevor ich es vergesse... Es soll doch bitte jemand Varro mit dem Maultier zur Hand gehen. Er ist nicht neu, nur..." Sein Blick wanderte zu Varro, der verzweifelt das störrische Tier zu bändigen suchte, und wieder zurück zu seinem Gegebüber. "... manchmal etwas einfältig."

  • Zitat

    Original von Elissa
    „Salve ich bin Elissa. Meine Domina Germanica Calvena hat mich beauftragt mich hier mal um zu sehen. Und mir von dir hier alles zeigen zu lassen da sie ja nach der Hochzeit hier herziehen wird. Und da ich zu ihrem Besitz gehöre wird mich das ja auch betreffen. Ich soll mir schon mal ein Bild von der Casa machen und ihr sagen was noch gebraucht wird.“ Erklärte Elissa dem Mann der ihr grade die Porta geöffnet hatte und der sicher dieser Diomedes war den Calvena erwähnt hatte.



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    Diomedes


    Diomedes bekam große Augen. Das war Elissa? Die hatte er sich etwas anders vorgestelllt. Etwas viel anders. Er lächelste. "Willkommen, Elissa. Komm nur herein. Was möchtest Du denn als erstes sehen?"

  • Zitat

    Original von Spurius Quintilius Pulcher
    Varro verlor den Kampf gegen den Haussklaven der Casa Quintilia, trotz plötzlich munter werdendem Maultier, das seinen Führer an dem angestrebten Haus vorüber drängte. Des Sklaven Flüche waren weithin zu hören, die Szenerie erheiterte sämtliche Passanten.


    Pulcher wandte sich amüsiert dem Türoffner zu und blickte in dessen unbekanntes Gesicht. Hatte der alte Curio den langen Winter etwa nicht überstanden? „Salve!“ grüßte der junge Mann zurück und schielte an dem Sklaven vorbei in das vertraute Haus. „Du kannst mich hinein lassen“, antwortete er ihm freundlich dreinschauend. Eine Erklärung war nicht fehl am Platz. „Ich bin Quintilius Pulcher und zurückgekehrt aus Germania, wo ich bei Quintilia Valentina den Winter zugebracht habe.“ Kaum hatte er ausgesprochen, klatschte er voller Überschwang in die Hände. "So! Wer ist zur Zeit zugegen? Ist Valerian hier? Und wo ist der alte Curio? Ach, bevor ich es vergesse... Es soll doch bitte jemand Varro mit dem Maultier zur Hand gehen. Er ist nicht neu, nur..." Sein Blick wanderte zu Varro, der verzweifelt das störrische Tier zu bändigen suchte, und wieder zurück zu seinem Gegebüber. "... manchmal etwas einfältig."



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    Diomedes


    Es war wieder einer dieser Tage. Diomedes erinnerte sich daran, daß die Namen mal gefallen waren. Aber warum schickten diese Leute alle keine Boten voraus, damit man vorbereitet war? Er lächelte trotz allem. "Willkommen zuhause, Dominus Pulcher. Dein Sklave wird allerdings warten müssen, bis ich hier fertig bin, bevor ich ihm helfen kann. Bitte tritt doch ein. Die Herren sind nicht da, können aber jeden Moment kommen. Dominus Valerian wollte auf jeden Fall heute noch vorbeikommen." Er machte eine einladende Geste und führte den Quintilier ins Atrium.

  • Wen sie ehrlich war, freute sich Aviana auf ihre Familie. Dennoch war ihre Stimmung eher getrübt als freudig, den Verlust ihrer besten Freundin hatte die junge Frau noch nicht verkraftet und dann eine Familienzusammenkunft? Viel lieber hätte sie noch etwas still vor sich hin gelitten, aber das ging nun mal nicht. Ihr Cousin würde bald heiraten und da konnte sie schlecht fehlen. Ihre Familie war ihr eben doch wichtig, auch wenn sie dies nicht immer zeigte, gut eigentlich zeigte sie es überaus selten.


    Aviana war zwar mit ihrem Bruder aus Germania zurück gekehrt, aber gleichzeitig kamen sie nicht an. Sie wollte sich einfach etwas Zeit nehmen, um sich auf das Treffen vorzubereiten und sich in Rom etwas umzuschauen. Viel verändert hatte sich zwar nicht, aber dieser kurze Spaziergang diente nun mal eher den Zweck, einen klaren Kopf zu bekommen.


    Lange konnte sie sich natürlich nicht davor drücken, nach Hause zurück zu kehren, das wusste sie selbst und so stand sie auch schon einige Minuten, nach ihrem Bruder Pulcher, vor der Tür. Sie nickte ihrer Sklavin, die sie stets begleitete zu, dass sie an die Tür klopfen möge. Nun hieß es einen Augenblick gedulden.

  • Tullia hielt ihren Rappen vor der Casa Quintilia an und nickte Nicodemus zu als dieser sich erbot Valentina vom Pferd zu helfen.
    Timon lud währenddessen die wenige Habe vom Packpferd und legte sie vor der Porta ab in der Hoffnung daß die Quintilier einen Hausdiener hatten.
    Auch Tullia glitt vom Pferd, allerdings ohne Hilfe und ging auf Valentina zu. Sie nahm ihre beiden Hände und meinte,
    Du hast dich großartig gehalten Valentina,...jetzt ruh´dich bei deinem Bruder ein wenig aus...und Morgen sehen wir uns auf der Hochzeit...
    Liebevoll streichelte sie der Freundin über eine Wange und wandte sich dann zum gehen. Behende stieg sie in den Sattel und kurz darauf ritt die kleine Gruppe weiter zur Casa Terentia und ließ Valentina vor ihrer casa zurück,...ein letztes Winken und sie verschwanden im Menschengewimmel.

  • Es war schon ein ungewohntes Gefühl wieder in der Heimat zu sein. Aber was war Heimat? Hieß es nicht, man war dort Zuhause wo das Herz ist? Aber ihr Herz gehörte nicht mehr hierher. Schon lange nicht mehr. Mit gemischten Gefühlen sah sich Valentina in den vertrauten Gassen umher und als sie vor ihrer Casa anhielten atmete sie tief durch. Nun war sie tatsächlich wieder Zuhause. Genauso wie Tullia stieg Valentina von ihrem Braunen und dankte Nicodemus als dieser ihr dabei half. Sie behandelte niemanden wie einen Sklaven sondern jeden wie einen Freund.


    Tulli trat zu ihr und Valentina sah sie mit von der Reise geröteten Wangen an. Was würde sie nur ohne diese Freundin tun? Die Götter mussten sie nun endlich wieder einmal belohnen. "Hab dank, liebste Tullia." Valentina meinte dies ernst. Ohne ihre Freundin wäre sie jetzt nicht hier.
    Ihr Gepäck stand vor der Türe und als sich Tullia wieder entfernte winkte Valentina ihr zu, bis sie in der Menge verschwand. Dann stand sie alleine vor ihrer eigenen Türe. Etwas mulmig war ihr ja schon, doch dann atmete sie nocheinmal tief durch und klopfte an.

  • Ein Angestellter des Hauses öffnete Valentina und als diese schon einen Schritt ins Haus machen wollte, fragte sie der ältere Mann was sie wollte. Etwas verdutzt blieb die junge Frau stehen. Doch sie war nicht wütend oder erbost darüber. Das würde man bei Valentina so schnell nicht sehen. Statt dessen legte sie den Kopf etwas zur Seite und meinte freundlich.
    "Salve! Nun, ich wohne hier. Mein Name ist Quintilia Valentina und Valerian ist mein Bruder."

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    Diomedes


    Die Miene des freundlichen Griechen erhellte sich. "Oh, Domina Valentina! Willkommen Zuhause. Bitte komm doch herein. Dein Cubiculum ist schon seit Tagen vorbereitet. Sicher bist Du müde, hungrig und durstig. Bitte komm doch ins Atrium. Diomedes nahm sich des Gepäcks an und führte Valentina dann ins Haus.

  • Nachdem Aculeo mal wieder in Rom war, in Ostia schlief alles, und er das kurze Zusammentreffen mit Quintilia Melina niicht vergessen konnte stand er nun vor den Türen der Casa der Familie. Eine ausgiebige Fragerunde war nötig um den Weg hierher zu finden und nach mehreren Umwegen hatte er es an sein Ziel geschafft.


    Entschlossen nahm er den Türklopfer in die Hand und ließ diesen gegen die schwere Eingangstüre fallen, mehrmals hintereinander.


    Dann wartete er geduldig auf das Erscheinen von jemanden der ihm öffnete.

  • Paullus war überrascht über den raschen Empfang und war auch gleich wieder am Boden der Tatsachen als er den alten Mann anblickte.


    Schweigebadet und mit Händen, die man auf mindestens 100 Jahre schätzen könnte, stand Diomedes vor ihm und grüsste.


    Ich begrüsse dich. Mein Name ist Paullus Germanicus Aculeo und mein Erscheinen gilt Quintilia Melina. Du wirst nun sicher wissen wollen warum und wieso und überhaupt. Ich komme mehr oder weniger einer Einladung nach die bei einem kurzen Zusammentreffen ausgesprochen wurde. Freundlich grinste er Diodemes an und wartete nun eingelassen zu werden.

  • Der skeptische Blick Diomedes machte Paullus hellhörig. Hatte er etwas vergessen? Mit gerunzelter Stirn betrat er nun das Haus und folgte Diomedes. Dann war die Erleuchtung da. Calvena, eine Verwandte und erst küzlich verehelicht war doch mit Quintilius vermählt. Es war wirklich eine kurzsichtigkeit vom ihm nun und so meinte er auch noch rasch.


    Ich hoffe Germanica Calvena und Quintilius Valerian geht es gut. Bitte richte Ihnen meine besten Grüsse aus wenn du sie siehst.
    Dann standen sie auch schon im Atrium.

  • Vitale klopfte an die Tür der Casa Quintilia.
    Die Casa Germanica war seit dem Weggehen von Calvena eigentümlich leer. Das würde sich aber hoffentlich bald geben, wenn sich Serrana eingelebt hatte.
    Trotzdem wollte Vitale Calvena noch einmal persönlich gratulieren, denn bei der Hochzeit war kein Durchkommen zu den frisch vermählten Eheleuten zu finden.
    Also wartete er nun geduldig.

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    Simplex, Servus


    Es klopfte und für den Moment schien es so, als wäre gerade der gesamte Haushalt ausgeflogen. Was wohl daran lag, dass Diomedes in der Küche herum werkelte, Elissa irgendwo im Haus herum schwirrte und Simpley gerade aus dem Keller kam. Er hatte die Einkäufe zum lagern und kühlen runter gebracht. Etwas schwungvoll öffnete er die Tür und stutzte, als er den Gast erkannte.


    "Salvete, Vitale! Du möchtest zu domina Calvena?" fragte er. Zu wem denn sonst? Der Scriba der Gens Germanica kannte doch eigentlich nur Calvena. Die Quintilier dürften ihm fast alle unbekannt sein.

  • "Salve Simplex!" antwortete Vitale, als der Sklave ihm die Tür öffnete. Eigentlich hatte er mit einem Sklaven des Hauses gerechnet, aber dazu durfte sich Simplex inzwischen ebenfalls zählen. "Wie geht es dir? Habt ihr die Hochzeit und den Umzug gut verkraftet?" knüpfte er mit ihm ein Gespräch an.
    "Ist Calvena da? Ich möchte ihr noch gratulieren." fuhr er fort.

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