Casa Quintilia - Postkasten


  • Ad:
    Quintilia Valentina
    Casa Quintilia
    Roma



    C. Duccius Callistus Quintiliae Valentinae salutem dicit.


    Auch wenn dich dieser Brief lange nach der Überfahrt deines Neffen Aulus Quintilius Trogus ins Elysium erreicht, so lass mich dir zu Anfang mein herzlichstes Beileid versichern. Trost und Hoffnung sind es, die ich dir wünsche, und dass die di parentum den Hinterbliebenen wohlgesonnen sind.


    Der Grund, aus dem ich dir schreibe ist ein ungleich weltlicher: als Decimvir Litibus Iudicandis ist es meine Aufgabe, dem Prätor Urbanus in Erbschaftsangelegenheiten zu assistieren, und ich bin mir der Verwaltung des Erbes in diesem Fall beauftragt.
    Du bist rechtlich durch Verwandschaft als Erbberechtiger festgestellt, und nun obliegt es deiner Entscheidung, ob du das Erbe annehmen willst. Solltest du dich gegen eine Annahme des Erbes entscheiden, wird dein Anteil auf die verbliebenen Erbberechtigten aufgeteilt oder der Res Publica zugeführt.
    Bitte antworte mir bis ANTE DIEM XI KAL IUL DCCCLXVIII A.U.C. (21.6.2018/115 n.Chr.), ob du das Erbe anzutreten gedenkst. Sollte ich bis dahin keine Antwort erhalten haben, wird dies als eine Ablehnung des Erbes angesehen.


    Mögen die Götter dir und den deinen in dieser Zeit beistehen.


    Vale bene,


    CAIVS DVCCIVS CALLISTVS


    ANTE DIEM VII ID IUN DCCCLXVIII A.U.C. (7.6.2018/115 n.Chr.)
    Basilica Ulpia | Officii Decimv. Lit. Iud. | Roma | Italia


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  • [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/151204/t8zr8llp.jpg] | Acestas


    Acestas war vom Domus Iulia weiter geeilt und einen weiteren Brief abzugeben. Dieser war der letzte auf seinem Wege, ganz so, wie Dominus Casca es gewünscht hatte. Er hatte gemeint, er, Acestas, würde nun eine Schicksalstat für ihn vollbringen, indem er dieses Schreiben dem Postkasten der Casca Quintilia überantwortete und er solle so tun, als wäre dies des Dominus eigene Hand, die den Einwurf tätigte. Nur wie das gehen sollte, hatte der Decimer ihm nicht gesagt und nachgefragt hatte der Cursor auch nicht. Zum einen, weil dies besser war, denn der Dominus war in einer unbestimmbaren und sehr betrübten Verfassung gewesen und zum anderen, weil der Dominus des Öfteren seltsame Dinge sagte, die man besten durch beide Ohren im Durchzug dem Wind überantwortete. Aber das hier schien wirklich recht ernst zu sein.


    Also atmete Acestas tief durch, trat an den Postkasten und ließ den Brief langsam hinein sinken. Einen Moment starrte er noch auf den Kasten und nickte dann dazu, was schon fast eine andächtige Geste war und dem Willen des Decimus Casca wohl entsprechen würde. Ehe es aber auch in dem Cursor zu einer Art Grabesstimmung kommen konnte, riss er sich von dem Anblick los und machte sich auf den Weg zurück zur Casa Decima Mercator. Es war schon fast Essenszeit und wenn er ehrlich war, drückte ihn auch nun auch schon ein wenig der Hunger.




    ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLXX A.U.C.

    Ad
    Quintilia Valentina
    Casa Quintilia
    Urbs Aeterna



    Geliebtes Herz


    So lange haben nun unsere Herzen im Einklang geschlagen. So hingebungsvoll, dass dies mit jedem Buchstaben dieser Zeilen und mit jedem weiterem Schlage zu einer schier unüberwindbaren Qual wird. Mein Herz, es blutet, während ich dir hier nun schreibe und mich in der infamsten Weise, welche die Welt hervorbringen kann, nun martert. Ich wünschte sehr, ich könnte den Mut aufbringen, dir noch einmal leibhaftig und mit allen Sinnen gegenüber zu treten, doch das Schicksal macht mich nun zu einem Verräter an meinen Gefühlen und an dir.


    Alles in mir ist schwer, doch ich will mich erklären. Besser als es meine ausgesprochenen Worte wohl könnten. Vor Kurzem erreichte mich ein Schreiben aus meiner Heimat Piräus. Eine Heimat, die nun nicht mehr die meine ist, doch die mich zu sich ruft. Meine Mutter liegt erkrankt danieder und ich würde es mir nie verzeihen, sie nicht ein letztes Mal zu sehen und ihr liebe Worte entgegen zu bringen, ehe sie die Welt vielleicht verlässt. Wenn die Götter gnädig gestimmt sind, so könnte es möglich sein, dass sich ihre Leiden bessern, doch ist dies – so wie es klang – wohl ungewiss.


    So habe ich mich dazu durchgerungen, sehr bald aufzubrechen, um zu ihr zu reisen, ohne die feste Gewissheit, was die Zeit für mich bereit hält und wann ich wieder nach Rom zurückkehren werde. Ich kann nicht von dir verlangen, mir nach Piräus zu folgen. Auch kann ich nicht verlangen, dass du viele Wochen, vielleicht Monate – Jahre? - auf meine Rückkehr wartest und dein Lebensglück verpasst. An meiner Seite in Piräus würden nur melancholische Stunden auf dich warten und mein Herz ist zu sehr an deinem Wohl gelegen, um dir einen derartigen Käfig anzutun.


    Mit tiefer Freude und einem Lächeln denke ich an unsere Zeit und unsere Verlobung am Strand. Die vielen schönen Stunden werde ich mir für immer bewahren und es ist meine Hoffnung, dass sie auch dir nicht entgleiten. Mit Tränen sehe ich mich nun also gezwungen, meiner neuen Heimat Rom, meiner lieben Famila und auch dir Lebewohl zu sagen auf unbestimmte Frist.


    Ich wünschte, ich könnte verhindern, dass du mich nun als einen Feigling betrachtest, doch das vermag ich wohl nicht. Jeder Fluch und jedes böses Wort, welches du mir nun in Gedanken oder Worten entgegen bringst, habe ich wohl verdient und werde es tragen, als wäre ich ein Feigling nicht. Bitte verstehe, dass ich persönliche Gespräch nicht suchen kann, da ich ansonsten versucht sein würde, mein Vorhaben nicht umzusetzen und meine Mutter sich selbst zu überlassen. Ich schulde ihr so viel, dass ich es nicht in Worte zu fassen vermag und ich kann nur – wenn auch nur auf ein entferntes – Verständnis deinerseits hoffen.


    Sei dir gewiss, dass ich dich immer lieben werde und unsere gemeinsame Zeit in Gedanken und im nunmehr geschundenen Herzen mit mir nehme und sie hüten werde wie einen goldenen Schatz. Dem Glück deiner Zukunft allerdings mag ich dabei nicht im Wege stehen und ich bete zu den Göttern, dass du einen wertvollen und geliebten Gemahl in Bälde finden wirst. Meine Hände zittern, während ich diese Zeilen verfasse, doch steht hinter diesen Worten der volle Ernst meiner Liebe zu dir!


    Mögen die Götter deine Wege behüten, deine Entschlüsse mit ihrem Segen bedenken und dein Glück vollumfänglich unterstützen, so wie ich es immer tun werde.


    Lebe wohl, meine Geliebte und mein großer Schatz, meine Liebste und mein Augenstern.


    Eines Tages werden wir uns wiedersehen und so es das Leben will, als beste Freunde unter dem Himmel dieser Welt.


    Dein dich liebender







  • An Lucius Quintilius Clemens


    ~ INVITATIO ~


    Wir verkünden unsere Hochzeit

    ANTE DIEM VIII ID DEC DCCCLXX A.U.C.
    (6.12.2020/117 n.Chr.)*

    in der CASA DECIMA


    Wir würden uns sehr freuen,

    Dich als unseren Gast willkommen zu heißen.



    Tribunus Cohortis Praetoriae

    Faustus Decimus Serapio


    und


    Quintilia Valentina



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    Sim-Off:

    *Datum natürlich ganz flexibel

    cp-tribunuscohortispraetori.png decima.png

    SODALIS FACTIO AURATA - FACTIO AURATA

    Klient - Decima Lucilla

  • Ein Laufbursche des Collegium Pontificum überbrachte ein Ernennungsschreiben zur Casa Quintilia, respektive zu Lucius Quintilius Clemens, mit der Nachricht, dass er seinen Dienst in zwei Tagen am Tempel der Fortuna würde aufnehmen können.



    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    ERNENNE ICH


    LUCIUS QUINTILIUS CLEMENS


    ZUM


    AEDITUUS

    - ROMA -


    - DCCCLXX AB URBE CONDITA -


    CD_Papyrus_gross.png

    gez. Iullus Curtilius Victor
    - PONTIFEX PRO MAGISTRO -


    cdcopo-pontifex.png flavia.png

    IUS LIBERORUM

    PONTIFEX PRO MAGISTRO - COLLEGIUM PONTIFICUM

  • Ad:

    Quintilia Valentina

    Casa Quintilia, Roma


    Titus Caecilius Celer Quintiliae Valentinae salutem dicit.


    Auch wenn dich dieser Brief erst Tage nach der Überfahrt deines Cousins, Iullus Quintilius Sermo, ins Elysium erreicht, so lass mich dir zu Anfang mein herzlichstes Beileid versichern. Trost und Hoffnung sind es, die ich dir in diesen schweren Tagen wünsche, und dass die dii parentum den Hinterbliebenen wohlgesonnen sind.


    Der Grund, aus dem ich dir schreibe ist ein ungleich weltlicher: als Decimvir Litibus Iudicandis ist es meine Aufgabe, dem Praetor Urbanus in Erbschaftsangelegenheiten zu assistieren, und ich bin mit der Verwaltung des Erbes in diesem Fall beauftragt.


    Im Falle der Erbschaft des Iullus Quintilius Sermo, wurde festgestellt, dass du rechtlich durch Verwandtschaft die Erbberechtigte bist. Wie du mir bereits mitteilen liessest, nimmst du das Erbe an. Ich veranlasse hiermit die entsprechenden Überschreibungen.

    Mögen die Götter dir und den deinen in dieser Zeit beistehen.

    Vale bene,

    Titus Caecilius Celer


    ANTE DIEM IV NON MAI DCCCLXXI A.U.C. (4.5.2021/118 n.Chr.)

    Basilica Ulpia | Officii Decimv. Lit. Iud. | Roma | Italia

    ch-vigintivir.png


    Sim-Off:

    Im Erbe sicher enthalten ist: 1 Grundstück und 2882 Sesterzen. Bitte beantrage den Übertrag des Geldes per Ticket von Tiberius Decimus Rusticus. Das Grundstück wurde dir in der entsprechenden Liste bereits übertragen.

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