[OFFICIUM] testamentarius

  • Commodus erreicht den Tempel und übergibt eine verschlossene Papyrusrolle. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, ging er.



    Testament des Lucius Aurelius Commodus


    Ich falle meines Dahinscheidens vermachte ich meine Yacht die Helios und meinen gesamten restlichen Besitz Rediviva Helena.


    Gez. Lucius Aurelius Commodus

  • Es war Abend, als Zahir, der Leibsklave des Claudius Myrtilus, ein Testament hier vorbei brachte. Er gab es einer der zuständigen Vestalinnen, verabschiedete sich höflich und machte sich wieder auf den Rückweg.



    Testament des
    Galeo Claudius Myrtilus,
    Sohn des Tiberius Claudius Verborum und der Claudia Marcella



    Sollten dereinst die Götter mich heimrufen, vermache ich meinen sämtlichen weltlichen Besitz vollumfänglich meiner leiblichen Tochter Claudia Callista, die ich hiermit aus der Vormundschaft entlasse. Von nun an möge sie frei in ihrer Entscheidung sein.


    Wisse, mein Kind, dass das Herz eines Vaters selbst bei größter Enttäuschung und schlimmstem Kummer stets sich der Treue und Liebe seiner Kinder bewusst ist. Achte auf deinen Bruder, columbula mea, und trage artig zum Glanze der Familie bei.


    Ich verzeihe dir.


    Verfügt im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und unterschrieben mit eigener Hand,
    [Blockierte Grafik: http://img476.imageshack.us/img476/1355/myrtilushn5.gif]

  • Es war am Vorabend der Abreise in den Osten. Der Senator hatte die Planungen abgeschlossen, welche dahin gehen sollten, den verschollenen Cousin Decimus Livianus im Osten zu finden und wenn möglich zurückzubringen. Niemand wusste, wie lange dieses Unterfangen dauern würde. Niemand wusste, ob es gelingen würde. Und niemand wusste, ob die Beteiligten von ihrer langen und gefährlichen Reise zurückkehren würden. Meridius war kein Pessimist, sondern Realist. Und er wusste um die Gefahren des Unternehmens. Folglich ließ er durch seinen Privatsekretär sein Testament an die Vestalinnen überreichen. Sicher war sicher.



    Testament des
    Maximus Decimus Meridius
    Senator der Stadt Rom


    Hiermit verfüge ich, Maximus Decimus Meridius, Sohn des Livius Decimus Hispanicus, Bürger und Senator der Stadt Rom, dass im Falle meines Todes meine Besitzungen und mein Vermögen wie folgt zu verteilen sind:


    * Den Göttern zu Ehren soll in der Stadt Rom ein kleiner Tempel errichtet werden. Der Tempel soll der Göttin Iuno gewidmet sein.
    * Den Göttern zu Ehren soll in meiner Heimatstadt Tarraco ebenfalls ein kleiner Tempel errichtet werden. Dieser Tempel soll dem Gott Mercurius gewidmet sein. Möge er meiner Heimatstadt Aufschwung und Wohlstand sichern.
    * Zu beiden Tempeleinweihungen sind Armenspeisungen mit Brot und Wein auszuführen. Diese sollen den ganzen Tag andauern und erst mit Sonnenuntergang enden.
    * Die Vestalinnen zu Rom sollen - in Gedenk an meine verstorbene Schwester Decima Tertia - aus meinem Vermögen eine Spende von zweitausend Sesterzen erhalten.


    * Mein gesamtes Vermögen, alle Grundstücke, alle Landgüter, alle Betriebe, alle Sklaven, alle Pferde, alle Tiere, alle Güter und Waren, alle Schuldscheine und Geschäftsbriefe gehen in den Besitz meines Sohnes Tiberius Decimus Optatus über. Sollte dieser noch nicht rechtsfähig sein, bestimme ich seinen nächsten männlichen Verwandten zum politischen Oheim, seine Mutter Iulia Severa zur Verwalterin des genannten Erbes. Mit dem Tage der Rechtsfähigkeit fällt das Erbe direkt an ihn.
    * Nach meinem Tode bitte ich meine Freunde Spurius Purgitius Macer und Marcus Vinicius Hungaricus, sich um meinen Sohn Tiberius Decimus Optatus zu kümmern und ihm, wo es geht, hilfreich zur Seite zu stehen. Mögen sie ihm bei seiner Ausbildung und Reifung zum ehrenwerten Mann und Römer zur Seite stehen. Für diese Mühen erhalten beide jeweils zum Tage seiner Mannwerdung zweitausend Sesterzen, welche aus den Landgütern zu beziehen sind.
    * Mein Erbe Tiberius Decimus Optatus ist gehalten, seiner Mutter Iulia Severa eine lebenslange wöchentliche Zuwendung von 400 Sesterzen zukommen zu lassen, damit diese ihren Lebensabend standesgemäß zubringen kann. Des weiteren wird ihr ein ewiges Wohnrecht in der Casa Decima zu Tarraco und Roma zugewiesen. Diese Bestimmungen gelten zuzüglich den Pflichten, welche Anstand und Sitte von Kindern gegenübern Eltern erwarten lassen.
    * Sollte mein Erbe Tiberius Decimus Optatus sterben, bevor er in den rechtsfähigen Status übergeht, fällt mein gesamtes Erbe an meine Gattin Iulia Severa.


    Meine sterblichen Überreste sollen in der Familiengruft der Decima in Tarraco bestattet werden. Neben meinem Vater und unseren Ahnen.


    ANTE DIEM XIII KAL AUG DCCCLVIII A.U.C.
    (20.7.2008/105 n.Chr.)


    Maximus Decimus Meridius
    Bürger und Senator der Stadt Rom


    [Blockierte Grafik: http://img153.imageshack.us/img153/2878/siegelmerineuct9.gif]


  • Eine Vestalin nahm das Testament entgegen. Entsprechend seiner hohen Bedeutung wurde es natürlich besonders sorgsam verwahrt. Dem Diener des Senators richtete man außerdem schöne Grüße aus - die Vestalin hatte Decima Tertia noch gekannt!

  • Endlich war der Punier bei den Vestalinen angelangt.


    Er klopfte an der Pforte des Hauses und es dauerte nicht lang als ihm geöffent wurde.
    Faustus Tiberiu
    Salve. Ich habe hier das Testament des Appius Tiberius Iuvenalis.


    Man nahm es ihm ab und er verschwand wieder.


    Testament des
    Appius Tiberius Iuvenalis


    Ich habe lange auf dieser Welt geweilt, für manch Einen war es wohl zu lange, dafür konnte ich aber nichts.
    Wenn ihr diese Zeilen lest, dann werde ich schon bei unseren Ahnen sein die mich hoffentlich wohlwollend empfangen haben. Wenn nicht...


    Nun aber zu meinem letzten Willen der da wäre.



    1. Meine Villa in Misenum so wie mein Betrieb Sparus Tiberii samt der Sklaven die dort arbeiten bekommt mein Bruder Faustus Tiberius Dolabella.


    2. Mein anderes Grundstück soll an Tiberia Albina gehen.

    Sim-Off:

    (Wisim)


    3. Mein Vermögen soll wie folgt aufgeteilt werden:


    400 Sesterzen an meine Sklavin Crista.
    600 Sesterzen an meinen Sklaven Marhabal.
    1500 Sesterzen an Tiberia Albina
    2000 Sesterzen an meinen Bruder Faustus Tiberius Dolabella
    5000 Sesterzen an Senator Quintus Tiberius Vitamalacus
    5000 Sesterzen an Senator Manius Tiberius Durus
    Und 500 Sesterzen gehen als Spende an die Acta Diurna


    4. Des weitern schenke ich meinen Sklaven Marhabal so wie meiner Sklavin Crista die Freiheit! So wie auch den anderen Sklaven bis die, die in dem Betrieb meines Bruders arbeiten.
    Auch entbinde ich sie hier mit von dem Patronat der Gens Tiberia wenn sie es nicht möchten!


    5. Dies ist mein letzter Wille, welchen ich bei klarem Verstand niedergeschrieben habe! Mögen die Götter mit euch sein!



    Unterschrift:


    Appius Tiberius Iuvenalis



    Sim-Off:

    grrr

  • Lucius Flavius Furianus kam am frühen Morgen zum Tempel der Vesta. Jenem Tempel, dem seine Tante als oberste Hüterin vor nicht gar zu langer Zeit vorstand und jenem, in dem sein Schreiben besser aufgehoben war, als irgendwo sonst. Natürlich hatte der Flavier unzählige Kopien hinterlegt und an einige Freunde verschickt, um seinen politischen Feinden vorzubeugen, aber hier musste es liegen. Er war schlicht gekleidet, kam zu Fuß und wurde nur von einem Sklaven begleitet. Freundlich gab er es ab, bedankte sich und ging hinfort.


    Testamentum


    Lucius Flavius Furianus



    Pars 1 - Die Testamentsvollstreckung

    Die Aufgabe des Testamentsvollstreckers soll meinem Wunsche nach mein guter Fraund, Senator Manius Tiberius Durus, übernehmen.
    Im Falle einer Ablehnung bitte ich meinen Onkel, Marcus Flavius Aristides, mein Testament zu vollziehen.


    Pars 2 - Die letzten Worte an die Familie und Freunde
    Liebe Familie, Liebe Freunde,
    ich hoffe man sieht es mir nach den Zustand, in dem ich die letzten Tage, Wochen und Monate verbracht habe, verschleiert zu haben.
    Ich wollte nicht bemitleidet oder anders behandelt werden, ich wollte keinen Toten spielen.


    Meine letzten Worte sind an euch gerichtet in der Hoffnung, dass Rom durch euren Willen, eure Kraft und euren Tatendrang zu dem wird, was es schon immer sein sollte - ein gerechtes und weltbeherrschendes Reich.
    Meiner Familie wünsche ich, dass sie das Streben nach den Sternen nicht verliert und meine Vision, die bedeutendste, herausragendste und einflussreichste Gens zu werden niemals aufgibt, denn nur so kann das Bild von Rom, wie es sein sollte, entstehen. Ihr seid es, niemand anders, die dies erfüllen. Strebt nach dem Besten.


    Meine Freunde, ihr standet stets an meiner Seite und so will ich euch nicht nur materiell danken, sondern auch mit meinen letzten Worten.
    Steht meiner Familie bei, wie ihr mir bei standet, dient meinem geliebten Rom mit all eurer Kraft und lasst ein Reich entstehen, welches man sich in seinen schönsten Träumen nicht vorgestellt hätte.


    Ihr alle, ehrt die Götter und die Ahnen, denn sie sind das, was uns am Leben erhält und uns das Leben brachte.
    Trauert nicht um mich, sondern feiert meinen Aufstieg zu den Ahnen, nehmt meine Gaben und setzt sie sinnvoll ein.
    Ich werde auf euch im Elysium warten.


    Pars 3 - Über die Sklaven


    Meine Sklaven sind zu befragen und nach eigenem Wunsche frei zu lassen oder in die Hände derer zu übergeben, die sie als ihre neuen Herren wünschen.


    Pars 4 - Über die Klienten


    Meine Klienten sind vom Tage meines Todes an von ihren Verpflichtungen befreit. Ihnen gebührt mein Dank und mein Respekt. Sie waren mir stets eine Hilfe.


    Pars 5 - Über die Ärzte


    Meinen Ärzten ist mein Tod mitzuteilen. Besonders Ánthimos Bantotakis, wohnhaft in Alexandria, ist mein Tod schriftlich mitzuteilen wie auch folgene Worte.


    Lieber Freund,
    verzeihe mir, dass ich dir vorgespielt, dass ich auf dem Wege der Besserung war. Ich wollte nicht so sterben und auch sicherlich nicht weiterhin kämpfen - es erschien mir aussichtslos.
    Deine Fähigkeiten als Arzt haben mir die Wochen und Monate geschenkt, die ich in meinem geliebten Rom verbringen durfte, dafür danke ich dir. Strebe weiterhin nach deinen Vorstellung und vielleicht kommt einst der Tag, an dem du doch Römer sein willst.
    Ich würde es mir wünschen.


    Pars 6 - Über Aulus Flavius Piso
    Piso, ich hatte das Vergnügen dich in meinen letzten Tagen kennen zu lernen. Du bist ein begabter junger Mann und ich lege die Hoffnung in dich, dass du einst ein ebenso begabter Senator Roms werden wirst.
    Mir war es leider stets vergönnt gewesen einen Sohn zu haben, doch wenn ich einen hätte, so wünschte ich mir er wäre nach dir geraten.


    Und so biete ich dir auch an offiziell dein Vater zu werden und dich als Sohn zu adoptieren.
    Du hättest hiervon den Vorteil in den Ordo Senatorius aufgenommen zu werden und meinen Namen zu beerben, der durch mein Ableben und das meines Bruders in Vergessenheit geraten würde.
    Die einzige Bedingung ist, dass du eine ehrbare Patrizierin heiratest und deinem Sohne den Namen Lucius Flavius Felix gibst. In Erinnerung an meinen Vater und mir.


    Deine reizende Schwester soll ebenfalls das Recht bekommen mir eine Tochter zu sein, sofern sie es wünscht.


    Trage du, Aulus Piso, den Namen mit Stolz und Würde, falls du dich dafür entscheidest und werde mir ein guter Sohn.


    Pars 7 - Über mein Eigentum
    Mein Eigentum vermache ich folgenden Personen:


    6 Grundstücke an Aulus Flavius Piso
    4 Grundstücke an Manius Flavius Gracchus und seine Familie
    4 Grundstücke an Marcus Flavius Aristides und seine Familie
    4 Grundstücke an Manius Tiberius Durus, meinem guten Freund
    1 Grundstück an Quartus Flavius Lucullus, der es mir einst abkaufen wollte und hiermit als Geschenk erhält
    1 Grundstück an Marcus Flavius Aristides, welcher aufgrund der Tatsache, dass Frauen nicht erbberechtigt sind, dies Grundstück der liebreizenden Flavia Celerina schenken soll.
    1 Grundstück an Tiberius Prudentius Balbus, meinem guten Freund und Sohn eines hervorragenden Freundes und Römers, der zu früh von uns ging


    Meine Yacht, genannt "Penelope" und im Hafen von Ostia liegend, vermache ich ebenfalls Aulus Flavius Piso sowie auch mein Weingut mit dessen Erträgen.


    Pars 8 - Über mein Vermögen
    Mein Vermögen, heute beziffert auf insgesamt 343.000 Sesterzen, soll folgendermaßen aufgeteilt werden:


    150.000 Sesterzen vermache ich Aulus Flavius Piso
    30.000 Sesterzen vermache ich Marcus Flavius Aristides und seiner Familie
    30.000 Sesterzen vermache ich Marcus Flavius Gracchus und seiner Familie
    30.000 Sesterzen vermache ich Manius Tiberius Durus
    10.000 Sesterzen vermache ich Quartus Flavius Lucullus
    10.000 Sesterzen vermache ich Tiberius Prudentius Balbus


    83.000 Sesterzen vermache ich dem jeweiligen Testamentsvollstrecker, der es wie folgt aufteilen soll:
    15.000 Sesterzen sollen Flavia Celerina übergeben werden.
    10.000 Sesterzen sollen dem kleinen Caius Flavianus Aquilius und dessen Mutter gewährt werden
    10.000 Sesterzen sollen an die Peregrina Aliana ausgezahlt werden für ihre Dienste als mein Scriba in Aegptus und Rom
    10.000 Sesterzen sollen meinem Arzt in Alexandria, Ánthimos Bantotakis, ausbezahlt werden
    15.000 Sesterzen sollen meiner ehemals Verlobten und nun glücklich verheirateten Tiberia Albina ausbezahlt werden für die lange Zeit, die ich ihrem jungen Leben als ihr Verlobter raubte
    1.000 Sesterzen sollen weiterhin für mein Grabma, das meines Brudersl, die Beerdigung, Pflege meines Grabes und seines Grabes, sowie für das Fest zu meinen Ehren verwendet werden
    10.000 Sesterzen sollen als Spende dem Cultus Deorum vermacht werden
    5.000 Sesterzen sollen als Spende der Legio I Prima vermacht werden, so dass meine ehemaligen Kameraden und Waffenbrüder auf mich trinken können
    5.000 Sesterzen sollen als Spende den Vestalinnen zugedacht werden, die das heilige Feuer mit ihrem Leben und ihrer Keuschheit hüten, so wie es einst meine Tante tat


    1.990 Sesterzen sollen dem Senat als Spende vermacht werden, mit der Auflage den Platz, auf dem zuvor Medicus Germanicus Avarus gesessen hat, durch einen Bediensteten reinigen zu lassen. Jeden Tag. Diese Summe dürfte bis zum Tode des Avarus reichen.
    10 Sesterzen sollen an Medicus Germanicus Avarus vermacht werden, damit dieser an ihnen erstickt. Seine Geldgier soll ihn umbringen.


    Der Differenzbetrag zu diesen Angaben soll an den Testamentsvollstrecker übergehen.


    Pars 8 - Über meine Waren


    Alle verderblichen Waren, die in meinem Besitz sind, sollen an die Bürger Roms, die an meiner Trauerfeier teilnehmen, übergehen. Sie sollen sich daran erfreuen und mir damit eine Freude machen.
    Alle nicht verderblichen Waren sollen an Aulus Flavius Piso übergehen.





    gez.
    Lucius Flavius Furianus,
    Sohn des Secundus Felix und Claudia Ingens Animi


    [Blockierte Grafik: http://img263.imageshack.us/img263/1722/furiaaaatransparentaz9.png]

  • Ad:
    Testamentsarchiv
    Tempel der Vesta
    Roma | Italia


    TESTAMENTUM TIBERII DUCCII LANDONIS


    Es mutet mir schon unheimlich an, dass diese Zeilen erst dann wieder gelesen werden, wenn ich bereits bei den Ahnen bin. Wenn die Nornen mir wohlgesonnen sein sollten, so wird dies im Kreise großer Namen wie Landulf, Tjaard, Audaod, Leif und Wolfrik sein. Deshalb verbitte ich mir jedwede Trauer über meinen Tod, auch wenn es mich schmerzt, euch vielleicht alleine lassen zu müssen. Euch allen sei gesagt, dass trotz der Schwierigkeiten unseres Lebens niemand glücklicher geschätzt werden kann als ich, der ich so viele schöne Tage mit euch verbringen durfte.


    Auch wenn es nicht unseren Riten entspricht, vor dem Tod Vorsorge für die eigenen Güter zu treffen, will ich dies hiermit tun, um unseren Gegnern keine Gelegenheit zu geben sich an unseren Gütern zu vergehen, und für eine dem Recht entsprechende Aufteilung meiner Habe zu sorgen.


    So seien folgende Anweisungen befolgt:
    I. Sämtliche Materiellen Güter, meine Grundstücke sowie drei Viertel meines Goldes gehen in den Besitz meiner geliebten Frau Elfleda, Tochter des Sarwolf über, auf dass sie diese in der Sippe verteile wie es Gut und Recht ist.
    Die zu berücksichtigenden Personen sind:
    Eila, Tochter des Landulf, genannt Duccia Flamma
    Witjon, Sohn des Evax, genannt Numerius Duccius Marsus
    Dagmar, Tochter des Brandolf, genannt Duccia Venusia
    Alrik, Sohn des Leif, genannt Titus Duccius Vala
    Arbjon, Sohn des Evax, genannt Quintus Duccius Eburnus
    Phelan, Sohn des Gunnar, genannt Decimus Duccius Verus
    Sontje, Tochter des Gunnar, genannt Duccia Vera
    Rodrik, Sohn des Hagen, genannt Lucius Duccius Silvanus
    Harlif, Sohn des Guthand, genannt Numerius Hadrianus Capitolinus


    II. Das verbleibende Viertel meines Goldes soll unter der Bevölkerung Mogontiacums verteilt werden, als Ausdruck des Dankes und der Verbundenheit
    III. Meine Betriebe sollen in die Hand Witjons, Sohn des Evax, der von den Römern genannt wird Numerius Duccius Marsus übergehen, auf dass dieser weitere Entscheidungen treffe, er sei weiterhin zum Curator Consortii der Handelsvereinigung Freya Mercurioque zu ernennen
    IV. Die Verantwortung für die Sippe und sämtliche damit verbundenen Aufgaben übertrage ich hiermit Witjon, der dies innehaben wird, bis Alrik seinen Anspruch wahrhaftig rechtfertigen kann.


    Auch wenn ich es nicht geschafft haben sollte, unserem Stamm eine beständige und sichere Heimat zu schaffen, so war dies immer in meinem Bestreben.
    Ehret die Götter, und vergesst eure Wurzeln nicht. Sie sind es, die uns stark machen und dem Sturm trotzen lassen.


    Til ars ok frisar.


    [Blockierte Grafik: http://www.kulueke.net/pics/ir/unterschriftloki.png]
    _________________________________________________________
    Tiberius Duccius Lando
    Casa Duccia | Mogontiacum | Germania Sup.

    Praefectus Vehiculorum Cursu Publico Germ. Sup. | Curator Cons. Merc. Freya Mercurioque
    Sodalis Curiae Germ. Sup.
    [Blockierte Grafik: http://www.kulueke.net/pics/ir/wappenduccia/siegelgruen.png]


  • Eine ältliche Vestalin jenseits der Blüte ihrer Jahre empfing das Testament, glücklich darüber, dass Testamente auch ihren Weg aus dem fernen Germanien hierher fanden. Das Testament wurde in das daür vorgesehene Fach gesteckt und somit sicher aufbewahrt, bis dereinst der Duccier sich zu seinen Ahnen gesellen würde, um mit ihnen in den Hallen von Walhalla bis zum Ragnarök, der Götterdämmerung, zu feiern.


  • Testament
    Marcus Decimus Livianus
    Senator Roms


    Hiermit verfüge ich, Marcus Decimus Livianus, Sohn des Quintus Decimus Mercator, Bürger und Senator der Stadt Rom, dass im Falle meines Todes meine Besitzungen und mein Vermögen wie folgt zu verteilen sind:


    * Meine gesamten Grundstücke sowie die Casa Decima Mercator in Rom gehen an meinen Sohn Faustus Decimus Serapio über, sofern er für die genaue Umsetzung meiner im Testament niedergelegten Wünsche sorge trägt. Serapio hat bei Antritt seines Erbes meinen Kindern Decima Flava und Marcus Decimus Flavus eine lebenslange wöchentliche Zuwendung von je 300 Sz. zukommen zu lassen. Des Weiteren wird ihnen ein ewiges Wohnrecht in der Casa Decima Mercator in Roma zugewiesen.
    * Mein gesamtes Barvermögen zum Zeitpunkt meines Ablebens geht nach Bezahlung aller ausständigen Forderungen und der Auszahlung von je 2000 Sz. an meine Klienten, an meine Nichte Decima Seiana
    * Meine Sklaven sollen nach meinem Ableben freigelassen werden.
    * Meine Klienten sind vom Tage meines Todes an von ihren Verpflichtungen befreit. Ihnen gebühren mein Dank und mein Respekt. Sie sollen wie bereits oben erwähnt mit einer Zuwendung von je 2000 Sz. bedacht werden.
    * Meine Waren sollen durch meinen Sohn Decimus Serapio als Spenden an wohltätige Institutionen, den Culutus Deorum oder von mir geführten militärischen Einheiten aufgeteilt werden.


    Den Göttern zu Ehren soll in der Stadt Tarraco ein kleiner Tempel errichtet werden. Der Tempel soll dem Gott Mars gewidmet sein, dessen Schutz ich während meiner langen Militärlaufbahn sicher sein konnte. Zu beiden Tempeleinweihungen sind Armenspeisungen mit Brot und Wein auszuführen. Diese sollen den ganzen Tag andauern und erst mit Sonnenuntergang enden.


    Meine sterblichen Überreste sollen verbrannt und in der Familiengruft der Decima außerhalb Roms bestattet werden. Neben meinem Vater und unseren Ahnen.



    Marcus Decimus Livianus



  • | Cursor


    Ein Bote der Gens Tiberia kam zum Atrium Vestae, um ein Testament abzugeben. Brav wartete er, bis ihm geöffnet wurde, dann überreichte er das Schriftstück mit den besten Grüßen des Pontifex pro Magistro.


    Sim-Off:

    PN





    CURSOR – GENS TIBERIA

  • TESTAMENT
    DES
    MARCUS AURELIUS CORVINUS


    Die Aufgabe, mein Testament zu vollstrecken, soll mein Neffe Titus Aurelius Ursus erfüllen. Ich hoffe, ich mute ihm damit nicht zu viel zu.


    I. Über die Sklaven
    Meine Sklaven sollen, wenn es ihr Wunsch ist, die Freiheit erlangen oder in die Dienste dessen gestellt werden, die sie sich innerhalb der Familie als neuen Herren erwählen.


    II. Über meine Klienten
    Meine Klienten sind vom Tage meines Todes an von ihren Verpflichtungen befreit. Ein jeder von ihnen soll eintausend Sesterzen erhalten, zum Zeichen meines Dankes.


    III. Über meinen Besitz
    Mein Vermögen soll wie nachfolgend aufgeteilt werden:


    • 5.000 Sesterzen vermache ich meinem Neffen, Titus Aurelius Ursus, seiner Frau Septima und ihrem ungeborenen Kinde, möge es ein Junge werden
    • 5.000 Sesterzen sollen zu gleichen Teilen an Sextus Aurelius Lupus und seine Verlobte, Flavia Nigrina, gehen, möge diese Verbindung von langem Bestand sein
    • je 5.000 Sesterzen sollen mein Neffe Tiberius Aurelius Avianus, sowie meine beiden Basen, Aurelia Narcissa und Aurelia Flora, erhalten, möge es ihnen die Zukunft erleichtern
    • 5.000 Sesterzen soll Aulus Flavius Piso erhalten, zum Ansporn, meiner geliebten Nichte ein treuer und gutherziger Ehemann zu sein, sie zu achten und mit seinem eigenen Leben vor Unheil zu bewahren


    Mein übriges Vermögen, betreffend alle Grundstücke, alle Landgüter, alle Betriebe mitsamt ihrer Sklaven, alle Tiere, alle Güter und Waren, sowie das Schiff „Nordwind“, das im Hafen Ostias vor Anker liegt, gehen vollumfänglich in den Besitz meiner geliebten Nichte, Aurelia Prisca, über. Möge sie damit der Familie der Fels in der Brandung sein, der sie für mich stets war und immer sein wird. Sie soll von einem ihr angemessen erscheinenden Teil dieses Geldes ein Mausoleum errichten lassen, in das ich neben meiner Frau Celerina meine letzte Ruhe finden möchte. Dies sei zugleich mein letzter Wunsch an die Flavier, die ich stets geachtet und respektiert habe.


    Verfügt und gezeichnet im Vollbesitz meiner geistigen Fähigkeiten,


    [Blockierte Grafik: http://img382.imageshack.us/img382/2755/macunterschriftmn6.png]
    Sohn des Marcus Aurelius Antoninus und der Aurelia Severa


    [Blockierte Grafik: http://img231.imageshack.us/img231/7353/siegelaureliavn5.png]



    ROMA, KAL OCT DCCCLX A.U.C. (1.10.2010/107 n.Chr.)


  • Testament
    des Appius Aurelius Cotta


    Sohn des Decimus Aurelius Galerianus und der Aurelia Camilla



    Wenn ich einst aus der Gesellschaft der Lebenden Abschied nehme, sollen die Dinge, die ich mein Eigen nannte, nicht ungeordnet zurückbleiben:


    Ich vermache daher mein gesamtes Sach- und Barvermögen sowie alle meine Ländereien Aurelia Prisca.


    Ich weiß, dass sie dieses Erbe mit dem Beistand der Götter als eine treue Verwalterin zum Besten der Gens einsetzen wird. Alles, was mir je gehörte, habe ich von meiner Gens empfangen. Ich danke meinen Angehörigen für alles und bitte sie, es mir nachzusehen, dass ich nichts zum Ruhme unserer Familie beitragen konnte. Bleibt einander in Concordia verbunden! Die Götter mögen euch immer beschützen!



    gez.


    [Blockierte Grafik: http://img102.imageshack.us/img102/322/aacunterschriftit8.gif]



    ANTE DIEM VIII ID FEB DCCCLXI A.U.C. (6.2.2011/108 n.Chr.)

  • Ein Bote gab bei den Vestalinnen einen Brief ab.


    Testament des Aulus Flavius Piso


    Ich, Aulus Flavius Piso, Senator et Pontifex, verfüge dieses Testament im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Kräfte.


    Ich möchte meine Wertsachen unter den 4 Leuten aufteilen, die mir im Leben am Nächsten standen, und bitte den zuständigen Vigintivir, nach allen Regeln der Sorgfalt dieses Testament zu vollstrecken.


    An meine Frau Aurelia Prisca soll mein gesamtes Geld gehen. Ebenso sollen an sie all meine Waren, egal ob verderblich oder nicht, mit der Ausnahme meiner Lyra, gehen, wie auch all meine Sklaven. Auch soll sie meine Imkerei und meine heiß geliebte Fischerei erhalten. Geliebte Prisca, meine Blume, vergiss mich nicht. Aber wenn ich einmal nicht mehr bin, trauere nicht um mich. Denn ich sterbe glücklich, wissend, dass du mich geliebt hast. Und nichts, nichts auf dieser Welt, kann dieses Gefühl übertreffen.


    An meine Schwester Flavia Nigrina soll meine Pferdezucht und auch mein Geflügelhof gehen. Auch sollen 2 meiner Grundstücke, das sind meine beiden Grundstücke nahe Ravenna, an sie gehen. Liebe Nigrina, eines dieser Grundstücke bekam ich von unserem Vater, da war ich noch sehr klein. Das zweite war das Grundstück, das ich von Vera ererbt hatte. Der Boden war schon seit Ewigkeiten im flavischen Familienbesitz, und es ist nur recht, dass es in unserer Linie bleibt. Bitte, gib gut darauf acht. Und, Nigrina? Ich glaube, ich habe dir nie richtig gesagt, was ich für dich empfinde. Zumindest muss es schon lange her sein. Also tue ich jetzt: ich liebe dich, Schwester.


    An meinen Neffen Quintus Flavius Flaccus soll das Sägewerk bekommen – es ist in Germanien, ich habe mir gedacht, das passt dir – und auch meinen Gemüsebauern. Zusätzlich soll an ihn mein verbliebenes Grundstück fallen. Dieses Grundstück befindet sich in Nordspanien. Es hat einmal Celerina gehört, deiner Base, Quintus, einer Dame von wahrer Größe. Ich hoffe, es nützt dir bei deiner zukünftigen Karriere, denn ich weiß, dass du Großes vor dir hast. Erfülle deine Gens mit Stolz, Quintus, und mache, dass ich dereinst, wenn ich im Elysium weile, mit Stolz auf dich herabblicken kann.


    An meinen Vetter, Manius Flavius Gracchus, soll meine Lyra gehen. Ich weiß, dass das nicht viel ist, Manius, aber ich hoffe, du kannst mich verstehen. Und ich hoffe, du weißt auch, dass sie mir viel bedeutet hat. Halte sie in Ehren. Es ist ein gutes Instrument, mein lieber Vetter, der stets mein teurer Freund war. Ich werde nie vergessen, dass du mir stets beigestanden bist, wenn andere dies nicht taten, und stets mich mit Rat und Tat unterstützt hast. Du bist ein großartiger Mensch.


    Mögen die Götter über euch wachen und euch das lange und glückliche Leben, das ihr verdient, schenken.


    [Blockierte Grafik: http://img192.imageshack.us/img192/1395/unterschriftsenafp.png]


  • Für Avianus war es höchste Zeit, ein Testament einzureichen, um über die Aufteilung seines Besitzes zu bestimmen. Der Tod nämlich, war ihm ein Begleiter, ein regelmäßiger Gast, ihm immer auf den Fersen an den Orten, an denen er sich herumtrieb und immer noch nach den Mördern seines Vaters suchte.
    So erreichte ein Bote der Gens Aurelia das Atrium Vestae und reichte das Testament ein, welches sein Herr geschrieben hatte.





    Testament


    Tiberius Aurelius Avianus


    Hiermit verfüge ich, Tiberius Aurelius Avianus, im vollen Beisein meiner geistigen Kräfte, über dieses Testament die Aufteilung meines Vermögens im Falle meines Ablebens.


    So sollen alle Grundstücke in meinem Besitz meinem treuen Vettern, Titus Aurelius Ursus, zukommen, auf dass sie ihm und seiner Familie von großem Nutzen sein mögen.
    Mein restliches Vermögen soll gerecht über alle Mitglieder der Gens Aurelia verteilt werden. Auch mein Patron, Spurius Purgitius Macer, soll in diese Verteilung miteinbezogen werden - als Dank für seine Unterstützung im Senat und für weisen Rat.


    Dieser Brief soll nach der Verteilung der Erbschaften der Gens Aurelia in Rom als Abschiedsschreiben überreicht werden.
    Wenn ihr diese Zeilen lest, meine lieben Familienmitglieder, werde ich in Elysium sein, wo auch mein Vater ist. Es schmerzt mich, euch kein großes Vermögen hinterlassen zu können, wie es unsere andere Vorfahren getan haben. Zu sehr hat mich die Politik beschäftigt, zu sehr habe ich danach gestrebt, die Verantwortlichen für Vaters Tod zu suchen. Die Suche war womöglich das, was mir das Leben gekostet hat.
    Ich hoffe, mein Ableben trifft euch nicht schwer - ich weiß, diese Zeilen lesen sich komisch. Doch wir werden uns wiedersehen. Eines Tages. Bis dahin jedoch möchte ich nicht, dass Ihr mir nachtrauert. Gedenkt, wie ich gelebt habe und nie, wie ich gestorben bin. Erfreut euch des langen und glücklichen und ruhmreichen Lebens, welches noch vor Euch steht. Trauert mir nicht nach, denn ich würde nie wollen, dass ihr meinetwegen traurig seid.


    Vergesst nicht, dass ich in Elysio auf Euch warten werde, doch noch ist Eure Zeit nicht gekommen.
    Mögen die Götter Euch jederzeit schützen und bewachen.




  • Testament des Marcus Iulius Licinus


    Ich, Marcus Iulius Licinus, des Gaius Sohn, Bürger aus dem tribus esquilinus, derzeit praefectus castrorum der legio prima traiana pia fidelis lege folgendes ANTE DIEM XII KAL MAI DCCCLXIII A.U.C. (20.4.2013/110 n.Chr.) als meinen letzten Willen nieder.


    Wenn ich sterbe soll all mein Besitz, beweglicher wie unbeweglicher Art, unter Beachtung der folgenden Punkte an meinen angenommenen Sohn Titus Iulius Servianus übergehen.


    Als Ausnahmen bestimme ich, dass mein Mündel Iulia Esquilina [NPC] ein lebenslanges Wohnrecht auf meinem Landgut bei Cremona bekommen soll. Weiter sollen ihr von meinem Erben 50 Sesterzen pro Woche zur Verfügung gestellt werden, solange sie auf genanntem Gut wohnt.


    Zuletzt sollen aus meinem Erbe 500 Sesterzen an die Kasse der legio prima gezahlt werden, die für die Sterbekassen der Soldaten aufgewendet werden sollen. Über die Verteilung des Geldes soll der Aquilifer der legio prima entscheiden.


    Dieses Testament wird bei den virgines vestalis in Rom hinterlegt und soll nur durch ein später dort hinterlegtes ungültig gemacht werden können.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!