[Atrium] L.I.Antoninus

  • Lucius lächelte oh sicher würde er das er war ein Iulier und die hatte beim Militär bis jetzt doch schon so einiges erreicht. Er griff nach einem Stück Brot und tauchte es in das Olivenöl und lies es in seinem Mund verschwinden.


    „Das denke ich schon sonst hätte ich sie Dir ja nicht gemacht.
    Aber sag was sind Deine Ziele? Ich meine Natürlich ist es eine Ehre ein Familienmitglied bei der Garde zu haben aber du wirst sicher Pläne haben. Die Dienstzeit bei der Garde ist ja auch kürzer. Was willst Du tun wenn deine Zeit rum ist? “


    Fragt er langfristig. Der Dienst in der Garde eröffnete ja im nachhinein immer Tür und Tor.

  • Antoninus blieb nichts anderes als es unkommentiert zu lassen. Was hätte er auch sagen sollten das er unwürdig sei das sicher nicht. Hm was waren seine Ziele ja da wurde es militärisch gesehen einfach. Aber was er sonst wollte konnte er hier nicht erzählen. Sollte er sagen das er eine Sklavin liebte und sie kaufen und freilassen wollte um mit ihr zusammen sein zu können. Lieber nicht der Man konnte ihm Steine in den Weg legen wenn er es wüsste. Denn Begeisterung würde eine solche Verbindung in der Familie sicher nicht aus lösen das war klar. Und ob es überhaupt solange halten würde bis er die Möglichkeit hatte wusste er auch noch nicht. „Nun ich will das was alle Miles wollen das ist klar. Du kennst den Traum den jeder Mann hat der von einfacher Geburt ist. Des halb werde ich scher noch mal verlängern. Der Dinst in der Garde bingt ja einiges mit sich das man durchaus begrüßen kann. Grade wenn man den entscheidenden Karrieresprrung schon gemacht hat.“ Das er den Zum Centurio meinte war klar.

  • Lucius nickte er wollte also seine militärische Karriere weiter verfolgen gut das würde bei den Prätorianer sicher ein gutes Ansehen für die Familie bedeuten. Dann würde er auch sicher eine gute Partie abgeben. Und er würde sich sicher um eine würdige Frau bemühen.

    „Das ist höchst ehrenhaft von Dir. Aber leicht wird das nicht wie du weißt. Ich werde sehen was ich für dich tun kann. Wie viele Jahre hast Du jetzt schon gedient Antoninus? “

  • Die Räume waren immer noch so prächtig wie er sie in Erinnerung hatte. Warum er nicht öfter hier war konnte er nicht sagen. Wäre es doch seiner Kariere sicher zuträglich gewesen. Sicher verkehrten hier hochrangige Männer die seinen Nahmen hätten erwähnen können. Na ja nun war es zu spät er besaß kein Land um seinen Traum Ritter zu werden zu erfüllen und ob er den Bürgerkrieg überlebte war nicht sicher. Unter Centurionen war die Verlustrate in der Schlacht besonders hoch. Meist waren selbst bei gewonnen Schlachten in den ein Heer nur zwei bis dreihundert Mann verloren hatte mehr als 30 Centurionen gefallen mach mal sogar mehr. Diese trüben Gedanken passten zu dem was er hier vorhatte. Aber er bemühte sich um ein Selbstsicheres Auftreten. Schließlich wollte er hier im Haus in dem die Totenmaske seines Vaters stand als Weichling dastehen noch dazu war er Prätorianer. So waren ihm nichts anzusehen während er wartete.

  • [Blockierte Grafik: http://i1294.photobucket.com/a…IR/Home/Avas/STsuniro.jpg| Tsuniro


    Bei Gästen der Casa Iulia war die ägyptische Sklavin nie weit. Heute allerdings durfte sie nicht einfach nur gucken und beobachten, sondern hatte für Erfrischungen zu sorgen. So kam sie mit einem silbernen Tablett elegant ins Atrium geschritten und trat auf Antoninus zu:


    "Salve, Herr! Darf ich dir einen guten Landwein anbieten und vielleicht auch etwas frisches Obst?", erkundigte sie sich mit verführerischem Lächeln und hielt dem Iulier das Tablett mit dem Becher verdünnten Weines und der kleinen, aber gut gefüllten Obstschale hin.




    SKLAVE - CASA IULIA

    ir-senator.png Iulia2.png

    CIVIS
    DECURIO - OSTIA
    INSTITOR - MARCUS IULIUS LICINUS
    IUS LIBERORUM
    VICARIUS DOMINI FACTIONIS - FACTIO VENETA

    Klient - Marcus Vinicius Hungaricus

    Einmal editiert, zuletzt von Marcus Iulius Dives ()

  • Es dauerte nicht lange da kam eine Sklavin die ihm etwas zu trinken anbot. Hm wer wusste schon wann er wieder guten Wein bekommen würde. „Ja ich nehme gern einen Becher. Aber essen möchte ich nicht danke.“ Sagte er und ertappte sich dabei wie der die Sklavin musterte. Er grinste blinzelte aber dann als habe er etwas im Auge.

  • [Blockierte Grafik: http://i1294.photobucket.com/a…IR/Home/Avas/STsuniro.jpg| Tsuniro


    Hm..? War der ein wenig schüchtern oder weshalb griff der nicht zu? Die ägyptische Sklavin verstand diesen Mann hier genauso wenig wie die vielen anderen Männer des Hauses. Auch dieses komische Blinzeln... Hier im Atrium wehte doch nun wirklich kein Wind und auch irgendwelches Viehzeug flog viel mehr im Hortus rum als hier. Um sich selbst also nicht allzu sehr verunsichern zu lassen, tat sie das, was sie besonders sicher und gut konnte: sich verführerisch geben!


    "Hier...", hauchte Tsuniro ihm sanft zu und drückte dem Iulier mit dem charmantesten und süßesten Lächeln, das sie beherrschte, den Becher mit verdünntem Wein in die Hand und berührte ihn dabei natürlich auch nur gaaanz zufällig. Doch just in diesem Augenblick unterbrach ein kleiner Sklavenjunge die Atmosphäre. Immer diese kleinen Kinder, die nichts hiervon verstanden, ging es der Ägypterin ärgerlich durch den Kopf.


    "Der Herr Iulius Proximus empfängt dich in seinem Officium. Ich darf dich bitten mir zu folgen...", erklärte der Junge an Antoninus gewand und wies ihm den weiteren Weg. Damit war Tsuniro nach Crassus auch bei diesem Iulier gescheitert. Zwar konnte man hier von keiner Eskalation der Situation sprechen, womit sie sich also schon deutlich verbessert hatte, doch erfolgreich war das auch keineswegs gewesen. Sie würde Antoninus noch nachsehen, bis jener aus ihrem Blickfeld verschwunden wäre. Die Iulier waren eindeutig eine komische Sippschaft... das hieß: eigentlich nur die iulischen Männer... das hieß: vermutlich wohl nicht nur die, sondern alle Männer...




    SKLAVE - CASA IULIA

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    CIVIS
    DECURIO - OSTIA
    INSTITOR - MARCUS IULIUS LICINUS
    IUS LIBERORUM
    VICARIUS DOMINI FACTIONIS - FACTIO VENETA

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  • Im Atrium saß der Iulische Senator wie in solchen Fällen üblich auf dem großen Stuhl der auch bei der Salutatio immer da stand. Eine Interessante Geschichte schien sich hier an zu bahnen. Was ihm da Phocylides erzählt hatte war natürlich nichts was einen hätte verwundern müsse. Aber Interessant das es der Gardecenturio wohl nicht mit bekommen haben soll das seine Bettgespielin schwanger geworden sein soll. So erwartet Lucius erst mal denn Mann.


  • Caius Pedius Apollonius



    Apollonius betrat nun also doch die Iulische Villa und ging mit dem kleinen Korb in dem der Junge lag. So ging er also den kurzen Weg ins Atrium. Ein Weg der ihm natürlich bekannt war den als Lehrer ging er natürlich in den Häuser der bessergestellten ein und aus. Auch wenn er mit seiner Familie in einer kleinen Wohnung in einer Insula wohnte. „Salve Senator Iulius.“ Begrüßte er den Senator denn das dies er Senator war stand ja außer Zweifel. Der Mann saß wie ein Herr auf einem Stuhl der wie ein Thron aus sah. „Ich bin Caius Pedius Apollonius und danke dir das du mich empfängst Senator.“ Was sollte er auch sonst sagen als sich vorzustellen und etwas Unterwürfigkeit zu heucheln.



    PAEDAGOGUS

  • Lucius nickte dem Mann freundlich zu um anzuzeigen das er seine Begrüßung erwiderte. „Salve Pedius Apollonius.“ Sagte Lucius dann weiter um das Vorgeplänkel auch langsam abzuschließen. „Wie ich höre hast du ein Familienmitglied dabei. Du wirst verstehen das ich schon etwas mehr brauche als eine Behauptung. Iulius Antoninus ist nicht in Rom und kann noch nicht sagen ob es stimmt was du sagst.“
    Natürlich würde es schwer werden das zu beweisen. Lucius war aber durchaus bereit zu glauben was der Mann sagte denn das Iulius Antoninus keusch lebte war ja eher unwahrscheinlich. Und Soldaten durften ja nicht heiraten also gab es eigentlich nur uneheliche Soldatenkinder. Wichtig für Lucius war das der Mann der da vor ihm Stand keinen unehrenhaften Beruf hatte und seine Tochter also aus Anständigem Haus kam, nicht Schauspieler oder sonst etwas unehrenhaftes war.


  • Caius Pedius Apollonius



    Apollonius nahm die Begrüßung des Senators gelassen entgegen, denn auch ihm war klar das es sich um eine Art Vorgeplänkel handelt. „Senator Iulius dein Verwandter war mit meiner Tochter mehrere Monate liiert.
    Ich kann Zeugen rufen die das bestätigen. Ich weiß das ich nichts aufbieten kann das Beweist das mein Enkel der Sohn deines Verwandten ist. Aber meine Tochter war ein ehrbares Mädchen aus ehrbarem Haus. Sie hatte keine anderen Männer als sie mit deinem Verwandten zusammen war und auch danach nicht. Nun ist dein Verwandter nicht in der Stadt und ich hätte den Jungen behalten aber meine Tochter starb vor zwei Wochen. Sie bat mich auf dem Sterbebett ihren Sohn zu seinem Vater zu bringen.“
    Erklärte er den Sachverhalt, den beweisen konnte er das ganze natürlich nicht. Auch wenn er wirklich Zeugen aufbieten konnte die seine Geschichte bestätigen wurden. „Ich stehle dir auch wirklich nur ungern die Zeit Senator. Ich bin eigentlich auch auf der Suche nach deinem Verwandten und will ich ungern damit belasten.“ Was sollte auch der Senator jetzt tun denn die Sache ging eigentlich nur ihn und Iulius Antoninuis etwas an. Aber was sollte er tun der Mann war nicht da, das Kind kostet Gelt und seine Tochter wollte es ja so.





    PAEDAGOGUS

  • Lucius wiegte mit dem Kopf hin und her. Natürlich gab es keinerlei Beweise und er selbst konnte die Vaterschaft ja auch nicht anerkennen. Das musste Iulius Antoninus schon selber machen. Dann winkte er dem Mann. „Zeig mir den Jungen, ich will sehen ob ich eine Ähnlichkeit erkennen kann.“ Sagte er dann und lies sich den Jungen geben. Als der Pedius ihm den Knaben gereicht hatte hielt ihn Lucius vor sich und betrachtet ihn eingehend. Er hatte drei Kinder er wusste wie er ein Kind halten musste. Die schwarzen Harre die Augen das konnte schon sein. Dann pinkelte der Knabe ihn frech an und Lucius dem das nicht mehr passiert war seit Tiberius klein war musste lachen und gab den Jungen zurück.

    „Wie ist sein Namen?“ Hakt er nochmals ein auch wenn das hier keinen Belang hatte. Es kam eigentlich immer dem Vater zu seinem Kind einen Namen zu geben. Aber auch seine Kinder waren von ihrer Mutter benannt worden weil er weit wegg war als sie zur Welt kamen. Dann fiel ihm wieder die Frage ein die ihm eben schon beschäftigt hatte. „Was ist dein Handwerk? Ihr seit doch keine Schauspieler oder Sowas?“ Sicher war sicher nicht das er sich etwas ins Hausholte das nicht angemessen war. Die Gerüchte gingen ja immer schnell rum.


    „Ich bin gewillt dir zu glauben. Wenn er ein Iulius ist werden wir uns seiner annehmen, biss sein Vater wieder kommt und entscheidet ob er sein Sohn ist oder nicht. Wenn du einverstanden bist natürlich?“ Eine rhetorische Frage denn wo könnte ein Kind besser aufwachsen als in einem Haus in dem zwei Senatoren mit ihren Familien lebten. Phocylides würde ein Amme finden und für alles sogen bis Iulius Antoninus wieder kam.


  • Caius Pedius Apollonius



    Apollonius reichte den Jungen an den Senator weiter als diese ihn aufforderte ihn den Jungen zu geben. „Ja Senator.“ Der Kleine greinte nicht als man ihn so rum reichte. Nein er ertrug das ganz tapfer bepisste aber den Senator gleich mal. Den aber schien es nicht wütend zu machen sondern eher zu belustigen. Naja mein Junge selbst wenn hier nichts bei raus kam konnte er dem Kleinen wenigstens erzählen das er man einen Senator bepisste hatte.


    Dann stellte der Senator die Frage nach dem Namen. „Sein Name ist Caius .........“ Sagte er und das zeigte eigentlich an das er nach ihm selbst hieß. „Spurinus.“ Setzte er die Anspielung an seine Herkunft an. Einen Gensenamen hatte er nicht genannt. Wenn der Iulius ihn nicht annahm würde er selbst den Jungen annehmen damit er wenigstens Bürger wurde. Die Frage nach seinem Handwerk lies ihn eine leichte Gewitterwolk über das Gesicht wandern. Sah er den aus wie ein Schauspieler? Man so etwas konnte nur einen Bessergestellten interessieren. Für einfache Leute wie Apollonius war es völlig gleich was ein anderer tat. Aber Leute wie der Senator waren immer daruf bedacht sich nicht mit unreinen Menschen zu umgeben. „Ich bin Lehrer. Ich unterrichte Griechisch und Latein und auch meine Tochter war darin bewandert. Du siehst also wir sind ein ehrbares Haus.“ Sagte er fast ein bisschen anwidert es überhaupt erklären zu müssen.


    Dann aber wechselte die Stimmung denn der Senator wollte den Jungen gleich dabehalten. Das ging Apollonius aber dann doch etwas schnell. „Nun ich denke solange sein Vater ihn nicht anerkennt sollte er lieber bei mir und meiner Frau leben. Sie würde es nicht ertragen ihren Enkel nicht mehr zu sehen.“ Versuchte er sich diesem Teil des Gesprächs zu entwinden. Seinen Enkel Fremden zu übergeben war wirklich nicht das was er sich von diesem Besuch versprochen hatte.





    PAEDAGOGUS

  • Bei der Nennung des Namens musste Lucius fast etwas lachen. Der Name Spurinus war nicht grade sehr vorteilhaft. Aber für den Sohn eines Soldaten sicher angemessen. „Casius Spurinus also.“ Spurii nannte man fast alle unehelichen Kinder von Soldaten Spurii war also mehr ein Sammelbegriff als ein Name.


    Die aufkommende Ungehaltenheit des Mannes überspielte er geflissentlich. Es war ihm Gleich was der Mann von ihm dachte. Was sollte es ihn auch interessieren? Er stand so viel über dem Mann da kümmerte es ihn wenig was der Mann dachte. Es war doch nur natürlich das er sich nicht Schausteller oder deren Abkömmlinge ins Haus holte. Ein Paedagogus also das klang doch schon nicht so schlecht. Ein gebildeter Mann mit einer gebildeten Tochter, das gab der Geschichte noch etwas mehr Authentizität.


    „Was du verweigerst es? Ist dir nicht klar welch nobles Angebot ich dir gemacht habe?“ Brauste Lucius etwas auf, was erlaubte dieser Mann sich? Das er sein Angebot ablehnen konnte war für ihn undenkbar gewesen. Das Kind war doch sicher eine Belastung für den Haushalt des Mannes.


  • Caius Pedius Apollonius


    Apollonius fand den Namen jetzt nicht so schlimm denn er Cognomen war ja eigentlich genau dafür dann um sowas anzuzeigen. Sicher Spurinus war mit Sicherheit der verbreitetesten Cognomen den es überhaupt gab. Aber das lag ja in der Natur der Sache, weil es so viele Milites gab die ja nicht heiraten durften. Für Apollonius immer noch besser als die römische Sitte seine Kinder einfach durchzunummerieren. Eine Sitte die sich immer noch bei vielen einfachen Römern hielt.


    Das es den Senator nicht interessierte das er sich beinahe beleidigt fühlte, war für Apollonius auch nicht wichtig. Er hatte sich hier unterzuordnen denn er war nur ein Bürger der in einer Insula wohnte. Allein das der Senator sich hier mit ihm abgab war schon etwas außergewöhnliches. Ihm schien an seinem Verwandten zu liegen. Vielleicht waren sie doch näher mit einander verwandt?


    „Senator ich will dich nicht beleidigen.“ Versucht er zu beschwichtigen. „Ich weis wie überaus großzügig dein Angebot ist. Aber versteh bitte das ich meinen Enkel nicht einfach hier lassen kann. Meine Frau würde das nicht verstehen.“ Nun versuchte er seine Frau vor das Loch zu schieben. „Was wenn Iulius Antoninus nicht zurückkehrt oder meinen Enkel ablehnt. Bringst du ihn mir dann wieder oder was soll dann werden?“ Apollonius war hier jetzt tüchtig in eine Zwickmühle geraten.





    PAEDAGOGUS

  • Phocylides legte seinem Dominus von hinten die Hand auf die Schulter. „Dominus wir haben kein Recht auf dieses Kind. Vielleicht solltest du ihm anbieten Geld anbieten damit das Kind bei ihm nicht hungern muss.“ Flüsterte Phocylides seinem Herren diplomatisch ins Ohr.


    Lucius war nicht wirklich zufrieden mit dem Vorschlag den Phocylides da machte. Er wollte hier seinem Verwandten nur einen Gefallen tun. Aber Phocylides hatte natürlich Recht denn er konnte den Mann nicht zwingen seinen Enkel dazulassen. Dann nickte er genervt seinem Sklaven zu. „Ja mein Angebot war überaus großzügig und du willst es ablehnen.
    Das ist für mich nicht hinnehmbar wenn der Junge ein Iulius ist. Wir würden den Jungen hier versorgen, da wir sicher besser für ihn sorgen können und deine Frau kann den Kleinen hier sehen. Wenn Iulius Antoninus nicht in sechs Monaten zurück ist kannst du den Jungen wieder mitnehmen. Oder du gehst jetzt, nimmst ihn mit und trägst alle Kosten allein.“
    Sagte er mit durchdringender Stimme und macht eine Geste mit seiner Hand die anzeigte das dies sein letztes Angebot war. Er konnte sich doch hier nicht von einem Paedagogus auf der Nase herumtanzen lasen auch wenn Phocylides nachgeben wollte. Wie sah das aus wenn er hier einfach vor einem Hauslehrer einbrach und ihn bezahlte. Wenn der Junge der Sohn seines Vaters war dann war er ein Iulius und Sohn eines Gardecenturios also nicht grade der Sohn eines armen Mannes. Iulius Antoninus verdiente fast so viel wie ein Präfekt und fast Doppelt so viel wie ein einfacher Tribun. Und so weit er wusste hatte Iulius Antoninus keine Söhne. Was war ein Mann ohne Söhne? Ein Mann ohne Söhne war ein Mann ohne Zukunft. Darum war er nicht bereit hier zu riskieren das der Junge in einer schäbigen Insula an einer krankheit starb oder Hungern musste.


  • Caius Pedius Apollonius



    Apollonius verstand natürlich nicht was der Sklave dem Senator zuflüsterte. Aber es schien ihm nicht zu gefallen den der Senator wirkte genervt. Dann aber legte er los und brettert los das er nicht zufrieden war als Apollonius sich aus seinem sein Angebot heraus zu winden versucht hatte. Hätte wäre und wenn was war den nun wenn der Iulius seinen Enkel nicht annahm. Aber das schien dem Senator grade nicht zu interessieren. Natürlich war der wirtschaftliche Aspekt nicht zu ignorieren auch wenn er als Hauslehrer nicht schlecht verdiente und der Kleine einem jetzt nicht grade die Harre vom Kopf fraß. Sein Haushalt aber war natürlich nicht klein und Sparen konnten sie nicht. Was sollte er dem Senator jetzt sagen? Das er sein Angebot ablehnte und lieber den Kleinen selbst versorgte anstatt ihn im Haus eines Senators zu lassen. „Nun Senator wie könnte ich so ein Angebot ablehnen. Meine Frau wird sich sicher damit abfinden das sie erst Mal ihren Enkel im Haus eines Senators sehen kann.“ Gab er klein bei den einen Senator wollte und konnte sich ein Mann in seiner Stellung nicht zum Feind machen. Das er seinen Enkel nun hier lassen musste passte ihm nicht aber welche Wahl hatte er denn? Aber versorgt war der Kleine erst mal das war auch nicht das schlechteste. Auch wenn ihn seine Frau sicher nicht dafür umarmen empfangen würde. Denn eigentlich wollte er ja nur nach dem Iulius fragen. Nun aber würde der kleine erst mal hierbeleiben.





    PAEDAGOGUS

  • Gut dann war das geklärt Lucius war zufrieden mit sich. Denn er hatte seinen Willen bekommen und der Pedius hatte nachgegeben und würde seinen Enkel erst mal hier im Haus lassen. Blieb nur noch zu hoffen das Iulius Antoninus binnen der nächsten Monat wieder in Rom ankommen würde. „Gut dann haben wir das geklärt. Mein Maiordomus wird eine Amme finden du kannst ganz ohne Sorge sein. Und deine Frau und du könnt den Kleinen besuchen. Ich werden meinen Ianitor anweisen lassen das ihr vorerst Zutritt zum Haus erhaltet.“ Natürlich würden sie den Kleinen nicht im Atrium besuchen können sondern in dem Bereich in dem die Bediensteten sich sonst aufhielten. Aber das sollte allen hier Anwesenden klar sein.


    Lucius erhob sich von seinem Stuhl. „Alles andere wirst du mit meinem Maiordomus besprechen. Ich bin ein vielbeschäftigter Mann wie du dir vorstellen kannst.“ Damit war das Gespräch für Lucius beendet, den Rest würde Phocylides erledigen.




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  • Er war erst seid einigen Wochen wieder in der Stadt als ihn eine Nachricht erreichte das er dringend in die Iulische Villa kommen sollte. Die Nachricht enthielt keinerlei Hinweis darauf was denn so dringend war. Da aber die Nachricht von einem Senator kam war Antoninius der Aufforderung zügig nachgekommen.
    Der Türhüter kannte ihn ja und so war er schnell ins Atrium gekommen. Hier nun warte er darauf das der Senator Zeit für ihn finden würde. Was ihm mit einem Becher Wein den man ihm angeboten hatte leichter fiel. Dann kam der Senator ins Atrium und Antoninus stellte seinen Becher wieder auf einen der kleinen Tische. „Salve Senator Iulius ich hoffe es ist nichts Ernstes deine Bote klang als sei es eine ernste Angelegenheit.“ Ein Wenig angespannt war er ja schon denn etwas suspekt war ihm die Sache ja schon.

  • Lucius war gut gelaunt als man ihm meldete das Iulius Antoninus sich in der Iulischen Villa eingefunden hatte. Die kleine Episode mit dem Paedagogus war jetzt schon eine Weile her und Lucius hatte sich langsam wieder an das Greinen von einem Kleinkind gewohnt. Denn der Kleine der vermutlich der Sohn des Iulius Antoninus war hatte eine erstaunlich kräftige Stimme. Nun aber ging es um die Wurst wenn man so wollte. Denn nun würde sich entscheiden ob der kleine Caius Spurinus den Namen Iulius tragen würde und der Sohn eines wohlhabenden Garde Centurios war oder eben der Enkel eines einfachen Paedagogus. Gut der Enkel des Pedius würde er so oder so bleiben.


    Lucius kam im Atrium an und der Centurio begrüßte ihn wie es sich gehörte was der Senator mit einem Nicken quittierte. „Salve Antoninus willkommen zuhause.“ Erwiderte er die Begrüßung und setzte sich auf den Stuhl im Atrium. „Oh man kann gewiss sagen das es ernst ist. Es geht gewissermaßen um Familienangelegenheiten.“ Das lies Lucius erst mal in der Luft hängen bevor er die schweren Geschütze in Stellung brachte. „Sagt dir der Name Pedia Tychica etwas?“ Lucius wollte erst mal prüfen ob der Name dem Verwandten überhaupt was sagte. Immerhin die einfachste Variante die Geschichte des Pedius zu überprüfen.

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