Diskussion mit anschliessender Abstimmung - Münzreform des Vigintivir (tresvir aere argento auro flando feriundo) Nero Aemilius Secundus

  • Sim-Off:

    Da der Procurator a cognitionibus, Paullus Germanicus Aculeo, leider bereits über 2 Wochen nicht mehr online war und dieses Thema vor den kommenden Wahlen im Senat vorgebracht werden muss, sehe ich mich leider gezwungen, dies nun zu tun ohne die Diskussion mit ihm vorgängig im Palast bereits ausgespielt zu haben. Es wird jedoch impliziert, dass dies stattgefunden hat. Er möge mir dies bitte verzeihen.


    Der Kaiser war selten im Senat und noch viel seltener war es, dass er selbst das Wort ergriff oder sogar ein Thema einbrachte. Heute jedoch war einer dieser seltenen Tage. Der Senatssaal war entsprechend voll, da sich niemand entgehen lassen wollte, was denn derart wichtig sein könnte, dass der Kaiser selbst es dem Senat zur Diskussion und Abstimmung vorlegen musste.

    So sass der Kaiser also mit Blick zu den um ihn herum versammelten Senatoren und sprach zu ihnen, nachdem der Konsul die Sitzung eröffnet und ihm das Wort erteilt hatte.


    Patres conscripti, es ist eine heilige Tradition, dass Gesetze von euch gefasst werden und dich mich in Kraft gesetzt. Entsprechend will ich mich daran halten und bereite euch hiermit einen Vorschlag, welchen der aktive Tresvir aere argento auro flando feriundo, Nero Aemilius Secundus, ausgearbeitet hat und meiner Administratio zukommen lassen hat. Wir alle wissen, dass wir in letzter Zeit leider mit einer wachsenden Menge an Falschgeld zu tun haben. Unsere Münzen sind derart alt, dass zum Teil niemand mehr weiss, wer sie eigentlich in Umlauf gebracht hat. Der amtierende Vigintivir hat mich daher davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, eine Münzreform zu erlassen. Er hat ausserdem einen Text erarbeiten lassen, der diese Reform bereits in ein Edictum Imperatoris giesst, wie es für eine solche Sache notwendig ist. Ich jedoch möchte es nicht unterlassen, dem Senat dieses Edikt zur Diskussion zu überlassen, damit wir alle gemeinsam an diese Reform herangehen und sie gemeinsam umsetzen. Unsere Finanzen sind zu wichtig, als dass ich dies einfach alleine befehlen möchte.

    Der Kaiser schaute in die Runde und stellte damit sicher, dass alle noch voll und ganz aufmerksam waren.


    Ich verlese nun den Entwurf des Edictum Imperatoris, wie er von mir vorgesehen ist:


    Edictum Imperatoris

    zur Bekämpfung der Falschmünzerei

    und zur Bekämpfung des Wertverfalls der Münzen


    § 1 Abschaffung der Provinzialprägungen


    (1) Die Tresviri aere argento auro flando ferunde legen verbindliche Vorschläge für die Gestaltung der Münzen der Provinzen fest. Diese sollen so gestaltet sein, dass jede Provinz je Münze aus mindestens drei verschiedenen, zu ihren Traditionen passenden Vorschlägen wählen kann. Die Provinzen haben kein Recht, andere Motive und Bezeichnungen zu verwenden, als jene aus der Vorschlagsliste der Tresviri aere argento auro flando ferunde.


    (2) Ausschließlich der Imperator Caesar Augustus und die Tresviri aere argento auro flando ferunde haben das Recht, das Aussehen der Münzen festzulegen.



    § 2 Nennwerte, Material und Gewicht der Münzen


    (1) Die Einteilung der Münzen, ihre Nennwerte, Materialien und Gewichte werden grundsätzlich beibehalten.


    (2) Der Denarius soll neu aus genau 3 1/2 Skrupel reinem Silber bestehen.



    § 3 Kenntlichmachung von Münzprägestätte und Münzprägedatum


    (1) Jede Münze ist mit einem eindeutigen Kennzeichen zu versehen, aus dem die Münzprägestätte, der ausführende Prägemeister und der Zeitpunkt der Prägung eindeutig erkennbar sind. Die lokale Münzprägestätte hat Bücher über alle geprägten und ausgegebenen Münzen zu führen und muss diese jederzeit auf Verlangen der Tresviri aere argento auro flando ferundo in Kopie an die Münzprägestätte in Rom übermitteln.


    (2) Die entsprechenden Zeichen werden durch die Tresviri aere argento auro flando ferundo festgelegt und den Münzprägestätten mitgeteilt. Die Zeichen sollen kurz sein und keinen übermäßigen Platz auf den Münzen einnehmen. Entsprechend können auch Monogramme oder andere Symbole verwendet werden. Diese sind in der Münzprägestätte in Rom zu dokumentieren und zusätzlich im Kanzleiarchiv zu archivieren.



    § 4 Ausgabe neuer Münzen


    (1) Die neuen Münzen sind durch die Münzprägestätten in Rom und in den Provinzen nach Bekanntgabe dieses Edikts unverzüglich in ausreichender Zahl zu prägen.


    (2) Spätestens nach drei Monaten ab Bekanntmachung dieses Edikts sind die neuen Münzen auszugeben.


    (3) Ab Bekanntmachung dieses Edikts dürfen alte Münzen nur noch geprägt werden, wenn der prägenden Münzprägestätte noch keine Zeichen nach § 3 zur Verfügung stehen. Spätestens nach drei Monaten ab Bekanntmachung dieses Edikts dürfen keine Münzen mehr geprägt werden, die nicht konform mit diesem Edikt sind.


    (4) Bei willentlicher Nichterfüllung der Verpflichtung aus Absatz 1 kann der Senat die Statthalter der Provinzen, in denen sich die willentlich nichterfüllenden Münzprägestätten befinden, mit einer Strafzahlung von bis zu einem Zehntel des jährlichen Steueraufkommens der jeweiligen Provinz für jede angefangenen 3 Monate ab dem Ablauf der Frist aus Absatz 2 belegen. Die Strafe ist aus dem persönlichen Vermögen der jeweiligen Statthalter zu entrichten. Wird im direkten Verantwortungsbereich der Münzprägestätte in Rom eine willentliche Nichterfüllung festgestellt, so bemisst sich die Strafe analog aus dem Steueraufkommen Italias und wird kollektiv auf die Senatoren verteilt.



    § 5 Einzug alter Münzen


    (1) Die Münzprägestätten sind verpflichtet, alte Münzen einzuziehen und 1:1 nach Nennwert in neue Münzen zu tauschen, sobald neue, mit diesem Edikt konforme, Münzen, in ausreichender Zahl verfügbar sind.


    (2) Alle Bürger sind verpflichtet, alte Münzen gegen mit diesem Edikt konforme Münzen einzutauschen.


    (3) Nach dem Ablauf einer Frist von 15 Monaten ab Bekanntmachung dieses Edikts werden alte Münzen nur noch zu einem Wechselkurs von 2:1 in neue Münzen umgetauscht. Nach weiteren 12 Monaten nur noch zu einem Wechselkurs von 4:1 und nach insgesamt 36 Monaten ab Bekanntmachung dieses Edikts verlieren alle alten Münzen ihren Wert.



    § 6 Vernichtung alter Münzen


    Die eingezogenen Münzen werden durch die Münzprägestätten zu Barren eingeschmolzen. Aus den Barren werden neue Münzen gefertigt.


    Grundsätzlich war dieser Entwurf keine Neuerfindung des Münzsystems. Doch die Paragraphen 1 und 3 waren halt schon etwas, das der Kaiser nicht gänzlich ohne Diskussion im Senat beschliessen wollte.


    Ich bitte die Herren Senatoren darum, diesen Entwurf zu diskutieren und gebe hiermit das Wort zurück an die Herren Senatoren.


    Der Kaiser war gespannt, wer sich nun zuerst äussern würde und ob es überhaupt kritische Stimmen geben würde. Es war allen klar, dass wenn der Kaiser einen Vorschlag machte, eine Grundsatzdiskussion nutzlos war. Doch Formulierungen und Details konnten manchmal auch einen grossen Einfluss haben. Dies hatte er selbst bereits festgestellt, als er mit seiner Kanzlei den ursprünglich eingereichten Vorschlag diskutiert und abgeändert hatte.

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  • Es war eine Première in der Karriere des Florus Minor, dass der Kaiser zu einer Senatssitzung geladen hatte. Das Thema musste wichtig sein und als amtierender Prätor und Patron eines Vigintivir, der in letzter Zeit immer wieder von einer Münzreform gesprochen hatte, dachte Florus, dass er vielleicht eine Ahnung hatte, um was es gehen könnte. So war er dann vermutlich derjenige Senator, der am wenigsten erstaunt war, als der Kaiser genau dieses Thema ansprach und einen Entwurf eines möglichen Edictum Imperatoris verlas. Florus war immer wieder erstaunt darüber, wie der Kaiser sein Reich regierte und auch hier überlegte er sich spontan, warum wohl dieses Edictum nicht einfach erlassen worden war. Klar war es toll, dass sie sich nun damit befassen durften, aber hatte wirklich jemand den Mut, echte Kritik an der Entscheidung des Kaisers zu üben, seine veralteten Münzen erneuern zu lassen? Auf der anderen Seite wurde mit zunehmender Länge des Ediktes klar, warum es nötig war. Alle alten Münzen sollten eingesammelt und ersetzt werden, respektive nach einer bestimmten Frist ihren Wert verlieren! Eine derartige Reform hatte es bestimmt noch nie gegeben! Gespannt wartete er darauf, welche Senatoren aus den höchsten Schichten sich zuerst zu Wort melden würden. Iulius Centho vielleicht, der gerade erst nach langer Abwesenheit wieder zurückgekehrt war? Oder Matinius Agrippa?

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  • Centho war sich nicht sicher, ob er das richtig verstanden hatte. Er war sich nicht sicher, ob er über den letzten Paragrafen lachen sollte. Wer würde den Silbermünzen abgeben, richtig niemand, und wer sollte das kontrollieren? Auch niemand. Erstand also auf. „Patres conscripti, ich bin mir nicht sicher, wie ich das verstehen soll. Das regionale Münzen geprägt werden sollen, also eingestellt werden. Habe ich das so richtig verstanden? Wir wissen doch alle, dass man fast im kompletten Osten auch mit Obolen bezahlt. Mein erhabener Augustus, du willst also von dieser Praxis Abstand nehmen?“ Das würde im attischen (dem finanzkräftigeren) Teil des Reiches nicht sonderlich gut ankommen, da war sich Centho sicher. „Und dann bin ich irritiert über die Idee, die alten Münzen einzuziehen. War es doch bis jetzt immer so, dass viele, ich auch, lieber die alten Münzen gespart haben, da und da machen wir uns nichts vor, der Silberanteil bei diesen höher war.“ Das Ganze klang für ihn nach dem Versuch, den Leuten die Münzen mit 90 % Silbergehalt aus der Tasche zu ziehen und ihnen dann Münzen mit 75 % Silberanteil, die angeblich den gleichen Wert hatten anzudrehen. Das versprach einen kräftigen Gewinn für die, die Münzen einschmolzen. Als ob man das nicht schon öfter gemacht hätte. Das bedeutet nichts anderes als Inflation und die Abwertung des Geldes. Deswegen behielten die Leute ja lieber die alten Münzen zum Sparen. „Und wer soll das kontrollieren? Will man jedes Haus kontrollieren und die Leute zwingen, die alten Münzen herauszurücken? Und wer sollte im Falle des Falles die Leute daran hindern, ihre Münzen dann später nicht wie gefordert nur noch im Wechselkurs eins zu vier zu tauschen, einfach einen zerschmelzen und mit einem Silberbarren zu bezahlen? Eine Mine Silber ist ein eine Mine Silber. Es geht doch um das Silber und nicht um den Aufdruck auf der Münze.“ Das war ja auch der Grund, warum man fast im ganzen Osten mit Dachmen und Obolen bezahlen konnte. Am Ende ging es um den Silberwert. Kein Händler in Antiochia würde sich weigern, einfach eine entsprechende Menge Silber statt der Münzen anzunehmen, und er war sich sicher, auch in Italien würde das keinen Händler interessieren. Zumal die Allermeisten eh nie mit Silber zahlten, sondern mit Sesterzen aus Messing oder gar nur mit Asen, die aus Kupfer/Bronze waren.

  • Der Kaiser war selbstverständlich auf diese Frage vorbereitet, denn er hatte ähnliche gestellt, als die Reform in der Administratio diskutiert worden war.


    Senator Lucius Iulius Centho, lass mich zuerst zu deiner sicheren Rückkehr nach Rom meine Glückwünsche ausdrücken. Es ist ein grosser Gewinn für den Senat und das Reich, dich wieder bei uns zu haben. Willkommen zu Hause!


    Doch lass uns den Tag nicht mit Glückwünschen verbringen. Zu Recht gibst du zu bedenken, dass insbesondere die Idee der Rückgabe alter Münzen ein grosses Thema dieser Reform sein wird. Niemand wird einen Händler davon abhalten können unter der Hand auch Gold oder Silber als Zahlungsmittel anzunehmen. Dies wird mit der Münzreform auch gar nicht angestrebt. Hier geht es lediglich darum, dass in der Zwischenzeit nicht nur alte Münzen mit höherem Silbergehalt als heute üblich in Umlauf sind, sondern auch grosse Mengen an Falschgeld, deren Silbergehalt nicht annähernd die geforderten Werte erreicht.


    Dass es in Rom erst kürzlich zu einer ersten Anhörung vor dem Praetor Peregrinus gekommen war, wegen falscher Münzen, das liess der Kaiser hier unangesprochen, denn das Resultat war aus verschiedenen Gründen nicht so gewesen, wie man es für diese Diskussion vielleicht gewünscht hätte.


    Was wir mit der Reform erreichen wollen ist eine Vereinheitlichung der RÖMISCHEN Münzen im Reich. Im Moment ist die Situation derart, dass niemand sagen kann, ob es sich bei einer Münze aus einer Provinz tatsächlich um eine echte Münze handelt oder ob es eine Fälschung ist. Dies ist der Kernpunkt der Reform. Daher sollen die Prägungen der Provinzen offizialisiert werden. Es sollen offizielle Vorschläge ausgearbeitet werden, aus denen die Prägungen ausgesucht werden können. Zusammen mit den offiziellen Stempelungen wird uns dies erlauben, gefälschte Münzen einfach von offiziellen Münzen unterscheiden zu können. Gänzlich verbieten wollen wir die Provinzprägungen nicht. Das wäre in der Tat nicht durchführbar.


    Was die Pläne für den neuen Denar angeht, so gibt es heute offizielle Münzen, welche wesentlich weniger als die vorgesehenen 3.5 Skrupel Silber beinhalten. Angestrebt wird also eine ausgewogene Mischung zwischen Erhöhung des Silbergehaltes und dessen Reduktion, je nachdem welche alte Münze man eintauschen möchte. Aber auch hier gilt, niemand kann jemanden davon abhalten, alte Münzen einzuschmelzen und das Silber zu reinigen um es dann als inoffizielles Zahlungsmittel zu nutzen. Die Cohortes Urbanae werden solche Dinge jedoch wie bis anhin auch weiter verfolgen und kriminelle Gruppen aushebeln, wenn sie hier in Rom aktiv werden. Die Möglichkeit alte, weniger wertvolle Münzen durch neue mit höherem Silbergehalt zu tauschen, sollte jedoch auch viele Leute motivieren, die Münzen offiziell einzutauschen.


    Die eigentliche Basis dieser Reform stellt allerdings die neue Markierung der offiziellen Münzen dar. Mit diesen Markierungen werden künftige Münzprüfer und Prägeanstalten jederzeit feststellen können, welcher Prägemeister wann und wo eine bestimmte Prägung genehmigt hat. Stimmen diese Zeichen nicht mit dem überein, was von Rom aus bewilligt wurde, handelt es sich zweifelsfrei um eine falsche Münze. Dies wird künftig die Münzprüfungen massiv vereinfachen.


    Der Kaiser wusste sehr wohl, dass er die Fragen des Senators vermutlich nicht gänzlich beantwortet hatte. Viel zu komplex war das Thema und es gab keinerlei Garantien, dass in den entfernten östlichen Provinzen das Gesetz nicht komplett eingehalten wurde. Das war aber immer so und würde vermutlich auch immer so bleiben. Die Griechen hatten sowieso noch Sonderrechte aus uralten Zeiten, die man einfach nicht loswurde.

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  • Nun war Centho nicht grade wenig von der Bauchpinsellei angetan, die ihm der Augustus zugedachte. Das war, das musste man sagen, wirklich sehr angenehm. Darum nickte er dem Augustus bei den Worten freundlich zu. Das kam ja nun nicht alle Tage vor, das wusste er. Wobei er natürlich zu seiner Zeit im Auftrag des Augustus in den Ostengereist war und diesem noch nicht berichtet hatte. Aber die Wirrnisse über seinen angeblichen Tod hatten ihm bis jetzt noch keine Zeit gelassen. Als der Augustus mit seinen Ausführungen geendet hatte, war er leider in keiner Weise überzeugt von der Maßnahme. Auch wenn der Augustus sie vorgetragen hatte. Aber er war nun mal der Augustus und Centho wollte sich keines Falls in die Schusslinie bringen.

    „Erhabener Aquilius, ich danke dir zunächst für deine freundlichen Worte. Und natürlich auch, dass du dieses Gesetz in den Senat getragen hast und nicht einfach per kaiserlichem Erlass in Kraft gesetzt hast. Daher hoffe ich, dass du mir meine Bedenken nicht übelnimmst. Zunächst waren ich und sicher auch viele andere hier im Hause der Meinung, dass du das Werk deines Vorgängers fortführst und die Rechte dieses Senats nicht nur achtest, sondern auch wieder stärkst. Nun aber steht schon im §1 Punkt zwei, dass ausschließlich der Augustus das Recht hat, Münzen schlagen zu lassen. War es doch aber bis jetzt Sitte, dass auf den Münzen immer stand, dass sie auf Beschluss des Senats geprägt wurden. Ich weiß eine Formalie.“ Und das war es eine Formalie, aber sie erweckte den Eindruck, dass der Senat das Sagen hatte und der Augustus nur bei groben Fehlentwicklungen eingriff. Wenn jetzt in einem Gesetz stand, das ausschließlich der Augustus Münzen prägen lassen durfte, dann sah es für das Volk so aus, als beschneide der Augustus die Rechte des Senats.

    „Und wie ich schon ausführte mit §1 Punkt eins, beschneiden wir den ganzen Osten des Reichs, das wird da nicht gut ankommen. Lokale Prägungen waren da doch bis jetzt gang und gäbe. Wohl kaum ein Hafenarbeiter in Athen ist wohl in den letzten Jahren nicht mit Obohlen bezahlt worden, die nicht in Athen geprägt worden sind. Wollen wir dem Osten, und ich stelle hier noch mal fest, dass das der Teil des Reiches ist, in dem die meisten großen Städte liegen und der dementsprechend das höchste Steueraufkommen hat, eine solche Knute auferlegen und ihnen die lokalen Münzen abnehmen. Warum im Osten ist es ruhig, die Steuern fließen und die Bevölkerung hat sich gut ins Reich eingefügt und eingerichtet? Das wird unweigerlich zu Unruhen führen. Du sagst es doch selbst, dass wir die lokalen Prägungen nicht gänzlich verbieten wollen. Aber schon in der Überschrift des §1 steht es. Abschaffung der Provinzialprägunge.“ Und in einer Zeit, wo es doch gerade so schön ruhig war, warum den schlafenden Hund am Schwanz ziehen? Trotzdem trug Centho seine Einwände weiter sehr sachlich und ruhig vor, denn den Augustus vor den Kopf zu stoßen, das konnte unangenehm werden. Aber der Augustus hatte das Gesetz nun mal zur Diskussion gestellt. Und wollte offensichtlich nicht, dass es wie reines Abnicken aussah. Denn dann hätte er gesagt, dass er diesen Vorschlag machen wolle. Dann hätte Centho zwar Zähne knischend, aber schon ruhig seinen Mund gehalten. „Was nun die falschen Münzen angeht, natürlich müssen wir dem nachgehen, und ich denke, der Senat sollte einen Questor damit beauftragen, dem Nachzugehen. Aber warum die Händler sich nun mehr falsches Silber andrehen lassen als vorher, will mir nicht in den Kopf. Sind ihre Wagen kaputt?“ Jeder Wog doch sein Geld mit Vergleichsgewichten. Wer so blöd war, sich falsche Münzen andrehen zu lassen. Ja, gut, den strafte Mercutius.

    „Was nun das Eintauschen angeht, hm ich will nicht unken, aber ich befürchte, dass wir, wenn wir ein Eintauschen, wie in §5 Punkt zwei und drei befehlen. Dann wird sich sicher Argwohn gegen die neuen Münzen ausbreiten. Keiner wird glauben, dass man nicht betrogen wird, wenn man zwangsweiße alte Münzen hoher Qualität abgeben muss, um neue zu bekommen.“ Das glaubte ja nicht mal Cenhto, aber die Bevölkerung würde es noch weniger glauben. Kam doch von der Obrigkeit selten etwas Gutes für die Ärmeren aus dieser Richtung. „Das Vertrauen in die neuen Münzen wir nicht sonderlich hoch sein, befürchte ich.“ Hier machte es sich der Vigintiviri der diesen Vorschlag gemacht hatte, etwas zu einfach. Die einfachen Leute waren froh, wenn etwas auf den Tisch kam, aber dem Senat oder der Obrigkeit über den Weg zu trauen war nicht so ihr Ding. „Was nun die Markierung angeht, das könnte man doch auch so anordnen. Ich meine zwar, dass man an Hand des Münzbildes so oder so erkennt, mit welchem Prägestock aus welcher Prägeanstalt die Münze geschlagen wurde, aber nichts spricht gegen ein weiteres Zeichen.“ Manchmal erkannte man sogar, wenn ein Prägestock auf dem oberen Stempel verschlissen war und der untere weiter genutzt wurde, aber vermutlich sahen sich viele Senatoren die Münzen nicht so genau an. Er, aber der ein Senatsaufsteiger war, hatte in seiner Jugend den einen oder anderen Denar zwei Mal umdrehen müssen, bevor er ihn ausgab. Aber das verschwieg er hier mal geflissentlich. Wäre ja nicht das erst Mal, dass man ihm hier im Senat vorwerfen würde, dass er schon mal sein Geld mit seiner eigenen Hände Arbeit verdient hatte, bevor er es in den Senat geschafft hatte. Für viele Senatoren war das eine gerade zu groteske Vorstellung.

  • Der Kaiser machte sich bei der längeren Antwort des Senators einige Notizen auf eine Wachstafel, damit er danach korrekt antworten konnte.

    ... Zunächst waren ich und sicher auch viele andere hier im Hause der Meinung, dass du das Werk deines Vorgängers fortführst und die Rechte dieses Senats nicht nur achtest, sondern auch wieder stärkst. Nun aber steht schon im §1 Punkt zwei, dass ausschließlich der Augustus das Recht hat, Münzen schlagen zu lassen. War es doch aber bis jetzt Sitte, dass auf den Münzen immer stand, dass sie auf Beschluss des Senats geprägt wurden. Ich weiß eine Formalie.“

    Ein richtiger Einwand, Senator, der in der Tat bisher noch niemandem aufgefallen war. Dies entspricht jedoch in keiner Weise meinem Willen. Entsprechend wird dein Einwand angenommen und die Münzhoheit wird weiterhin beim Senat verbleiben. Der Vorschlag wird entsprechend angepasst.



    „Und wie ich schon ausführte mit §1 Punkt eins, beschneiden wir den ganzen Osten des Reichs, das wird da nicht gut ankommen. Lokale Prägungen waren da doch bis jetzt gang und gäbe. Wohl kaum ein Hafenarbeiter in Athen ist wohl in den letzten Jahren nicht mit Obolen bezahlt worden, die nicht in Athen geprägt worden sind. Wollen wir dem Osten, und ich stelle hier noch mal fest, dass das der Teil des Reiches ist, in dem die meisten großen Städte liegen und der dementsprechend das höchste Steueraufkommen hat, eine solche Knute auferlegen und ihnen die lokalen Münzen abnehmen. Warum im Osten ist es ruhig, die Steuern fließen und die Bevölkerung hat sich gut ins Reich eingefügt und eingerichtet? Das wird unweigerlich zu Unruhen führen. Du sagst es doch selbst, dass wir die lokalen Prägungen nicht gänzlich verbieten wollen. Aber schon in der Überschrift des §1 steht es. Abschaffung der Provinzialprägungen.“

    Was deinen Einwand betreffend der alternativen Währungen in den Provinzen angeht, so muss ich gestehen verstehe ich ihn nicht wirklich. In dieser Reform geht es um die römischen Münzen. Auch diese wurden bisher in einigen Provinzen mit eigenen Stempeln und eigenen Bildern geprägt. Diese werden durch diese Reform abgeschafft. Mit keinem Wort werden die griechischen oder andere fremde Münzen genannt, welche bisher im Imperium geduldet wurden. Diese Duldung wird für den Handel weiterhin gültig sein. Steuern wurden jedoch immer schon in römischen Münzen gezahlt. Dort wird die Reform also wirken. Scheinbar verstehen wir das Wort "Provinzialprägung" unterschiedlich. Für mich und meine Rechtsgelehrten, welche diesen Text entworfen haben, steht es für eine Prägung einer römischen Münze, welche in einer Provinz mit einem provinzialtypischen Bild erstellt wurde. Das wovon du sprichst, wären Provinzwährungen.



    „Was nun die falschen Münzen angeht, natürlich müssen wir dem nachgehen, und ich denke, der Senat sollte einen Questor damit beauftragen, dem Nachzugehen. Aber warum die Händler sich nun mehr falsches Silber andrehen lassen als vorher, will mir nicht in den Kopf. Sind ihre Wagen kaputt?“ Jeder Wog doch sein Geld mit Vergleichsgewichten. Wer so blöd war, sich falsche Münzen andrehen zu lassen.

    Hier muss ich mich klar auf die Erkenntnisse der bisherigen Untersuchungen verlassen. Scheinbar ist es Fälschern gelungen, die aktuellen Gewichte durch die Zugabe anderer Substanzen in einer Art zu imitieren, dass es nicht länger ausreicht eine Münze zu wiegen. Ausserdem sind in der Zwischenzeit dermassen viele unterschiedliche Münzen mit unterschiedlichem Metallgehalt im Umlauf, dass selbst meine Männer in der Kanzlei nicht mehr auswendig wissen, welche Münze nun welches Gewicht aufweisen sollte.



    „Was nun das Eintauschen angeht, hm ich will nicht unken, aber ich befürchte, dass wir, wenn wir ein Eintauschen, wie in §5 Punkt zwei und drei befehlen. Dann wird sich sicher Argwohn gegen die neuen Münzen ausbreiten. Keiner wird glauben, dass man nicht betrogen wird, wenn man zwangsweiße alte Münzen hoher Qualität abgeben muss, um neue zu bekommen.“ Das glaubte ja nicht mal Cenhto, aber die Bevölkerung würde es noch weniger glauben. Kam doch von der Obrigkeit selten etwas Gutes für die Ärmeren aus dieser Richtung. „Das Vertrauen in die neuen Münzen wir nicht sonderlich hoch sein, befürchte ich.“ Hier machte es sich der Vigintiviri der diesen Vorschlag gemacht hatte, etwas zu einfach. Die einfachen Leute waren froh, wenn etwas auf den Tisch kam, aber dem Senat oder der Obrigkeit über den Weg zu trauen war nicht so ihr Ding.

    Wenn das Volk kein Vertrauen zum Senat und zum Kaiser hat, dann haben wir ein wesentlich grösseres Problem als die Währung, Senator Centho. Ich hoffe in diesem Punkt, dass deine Einschätzung der Meinung des Volkes ausnahmsweise falsch ist. Solltest du jedoch einen besseren Vorschlag haben, wie man die alten Münzen vom Markt nehmen kann, dann bin ich gerne bereit, diesen zu erwägen.



    „Was nun die Markierung angeht, das könnte man doch auch so anordnen. Ich meine zwar, dass man an Hand des Münzbildes so oder so erkennt, mit welchem Prägestock aus welcher Prägeanstalt die Münze geschlagen wurde, aber nichts spricht gegen ein weiteres Zeichen.“

    Du meinst also, wir sollten einfach neue Münzen auf den Markt werfen, mit zusätzlichem Zeichen, und die alten alle einfach weiter gültig sein lassen? Dann sehe ich den Sinn der Reform nicht, weil nichts reformiert wird sondern nur verkompliziert.

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  • „Was nun das Eintauschen angeht, hm ich will nicht unken, aber ich befürchte, dass wir, wenn wir ein Eintauschen, wie in §5 Punkt zwei und drei befehlen. Dann wird sich sicher Argwohn gegen die neuen Münzen ausbreiten. Keiner wird glauben, dass man nicht betrogen wird, wenn man zwangsweiße alte Münzen hoher Qualität abgeben muss, um neue zu bekommen.“ Das glaubte ja nicht mal Cenhto, aber die Bevölkerung würde es noch weniger glauben. Kam doch von der Obrigkeit selten etwas Gutes für die Ärmeren aus dieser Richtung. „Das Vertrauen in die neuen Münzen wir nicht sonderlich hoch sein, befürchte ich.“ Hier machte es sich der Vigintiviri der diesen Vorschlag gemacht hatte, etwas zu einfach. Die einfachen Leute waren froh, wenn etwas auf den Tisch kam, aber dem Senat oder der Obrigkeit über den Weg zu trauen war nicht so ihr Ding.

    Wenn das Volk kein Vertrauen zum Senat und zum Kaiser hat, dann haben wir ein wesentlich grösseres Problem als die Währung, Senator Centho. Ich hoffe in diesem Punkt, dass deine Einschätzung der Meinung des Volkes ausnahmsweise falsch ist. Solltest du jedoch einen besseren Vorschlag haben, wie man die alten Münzen vom Markt nehmen kann, dann bin ich gerne bereit, diesen zu erwägen.

    Hier nun erhob sich Florus


    Mein Kaiser, wenn ihr einen Vorschlag erlaubt. Man könnte jeweils immer die Münzen einziehen und ersetzen, welche bei Steuern oder anderen Geschäften mit offiziellen Stellen abgegeben werden. Dies muss natürlich nicht ausschliessen, dass Geschäftsbesitzer oder Privatpersonen auch Münzen zum Tausch bringen können, doch es würde den Druck von den Bürgern nehmen die Münzen abgeben zu müssen. So lange alte Münzen praktisch bloss wie Tauschobjekte für private Transaktionen genutzt werden, entsteht für den Staat kein Schaden. Sobald sie jedoch für offizielle Transaktionen genutzt werden, können sie eingetauscht werden.

    Die Idee hatte sich ganz kurzfristig in seinem Kopf festgesetzt.

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  • Der Kaiser überlegte sich diesen Vorschlag für einen Moment, dann nickte er.


    Sollten die Senatoren mit diesem Vorschlag einverstanden sein, so werde ich ihn aufnehmen.


    Dann blickte er in die Runde, sah jedoch niemanden mehr, der sich noch zu Wort melden wollte.


    In diesem Fall schlage ich vor, die Münzreform zur Abstimmung zu bringen.

    Ein Scriba las den gesamten Text mit den aufgenommenen Änderungen noch einmal vor:


    Edictum Imperatoris

    zur Bekämpfung der Falschmünzerei

    und zur Bekämpfung des Wertverfalls der Münzen


    § 1 Abschaffung der Provinzialprägungen


    (1) Die in den Provinzen für die Münzprägung römischer Münzen zuständigen Beamten legen den Tresviri aere argento auro flando ferundo Vorschläge für die Provinzialprägungen vor. Die Tresviri aere argento auro flando ferundo prüfen diese und legen dem Senat verbindliche Vorschläge für die Gestaltung der Münzen der Provinzen vor. Der Senat bestimmt die Liste der Münzen für die Provinzen aus den Vorschlägen der Tresviri aere argento auro flando ferundo. Diese sollen so gestaltet sein, dass jede Provinz je Münze aus mindestens drei verschiedenen, zu ihren Traditionen passenden Vorschlägen wählen kann. Die Provinzen haben kein Recht, andere Motive und Bezeichnungen zu verwenden, als jene aus der Vorschlagsliste des Senats.


    (2) Ausschließlich der Senat hat das Recht, das Aussehen der Münzen abschliessend festzulegen.



    § 2 Nennwerte, Material und Gewicht der Münzen


    (1) Die Einteilung der Münzen, ihre Nennwerte, Materialien und Gewichte werden grundsätzlich beibehalten.


    (2) Der Denarius soll neu aus genau 3 1/2 Skrupel reinem Silber bestehen.



    § 3 Kenntlichmachung von Münzprägestätte und Münzprägedatum


    (1) Jede Münze ist mit einem eindeutigen Kennzeichen zu versehen, aus dem die Münzprägestätte, der ausführende Prägemeister und der Zeitpunkt der Prägung eindeutig erkennbar sind. Die lokale Münzprägestätte hat Bücher über alle geprägten und ausgegebenen Münzen zu führen und muss diese jederzeit auf Verlangen der Tresviri aere argento auro flando ferundo oder des Senats in Kopie an die Münzprägestätte in Rom übermitteln.


    (2) Die entsprechenden Zeichen werden durch die Tresviri aere argento auro flando ferundo vorgeschlagen, vom Senat und den Münzprägestätten mitgeteilt. Die Zeichen sollen kurz sein und keinen übermäßigen Platz auf den Münzen einnehmen. Entsprechend können auch Monogramme oder andere Symbole verwendet werden. Diese sind in der Münzprägestätte in Rom zu dokumentieren und zusätzlich im Kanzleiarchiv zu archivieren.



    § 4 Ausgabe neuer Münzen


    (1) Die neuen Münzen sind durch die Münzprägestätten in Rom und in den Provinzen nach Bekanntgabe dieses Edikts unverzüglich in ausreichender Zahl zu prägen.


    (2) Spätestens nach drei Monaten ab Bekanntmachung dieses Edikts sind die neuen Münzen auszugeben.


    (3) Ab Bekanntmachung dieses Edikts dürfen alte Münzen nur noch geprägt werden, wenn der prägenden Münzprägestätte noch keine Zeichen nach § 3 zur Verfügung stehen. Spätestens nach drei Monaten ab Bekanntmachung dieses Edikts dürfen keine Münzen mehr geprägt werden, die nicht konform mit diesem Edikt sind.


    (4) Bei willentlicher Nichterfüllung der Verpflichtung aus Absatz 1 kann der Senat die Statthalter der Provinzen, in denen sich die willentlich nichterfüllenden Münzprägestätten befinden, mit einer Strafzahlung von bis zu einem Zehntel des jährlichen Steueraufkommens der jeweiligen Provinz für jede angefangenen 3 Monate ab dem Ablauf der Frist aus Absatz 2 belegen. Die Strafe ist aus dem persönlichen Vermögen der jeweiligen Statthalter zu entrichten. Wird im direkten Verantwortungsbereich der Münzprägestätte in Rom eine willentliche Nichterfüllung festgestellt, so bemisst sich die Strafe analog aus dem Steueraufkommen Italias und wird kollektiv auf die Senatoren verteilt.



    § 5 Einzug alter Münzen


    (1) Die Münzprägestätten sind verpflichtet, alte Münzen einzuziehen und 1:1 nach Nennwert in neue Münzen zu tauschen, sobald neue, mit diesem Edikt konforme, Münzen, in ausreichender Zahl verfügbar sind.


    (2) Alle Bürger haben das Recht, alte Münzen gegen mit diesem Edikt konforme Münzen einzutauschen. Es besteht keine Verpflichtung, privates Vermögen eintauschen zu lassen.


    (3) Münzen, welche für Steuern oder anderweitige Geschäfte mit offiziellen Stellen der römischen Verwaltung genutzt werden, werden auf ihre Konformität mit diesem Edikt geprüft und falls notwendig automatisch eingetauscht.



    § 6 Vernichtung alter Münzen


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  • Die Consuln stellten fest, dass die Abstimmung äusserst knapp war! Die übliche Teilung des Hauses brachte kein eindeutiges Resultat, so dass die einzelnen Senatoren tatsächlich gezählt werden mussten. Am Ende stand eine knappe Mehrheit FÜR die Münzreform fest.


    Entsprechend unterrichteten die Consuln den Kaiser über die knappe Annahme seiner Vorlage. Dieser bedankte sich und verliess danach den Senat.

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