Beiträge von Titus Iunius Tonitrus

    Volk von Rom, hört mich an!


    Ja, es ist wahr: wir sind in Wirren. In Wirren des Aufstandes, der Ungewissheit. Da wagen es zu Barbaren gewordene, ehemals edle Diener unseres Imperiums, unser Land und unseren Imperator zu untergraben.
    Die Folgen liegen für alle auf der Hand. Die Lebensmittel werden knapp. Die Zwischenhändler und Markhändler lassen die Preise in schwindelerregende Preise schiessen. Die Reichen, ziehen ihre Investitionen in dieser Zeit des Durcheinanders zurück, treiben Schulden ein, bringen sich in Unsicherheit.


    Aber wir, in der Factio Purpurea, stehen dem Volk zur Seite. Zumindest die Last des Hungers soll von unseren allzu arg geprüften Schultern weggetragen werden. Deshalb öffnen wir unsere Vorräte und bieten jedem Bürges des Imperium Romanum je 5 Laib Brote. 1000 Brote sind es insgesamt.


    Greifet zu, Bürger Rom's. Trotzen wir den Wirren, der Gefahr und erinnern wir uns daran, was wir wahrhaft sind: Stolze Römer!


    Sim-Off:

    In der Wisim kann sich also jeder Bürger 5 Brote holen ;). Bleiben nach einer Woche noch Brote übrig, werden wir eine neues Angebot machen ).

    Zitat

    Original von König von Tylus
    Ich würde mich aber sehr freuen, wenn ich dich bald wieder einmal hier begrüssen dürfte.


    "Ich freue mich sehr, dass ich einmal mehr eingeladen wurde und wir aneinander Gefallen fanden."

    Grüsste und ging fröhlich seines Weges.

    Tonitrus, der sich an Feigen wirklich kaum satt essen kann, greift mit Worten des Dankes zu und bittet den König, doch auch eine zu nehmen, um gemeinsam den besonderen Verzehr dieses irdischen Ambrosias zu lobpreisen.


    (Ich danke sehr für das grosszügige Angebot in der WISIM)

    Zitat

    Original von König von Tylus
    Ich meine, eure Idee der Marktbeherrschung und des Egoismus ist zwar eine Möglichkeit, aber vielleicht hat sich die junge Dame etwas ganz anderes dabei gedacht, und ihr tut ihr Unrecht?


    Stimmt. Ihr habt gänzlich Recht. Hören wir nie auf an das Gute im Menschen zu glauben und verringern wir das Nicht-Gute, sobald wir es denn fanden.

    Zitat

    Original von König von Tylus
    Eine schöne Abwandlung des Dichters Catull, junger Mann. Ihr gefällt mir je länger desto mehr mit eurer Einstellung und eurem Wissen. :)


    Die Beherrschung des Marktes, hmm, wohl kaum möglich, wenn die Preise höher liegen als bei der Konkurrenz. :D


    Manchen geht es vielleicht auch nur darum, dass überall ausschließlich IHR Name drauf steht, überall und immer. Gut für das Ego jenes Einzelnen, schlecht für eine Gesellschaft.


    Ich danke Euch sehr, König, für Euer Kompliment. So habt ihr es aber auch gleich erkannt, was mich sehr ehrt. Auch Ihre Gesinnung und Eure Weisheit gefällt sehr :).

    Zitat

    Original von König von Tylus
    Eine sehr gute Frage junger Freund, und vorallem, wie kommt man auf die Idee, Importprodukte einer Person abzukaufen und sie dann selbst weiterzuverkaufen. Der Verkaufspreis könnte doch niemals so niedrig sein, wie meiner? Woher käme denn da der Provit?


    Übrigens, Iunius Tonitrus, ihr esst gerne Feigen? Dann wird euch mein Angebot auf dem Markt ja sicherlich bekannt sein, oder nicht?


    Vielleicht will man einfach den ganzen Markt beherrschen?


    An den König:
    Die Feigen sind mir wohlbekannt und ab und an leiste ich mir auch eine, auch wenn meine Geldbörse allzu oft noch voll Spinnweben ist.

    Tonitrus, der auch eben zum König von Tylus wollte, schnappte das Gespräch auf und war über seinen Verlauf doch sehr verwundert, so erstens das Thema ursprünglich doch "Nicht Feige(n)" hieß und nun doch darüber gesprochen wird, zweitens, dass ihre Konzessionen für Feigen, die sich als Aedil gleich selbst erteilte (das Amt ist also in gewissen Bereichen doch auch sehr nützlich)t, sehr fraglich ist.

    Tonitrus überkam eine bleierne Müdigkeit, er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und so legte er sich auf sein Bett, wo er auch gleich in einen tiefen Schlaf viel.


    Tonitrus fand sich völlig allein in einer weiten Landschaft wieder, er konnte niemanden entdecken, so lief er ziellos um her, bis er langsam einen großen Durst zu spüren begann. Da glaubte er eine Gestalt am Horizont ausmachen zu können, die sich ihm rasch näherte, als sie näher kam, stellte er fest, dass es ein Pferd war, dass in vollem Gallopp auf ihn zuhielt, doch wenige Meter vor ihm stoppte es und ging langsam auf ihn zu, es war ein prächtiger Fuchs. Als das Pferd so vor ihm stand, konnte er nicht widerstehen und stieg auf und oh Wunder es wehrte sich kein bisschen, sondern trug ihn augenblicklich davon, bis sie zu einer Quelle gelangten, dort hielt das Pferd an und Tonitrus begann sofort nachdem er abgestiegen war, gierig zu trinken. Auf einmal schien es an der Quelle ungewöhnlich still geworden zu sein, kein Wind bewegte mehr die Blätter, so drehte Tonitrus sich um und sah zwei Männer mit ihren Pferden, die er nicht kommen gehört hatte. Sein Fuchs ging auf einen der beiden zu und dieser tätschelte ihn am Hals, während der andere sagte: " Siehst du, du musst nur dem Pferd vertrauen."


    Tonitrus wachte auf und dachte über den Traum nach, mhh sollten ihm Götter im Traum erschienen sein, dann ging ihm ein Licht auf und er wusste, was zu tun war.

    Titus wollte eben auf den hiesigen Markt etwas flanieren gehn. Als er zuerst Curio auf der Türschwelle entdeckt, den er distanziert begrüsst und dann auch noch Petronius auf einem Pferd davonpreschen sieht. Dann erinnert er sich an die Besuche von Colonius und Matinius, Creticus und anderen....


    "hrmmmm"


    macht er im Vorbeigehen.


    Nun..seine Schwester wird schon wissen, was sie tut....und weiter stapft er davon.

    Zitat

    Original von Iunia Attica
    [quote]Original von Publius Matinius Agrippa



    [I]Ja, dabei handelt es sich um den selben. Servilia wird es wohl nie verkraftet haben, dass ihre Mutter einen Porcius Cato, mit zweifelhaften Vorfahren geheiratet hat.


    "Jener soll doch auch rote Haare gehabt haben, nicht ;)?"


    Alle treten sie nun zu Colonius hin.


    "Colonius ich freue mich sehr, dass du der Einladung gefolgt bist. Matinius ist auch da. Kennt ihr euch bereits?"

    "Ja, ja...wegen dem Caepio. Ist halt nie gut, wenn man da kopflos durch die Gegen irrt. Ging das ganze Erbe nicht über Unwege dann an Brutus. Zuerst noch an den anderen Caepio, Busenfreund von Cato, Bruder der Servilia und Tochter eben jenes bösen Caepio?"

    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa
    Ich erschrak und zuchte kurz zusammen, wie hatte er nur davon erfahren?


    "Projekt, welches Projekt?"


    "Na du weisst schon: jenes "Bauprojekt", von dem noch niemand was weiss."


    Und wie um ein paralleles Gespräch zu beginnen:


    Matinius schrieb anderswo: Ich dachte schon, du willst dich für meine Güter bedanken, die in Tolossa spurlors verschwunden sind. :D


    "Ach...wahrscheinlich hast du die teuer versichert und hast sie dir selbst gestohlen, gib es doch zu :D! Aber keine Angst: ich bin verschwiegen und wir sind bescheiden: wir begnügen uns mit der Hälfte."

    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa
    Ich schaute zur Zypresse.


    "Dort hatte ihr ein Loch? Maulwürfe, oder was? Dann bist mit einer Schaufel auf Maulwurf jagt gegegangen?"


    ":D nicht ganz."


    "Wir hatten früher mal einige Löcher hier im Garten und so konnte es leicht passieren dass man allein.."


    kleiner Seitenblick zu Iunia


    "...oder auch zu zweit hineinfiel....aber wir wollen dies nicht weiter vertiefen..."


    Das Thema nun wechselnd


    "Ich höre du planst ein neues Projekt? Wie läuft jenes denn so?"

    Zitat

    Original von Quintus Caecilius Metellus Creticus
    wäre eine weitere Erörterung dieser kühnen These wohl auch für Biologen und Mediziner interessant...


    Hmm....also vielleicht wäre dies theoretisch schon möglich. Man müsste allerdings eine weibliche Eizelle nehmen und den Gameten daraus entfernen. Anschliessend nimmt man je einen Gameten von Remus und von Romulus (man kann dann sogar das Geschlecht bestimmen) und setzt sie in die leere Eizelle (am besten wir nehmen jene von der Wölfin?). Weiter müssten wir die befruchtete Eizelle nun aber irgendwo einpflanzen. Wieder bei der sonst schon geschundenen Wölfin? Ich denke all diese technischen Hilfsmittel waren in jener Zeit nicht vorhanden und eine weitere Erörterung erübrigt sich somit :D.

    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa
    "Salve Tonitrus und das muss deine entzückende Schwester Iunia sein. Ich danke dir für die Einladung, gerne würde ich mich etwas ausruhen, ich habe von eurem neuem Garten bereits gehört, ganz Tarraco spricht davon, er soll von unglaublicher Schönheit sein."


    "Ach die Leute übertreiben. Aber er ist wirklich geglückt...wie alles, das Iunia in ihre Hände nimmt :)"


    Freundschaftlich bewegen sie sich zu den Gärten der Iunia.

    Iunia und ihr Bruder kommen eben von ihrem Einkauf des örtlichen Marktes zurück. Zahlreiche Sklaven tragen Öllämpchen, neue Schuhe, Datteln, viel Brot, einige Amphoren edlen Falerners, Trauben, feines Olivenoel und noch vieles mehr mit. Die Geschwister scheinen zufrieden. Es macht fast den Anschein, als planten sie ein kleines Festchen. Als sie so den Weg zurück nehmen, kommen sie bei der Grundsteinlegung des neuen Tempels vorbei und bestaunen dieses neue, imposante und markante Bauwerk. Als sie so zusammen das Neue bestaunen (und die Sklaven ob der Last fast darniederzuliegen drohen) treffen sie sogar den Bauherrn Matinius und auch Vibellius an.


    "Sieh an, der Bauherr selbst. Du siehst verschwitzt aus. Willst du dich kurz in unsere neue Oase der Frische und Ruhe ausruhen? Unser Garten ist soeben fertig geworden. Gerne würden wir euch in unsere Casa Iunia einladen."

    Zitat

    Original von Cicero Octavius Anton
    Und wenn du dich immer als der arme kleine missverstandene und geprügelte Junge siehst, wir halten hier keinen.


    Verzeih, wenn ich dies erweitere:
    Entweder halten wir hier keine, oder wir sind auch gerne bereit, Leute zu überzeugen (nicht überreden), dass nicht alles ganz so ungerecht ist, wie sie es empfinden.