Verallgemeinern wir mal Quantenmechanik auf Psychologie:
Gedanken entspringen der Wechselwirkung von Gehirn und Umgebung. Der gesamte Informationstransfer zum Gehirn sowie die Bearbeitung und Verfügbarkeit von Information im Gehirn basiert auf zellulären Strukturen, die ihrerseits wiederum auf molekularen Wechselwirkungen basieren. Diese Wechselwirkungen sind definitiv quantenmechanisch, folglich müssen auch alle daraus resultierenden Wechselwirkungen quantenmechanischen Gesetzen unterliegen.
Daraus folgt, dass das Eingehen einer Information durch Vergleich mit bereits vorhandener Information zu einer Reaktion. Das Gehirn wird dann eine beliebige aus dem Gesamtsystem an Information folgende Reaktion liefern, vermutlich, aber nicht zwingend, die wahrscheinlichste.
Somit ist offensichtlich, dass unsere Entscheidungen auf unseren vorhandenen Informationen und den verfügbaren Informationen resultieren, also kausal sind.
Beiträge von Marcus Octavius Nauticus
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Ich sollte mich präziser ausdrücken: Die Raumzeit mag massenunabhängig sein, aber es ist uns unmöglich, eine präzise observable Beschreibung der Raumzeit zu formulieren, die massenunabhängig ist, da unsere Messgeräte stets massenbehaftet sind, und wohl auch noch für eine lange Zeit bleiben werden. Folglich ist bei jeder unserer Messungen eine Wechselwirkung zwischen Raumzeit und Masse gegeben, die zu eliminieren unmöglich ist. Somit können wir keine exakten Aussagen über die Raumzeit in Abwesenheit von Massen machen, zumindest keine verifizierbaren.
/edit: Das Vakuum ist stets formulierbar, z.B. als Vakuumvektor in 2. Quantisierung. Da dieser Vektor durch Abwesenheit sämtlicher Felder definiert ist, ist also jeder feldfreie Raum eine Beschreibung des Vakuums. Es ist allerdings unmöglich, einen feldfreien Raum zu erfassen, so dass ein experimenteller Beweis stets unmöglich ist. Somit ist es auch unmöglich, die Existenz des Vakuums oder seine raumzeitliche Struktur zu kennen, so dass die Beschreibung des Vakuums stets fehlerbehaftet ist.
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Der Raum, oder besser, die Raumzeit, ist nur möglich durch die Existenz von Massen. Folglich existiert außerhalb des Universums nichts. Andererseits müssen wir bedenken, dass das Nichts nur wahrscheinlich leer ist, so dass die Existenz des Nichts nicht absolut bewiesen sein kann. Es besteht also die interessante Frage, wo das Universum endet. Die Frage nach der Unendlichkeit des Universums kann recht einfach beantwortet werden, durch folgendes Gedankenexperiment:
Sei das Universum unendlich, dann ist auch die Energie des Universums unendlich. Wenn aber die Energie des Universums unendlich ist, so ist sie als mathematisch indefinite Größe zu berücksichtigen. In diesem Fall ist es aber unmöglich, Energieerhaltungssätze zu formulieren. Dies würde wiederum dazu führen, dass die Energieerhaltung keine allgemeine Gültigkeit besitzt. Da wir aber aus Experimenten wissen, dass die Energieerhaltung mit hoher Wahrscheinlichkeit allgemeine Gültigkeit besitzt, ist das Universum mit hoher Wahrscheinlichkeit finit, also nicht unendlich. -
"Hoch im Norden soll es angeblich so kalt sein, dass selbst der Ozean gefriert. Ich will mal nachsehen, ob das stimmt. Für Schiff und Besatzung wird das der ultimative Test."
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Wir waren wieder zurück. Wir legten im Hafen von Colonia Ulpia Traiana an, und ich beobachtete die Besatzung beim Festziehen der Taue. Es regnete in Strömen.
"Irgendwie ist das Wetter hier nicht so wirklich toll. Nun gut, bereiten wir alles für die nächste Fahrt vor. Titus, sorg dafür, dass wir genug Vorräte für vier Wochen an Bord haben. Und nimm nur schwer verderbliche Waren mit. Außerdem brauchen wir warme Decken, und zwar jede Menge. Es geht nach Norden. weit nach Norden. Und da ist es sicher schweinekalt."
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Salve, Anton,ich war zwar die letzten Tage hier in Rom, hatte aber wenig Zeit. Daher bitte ich, zu entschuldigen, dass ich nur einmal kurz dazu kam, der Casa Octavia einen Besuch abzustatten. Leider waren zu dem Zeitpunkt nur ein paar Sklaven da.
Ich möchte dir ganz herzlich zu deiner Wahl zum Censor gratulieren. Ich könnte mir keinen besseren vorstellen. Es ist nicht nur ein Sieg für dich, sondern auch ein Sieg für Rom, einen so integren Mann als Censor zu haben.
Die Tempestas hat auf dem Weg nach Italia ihr erstes Gefecht überstanden. Wir haben ein Piratenschiff in Brand gesteckt und die Besatzung vernichtet. Ich muss sagen, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit der Tempestas sind beeindruckend. Schade, dass du sie noch immer nicht gesehen hast.
Sobald ich wieder in Germanien bin, werde ich eine Fahrt zum angeblich ewigen Eis des Nordens wagen. Ich muss wissen, wie sich Schiff und Besatzung unter schwierigsten Bedingungen verhalten.
Ich habe gehört, dass Helena in Rom verweilt. Bitte, grüße sie recht herzlich von mir, aber erzähle ihr nichts von der Nordfahrt. Sie macht sich sonst nur unnötige Sorgen.
Auf jeden Fall, dir alles Gute und ein langes Leben.Vale
Nauticus -
Schon auf halbem Weg nach Rom überlegte ich es mir anders. Ich kehrte umj und war folglich früher als erwartet zurück an Bord. Zu meiner Überraschung war alles bereits fertig zum Auslaufen. Ich ging in meine Kajüte und verfasste einen Brief an Cicero Octavius Anton, den ich dann in der Hafenmeisterei abgab. Dann ging ich auf das Achterdeck der Tempestas.
"Männer, es wird Zeit! Ihr werdet ja schon beinahe wieder zu Landratten! Segel hissen, Leinen los! Kurs setzen in den Sonnenuntergang!"
Sofort brach hektische Betriebsamkeit aus, und kurz darauf segelte die Tempestas dem Sonnenuntergang entgegen.
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Nach der rückkehr vom Truppentransport hatte die Besatzung noch einmal Landgang erhalten. Ich wollte noch einmal bei meiner Gens vorbei schauen, aber danach wollte ich auch aufbrechen. Ich ging zu Titus.
"Aus der Fahrt nach Aegyptus wird vorerst nichts, Falco ist da was dazwischen gekommen. Ist aber nicht schlimm, wir werden trotzdem eine spannende Fahrt machen! Von Uplia Traiana aus." ich grinste. "Also, Titus, mach die Tempestas klar zum Auslaufen. Sorg auch dafür, dass die Ballisten aufgebaut werden. Ich verabschiede mich nur kurz von meiner Gens, dann können wir Segel setzen. Du hast also ein paar Stunden Zeit, die Tempestas klar zu haben, also kein Grund zur Hektik. Bis später."
Dann ging ich von Bord.
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Ich ließ die Besatzung der Tempestas an Deck antreten und stellte mich aufs Achterdeck.
"Nautae! Bevor hier irgendwelche Missverständnisse auftreten: Auch wenn die Legionäre freundlicherweise die Wache übernehmen, so habt ihr trotzdem keinen Landgang! Ich will morgen nach dem Entladen sofort lossegeln! Und da kann ich es mir nicht leisten, wenn ihr nach einer durchzechten Nacht unausgeruht seid. Also: Kein Landgang! Gute Nacht, Nautae!"
"Gute Nacht, Herr Kapitän!"
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"Das Problem mit deinen Fischerbooten kann ich vielleicht lösen. Folge mir."
Wir gingen in die Kapitänskajüte. Ich öffnete einen Schrank und holte die Baupläne der Tempestas heraus. Dann nahm ich eine Wachstafel und einen Bronzegriffel.
"Also, wenn du den Rumpf der Boote leicht V-förmig baust, so wie den der Tempestas, liegen sie viel stabiler im Wasser." Ich skizzierte den Querschnitt auf der Wachstafel.
"Dazu noch Bug und Hech etwas hochziehen, dann brechen auch höhere Wellen nicht über das Boot." Ich skizzierte auch das in Form einer Seitenansicht. "Das dürfte das Geschäft etwas sicherer machen." Ich gab ihm die Wachstafel. -
"Gerne."
Ich nahm einen Schluck.
"Da sag noch mal jemand, dass sich Legion und Classis nicht verstehen. Wir sind aufeinander angewiesen. Ohne Legionen gibt's keine sicheren Häfen, und ohne Classis gibt's keinen sicheren Nachschubtransport.
Du sagtest, du warst Kaufmann. Das ist interessant. Ich war Reeder. Mir gehörten drei Schiffe. Ich war sogar mal richtig reich. Bis das falsche Schiff untergegangen ist. Dann war ich pleite und ging zur Classis. Und Neptun freute sich über Seide und Edelsteine im Wert von... ich weiß es nicht mehr genau, aber es müssen hunderttausende von Sesterzen gewesen sein." -
"Das hoffe ich. Aber es gibt noch jede Menge Küsten, die nicht auf Karten verzeichnet sind. Das muss ich noch ändern. Doch sag mir, was hat dich zu den Legionen gebracht?"
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"Ich suchte die Möglichkeit, das Kommando über ein Schiff zu kriegen. In Germanien bekam ich es, wenn zunächst auch nur über einen Kutter. Mit diesem kleinen Kutter, gerade mal acht Mann Besatzung, kartographierte ich die gesamte Küste zwischen Rhenus und Visurgis, sowie einen Teil der Amisia. Dafür erhielt ich drei Phalera. Meine Karten sind sehr sorgsam ausgearbeitet, und verzeichnen den Verlauf der Fahrwasser. Aber um Auszeichnungen geht es mir nicht. Ich bin gerne Kapitän, so wie früher, als Zivilist. Und ich nutze gerne meine Fähigkeiten. Wozu sonst sollte ich Astronomie, Kartographie und Mechanik studiert haben? Ich fahre schon etwa 20 Jahre zur See, davon ein halbes in Diensten der Classis. Und inzwischen gefällt mir Germanien eigentlich ganz gut. Die See dort hält noch Herausforderungen bereit. Ich habe mit dem Kutter einen leichten Herbststurm durchquert. Ich bin mir sicher, dass ich mit der tempestas selbst durch einen schweren Orkan komme, wenn das nötig ist. Und ich habe davon gehört, dass germanische Piraten die Gewässer unsicher machen. Der Platz eines Kapitäns ist dort, wo man seine Fähigkeiten braucht. Germanien ist dafür ideal."
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"Nun, ich sah sie nur aus der Ferne. Die zum Beispiel Frisii leben auf kleinen, künstlichen Hügeln, die bei Sturm ganz vom Meer umgeben sind. Wer ein solches Leben aushält, muss unglaublich entschlossen und wild sein. Ich sah auch ihre Boote, mit denen sie zum Fischen hinaus fahren. Es sind wirklich seefeste Konstruktionen. Wenn sie jemals auf die Idee kommen, größere Schiffe zu bauen, wird das sicher eine Herausforderung für die Classis. Und dann sind da noch die Wälder. Überall Wälder. Entlang der Amisia, und entlang der Visurgis. Wo auch immer man hinsieht, Wälder, und keine anzeichen von Menschen. Aber sie waren da, und beobachteten uns. Ich halte die nördlichen Germanen wirklich für extrem gefährlich."
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Die Classis Romana
Die Ozeane und Randmeere verbinden nicht nur die Kontinente, die See ist vor allem die entscheidende Grundlage des Handels.
Für alle Handel treibenden Reiche der Welt ist die See, sowohl für die Einfuhr, als auch für die Ausfuhr der wichtigste und schnellste Transportweg zum Warenaustausch.
Die See ist eine der wichtigen wirtschaftlichen Grundlagen unseres geliebten Vaterlandes.
Dieses ist zwar wirtschaftlich hochentwickelt, jedoch rohstoffarm und auf einen gesicherten Zulauf der erforderlichen Waren besonders angewiesen, um Brot und Spiele für jeden einzelnen unserer Bürger zu garantieren.
Die Classis Romana schützt die Seeverbindungswege und gewährleistet Recht und Ordnung im Namen des Imperators.
Nur Schiffe lassen sich für die jeweilige Situation angemessen und dosiert einsetzen. Die alleinige Präsenz ist Ausdruck eines politischen Willens, der dann alle Handlungsmöglichkeiten offen hält.
KOMM AUCH DU ZUR CLASSIS ROMANA! AUCH DU WIRST GEBRAUCHT!
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"Wir haben insgesamt sechs Ballisten an Bord. Momentan sind sie in Einzelteile zerlegt, um Platz zu schaffen, aber im Einsatz werden sie aufgebaut. Drei nach Backbord, und drei nach Steuerbord, jeweils neben den drei Masten. Als Munition haben wir Eisenbolzen und bronzene Hohlbolzen. Die Hohlbolzen werden mit Naphtha gefüllt und vor dem Abschuss angezündet. Wir haben bereits ein Piratenschiff versenkt, und glaub mir, die Dinger brennen gut. Wir kämpfen also auf Entfernung und nutzen dabei unseren Wendifkeits- und Geschwindigkeitsvorteil."
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"Dieses Schiff ist in der Tat eine Spezialanfertigung. Es gehört, wie ich auch, zur Classis Germanica. Ich weiß nicht, ob du schon mal auf dem Oceanus Germanicus warst. Jedenfalls ist die See dort extrem stürmisch, und die üblichen Schiffstypen halten einem solchen Seegang nicht stand. Deshalb habe ich dieses Schiff entwickelt. Es ist ein reines Segelschiff, optimiert auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit. Es ist absolut hochseetauglich. Aber es hat auch Nachteile. Es ist nicht für den Nahkampf geeignet. Und es bedarf einer außergewöhnlich guten ausbildung der Nautae, um damit navigieren zu können. Außerdem ist es extrem teuer. Deshalb wird die Tempestas wohl das einzige Schiff dieser Art bleiben. Wenn du mehr erfahren möchtest, kann ich dir gerne das Schiff zeigen."
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Nach einiger Zeit ging ich mal unter Deck.
"Salve, Legionäre. Ich hoffe, ihr fühlt euch halbwegs wohl an Bord. Ich gebe mir jedenfalls große Mühe, dass dieses Schiff so wenig wie möglich schaukelt. Ist aber nicht leicht, zu dieser Jahreszeit. Wenn alles glatt geht, sind wir heute abend bereits in Genua. Falls jemand fragen zu diesem Schiff hat, kann man sich gerne an mich wenden. Es ist sicher schon aufgefallen, dass es anders ist als die anderen Schiffe der Classis."
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Die Classis RomanaDie Ozeane und Randmeere verbinden nicht nur die Kontinente, die See ist vor allem die entscheidende Grundlage des Handels.
Für alle Handel treibenden Reiche der Welt ist die See, sowohl für die Einfuhr, als auch für die Ausfuhr der wichtigste und schnellste Transportweg zum Warenaustausch.
Die See ist eine der wichtigen wirtschaftlichen Grundlagen unseres geliebten Vaterlandes.
Dieses ist zwar wirtschaftlich hochentwickelt, jedoch rohstoffarm und auf einen gesicherten Zulauf der erforderlichen Waren besonders angewiesen, um Brot und Spiele für jeden einzelnen unserer Bürger zu garantieren.
Die Classis Romana schützt die Seeverbindungswege und gewährleistet Recht und Ordnung im Namen des Imperators.
Nur Schiffe lassen sich für die jeweilige Situation angemessen und dosiert einsetzen. Die alleinige Präsenz ist Ausdruck eines politischen Willens, der dann alle Handlungsmöglichkeiten offen hält.
KOMM AUCH DU ZUR CLASSIS ROMANA! AUCH DU WIRST GEBRAUCHT!
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Die Classis RomanaDie Ozeane und Randmeere verbinden nicht nur die Kontinente, die See ist vor allem die entscheidende Grundlage des Handels.
Für alle Handel treibenden Reiche der Welt ist die See, sowohl für die Einfuhr, als auch für die Ausfuhr der wichtigste und schnellste Transportweg zum Warenaustausch.
Die See ist eine der wichtigen wirtschaftlichen Grundlagen unseres geliebten Vaterlandes.
Dieses ist zwar wirtschaftlich hochentwickelt, jedoch rohstoffarm und auf einen gesicherten Zulauf der erforderlichen Waren besonders angewiesen, um Brot und Spiele für jeden einzelnen unserer Bürger zu garantieren.
Die Classis Romana schützt die Seeverbindungswege und gewährleistet Recht und Ordnung im Namen des Imperators.
Nur Schiffe lassen sich für die jeweilige Situation angemessen und dosiert einsetzen. Die alleinige Präsenz ist Ausdruck eines politischen Willens, der dann alle Handlungsmöglichkeiten offen hält.
KOMM AUCH DU ZUR CLASSIS ROMANA! AUCH DU WIRST GEBRAUCHT!