Beiträge von Rediviva Helena

    "Vieles"


    sagte sie leise.


    "Das ist auch der Grund für mein Erscheinen."


    Sie holte kurz Luft und versuchte es ohne Tränen auszusprechen, was ihr nur unter großen Mühen gelang. Stattdessen versuchte sie zu lächeln, auch wenn dies wirklich ein wenig gezwungen aussah.


    "Maximus ist in Germanien verschollen."


    Sie brachte diese Worte nur sehr knapp heraus und sah in den Weinbecher.

    Wir werden den Kontakt auf jeden Fall halten, auch wenns bei mir momentan mit der Zeit ziemlich knapp ist!


    Hab immer gern mit dir gespielt und gequatscht =)


    Naja von daher brauche ich wohl keine verabschiedenden Worte an dich richten, außer dass das IR eine sehr fähige Person verliert! Zum Glück nur das IR ;)


    Überarbeite dich nicht :)

    Sie nickte dem Scriba dankend zu und trat in das Officium ein. Ich musste schlucken. Seit Tagen hatte ich an Agrippa denken müssen. Hab schon versucht das Gespräch vorauszuplanen, doch ich hatte es nicht geschafft.


    "Den Umständen entsprechend!"


    entgegnete sie wahrheitsgemäß und mit einem äußerst schwachen lächeln, was auch entsprechend unehrlich wirkte.


    "Und dir? Ich hoffe ich komme nicht ungelegen..."



    Edit: Hab doch glatt was falsch verstanden. Is heut net mein Tag -.-

    Ich stand nun hier. Pentesilea mit allem Gepäck wartete vor dem Palast des Proconsuls. Ich wartete darauf, dass er mich empfangen würde. Ich hatte ja auch ein weniger privates Anliegen und hoffte sehr, dass es nicht unverschämt klingen würde. Ich starrte mit trübem Blick auf die Wand mir gegenüber.

    Ich zog sie hoch und wischte ihr, versuchend zu lächeln, die Tränen fortzuwischen. Doch mein Lächeln wirkte ziemlich dumpf. Gemeinsam schritten wir los, in die Casa Octavia Avitus.

    Ich musste heftig schlucken um mich zusammenzunehmen. Ich wollte Maximus zurück, ich wollte ihn wieder an meiner Seite haben, sein lächelnd vorwurfsvolles Gesicht sehen wenn ich wieder den Tolpatsch heraushingen ließ. Doch er war fort und vermutlich würde nur der Tod in mir zurückgeben. Doch es gab zuviel Leben, was von mir abhängig war.


    "Vor ein paar Wochen. Komm..."


    Ich nreichte ihr meine Hand.

    "Ich habe dich einfach aus meinem Zimmer geschickt. Und du kamst nicht mehr wieder, warst plötzlich weg."


    Ich verschwieg, weshalb ich sie hinausgeschickt hatte. Tränen stiegen in meine Augen und schnell wandte ich den Blick ab.


    "Komm nach daheim. Dort werde ich dich waschen, versorgen und dir Essen und Trinken bereiten. Morgen müssen wir weiter,es ist dringend..."

    Ich öffnete. Ich hatte ungeduldig auf ihn gewartet, denn es sollte nicht zu spät werden. Ich wollte nicht viel Aufhebens machen, sondern hatte nur eine kurze Notiz für meinen Bruder hinterlassen, dass er sich keine Sorgen machen brauchte. Ich sah den Mann vor mir an, lächelte.


    "Salve, bist du Decimus Maoir?"

    Ich sah sie ein wenig überrascht an.


    "Ja, du bist Pentesilea und stets an meiner Seite. Du warst eine ganze Zeit lang nicht bei mir und ich habe mir schreckliche Sorgen gemacht. Scheinbar zu Recht, denn du siehst fürchterlich aus."

    Ich spürte ein wenig Erleichterung. Ich nahm sie bei der Hand und führte sie zu einem Brunnen, an welchen ich mich mit ihr niederließ. Ich sah kein bisschen die Sklavin, vielmehr eine Schwester in ihr. Leise flüsterte ich auf sie ein.


    "Ich bin es, Helena. Was ist geschehen?"

    Ich war nervös. Gleich am nächsten Morgen sollte ich abgeholt werden. Ich war seit Wochen nicht mehr außer Haus gewesen und alles wirkte so hell. Seufzend sah ich mich um, als ich plötzlich jemanden anrempelte. Gerade wollte ich mich verschüchtert entschuldigen, als ich Pentesilea erkannte.


    "Pente!"


    rief ich für meine Verhältnisse, meine momentanen Verhältnisse, recht laut. Ich sah sie besorgt an, in diesem Moment vergaß ich meine eigene missliche Lage und mein Helfersyndrom erwachte.

    Ich reagierte kaum auf seinen Tipp. Bemitleidete ich mich? Ein wenig vielleicht. Vielleicht auch etwas mehr. Doch auch um Minervina machte ich mir Sorgen. Ich sah Meridius eindringlich an.


    "Pass auch du auf dich auf. Deiner Familie zuliebe..."


    Sie ärgerte sich sogleich. Das musste wieder nach Selbstmitleid klingen, auch wenn es nicht beabsichtigt war. Vermutlich hatte sich dieser Reflex schon in sie hinein gefressen.


    "Vielen Dank! Ich hoffe wir sehen uns recht bald wieder!"

    Ich erwiderte nichts auf seine Worte, es wäre nur wieder Floskel geworden und diese verwendete ich schon lange nicht mehr. Wie auch, ich hatte mich in mein Zimmer verschanzt und mit niemanden gesprochen. Langsam musste ich wieder ins Leben finden. Auch wenn ich es gar nicht wollte.


    "Später als morgen möchte ich jedoch auf keinen Fall los. Ich muss dringend zu Agrippa."


    Ich zwang mir ein Lächeln auf, doch nicht einmal der Mund kam höher als wenige Milimeter und meine Augen hellten sich kein bisschen auf. Da hörte ich ein Geräusch und als ich mich umwandte konnte ich meinen Bruder sehen. Aus freudlosen Augen sah ich ihm entgegen.


    Wie mein Neuanfang aussehen sollte oder konnte, wusste ich nicht.

    "Es ist sehr dringend. Sollte kein Schiff fahren, werde ich mich um einen Landweg bemühen. Doch in Hispania ist eine für mich sehr wichtige Person."


    Ich ärgerte mich plötzlich ei wenig über meine Sturheit. Doch ich rang mir ein schwaches Lächeln ab. Ich verstand selber nicht so recht, warum ich mit einem Schlag so fixiert war.


    "Ich fühle, dass er mir helfen kann. Und... Meridius...? Ich danke dir. Selbst wenn ich jetzt ziemlich verwirrt auf dich wirken muss, du hast mir sehr geholfen. Allein durch das Gefühl, dass ich doch nicht jedem gleich bin."

    "Das einzige was du tun könntest wäre vielleicht, meinem Bruder Bescheid zu geben. Es tut mir leid, wenn ich jetzt ein wenig übereifreig erscheinen sollte. Am Besten wäre noch gleich heute."


    Es war ein leiser Hoffnungsschimmer, der es zumindest für den Moment vermochte, mich abzulenken. Wie immer auch die Zukunft aussehen mochte. Ich hatte ein Ziel, was schnell erreicht war, aber es lenkte mich ab.

    Ich sah Meridius ehrlich dankbar an. Zwar war diese Dankbarkeit nur schwer herauszufiltern, denn meine Augen mussten noch immer sehr düster aussehen.


    "Ich danke dir. Einen Gefallen könntest du mir vielleicht doch tun. Ich... möchte zurück nach Hispania. So schnell wie möglich. Mir ist etwas eingefallen."


    Es musste seltsam auf ihn wirken. Doch im Laufe ihres Gesprächs fiel ihr ein Familienmitglied dort ein. Wenngleich auch weit entfernt, doch es war ein Ort, der nicht sehr öffentlich stand. Auch wenn Agrippa Proconsul sein mochte, seine Familie war selten im Tratsch.

    Nach seinen Worten senkte ich meinen Blick wieder und starrte auf den Boden. Dauernd hallte es in meinem Kopf wieder, dass ich mich zusammennehmen sollte. Vielleicht würde er ja noch zurückkehren. Doch ich wusste, ahnte, dass es nicht geschehen würde. Wieder den Tränen nahe murmelte ich:


    "Danke, Meridius. Doch du brauchst dir meinetwegen keine Sorgen machen. Nur keine Umstände wegen mir, ich komme schon zurecht. Ich habe vielleicht eine Idee, doch... Na ich werde erst noch ein wenig Zeit verstreichen lassen."

    Amm... Ich zeniere das einfach Mal. Ich war letztens auf ner Party und hab keinen Plan von wem das Lied war. Hab zwar nen Verdacht aber wenn dies doch net waren... Es war jedenfalls definitiv Hiphop...


    Ein ******* in den Mund
    Ein ******* in den A*****
    Und jetzt wird richtig ge*******


    Und genauso dümmlich wie dieses Lied sehe ich fast jeden HipHop ^^' Könnt gern versuchen mich vom Gegenteil zu überzeigen, aber das hat halt richtig Niveau gezeigt das LIed *gar nicht ironisch*