Beiträge von Lucius Antonius Tacitus

    Salve alle Zusammen,


    wie ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich aktuell nicht gerade der fleißigste Poster. Aber Jänner ist immer Bilanzierungszeit bei uns im Betrieb und da ist der Buchhalter immer ziemlich eingespannt. :tongue2:


    Ich werde versuchen diese Woche fleißiger zu sein, kann aber bis zum 05. Februar noch nichts garantieren. Ich bitte um Verständnis.

    Hallo Laetitia,


    zunächst einmal ein herzliches Willkommen im Imperium Romanum. Ich möchte dir im Namen der Gens Antonia viel Spaß und Freude hier wünschen.


    Wenn du interessiert bist, dann hätten wir in der Gens Antonia natürlich einen Platz für dich frei. Wir sind eine junge Gens und momentan zu zweit. Die Gens wurde erst vor Kurzem von mir wiederbelebt. Die Geschichte der Gens ist dabei so ausgelegt, dass sie sich lange im Niedergang befand und jetzt versuchen die Mitglieder wieder in den Vordergrund zu treten. Antonius Tacitus wird demnächst nach Cappadocia gebracht und dort mehr aus den Umständen geboren als gewollt der Legion beitreten. Antonius Aquila hingegen wird in Rom verbleiben und dort versuchen in der Verwaltung seinen Weg zu gehen.


    Solltest du dich für die Gens Antonia entscheiden würde uns das natürlich sehr freuen. Wenn du dich für eine andere Gens entscheidest, möchte ich meine Worte vom Beginn wiederholen und dir viel Spaß im IR wünschen.


    Vale bene

    Tacitus

    Als sein Vater auftauchte und ihn unvermindert geradezu tadelte schaute Tacitus mit leicht gereiztem Blick in die Richtung seines Vaters. Allerdings war er momentan nicht in der Stimmung mit ihm zu diskutieren. Er hatte aktuell andere Probleme, welche er lösen musste und wenn er sich all zu sehr auf die üblichen Scharmützel mit seinem Vater einließ, so hätte dieser sicher gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Deshalb zog er sich ein wenig zurück und überließ Aquila und seinen Vater ihrem Gespräch.


    Sim-Off:

    Ich bin so frei und schiebe die Ereignisse um die Ankunft von Aquila vor den Plot um Tacitus, Pollux und Castor, damit sie sich nicht irgendwann überschneiden und dieser Plot hier nicht abgebrochen werden muss. Aquila kann natürlich bei Bedarf die NSC der Gens Antonia verwenden.


    Galeo Antonius Cursor [NPC]

    Galeo Antonius Cursor [NSC]


    Der alte Antonier nickte zustimmend:

    "Wie wahr. Mein Bruder und meine Schwägerin ... deine Eltern wurden viel zu früh ins Totenreich gerufen."


    Er machte eine kleine Pause und dachte dabei an seinen Bruder. Nicht immer waren sie einer Meinung gewesen, doch hielten sie immer zusammen wenn es darauf ankam. Die Antonier waren einst eine stolze Gens, dienten den Iuliern unter Cäsar und beeinflussten mit Marcus Antonius die römische Republik. Leider war der Gens nach der Niederlage des Marcus Antonius das Glück nicht holt gewesen. Doch konnte sie sich wieder einen gewissen Wohlstand erobern. Warum sollte sie nicht auch wieder aus der Asche auferstehen wie damals die Iulier mit Caesar. Doch seine Gedanken schweiften ab, wie immer wenn es um die Familientradition ging.


    "Du brauchst mir nicht zu danken Aquila. Dies ist doch selbstverständlich. Aber lass dir von Hephaestion zunächst dein Zimmer zeigen. Alles weitere können wir dann später besprechen. Komm erstmal richtig an."

    Neulich beim Posten ist mir noch etwas eingefallen bzw. aufgefallen ( ich weiß, ich werde langsam lästig :-) )


    Wäre es möglich bei den Würfeln das Popup anders zu beschriften? Momentan kommt "Dice1, Dice2 und Dice3". Ich fände es sinnvoller wenn "6er Würfel, 12er Würfel, Ja-Nein Würfel" stehen würde. So ist es ein wenig Raten für Fortgeschrittene :saint:

    Der Text der Stadtwache ist gut, aber eben jener wäre meiner Meinung nach irgendwo prominent platziert wichtig, damit man die wichtigsten Dinge vor der Anmeldung schon mal durchlesen kann.


    Ich informiere mich gerne bevor ich mich anmelde. Mir geht es halt so, aber vielleicht bin ich da auch etwas altmodisch :-)

    Hallo Vindex,


    Zunächst einmal herzlich willkommen zurück im IR. Mir ist es gleich ergangen. Ich habe auch lange Zeit ausgesetzt und bin wieder zurück gekommen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und vor allem noch mehr Spaß.


    Die Gens Antonia hätte dann auch ein kuscheliges Plätzchen für dich bereit. Wir sind zur Zeit zu zweit, wobei mein Charakter demnächst handlich verpackt und nach Cappadocia verschifft wird. 😁😎


    Antonius Aquila verbleibt in Rom.


    Solltest du Interesse haben die Antonier als junge Gens voran zu bringen und bekannt zu machen bist du herzlich willkommen. 🙂


    Salve

    Tacitus

    Nochmal ich :-)


    Ich hab mal ein wenig über die Anmeldeprozedur nachgedacht und dabei kam eine Idee, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte :-)


    Ich fände es ganz sinnvoll, wenn im Unterforum Neubürger neben Anmeldung ein weiteres Unterforum mit den Regeln zur Charaktererstellung zu finden wäre, bzw. eine Verlinkung in die entsprechenden Tabulariumsseiten.


    Ich habe mich versucht in die Rolle eines kompletten Neulings zu versetzen, der zum ersten mal im Forum ist. Wenn ich irgendwie interessiert bin, dann gehe ich vermutlich auf das Forum "Neubürger". Deshalb fände ich es sinnvoll, dass die wichtigsten Dinge zum Start hier zu finden sind. Einige werden zu beginn mit dem Begriff "Tabularium" nicht zwingend etwas anfangen können.

    Sim-Off:

    6er Würfel: Lucius Antonius Tacitus hat eine 6 gewürfelt.


    Während Tacitus kurz durchschnaufen wollte nutzte Castor die Gunst des Augenblicks. Er fühlte wie sich die Hände um seinen Hals schlossen und Castor sich auf ihn warf. Ein Knie traf ihn in an einer Stelle welche für einen Mann sehr unvorteilhaft war und Tacitus keuchte auf. Wohl war, wenn genau in diesem Moment jemand um die Ecke bog, dann wäre dies wohl ein Schauspiel, welches für einiges Stirnrunzeln sorgen würde. Allerdings kam niemand. Zumindest niemand, der Tacitus hätte helfen können, sondern im Gegenteil. Es war sein zweiter Peiniger.


    Während Tacitus durch den Sack noch immer nichts sehen konnte merkte er wie das geronnenen Blut am Sack wieder flüssiger wurde. Es wurde etwas auf den Sack geträufelt. Ein intensiver, bissiger Geruch stieg ihm in die Nase. Die Flüssigkeit übertünchte sogar den ekelhaften Geruch des Blutes und der früheren Inhalte. Tacitus merkte, wie ihm komisch wurde. Hitze stieg in ihm auf, verbunden mit einem gleichzeitigen Kälteschauer, welcher über seinen Rücken lief. Er fühlte sich plötzlich unwohl, ängstlich.


    "Was.... was ... was war das????", schrie er plötzlich auf und bewegte seinen Kopf panisch hin und her. Schatten bewegten sich, griffen mit ihren langen, grauenvollen Klauen um das Hauseck. Schreckliche, brennende und qualmende Abdrücke ließen sie zurück wo sie etwas berührten. Eine, nein, zwei der Gestalten kamen auf ihn zu. Sie sahen aus wie Nebel. Fetzen von Rauch und Nebel rissen von den Gestalten ab. Nur zwei leuchtend rote Schlitze durchbrachen die Dunkelheit an der Stelle wo normalerweise Augen zu finden waren. Mit schriller, kratzender und grauenvoll verzerrter Stimme riefen sie in abgehackten Sätzen nach ihm:

    "Tacitus .... Tacitus .... deine Schuld .... du .... büßen ....".


    Dabei kamen sie immer näher auf ihn zu. Waren es anfangs noch zwei dieser Dämonen - ja es mussten Dämonen sein - gewesen, so kam nun ein halbes Dutzend auf ihn zu. Sie schienen ihn zu treiben, regelrecht zu jagen. In seinem Wahn versuchte Tacitus zu entkommen, was ihn in der wirklichen Welt um sich treten ließ. Zeine Finger kratzten über den steinigen Boden bis seine Fingernägel abbrachen und er blutige Fingerkuppen bekam.


    Unterdessen rannte er in seinem Fiebertraum um sein Leben. Die Gestalten drängten ihn in eine Richtung. Immer mehr kamen dazu und umzingelten ihn. Er konnte nur mehr in eine Richtung fliehen. Er rannte, rannte um sein Leben. Die Wände links und rechts neben ihm schienen dabei immer näher zu kommen. Hinter sich eine Horde von Bestien, Dämonen. Plötzlich tauchten auch vor ihm zwei Gestalten auf. Er bremste abrupt ab.


    "Was zum ..... Lasst mich ..... ich wollte das nicht!!!!" schrie er auf. Die Furcht und Angst in seiner Stimme konnte man nicht überhören. Castor musste mittlerweile spüren, wie das Herz des Antoniers raste.


    Eine der Gestalten war ein kleiner Junge, entstellt und ohne Kopf. Der andere eine Frau, nicht minder entstellt und ebenfalls ohne Kopf. Hautfetzen hingen von ihren Körpern. Dazu tropfte eitriges Blut auf den Boden. Der Junge hielt ein Gladius in der Hand, welches ebenfalls grässlich aussah. Versehen mit Dornennägeln und bereits ganz schartig. Wieder dröhnten entsetzlich verzerrte Stimmen in seinem Kopf:


    "Du wirst jetzt büßen...."


    Tacitus kauerte zusammen, es war nur mehr ein leises Wimmern von ihm zu hören....

    Salve,


    bitte kreuzigt mich nicht wenn ich irgendwo was überlesen habe (ich habe aber auch nicht gerade gaaaaaanz fest gesucht :-) ), aber wie funktioniert aktuell eigentlich das Reisesystem? Nachdem die Geschichte von Tacitus in Rom vorerst so langsam zu Ende geht steht bald die Ummeldung nach Cappa an.

    Tacitus unterdessen bekam den Sack nicht ab. Dieser war zu seinem Leidwesen in seinem Genick mit einem selten blöden Knoten zugeknöpft. Wenn er mehr Zeit gehabt hätte und nicht so aufgeregt wäre, dann würde er sich aufzubekommen sein. Doch in der jetzigen Situation war nichts zu machen. Allmählich bemerkte Tacitus wie ihm schummrig wurde. Anscheinend ließ der Sack, zumal er blutgetränkt war kaum Luft ins innere und in der Hektik verbrauchte Tacitus mehr davon als eindrang. Panisch dreht er sich auf die Knie und robbte etwas nach vorne. Dabei tastete er um sich, da er keinen Anhaltspunkt hatte wo er sich befand.


    "Luft...." röchelte er leicht benommen. Er musste sich beruhigen wenn er nicht ersticken wollte. In diesem Moment ertasteten seine Hände den Stein, mit welchem er erst vor kurzem noch selber niedergeschlagen wurde. Nachdem er selber nichts sehen konnte musste er sich auf sein Gespür und vor allem sein Gehör verlassen. Er hörte wie einer der Beiden davonrannte. Mit aller Wucht und auf gut Glück feuerte er den Stein in eben jene Richtung in welche Pollux gerade lief.


    Danach brach er zusammen und drehte sich auf den Rücken. Er musste verschnaufen, versuchen die kostbare Luft zu inhalieren. Mittlerweile fiel ihm auch der üble Geschmack des Blutes nicht mehr auf. Das Adrenalin in seinen Venen schien ihn diesen schaurigen Umstand ausblenden zu lassen.


    "Nur kurz Ausruhen Lucius. Komm schon. Du schaffst es..." sprach er sich selber Mut zu und verweilte für einen Moment.....

    Auf den Hinweis, dass er andere Personen leicht um den Finger wickeln konnte lachte Tacitus kurz auf:


    "Naja, ich habe halt auch so meine Talente."


    Der Berufswunsch von Aquila ließ ihn dann aber doch etwas mitleidig dreinschauen:

    "Ach Aquila, du wirst dich nie ändern. In die Verwaltung willst du? Den ganzen Tag nichts anderes als trockener Papyrus, fettige Wachstafeln und alte Säcke die dich herumkommandieren können. Nein danke. Da genieße ich doch lieber das Leben."



    Galeo Antonius Cursor [NPC]

    Galeo Antonius Cursor [NSC]



    Eben in diesem Moment betrat der Hausherr und Vater von Tacitus den Raum:


    "Ja leider. Du hast nichts anderes im Kopf. Mir wäre lieber du würdest dir an der Einstellung von Aquila ein Beispiel nehmen.", sagte er an seinen Sohn gewandt, bevor er auf Aquila zutrat und diesem die Hand zum Gruß entgegenstreckte:


    "Ich begrüße dich in meiner Casa und möchte dir mein Aufrichtiges Beileid aussprechen. Es stimmt mich traurig, dass wir uns nicht unter anderen Umständen wiedersehen konnten. Du hast dich prächtig entwickelt. Deine Eltern sind bestimmt stolz auf dich. Ich hoffe die Reise war nicht zu anstrengend."

    Tacitus trat und schlug wie in Trance. Er war wütend, enttäuscht von sich selbst, von der Welt, von allem und ließ sich gar nicht mehr beruhigen. Im Gegenteil. Je mehr Pollux auf ihn einredete und ihn versuchte zu beruhigen, umso wilder wurde er. Für einen Außenstehenden musste es sich so anfühlen, als ob zwei Jäger versuchten ein verwundetes Tier einzufangen. Wie von Sinnen brüllte Tacitus unter der Haube:


    "Ihr seid die Mörder! Bastarde. Lasst mich!"


    Der Sack, welcher eng um seinen Hals geknüpft war dämpfte sein Geschrei wodurch ihn vermutlich niemand hören konnte. Das Blut des vorigen Inhaltes mischte sich mit seinem eigenen nachdem er durch den Schlag mit dem Stein eine Platzwunde davon getragen hatte. Durch den Biss durch den Sack hindurch in Pollux Finger schmeckte Tacitus dieses auch. Sein rechtes Auge verklebte langsam.


    Er merkte, dass er im Moment nicht so festgehalten wurde wie noch zuvor und versuchte eilig den Sack abzubekommen....

    Tacitus war doch überrascht als Castor ebenfalls auftauchte. Urplötzlich wurde er aus dem seltsam tröstlichen Moment mit Pollux gerissen. Als der Sack über seinen Kopf gestülpt wurde spürte er das Blut des letzten Inhalts an seinem Gesicht. Der Stoff klebte förmlich an seiner Haut. Das Atmen fiel ihm schwer, der grausige Geruch von im Stocken befindlichen Blut ließ ihn Würgen. Für einen Moment wusste er nicht wie ihm geschah. Just in dem Moment als er sich wieder berappelte und reagieren wollte folgte der Schlag mit dem Stein, welcher gegen seinen Kopf zielte.


    *UMPF*, stöhnte Tacitus auf. Der Schlag war stark genug, dass er das Gleichgewicht verlor und zusammensackte, nicht aber stark genug, dass er vollständig das Bewusstsein verlor. Er merkte wie er von Pollux an den Armen aufgefangen wurde. Kurz darauf musste Castor ihn an den Beinen gefasst haben.


    Es dauerte einen Moment bis Tacitus sich sammeln konnte und einen einigermaßen klaren Gedanken fassen konnte. Mit letzter Kraft, benebelt durch den Schlag auf den Kopf begann er um sich zu schlagen und zu treten. Mit Wucht trat er in die Richtung in der er den Kopf von Castor vermutete. Er merkte wie er etwas traf, konnte aber nicht bestimmen ob es Castor war, oder ob er eine Mauer oder sonstiges getroffen hatte. Ihm fehlte jegliche Orientierung.


    Zeitgleich versuchte er mit den Händen um sich schlagen, doch war der Griff von Pollux zu stark. Aus diesem Grund biss er einfach mit aller Kraft zu und hoffte die Hand des zweiten Peinigers zu erwischen....

    Tacitus klopfte Aquila links und rechts an die Schulter als er die Umarmung wieder löste.


    "Naja, ich genieße das Leben hier in der urbs aeterna. Es ist schön hier. Mir könnte es fast nicht besser gehen."


    Das Grinsen von Tacitus verriet viel davon WIE er hier lebte.


    Auf den zweiten Satz von Aquila antworte er etwas verhaltener:


    "Ja, wie wahr. Dein Vater hätte sicher gewollt, dass du dein Leben weiter lebst und nach vorne siehst. Er war zwar ein sturer Bock, aber für seinen Optimismus habe ich ihn als kleiner Junge immer bewundert."


    Er musste wieder lachen.


    "Aber sag, was hast du nun vor hier in Roma? Was wirst du machen?"