Beiträge von Flavia Maesa

    Ein Brief aus Agypten kommt etwas verspätet.


    Salve Graccus,



    Ich danke dir für deine Einladung nach Rom. Du weißt gar nicht wie ich mich freue. Wenn alles gut läuft werde ich ANTE DIEM VIII KAL AUG DCCCLXXII A.U.C. (25.7.2022/119 n.Chr.) in Rom eintreffen.



    Mae


    Ankunft in Rom



    Die sengende Sonne heizte die Straßen Roms auf, die Menschen stöhnten unter der Hitze und so mancher suchte sich ein schattiges Plätzchen unter einem Baldachin oder wo er sonst etwas Abkühlung fand.


    Ganz besonders jetzt stank es in Rom, kaum ein Luftzug wehte durch die engen Gassen und auch auf den breiten Straßen war es nicht viel besser.


    Doch für Maesa war es der schönste Geruch seit langem. Rom…endlich. Ihre Reise hatte vor Monaten begonnen und nun war sie am Ziel ihrer jahrelangen Träume…zuhause.


    Auf der Straße vor dem Haus stapelten sich die Kisten, Truhen und Körbe. Sklaven ächzten unter der Last und der Hitze, doch es blieb Ihnen keine andere Wahl. Eine hochaufgeschossene, kräftige nubische Sklavin trieb sie erbarmungslos mit gebieterischer Stimme zur Arbeit.


    „Ihr faules Pack, werden wir hier noch heute fertig oder muss ich erst die Peitsche schwingen bis Ihr diese paar kleinen Kistchen ins Haus geschafft habt? Hey du, pass auf mit dem Korb, wenn nur eine Scherbe da drin ist, wirst du das dein Leben lang bereuen…Nein nein, ich sagte doch erst die Truhen mit den Kleidern und dann den Rest, was seid ihr nur für dumme Esel das ihr euch so eine Kleinigkeit nicht behalten könnt. Spreche ich Koptisch oder warum macht ihr dauernd was andres?“


    Serafina konnte zwar koptisch, aber jetzt war das weniger angesagt. Ihr Latein war zwar grammatisch einwandfrei doch ihr starker nubische Akzent war nicht zu überhören. Sie fluchte und tobte, wenn es nicht so ablief wie sie es wollte, doch im Grunde lief alles wie am Schnürchen und die Sachen Ihrer Herrn kamen zügig ins Haus und an die Stellen wo sie auch hingehörten.


    Maesa musste schmunzeln als sie in Ihrer Sänfte vor dem Haus ankam. Dieses Mädchen war ein Orkan, wenn man sie los lies, nichts und niemand machte Ihr Angst und ob das nun Sklaven waren oder Freigelassene, der jungen Nubierin war das egal. Hauptsache Ihre Herrin war hinterher mit Ihr zufrieden.


    Ein zarter Knöchel kam unter den Vorhängen der Sänfte hervor und ein großer stämmiger Mann reichte Moe eine Hand damit sie ohne Schaden ihr Gefährt verlassen konnte. Im Gegensatz zu Serafina war Maesa klein, nicht zu füllig aber mit genügend weibliche Rundungen. Ihr tiefschwarzes Haar war unter einem Schleier versteckt und auch die weite luftige Tunika ließ Ihre Figur nur erahnen. Sie hob dem Kopf und sah an dem Haus hoch, dabei rutschte der Schleier ihr etwas vom Kopf und man sah das Ihre Haare kunstvoll geflochten war, geschmückt mit einigen Perlen und Steinen. Die schneeweiße Stirnlocke schimmerte schon fast im hellen Sonnenlicht. Mit einer fließenden Bewegung zog sie den Schleier wieder an seinen Platz und machte einen Schritt auf das Eingangstor zu.


    Mit einer fließenden Bewegung drehte sie sich wieder um und beugte sich in die Sänfte.


    „Ach mein Süßer, ich vergesse dich doch nicht. Jetzt schau doch nicht so, es ist doch alles gut. Wie kann man nur so süß sein und gleichzeitig so beleidigt.“ Maesa lachte und tauchte mit einer Katze auf dem Arm wieder auf. Die Katze, mit silbergrauem, glänzendem Fell, hatte sich auf Ihrem Arm zusammengerollt und sah sie so beleidigt an dass man sich das Lachen besser verkneifen sollte. Maeo Dok-Lao, genannt Moe, dreht dem Kopf weg und strafte ab jetzt Maesa mit Missachtung.


    Maesa macht, Moe im Nacken kraulend, erneut einen Schritt auf ihr neues Zuhause zu.

    Eine Flavia am Stadttor



    Maesa war froh endlich die stickige Kutsche verlassen zu können. Sie fühlte sich wie auf einem Rüttelbrett und diesmal spürte sie jeden Knochen. Die Straße war staubig gewesen und in der engen Kutsche war es nur eng und stickig. Noch vor dem Stadttor ließ sie anhalten und sich aus der Kutsche helfen. Sie atmete tief durch und streckt sich, zog ihren Haarschleier über ihren Kopf und sah sich um.


    Rom.. wie lange war sie nicht mehr in IHRER Stadt gewesen? Waren es Jahre, Jahrzehnte, Leben? Es war eine Ewigkeit her, zumindest fühlte es sich so für sie an. In Wirklichkeit waren es nur ein paar Jahre seit sie Rom den Rücken kehren musste. Ihr Ehemann war noch vor Ihrer Hochzeit nach Alexandria abkommandiert worden. Erst hatte sie sich gefreut, ein Abenteuer in einem fremden Land. Neue Menschen, neue Eindrücke und einen Mann der sie auf Händen tragen würde. Ein Abenteuer wurde es aber nicht so wie sie sich das vorgestellt hatte. Vor allem ihr Gatte von wegen auf Händen tragen. Sie konnte schon froh sein, wenn seine Hände sie mal berührten und wenn dann nur grob und flüchtig und nicht zart und sanft. Seien Hände waren rau und kräftig, nicht nur einmal hatte sie blaue Flecken an Stellen, die keiner sehen sollte. Er hat sie nicht geschlagen, zumindest nicht körperlich, aber seelisch hatte er es fast geschafft sie zu brechen.


    Aulus Quintius Cato war durch und durch Soldat und so hat er auch sein Haus und seine Familie geführt. Maesa war nicht dumm, sie hatte von Anfang an gewusst das es eine Zweckehe war aber, dass es so ausarten würde eher nicht.


    Sie schüttelte sich, als ob sie den Staub der Straße loswerden wollte und ging zu Fuß durch das Stadttor, dahinter wartete schon eine Sänfte und die Karren für Ihre Sachen. Sie war zurück und jetzt würde alles anders werden.

    Geschätzter Gracchus,

    ich danke dir von ganzem Herzen für deine lieben Worte und deinem überaus freundlichen Angebot. Mit Freuden komme ich nach Hause zurück, ein Leben hier in der Provinz ist unerträglich.

    Deine dir ergebene Maesa.




    Ich denke Variante 2 lässt die meisten Geschichten zu. Ein junges Mädchen hab ich viel zu oft gespielt und da ich, die Spielerin, auch nicht mehr die jüngste bin, passt das einfach besser. Für PN müsste ich erstmal frei geschaltet sein. Wenn du einen Vorschlag für den Stammbaum hättest, so dass ich bald in der Familie eingebaut wäre, würde ich mich einfach anschießen.

    Ich freue mich sehr der Familie wieder etwas *schnunzel* Leben einzuhauchen.

    Die Stadtwache legte mit nahe mich selbst um eine Familie zu bemühen. Nach einigen Recherchen, lesen von Einträgen und Informationensammlungen werde ich jetzt mal bei der angesehenen Familie Flavia anfragen.



    Salve ehrenwerter Senator Flavius Grachus,



    Die gute Ausgestaltung eines Charakters ist für mich das A und Oh überhaupt, obwohl ich eher von einem Grundgerüsst ausgehe. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich ein guter Charakter im Spiel erst richtig entwickelt. Genauso ist es mit einem Plot. Die Idee kann so gut sein wie man will, aber erst das miteinander macht das richtige Menü draus.


    Ich habe vor einigen Jahren in verschiedenen Foren RPs gespielt und bin daher nicht ganz unerfahren. Meine Zeit sollte für mindestens einmal die Woche online reichen, oft auch öfters und dann auch mal weniger. Das ganze ist aber immer eine Absprache.


    Wie ich schon gelesen habe, benutzt du auch einige NPCs um ein bisschen Leben aufrecht zu erhalten.


    Für meine Maesa habe ich auch eine Leibsklavin, einen Leibwächter und einen Kater im Hinterkopf. Ich bin noch flexibel mit Maesa, das heisst Name kann noch geändert werden und auch über Ihre Vorgeschichte kann man noch ausführlich sprechen. Das heisst, sie könnte auch eine schon etwas angespielte Rolle übernehmen. Was ich mir aber erbitte ist, sie ist eine gestandene Frau, Mittleren Alters, Römerin, etwas „speziell“ in Ihren Marotten. Was sie sicher nicht ist, ist eine stille, verschüchterte grau Maus.


    Wenn du dir vorstellen kannst das so jemand in eure Familie passen würde, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn wir uns über die noch offenen Fragen austauschen könnten.

    SALVE, mein Name ist Maesa und ich bin Bürgerin des herrlichen, göttlichen und unsterblichen Römischen Reich. Man sagt mir nach das ich etwas schrullig bin, ich sehe das natürlich anders. Ich bin vielleicht etwas eigensinnig, aber als Frau sollte man das auch etwas sein, um nicht in dieser Welt zu versauern. Jetzt bin ich erstmal froh, dass ich wieder in Rom bin.


    Ich, die Spielerin, habe vor einigen Jahren schon länger RP gespielt und würde jetzt gerne wieder einsteigen. Mein Zeitkonto sollte für mindestens einmal die Woche online sein reichen.

    Wenn eine Familie eine Frau im „mittleren“ Alter, selbstbewusst, manchmal etwas kindisch und aufgedreht aber auch sehr liebevoll und loyal zu Familie und Reich gebrauchen könnte würden wir beide, Maesa und die Spielerin, sich sehr freuen. Über alles andere kann man noch reden.

    Ich habe die Erfahrung gemacht das sich der Charakter einer Figur erst im Spiel entwickelt darum kann ich noch nicht viel über Maesa sagen nur so viel dass sie Rom sehr lange nicht gesehen hat, vielleicht sogar noch nie. Sie ist Ende 30, war wahrscheinlich verheiratet, ob sie Kinder hat kann man noch bereden…wäre nicht schlecht wegen Familienanschluss.

    Sie ist eine stolze Römerin, gebildet, neugierig, kontaktfreudig, eigensinnig…ach hat sie ja schon gesagt 😊 und offen für neues. Das wars…ach ja noch eins, sie bring ihr eigenes Personal mit: eine nubische Sklavin und einen, sehr schweigsamen, Leibwächter. Beide als NCS`s.


    Name: Maesa


    Volk: Römerin


    Stand: Civis


    Wohnort: Rom