Beiträge von Duccia Venusia

    Nachdem nun alle geladenen Gäste erschienen waren oder man davon ausgehen konnte, dass keiner mehr erscheinen würde, begann man damit die Vorspeise aufzutragen. Auf den Platten befanden sich Eier, dünn geschnittenes Gemüse und ebenso dünn geschnittenes Fleisch und Käse. Man hatte sich wieder alle Mühe gegeben die beiden Küchen zu kombinieren und ein angenehmes Esen daraus zu machen. Viele Male musste man gehen ehe man alles auf die Tische verteilt hatte und dann wurden wieder weitere Krüge heran geschafft und die leere Bcher mit Wein, Met oder Wasser gefüllt.


    Nachdem nun der erste Gang serviert wurde, fiel auch etwas Anspannung von Venusia ab und sie gönnte sich auch ein paar Happen von den Speisen. Sie suchte den Blick von Valentin, lächelte diesem zu und sah wieder zu den Tischen, der Anwesenden, die in ihrer Nähe saßen. Se sollte sich dies dringend abgewöhnen. Vielleicht dachte sonst noch jemand dass sie nichts anderes konnte. Dabei war sie doch nur so doll aufgeregt.

    Wenn das doch nur alles endlich vorbei wäre, dann könnte sie auch wieder ruhiger schlafen,
    dachte sie sich und rie die Götter um ihren Beistand an. Als sie den Blick von Magnus bemerkte, nickte sie ihm freundlich lächelnd zu und ließ nach einem Moment wieder ihren Blick durch die Menge schweifen. Krüge, getragen von eilig laufenden Menschen, konnte man durch die Menge gehen sehen und immer wieder die leeren Becher nachschenken.

    Tief atmete Venusia durch um nicht wieder mit dem Werinen zu beginnen, denn auch ihr gingen die Worte sehr nahe.


    Valentin, auch ich gebe dir alle Zeit der Welt, die du benötigst und ebenso werde ich immer für dich da sein. Immer, egal was kommt und passiert. Aiuch brauchst du mich nicht um Verzeihung zu bitten. Denn dies habe ich schon getan. Ich habe dir verziehen und egal was passieren wird, nichts wird irgendetwas daran ändern. Egal welche Hilfe du brauchst ich werde sie dir zu Teil kommen lassen. Alles was ich vermag werde ich tun. Doch nun solltet ihr beide ein wenig schlafen und ich werde es auch versuchen.


    Noch einmal lächelte sie den beiden zu und verließ dann still den Raum. Vorsichtig ließ ie die Tür ins Schloß fallen und ging. Sie musste hinaus, sie musste raus aus den engen Wänden der Casa. Hierdrinnen war ihr auf einmal alles zu viel.

    Sim-Off:

    Manchmal bin ich einfach nur blind...*sfz* Habe das irgendwie nicht gesehen, dass ich hier noch nicht geantwortet hatte..


    Du bist doch noch kein alter Mann,


    sagte sie und wand sich ihm mit einem kleinen Lächeln zu.


    Vielleicht mag es ungerecht sein. ziemlich sicher ist es dies auch, aber wir können es leider nicht ändern. Wenn ich könnte würde ich gern so vieles ändern, meinen Eltern noch so vieles sagen, meinen Brüdern auch. Doch kommt die Zeit nicht mehr zurück und sie sind alle fort. Meine Eltern sind ins Reich Hels aufgenommen worden, mein einer Bruder ist vielleicht sogar nach Walhall gekommen, denn er starb ehrenhaft im Einsatz bei der Legio. Doch was dem anderen passiert ist, weiß ich nicht. Er hatte sich komplett vom Germanentum abgewandt und lebte nur noch nach römischer Sitte. Ich kenne mich mit dem römischen Glauben zu wenig aus um sagen zu können wo deren Tote ihr Leben fortführen. Aber zumindest habe ich die Möglichkeit irgendwann meine Eltern wieder zu sehen. Ich mag eine Menge mehr erlebt haben als es andere mussten und cich werde das alles immer in meinem Herzen tragen, in meinen Erinnerungen und manchmal auch in den Träumen. Dennoch versuche ich zumindest normal mein Leben zu leben und hoffe darauf, dass es irgendwann normal wird.

    Sim-Off:

    Entschuldigt bitte den Doppelpost, aber ich schätze mal, dass es auch in eurem Interesse ist, wenn wir das ein wenig in Schwung halten um dem bald ein Ende setzen zu können. Sicherlich ist Pfingsten und nicht jeder kann posten, aber son bisserl am Laufen halten können wir das schon ;)


    Immmer mehr der geladenen Gäste trafen ein und bald hatte sie der Saal gut gefüllt. Jeder nahm seinen Platz ein und war sicherlich mit Recht gespannt was man heute für Speisen servieren würde. Vielen war noch das leckere Essen vom Begrüßungsbankett in Erinnerung geblieben.


    Venusia sah sich nach dem Gespräch mit Meridius ein wenig nervös um. Sie hatte sich lange mit ihrem Cousin und den Köchen über die Speisenfolge unterhalten und sie hatte ein hoffentlich gutes Mahl zusammengestellt. Sie hoffte es inständig. So ging ihr Blick wieder in die Runde und auch hinüber zu dem Tisch, der geladenen Vertreter aus dem Militär. Immer wieder redetete sie sich ein, dass es ja auch schon beim ersten Mal gut geklappt hatte und dies heute auch bestimmt wieder gehen würde.

    Nun ging es in die VI. Runde. Die Fahrer gaben alles und versuchten ihr Bestes. Allen voran blieb aber auch in dieser Runde Marsyas. Er schien wenig beeindruckt von dem Gerangel auf den Plätzen hinter ihm. Dahinter hatte sich Dominator Spectatorum eingereiht und versuchte nun den zweiten Platz gegen Diokles zu verteidigen. Dahinter kämpften Patrokles und Brinno um die Plätze vier und fünf. Sicher würde man in der VII. und letzten Runde noch einiges erleben und sehen dürfen auch wenn sich in dieser Runde nichts an der Platzverteilung geändert hatte.



    Platzverteilung nach der VI. Runde: Marsyas - Dominator Spectatorum - Diokles - Patrokles - Brinno

    Da stand sie nun und wusste nicht, was sie davon halten sollte.


    Und was ist mit Modorok? Er war ein Kuningas und hat es versucht,


    rief sie ihm noch hinterher. Dann sank sie auf die Knie. Sie war doch noch immer Germanin auch wenn sie hier im Imperium lebte und arbeitete. Sie hätte nie hierher gemusst, wenn die Chauken sie damals nicht überfallen hätten und sie hätten flüchten müssen. Doch das sah er wieder nicht, genauso wenig wie andere Germanen, die so gegen alles sind was mit Rom zu tun hat. Seufzend wand sie sich wieder dem Opferstein zu und überlegte wie sie nun mit ihrer halbfertigen Anrufung klar kommen sollte.

    Zitat

    Original von Lucius Germanicus Maximianus


    "Nun, ich möchte dir für deine Freundlichkeit und deine Zeit danken, die du mir entgegebringst. Ich konnte schon lange mit niemandem mehr so unbeschwert über mich und mein Leben sprechen."


    Ich sah leicht zu Boden, immer noch etwas geistesabwesend und in Gedanken versunken.....



    Verlegen sah sie Maximianus an.


    Dafür brauchst du mir nicht zu danken. Das ist nicht nötig.


    Dafür musste ihr keiner danken. Sie machte es doch aus keiner Absicht heraus. Egal ob gut oder böse. Sie machte doch nur das, was sie für richtig hielt und dafür musste man nicht danken.

    Salve Valeria. Setz dich doch bitte.


    Venusia deutete auf einen Stuhl.


    Mir geht es gut. Darf ich dir etwas zu trinken anbieten. Wasser, Saft oder Wein?


    Auch sie lächelte Valeria freundlich an und freute sich über den Besuch.

    Die Schläge, die sie abbekommen hatte, spürte sie nicht nur in ihrem Gesicht sondern auch in ihrem Kopf. Als Hergen ihr ein wenig aufhalf, antwortete sie ihm auf die Fragen und erzählte nur kurz, dass sie helfen wollte und die Fremde dann über sie hergefallen sei. Leicht der Welt entrückt beobachtete sie wie Hergen sich mit Hedda abmühte und sie nun schließlich dingfest machte. Doch als sie den Ruf aus dem Zimmer venrahm, stand sie schnell auf und für einen Moment schwindelte es sie, aber das verdrängte sie und sie lief so schnell sie konnte zu Diantha und Ancius. Darüber, dass Diantha sprach wunderte sie sich zunächst nicht. Sie kniete sich nur neben ihn und besah sich die Wunde.


    Hergen, hole bitte schnell einen Medicus. Ich versuche hier so lang zu helfen.


    Mit den Händen scheuchte sie ihn los und wand sich dann an Diantha.


    Hole mir ein paar Tücher und wir brauchen wenn möglich warmes Wasser. Wenn du findest auch das kleine bunte Etui in der Küche neben der Kochstelle. Da sind einige Kräuter von Marga drin. Vielleicht finden wir etwas, dass ihm helfen kann. Ich werde so lang sehen die Blutung irgendwie zum Stillstand zu bekommen.


    Nun presste sie ihre Hände auf die Wunde und fühlte die warme Flüssigkeit über diese laufen. Sie hoffte inständig das alles noch rechtzeitig in die Wege geleitet zu haben. Denn das viele Blut auf dem Boden beunruhigte sie sehr.

    In vielen Städten waren die Bauarbeiten und Renovierungen an ihrem Höhepunkt angekommen. In Argentoratum hatte man bereits einen der beiden undichten Speicher abgedichtet und nun mit dem zweiten begonnen. Man war dem Aufruf des Duumvirs gefolgt, der den Auftrag von der Magistra Scrinorum bekommen hatte alle Bewohner, auch die der Dörfer, die sich um die Stadt angesiedelt hatten, aufzurufen bei den Instandsetzungen und Bauarbeiten zu helfen. Viele hatten sich eingefunden und man kam sehr schnell vorwärts. Zum Glück, denn diese ständigen Regenfälle würden nur den Mauern schaden und dann wäre nichts mehr zu retten. Doch wurde durch die Regentropfen und der daraus resultierenden Nässe alles sehr glitschig und man musste aufpassen nicht auszurutschen. So ganz verstanden die Bewohner jedoch nicht warum ihnen keine weitere Hilfe zugesichert wurde und sie in diesem Jahr alles allein machen mussten.

    Wiedereinmal hatte sie mit allem gerechnet nur nicht mit solch einer Gemeinheit. Sie wollte helfen und wurde dafür bestraft. Der Ellenbogen drückte ihr sämtliche Luft aus den Lungen und für einen winzigen Moment wurde ihr schwarz vor Augen. Leider reichte dieser Moment Hedda aus sie so zu überwältigen, dass sie für den Moment wehrlos war und nun dem Angrioff von Hedda ausgeliefert. Die Schläge taten weh und bald fühlte sie nichts mehr als Schmerz in ihrem Gesicht. Sie versuchte die Frau von sich runter zudrücken.


    Warum nur tust du das?


    Mehr brachte sie nicht hervor. Sie war so unendlich traurig über sich, über die Frau und über alles.

    Einen Moment überlegte sie ob sie ihr helfen sollte oder nicht. Sie war ja kein Unmensch und so stand sie nun schnell neben ihr und kniete sich neben sie. Vielleicht war es ein Fehler, aber auf der anderen Seite konnte sie so zeigen, dass sie es doch nur gut meinte.


    Was hast du? Ist alles in Ordnung mit dir?


    Das kam sogar ein wenig besorgt von Venusia und sie legte ihr sogar etwas Halt gebend ihre Hände auf die Schutern.

    Venusiai ließ sie los und schubste sie einige Schritte von sich weg. Vielleicht gab sie ja nun endlich Ruhe.


    Für mich ist es ein Zeichen von Schwwäche nicht zu sehen, wann man keine Chance mehr hat und aufgeben sollte. Nur der, der stark ist, hat den Mumm in den Knochen aufzugeben wenn er es sollte. Das ist ein Zeichen von Stärke und von Vernunft. Merke es dir oder auch nicht. Mir hat es zumindest mein Leben mindestens einmal bisher gerettet.


    Sie sah die Frau mit einem undeutbaren, ja fast leeren Blick an.

    Jetzt war sie schon wieder in ihren Haaren und es tat ihr noch von vorhin weh. Automatisch griff sie nun zur anderen Hand und schloss ihre Hand eisern und fest um das andere Handgelenk. So konnte sie nun den Zug auf ihre Haare schwächen und Hedda bestimmt einiges an Schmerzen zu fügen. Igrendwann würde sie loslassen müssen oder aber ihre Hand absterben.


    Warum gibst du nicht einfach auf? Warum verschlimmerst du eigentlich deine Lage immer mehr. Hast du soi wenig Verstand, dass dies nicht in deinen kopf hinein will?


    Ihre Stimme war noch immer kalt, aber nicht mehr ganz so bissig. Hedda begann ihr nämlich langsam leid zu tun.

    Hedda konnte noch so fest zugreifen, es störte sie nicht. Sie musste schon einiges mehr aushalten als das hier.


    Nur wirst du meine Zunge nicht bekommen oder sonst noch etwas anderes von mir. Gar nichts. Hast du gehört? Gar nichts.


    Ein paar Schritte ließ sie sich zurückdrängen, jedoch nicht an die Wand. Dadurch, dass Hedda heute schon einiges abbekommen hatte, hatte Vensuai im Moment noch keine Probleme dieser etwas entgegen zu setzen. Sie war im Moment stärker.

    Doch Venusia war etwas schneller und wich der Faust aus. Das Hedda nach ihrem Arm griff und ihn ziemlich wahrscheinlich auch zu fassen bekam, störte sie nicht. Denn mit ihrer Hand griff sie nun nach dem Arm, der auf sie zu schnellte und hielt ihn fest.


    Meine Liebe, deines hast du schon besigelt. Doch vielleicht wird man Nachsicht mit dir üben. Denn scheinbar weißt su nicht, wen du gerade angreifst und es scheint dir nciht zu reichen, dass wir dem Regionarius erzählen müssen, dass du den Duumvir dieser Stadt angegeriffen hast und seinen Großcousin. Jetzt muss es wohl auch gleich noch jemand höheres sein. Das kommt bestimmt nicht gut beim Regionarius an.


    Obwohl sie gerade angegriffen wurde, hatte sich nichts an dieser gefährlich leisen Stimme geändert und ihre Hand drückte fest um das Gelenk der anderen, was ihr einigermaßen wehtun müsste.

    Keinen Schritt wich Venusia zurück. Sie hatte dies auch nicht nötig. Hedda hatte hier eindeutig die schlechteren Karten und Venusia war hier diejenige, die sich auskannte und wusste wo sie sich wie verteidigen konnte, sollte es dazu kommen.


    Nein, das glaube ich nicht. Aber ich brauche die Gelegenheit auch nicht. Denn hättest du dich ordentlich sachkundig gemacht, wüsstest du, dass wir eine Reihe Angestellter hier haben und ich sie jederzeit nur losschicken muss, wie ich es gerade hiermit tue.


    Hedda konnte sehen, dass sie mit der Hand eine Bewgung machte und hörte nun Schritte, die sich entfernten.