Am Stadttor - Wer nach Rom will soll sich Zeit für die ordentliche Durchsuchung und Befragung nehmen!

  • Merkwürdiger Tag heute...


    Appius seufzte bei der G schichte von Stella und schmunzelze als sie geendet hatte.


    Ihr Lächeln war nett aber er hatte kein Auge dafür. Er nickte nur und meinte:" Ich hoffe die Suppe gelingt." dabei begann er zu grinsen.
    Das Grinsen verging ihm aber sofort wieder als Seius die Frau ansprach.


    " Halte den Verkehr nicht auf. Weiterfahren. Sonst ist es zu spät für dich und du darfst zu Fuss gehen" meinte Appius freundlich aber bestimmt zu Seius. " Und langsam fahren."


    Oft waren solche Schnösel nicht im Stande die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuhalten. 8)

  • Der Wagen fuhr an. Appius blickte weiterhin auf das Rad und hoffte für sich selbst dass es halten würde.


    Der nächste Reisende war einfacher zu handhaben. Diese trug einen großen, aus Weiden Ästen geflochtenen Korb, am Rücken, stellte diesen aber ohne Aufforderung ab und erklärte kurz dass es nur Stoff sei. Diesen hatte er selbst gewebt und wollte den Stoff nun in der Stadt am Markt verkaufen.

  • Geradezu entsetzt starrte Ravilla nun die gepolsteren Sitzbänke und Kissen der Carruca an. "Man versicherte mir, das sei Brokat", flüsterte er und ein Blick wie ein vergifteter Pfeil traf Anaxis, so dass dieser demütig das Haupt senkte. Hier in der Öffentlichkeit würde sein Herr sich zurückhalten - in den eigenen vier Wänden nicht mehr. Für Versagen gab es keine Entschuldigung.


    Ravilla stieg wieder ein, samt seinem Perser, die Tür verschloss sich, der Karren zog an. Bevor Ravilla den Vorhang des Fensterchens zu zog, sah er nachdenklich den Urbaner an, der ihn ermahnte, die Geschwindigkeit zu halten. Immerhin fand der Seius es ausgesprochen vergnüglich, am hellichten Tag mit einem Karren durch Roma kurven zu dürfen, während die Bauern und Händler mit ihren Fuhrwerken bis Sonnenuntergang an der Mauer warten mussten und bei dem Anblick entsprechend schäumten. So warf er dem Soldat denn auch ein wohlverdientes Säckchen voller Münzen zu.


    "Das ist für deine gute Arbeit. Sei bitte so gut, meinen Vetter Iunius Scato von mir zu grüßen. Er dürfte seinen Dienst bei den Cohortes Urbanae versehen - sofern man ihn nicht schon enerviert hinauswarf, wie ich es einst tat. Vale bene, Miles!"


    Ravilla starrte auch das Mädchen noch einmal an, in einer Mischung aus Wut und Amusement, dann zog er den Vorhang zu und die Carruca fuhr in vorbildlichem Tempo nach Rom hinein.

  • /images/misc/ava_galerie/Livia4.jpg Sie durften weiter! "Vielen Dank, Soldat." Zufrieden mit diesem Erfolg machte es sich Gnaeus wieder im Wagen bequem und schloss die Tür desselben hinter sich. Seine Frau Vibia Licinia nickte stumm und lächelte gezwungen, als man ihr noch einen angenehmen Tag wünschte. Sie hoffte mittlerweile, dieses Gefährt nur möglichst bald verlassen zu dürfen.


    Kurz darauf fuhr der Reisewagen an und machte Platz für den nächsten in der Schlange. Die Domus Iulia war nun ganz nah... >>

  • Fast wäre der Mann übersehen worden. Ein unscheinbarer Mann mit nichts weiter als Handgepäck.
    Sein Glück war dass er die Stadtwache ansprach. Er würde sonst die nächsten Tage hier stehen und keienr würde ihn beachten.


    " Salve." Appius musterte kurz den Mann. " Trägst du Waffen bei dir? Andere Dinge die nicht erlaubt sind?" erkundigte sich der Furier knapp.

  • "N...nein...." " Nur die Dinge die ich am Leib trage in der Reisetasche. Das ist aber nur Reservegewand, ein paar Lebensmittel, die nicht so schnell verderben und ein paar kleinere persönliche Dinge."


    Sergius hoffte sich nicht duch sein Stottern mehr verdächtig gemacht zu haben als er vorher war.
    Der Soldat schien aber nicht sonderlich daran interessiert zu sein einem Mann, mit so gut wie gar nichts am Leib und in der Hand, das Leben schwer zu machen.


    " Ich möchte nur endlich zur Casa Sergia. Cousine Severa weiß nichts davon und ich möchte sich überraschen."
    Falls sie überhaupt wusste wer er war.


  • "Die Suppe wird großartig," log Stella, da sie nicht einmal wirklich kochen konnte aber man konnte immerhin so tun. Sie schenkte dem Soldaten noch ein freundliches Lächeln und trat dann weiter mit einem einzigen Schritt auf das große - und zugegeben edle - Tor zu. Sie wandte sich noch einmal um und bedankte sich mit einem freundlichen Winken beim Soldaten. Doch dabei beobachtete sie erneut diesen Halunken von Schnösel, wie er dem Soldaten gönnerhaft ein Säckchen zuwarf. Es handelte sich höchtswahrscheinlich um Geld. Moment mal! Der Soldat wollte diesen Hund tatsächlich in der Stadt fahren lassen. In der Stadt waren Wagen doch verboten. Stella kochte erneut vor Wut. Jetzt starrte dieser verfluchte Schnösel sie erneut an. Das war jetzt wirklich zu viel. Der Hund zog den Vorhang zu und Stella verlor ihre Beherrschung. Sie griff in den Korb und zog eine Pastinake hervor, um diese mit aller Wucht durch das Fenster des Wagens zu werfen, so dass diese ohne Mühe den Vorhang passieren konnte. Sollte er doch an dieser Pastinake ersticken. Während das Gemüse in Richtung des Wagens flog, dachte Stella bei sich, dass die Pastinake sehr gut als Gemüse zum Schnösel passen würde. Das war es wert, auch wenn sie jetzt etwas weniger zu essen hatte. Hoffentlich traf die Waffe den armen Halunken genau an seiner eitlen Birne. Stella grinste sich frech einen zusammen. Strafe musste sein. Und was der Pöbel konnte, konnte Stella schon lange: mit Gemüse nach Honorationen werfen. Leider war es nicht faulig.

  • Ravilla hatte sich gemütlich in seine bunten Kissen zurückgelehnt (Er war sicher, dass das Brokat war!), da traf ihn unvermittelt etwas Hartes an seiner Schläfe. Sein ohnehin schmerzgeplagter Schädel schien zu explodieren. Ravilla presste die Hand ins Gesicht und ließ sich stöhnend tiefer rutschen, während die Pastinake seine Toga hinunter kullerte und kreiselnd zu seinen Füßen liegen blieb, die Spitze in seine Richtung gedreht. Anaxis hängte seinem Herrn sofort das schwarze Tuch über den Kopf und drückte ihm das Amulett mit dem Abbild seiner Schwester in die Hand. Ravilla umschloss es fest mit den Fingern, während er darauf wartete, dass der Schmerz nachließ. Das würde eine Zeitlang dauern. Weiße Lichtpunkte tanzten vor seinen Augen, als er sie schloss. Ravilla schwor gebührende Rache, kaum dass er wieder klar denken konnte. Im Moment aber rumpelte die Carruca ohne weiteres Spektakel ins Innere der Urbs Aeterna und die junge Frau erfuhr nie, was für einen Volltreffer sie gelandet hatte.


    Schicke Schuhe - oder auch nicht -->

  • Der Mann war nervös. Appius schenkte keine weitere Aufmerksamkeit da viele Menschen, wenn sie es mit polizeilichen Kontrollen zu tun hatten, automatisch nervös wurde und sie ein schlechtes Gewissen plagte. Auch ohne dass sie etwas angestellt hatten.


    " Nun denn. Mir scheint es ist alles in Ordnung." Er tastete kurz das Bündel ab um ganz sicher zu sein und schickte Sergius dann weiter in die Stadt.

  • Auf meinem Pferd sitzend, das zweite Tier am Seil führend, kam ich endlich am Stadttor der Urbs an. In einem Beutel am Gürtel trug ich das Schreiben des Kaisers mit mir, welches erklären würde, warum in meinem Gepäck auch Dinge waren, die man eigentlich nicht in die Stadt einführen durfte und warum ich noch immer in der typischen Zivilkleidung eines senatorischen Militärtribuns gekleidet war. Der unverkennbare Mantel war ein deutliches Zeichen.


    Am Tor wurde ich von einer Wache aufgehalten, was zu erwarten gewesen war.

  • Da reger Verkehr herrschte musste man die Blockabfertigung einsetzen und so konnte es passieren dass der eine oder andere etwas warten musste.


    So traf es auch den Tribun, der mit zwei Pferden am Tor ankam. Auch ein Tribun war nicht vor Kontrollen gefeit. Und schon gar nicht wenn dieser in Zivil ankam.


    " Salve, Tribun." grüsste die Wache erstmal und musterte den Mann am Pferd. " Deinen Namen bitte und ein Dokument dass zur Identifizierung beträgt."

  • Zitat

    Original von Ein Urbaner
    Da reger Verkehr herrschte musste man die Blockabfertigung einsetzen und so konnte es passieren dass der eine oder andere etwas warten musste.


    So traf es auch den Tribun, der mit zwei Pferden am Tor ankam. Auch ein Tribun war nicht vor Kontrollen gefeit. Und schon gar nicht wenn dieser in Zivil ankam.


    " Salve, Tribun." grüsste die Wache erstmal und musterte den Mann am Pferd. " Deinen Namen bitte und ein Dokument dass zur Identifizierung beträgt."


    Als einer der Urbaner zu mir trat und mich mit meinem Rang ansprach, den man eben am Mantel noch erkennen konnte, ertappte ich mich dabei, dass ich ihn am liebsten gar nicht korrigieren wollte, doch ich tat es trotzdem.


    Gewesener Tribun. Ich wurde wieder nach Rom zurück versetzt, damit ich hier den Cursus Honorum weiterbegehen kann.


    Als Bestätigung dafür nahm ich das Schreiben des Kaisers aus dem rechteckigen Lederetui, welches ich am Gürtel trug.


    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    RUFT IMPERATOR CAESAR TIBERIUS AQULUS SEVERUS AUGUSTUS
    Tribun Lucius Annaeus Florus Minor


    MIT WIRKUNG VOM
    ANTE DIEM IV NON OCT DCCCLXX A.U.C.
    (4.10.2020/117 n.Chr.)
    .


    NACH ROMA ZURÜCK UND BESTELLT IHN NACH SEINER RÜCKKEHR ZU EINER AUDIENZ EIN





    Dies ist mein Versetzungsbefehl.


    Andere Dokumente, welche beweisen konnten, dass ich wirklich Lucius Annaeus Florus Minor war, hatte ich natürlich nicht, ausser dem Siegelring am Finger, aber selbst diesen hätte man von einem Toten stehlen können.


    Sim-Off:

    Soweit ich weiss, gab es damals noch keine Identitätsdokumente wie heute.

  • Wenn sich zwei Soldaten im Dienst unterhielten dann hatten diese Gespräche nicht oft einen tieferen Sinn. Entweder sie beschwerten sich über die Verpflegung, eine Vorgesetzten oder Kameraden. Am Tor hatte man schon mehr Gesprächsstoff zur Verfügung. Die m machen die hier vorbei kamen regten einen zu Gedanken an die dann auch laut ausgesprochen wurden.
    Frauen waren meist das primäre Thema. Da wurde oft bewertet.


    Gerade war eine solche Punktevergabe im Gespräch als ein Miles ans Tor kam. Der Adjustierung und der körperlichen Beschaffenheit sah der Mann aus als hätte er die Welt einmal umrundet und nicht sonderlich gesund gelebt.


    " Salvete, Kamerad. Wo kommst du denn her?" Irgendwie war Appius das Gesicht bekannt.

  • Sim-Off:

    Hundemarke, Tätowierung zb.


    Der Miles nahm das Schreiben entgegen inspirierte es eingehend. Mit einem Nicken bestätigte er dessen Authentizität, reichte dem Annaer das Schreiben zurück und deute diesem dass er passieren könnte.


    " Willkommen zurück. Vale, Annaeus."

  • Sim-Off:

    Tattoos hat Florus keine, mag der Spieler hinter der ID nicht. Hundemarken kann man einem Toten klauen.


    Danke! antwortete ich, nahm mein Schreiben wieder entgegen, verstaute es vorsichtig wieder im Etui und ritt durch das Tor.


    Nun würde sich mein Leben ein weiteres Mal ändern. Doch vor der Audienz beim Kaiser musste ein Bad sein. Zum Glück hatte die Domus Annaea ein solches.

  • Zitat

    Original von Titus Octavius Frugi
    Schnellen Schrittes näherte der Octavier sich dem Stadttor. Es war noch früh am Morgen und er wollte einer der Ersten sein die Rom an diesem Tag betreten würden.


    Was ist denn da los? Ungeduldig drängelte der Optio sich an den drei Händlern mit ihren Karren vorbei. Schlafen die Burschen etwa noch? Es ist wohl an der Zeit, dass ihnen jemand Beine macht.


    "Warum geht es hier nicht weiter? Ihr schlaft wohl noch?"
    Für Frugi kamen die Worte ungewohnt harsch heraus, während er die Wache aufmerksam musterte.

  • Zitat

    Original von Appius Furius Cerretanus
    Wenn sich zwei Soldaten im Dienst unterhielten dann hatten diese Gespräche nicht oft einen tieferen Sinn. Entweder sie beschwerten sich über die Verpflegung, eine Vorgesetzten oder Kameraden. Am Tor hatte man schon mehr Gesprächsstoff zur Verfügung. Die m machen die hier vorbei kamen regten einen zu Gedanken an die dann auch laut ausgesprochen wurden.
    Frauen waren meist das primäre Thema. Da wurde oft bewertet.


    Gerade war eine solche Punktevergabe im Gespräch als ein Miles ans Tor kam. Der Adjustierung und der körperlichen Beschaffenheit sah der Mann aus als hätte er die Welt einmal umrundet und nicht sonderlich gesund gelebt.


    " Salvete, Kamerad. Wo kommst du denn her?" Irgendwie war Appius das Gesicht bekannt.


    Meine Güte. War der schlecht grlaunt dachte sich Appius. Aber ihn verwunderte es weiter nicht.
    Mit Lächeln hob er kurz den Arm und meinte:" Jetzt nicht so schnell, Optio. Hast du Papiere bei dir die deinen Aufenthalt ausserhalb Roms legitimieren? Nach Patrouille sieht es mir ja nicht aus da du allein bist."

  • Der Octavier hob die Augen brauen an als ihn dann doch jemand ansprach. Gesicht und Stimme kamen ihm bekannt vor. "Furius, richtig? Und nein da liegst du richtig nicht auf einer Patrouille unterwegs sondern in den Wäldern Germaniens und zuletzt in der Castra Alae II Numidiae" Etwas versöhnlicher lächelte er den Optio an. "Eine längere Geschichte, ich erzähle sie dir bei einem Wein. Doch zunächst hier ist mein Marschbefehl."




    Hiermit wird die Rückversetzung von Optio Titus Octavius Frugi zurück zur Stammeinheit zur Cohortes Urbanae in Rom beflohlen. Der Vorgenannte befindet sich nun bereits seit längerer Zeit auf einer Mission in Germania. Aufgrund Personalmangels fehlt durch die Abwesenheit des Optio Frugi ein planmäßiger Optio. Die sofortige Rückkehr des Optio Titus Octavius Frugi wird mit sofortiger Wirkung angeordnet.


    Gezeichnet


    Sextus Nasidius Mimnermus


    ANTE DIEM IV NON OCT DCCCLXX A.U.C. (04.10.2020/117 n. Chr.)
    Roma/Italia


    [/quote]

  • Ein tot gelaubter kehrte zurück. Erstaunt blickte der Furier seinen Kameraden an. Tatsächlich. Er war es.
    " DAS Abenteuer nicht ich gern hören" meinte er Lachen und gab Frugi das Schreiben zurück.


    " Du kennst den Weg noch? Oder soll dich jemand begleiten? Und nicht dass du dich vor den Fuhrwerken es schreckt." Appius grinste breit. " Da oben in der Wildnis wird sicher nicht so reger Verkehr herrschen wir hier. Also dann, Octavius. Man sieht sich später wieder. Du hast einiges verpasst und wirst sicher deinen Zustand verbessern wollen."

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