Empfang der heimkehrenden Truppen

  • Da sah ich auch den jungen Proximus mit geschwellter Brust durch die Strassen marschieren.
    Ich erhob meine Hand um auch ihm zu winken.
    Leider konnte ich nicht genau sehen ob auch er mich gesehen hatte........


    Auch wenn ich nichts vom militärischen verstand, so war ich felsenfest davon überzeugt dass es ein historischer Triumph der Legionen war.
    Ich war stolz darauf Bürger des römischen Imperiums zu sein.........

  • Ein Triumphzug in Rom? Die scheinen gerade nichts zu feiern zu haben. dachte Balbus sich, als er die Nachricht hörte.
    Er sah die Freude in den Gesichtern der anderen Männer. Er konnte es nachvollziehen, da er wusste, dass die meisten von ihnen Rom noch nie gesehen hatten. Aber für ihn, der in Rom aufgewachsen war, war es nichts besonderes. Und irgendwie sehnte er sich auch nicht nach dieser riesigen und lauten Stadt.

  • Am Straßenrand entdeckte ich meinen Cousin Martinus der mir zuwinkte. Ich lächelte ihn an und war froh ihn wieder zu sehen.


    Auch noch andere meiner Familie konnte ich entdecken. Allerdings wusste ich nicht ob sie mich noch erkannten.
    Immerhin reiste ich sogleich zur Schlacht nach meiner Rückkehr ins Imperium.

  • Meridius indess gab den Offizieren das Zeichen, dass die Truppen zum Lager weitermarschieren sollten, um sich dort einzuqartieren und die Ausrüstungen zu verstauen. Gegen Abend würde es dann allgemeinen Ausgang geben, so dass sich alle an dem großen Fest mit Wein und leckeren Speisen beteiligen konnten.


    "Livianus! Die Männer sollen ins Lager marschieren. Du kümmerst Dich um alles? Ich werde in der Zwischenzeit dem Legatus Bericht geben..."


    Meridius nickte ihm zu und stieg vom Pferd. Dann marschierte er auf die Loge der Legatin und der Honoratoren von Tarraco zu. Von weitem erkannte er schon seine Familie und musste über beide Ohren grinsen...

  • Dass Rom jetzt nicht unter einem Gehörsturz litt, wenn es denn sowas wie ein Ohr hatte, dann war das wohl ein Wunder. Der Jubel, der abermals aber noch stärker ausgebrochen war, ließ die Menge und den Boden ihr beinahe beben.


    Da löste sich einer der Legionäre. Maximian hatte seinen Vater wegen großer Köpfe, die sich vor ihn gedrängelt hatten, aus den Augen verloren, doch irgendwie gelang es ihm sich an den Störenfrieden vorbeizudrängeln und da erkannte er, dass Meridius aus sie zukam. Und die Freude und der Stolz standen ihm aufs Gesicht geschrieben.


    Max stubste Lucilla an und gemeinsam wunken und grinsten sie ihrem pater familias zurück.

  • Meridius schritt auf die beiden zu und lachte. Wie lange hatte er seine Familie nicht mehr gesehen? Maximian hatte sich verändert, jedoch Lucilla seit dem letzten mal, noch viel mehr. Sie war kein junges Mädchen mehr, sondern vielmehr eine erwachsene schöne Frau.


    "Salve, meine Dame!"


    sprach Meridius sie an


    "Kennen wir uns?"


    und zwinkerte mit einem Auge. Dann blickte er auch zu Maximian und legte ihm die Hand auf die Schulter.


    "Und? Hast Du während meiner Abwesenheit auf alle aufgepasst?"

  • Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht erwartet Lucilla ihren Bruder. Er ist etwas älter geworden und trotz der Freude, die auch auf seinem Gesicht liegt, wirkt er ein wenig müde. Lucilla wird bewusst, dass er Schlachten geschlagen, Männer befehligt und Männer in den Tod gehen lassen hat, während sie behütet bei Großtante Drusilla ihre Zeit abgesessen hatte.


    Als er zu ihnen herantritt muss sich Lucilla zurückhalten, ihm nicht direkt um den Hals zu fallen. Mit ernster Mine spielt sie sein Spiel mit, auch wenn es ihr schwer fällt in diesem Augenblick ernst zu bleiben.


    "Salve, großer Feldherr. Es könnte sein, dass wir uns von früher kennen."

  • Zitat

    Original von Maximus Decimus Meridius
    Meridius indess gab den Offizieren das Zeichen, dass die Truppen zum Lager weitermarschieren sollten, um sich dort einzuqartieren und die Ausrüstungen zu verstauen. Gegen Abend würde es dann allgemeinen Ausgang geben, so dass sich alle an dem großen Fest mit Wein und leckeren Speisen beteiligen konnten.


    "Livianus! Die Männer sollen ins Lager marschieren. Du kümmerst Dich um alles? Ich werde in der Zwischenzeit dem Legatus Bericht geben..."


    Meridius nickte ihm zu und stieg vom Pferd. Dann marschierte er auf die Loge der Legatin und der Honoratoren von Tarraco zu. Von weitem erkannte er schon seine Familie und musste über beide Ohren grinsen...


    Livianus nickte mit dem Kopf und gab seinem Pferd die Sporen, um sich an die Spitze der Truppen zu begeben und mit ihnen Richtung Lager zu marschieren.

  • Der Triumphzug neigte isch dem Ende, die Militärs marschierten und ritten in ihre Lager aber die menschen, hier am Forum gingen teilweise nahtlos zum Feiern über.



    Somit war auch meine Arbeit noch nciht erledigt. Die Wachen blieben und ich mischte mich unter die Mengen und hielt nach Gesetztesbrecher ausschau.


    Den Dieb von heute hatte ich nciht mehr gesehen und auch meine Männer konnten ihn nicht ausmachen....

  • Angeführt von Livianus ritten wir ins Lager. Beinahe schon disziplinlos wirkte der Zug nun, jetzt da alle über das soeben erlebte und natürlich auch über den Triumphzug und die Reise nach Rom sprachen.

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    CIVIS

    SODALIS FACTIO ALBATA - FACTIO ALBATA

  • Auch Maximian grinste breit und betrachtete kurz aber eingehend die Rüstung seines Vaters. Umgehend huschte ihm die Frage durch den Kopf, wie es wohl sein müsste in einer solchen drin zu stecken. Die Bewunderung musste ihm auf die Stirn geschrieben stehen.


    "Verhungert ist keiner und abgehauen nur einer..."


    Abermals grinste er breit und zwinkerte dazu.

  • Gut gelaunt erreichen Severus und Victor mit einigen Kameraden wieder den Festplatz. Endlich kann die Feier losgehen. Zuerst steuern Vic und Sev zielstrebig auf eine Taverne zu und statten sich mit einer Grundlage an Essen und hinreichenden Mengen Wein aus. Schnell ist das nach dem langen Marsch und den vielen Proviant-Rationen einfach köstlich schmeckende Essen verputzt und sie wenden sich zufrieden ihrem Wein zu. Erst nachdem hier einige gierige Schlucke getan sind, schauen die beiden sich nach der sie umgebenden und feiernden Menschenmenge um.


    "Na endlich..."
    "Dat machste wohl sagen..."
    "Siehste die Weiber?"
    "Auhaua. Und wie ich die sehe! Rassige, hispanische Schönheiten..."
    "Ich fühl mich wie der Mops im Haferstroh!"
    "Wie der wat?"
    "Ach, vergisset... Schau dir lieber diese Frauen an..."


    Eine andächtige Schweigeminute wird eingelegt, währenddessen die beiden Soldaten anerkennend die sie umgebenden weiblichen Feiernden mustern.


    "Jo..."
    "Jo..."
    "Na, dann mal los..."
    "Auf geht's!"


    Mit einem charmanten Grinsen stellen sie sich zu einer Gruppe schöner Frauen und sprechen diese an. Schon nach kurzer Zeit hat sich eine angeregte Unterhaltung über den Feldzug entwickelt und Vic und Sev erzählen von ihren Erlebnissen. Mit der Zeit pickt sich jeder von beiden eine der Frauen heraus. Zwei temperamentvolle Mädchen mit funkelnden Augen haben es ihnen angetan.


    "So, nu haben wir aber genug von diesen schrecklichen Schlachten erzählt. Erzählt uns doch etwas von euch..."


    Als die zwei hübschen Frauen nun doch ein wenig schüchtern von sich selbst erzählen, zwinkert Severus seinem Kumpel verschwörerisch zu. Schlecht scheint diese Sache nicht zu laufen...

  • Ich drehte noch immer meine Runden auf dem Festplatz, natürlich in Zivil. Die Wachen und Patroullien gingen ebenfalls über das Forum.
    Die Bevölkerung und die Legionäre sollten in Ruhe und Sicherheit feiern können.


    Als ich so dahin ging, fielen mir zwei junge Militärs auf, die sich angeregt mit zwei jungen, hübschen Damen unterhielten. Dabei konnte ich mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. Kaum überlebt und zurück, dachte ich mir, schon wieder in der nächsten 'Schlacht'.

  • Als sie in die Stadt marschierten überkam Titus ein tiefes Gefühl von Stolz, Stolz auf Grund seiner Leistung, Stolz auf Grund des ganzen Feldzuges.


    Es war eine riesige Schlnage von Menschen die sich da durch die Stadt schlängelte und Titus war mitten unter ihnen.

  • 'Ein Triumphzug durch Rom?', freute sich Magnus, als dies verkündet wurde, doch schon kurz darauf fiel ihm der haken an der Sache auf. Wenn sie jetzt erst nach Rom müssten, dann würde es noch länger dauern, bis die II. wieder in Mogontiacum ankam.
    'Oh, Sara, die Götter meinen es nicht gut mit uns...' aber wenigstens konnte er ihr jetzt schreiben, damit sie und Lucia sich keine Sorgen mehr machen mussten...

  • Zitat

    Original von Decima Lucilla
    Als er zu ihnen herantritt muss sich Lucilla zurückhalten, ihm nicht direkt um den Hals zu fallen. Mit ernster Mine spielt sie sein Spiel mit, auch wenn es ihr schwer fällt in diesem Augenblick ernst zu bleiben.


    "Salve, großer Feldherr. Es könnte sein, dass wir uns von früher kennen."


    "So? Es könnte nur sein?"


    Meridius musste lachen.


    "Komm her, kleine Schwester und umarm Deinen Bruder!"


    Er streckte seine Arme aus.


    "Groß bist Du geworden und unheimlich hübsch. Du hast sehr viel Ähnlichkeit mit Mutter, weißt Du das?"


    Er umarmte sie innig und drückte sie fest an sich. Dann, nachdem er sie wieder losgelassen hatte, wandte er sich an seinen Sohn.


    "Ich werde noch ein wichtiges Gespräch mit dem Legatus Augusti führen müssen und dann gehöre ich Euch beiden. Einverstanden?"

  • Maximian wohnte der geschwisterlichen Umarmung bei und nickte anschließend, als Meridius sich an ihn gewandt hatte.


    "Einverstanden."


    Er hatte überlegt, ob er noch irgendeine Bemerkung wegen seiner Mutter machen sollte, unterließ es aber und lächelte dem Vater gutgelaunt zu.

  • Meridius nickte mit dem Kopf und lächelte.


    "Sehr gut. Ich schlage also vor, dass ich die Legatin aufsuche. Danach komme ich nach Hause und ihr könnt über mich verfügen und mich auf dem Fest heute Abend hinschleifen, wohin ihr wollt."


    Er lachte und sah Lucilla an.


    "Ich hoffe Du wirst es nicht ausnutzen..."

  • Während der Umarmung mit ihrem Bruder blinzelt Lucilla verstohlen eine Freundträne weg. Wie oft hatte sie sich um ihn und ihre Cousins beim Militär gesorgt, wie oft hatte sie ihn dafür verflucht, dass er zur Legion gegangen ist und wie oft hatte sie ihn vermisst.


    Als er die Umarmung löst, ist all das von ihr abgefallen.


    Zitat

    Original von Maximus Decimus Meridius


    Er lachte und sah Lucilla an.


    "Ich hoffe Du wirst es nicht ausnutzen..."


    "Ich doch nicht." Lucilla grinst breit und wendet sich Maximian zu. "Ich weiß gar nicht, wie er immer auf solche Ideen kommt."

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