Beiträge von Rediviva Helena

    Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal für die tolle Spielleitung und Administration, sowie sowieso bei dem gesamten Team bedanken. Das Forum hat wahnsinnig komplexe Ausmaße und ich finde es toll, dass dieser Aufwand für die Spielerschaft betrieben wurde und betrieben wird.


    Auch an alle Spieler möchte ich mein Danke richten :) Ohne euch würde das IR wohl sowieso nicht existieren.


    Ich habe hier im Laufe der Jahre, welche schon über 4 sind (Ich habe selbst ziemlich gestaunt) viel Schönes erlebt. Und hoffe dass ich, jetzt da die Pause solang war, noch vieles erleben werde :) Sicher ärgert man sich auch mal, aber weiß man zu differenzieren und zu tolerieren überwiegt doch deutlich die Freude!


    Also: Danke euch allen :)


    (Ich musste das einfach Mal loswerden, grad ich alte Meckertante von früher...)

    Fort, hinfort… Schon sehr lange hatte sich Helena mit dieser Überlegung getragen. Schon noch als Callidus noch lebte dachte sie über einen Umzug nach Ägypten nach. Das Land faszinierte sie auf eine gewisse Art und Hispania erlaubte ihr keinen Neuanfang. Helena hatte ihre Vergangenheit weit hinter sich gelassen und zu sich gefunden. Das hört sich leichter an, als es eigentlich ist, gab es doch eine Kette von Ereignissen die sie immer wieder zurückgeworfen hatten. Helena war, zu ihrer Schande, nie eine Kämpfernatur gewesen. Und so hatte sie eine lange Ruhepause gebraucht und bekommen. Seit gewisser Zeit zehrte immer wieder eine Sehnsucht nach ihr. Sicher war sie nicht mehr die Jüngste, aber alt war sie auch noch nicht. Und das Leben musste ihr noch mehr zu bieten haben als das, was sie bisher zu Gesicht bekam. Immer wieder dachte sie lange nach und seit einiger Zeit war sie sich bewusst: Sie musste fort von hier. Hispania hatte nichts mehr für sie, auch wenn sie dieses Land liebte, in dem sie mit ihrem Mann lebte, Kinder gebar und ihren Frieden fand. Nun war sie Witwe, lebte beinahe gänzlich allein und fühlte sich.. langsam doch einsam.
    Die Sachen waren gepackt. Viel nahm sie nicht einmal mit. Sie hatte noch einige Werte zurücklegen können und ihre Sklaven hatten sich bereits um ein neues Heim bemüht. 5 Sklaven hatte sie, zwei kümmerten sich drüben um alles, drei geleiteten sie. Es war gut, zu wissen, dass sie so zuverlässiges Gefolge um sich hatte. Sie musste keine Bedenken haben, ihnen etwas anzuvertrauen. Sie hatten ein gutes Leben bei ihr, wohl besser, als würden sie in Freiheit leben. Helena schweifte mit ihrem Blick über die Truhen, Kisten und Taschen. Mobiliar würde neu gekauft werden. Das Anwesen war nicht einmal sonderlich groß, schön luftig. Sie freute sich schon sehr darauf sich neu einzurichten und ein neues Leben zu beginnen. Von nichts mehr würde sie sich dort einholen lassen.
    „Slania? Ist alles soweit fertig?“
    „Ja, Helena!“ antwortete die Sklavin. Auch ihre Augen wirkten munter und voll von freudiger Erwartung. Helena lächelte. Die Sklavin war etwas jünger als sie und dachte wohl ebenso wie Helena selbst an den Neubeginn.
    „Marcus, ist das Schiff schon da?“„Ja! Ich war erst eben am Hafen.“ Erklärte der Junge mit wachem Blick. Er war bereits in der Sklaverei geboren worden, sie hatte ihn etwa im Alter von 10 Jahren erworben. Er hatte ihr leidgetan, auch wenn sie dieses Kind eigentlich nicht gebraucht hatte. Aber darum ging es bei Menschenleben auch nicht. Zufrieden sah sich die Frau um und gab den ‚Befehl’ zum Abmarsch.


    Einige Stunden später war das Schiff bereits in See gestochen. Lang würde die Reise werden, aber erträglich lang. Inzwischen fuhr sie auch gerne wieder zur See, eine Zeit lang hatte sie furchtbare Angst vor Piraten gehabt. Doch es kam ohnehin alles für jeden, wie er es verdiente und den Göttern hatte sie natürlich zuvor geopfert. Mit zuversichtlicher Miene sah sie gen Horizont. Auf in die neue Heimat.

    Genau. Bei einem Posten in der Verwaltung, Militär o.ä. sehe ich das genauso wie Ioshua. Das ist genau der Grund warum meine Charaktere "Arbeitslos" sind, denn ich hab einen viel zu einnehmenden Job. Jetzt grade hab ich mal die Ruhe zum Lesen, aber für lange Beiträge? Auch nicht wirklich. Regelmäßiges Posten? Nein. Nur Abends hin und wieder einen, aber mehr lässt mein 14 Stunden-Tag nicht zu (Fahrt eingerechnet) und als Azubi kann ich auch nicht wirklich immer Surfen und Schreiben ;)


    Aber für die Acta arbeitet man ja relativ frei und blockiert keine Posten. Subauctoren können doch ziemlich x-beliebig viele eingestellt werde, oder?


    Und ich schreibe im IR weil es mir Spaß macht und teile mir den Schreibaufwand so ein, dass ich es packe. Ich denke, das wird auch jeder andere so handhaben denn keiner hat Spaß daran wenn man dauernd wegen mangelnder Aktivität als z.B. Duumvir oder Centurio kritisiert wird.

    Rediviva Helena, mittlerweile nur noch selten in einer geselligen Runde anzutreffen, hatte sich an einem sonnigen, warmen Wintertag dazu entschlossen, ein wenig spazieren zu gehen. Inzwischen hatte sie all ihre Gedanken sortieren können, die ihr chaotisches Leben aus der Vergangenheit aufgeworfen hatte. Und so entsprang die Idee dieses Spaziergangs einzig und allein der Idee, ein wenig die Luft zu genießen. Diese war angenehm klar und ein nicht ganz so warmer Wind zog durch Tarraco und die umliegenden Felder. Aber ihn als kalt zu bezeichnen, das fiel einer Dame nicht ein, welche eine längere Zeit in Germanien zugebracht hatte, ehe es sie in den doch entschieden sonnigeren Süden gezogen hatte.
    Sie zog die Palla etwas zurecht. Im Gegensatz zu vielen Sitten und Moden mag Helena es nicht, wenn ihr Haar zu sehr bedeckt wurde. So umrahmten goldblonde Strähnen das helle Gesicht der Mittdreißigerin und vor längerer Zeit gewordenen Witwe. Mittlerweile sah man ihr ein wenig an, dass sie nicht mehr die Allerjüngste war, doch für ihr Alter und ihr Leben wirkte sie noch immer erstaunlich frisch. Unter den Augen war die Haut etwas weniger glatt geworden und auch die Brust war nicht mehr so straff wie in jungen Tagen. In das blonde Haar hatten sich bereits einige wenige weiße Haare gemischt. Doch sie fühlte sich glücklich und zufrieden.
    Sacht schloss sie kurz das Gesicht um die warmen Sonnenstrahlen genießen zu können. Nein, die Götter hatten keine Schuld an ihrem einstigen Versagen. Das war sie ganz allein gewesen und sie war dankbar dafür, dass man ihr trotz alledem nun die ruhige Zeit gönnte. Auch wenn sie ein wenig Aufregung vermisste. Ihre Tochter zu kontaktieren, das hatte sie inzwischen aufgegeben. Mehr als frustrierte Vorwürfe waren bislang noch nie zurückgekommen - wenn überhaupt etwas zurückgekommen war. Und den Kopf darüber zerbrach sie sich auch nicht mehr. Sie öffnete die Augen wieder und blinzelte die Straße entlang.

    Als Helena den Brief zuende geschrieben hatte, sah sie noch einmal auf ihre fein säuberliche Schrift, die sie auf dem Pergament hinterlassen hatte. Sie hatte wirklich sehr ordentlich geschrieben. Sie hegte gewisses Misstrauen, dass irgendein Fremder versuchte, an Erbe zu kommen oder sonstetwas beabsichtigte. Helena hatte im Laufe der Zeit durchaus auch Feinde gemacht. Abermals las sie ihren Brief.


    Salve Marcus,


    ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich es bei der persönlichen Form belasse, obwohl wir uns noch nicht kennen und noch nicht einmal nahe miteinander verwandt sind. Ja, ich war wirklich überrascht von einem Sohn von ihm zu hören, aber ich freue mich auch. Denn jegliche nahen Verwandten von Einst gibt es nicht mehr. Und ja, natürlich bin ich auch sehr misstrauisch, erst jetzt von einem Sohn zu hören, weiß ich doch nicht einmal, wie alt du bist und wie du aussiehst. Ich würde mich allerdings sehr über einen Besuch freuen. Ich schicke dir diesen Sklaven mit. Er hat Geld für die Reise und ist absolut loyal. Ich vertraue ihm.
    Ich würde mich freuen, dich hier als Gast begrüßen zu dürfen. Ob du wirklich der Sohn des Nauticus bist, werde ich ja feststellen, wenn ich dich sehe. Denn dann wirst du sicherlich Ähnlichkeit mit ihm aufweisen.


    In Erwartung auf ein Bekanntes Gesicht
    Rediviva Helena


    Zufrieden nickte sie und faltete das Pergament säuberlich und rief den Sklaven zu sich, wies ihn in seine Aufgabe ein, und schickte ihn sogleich los. Er hatte schon oft für sie Botengänge erledigt und auch mehr, weshalb sie ihm durchaus vertraute. Er würde nicht fortgehen, dafür hatte er es zu gut. Mit einem Lächeln wandte sie sich einem verdünnten Wein zu.

    Helena hatte im Garten gesessen, als ihr einer der spärlichen Sklaven ihres Anwesens die Schriftrolle hereinbrachte, welcher der Kurier vorbeigebracht hatte. Sie hatte sich zurückgelehnt und gelesen, wie sie es schon oft getan hatte, seit sie nicht mehr dem Cultus Deorum diente, sondern nur noch den Göttern selbst, indem sie ihnen des Öfteren Opfergaben darbrachte oder auch nur viel erlas und ersann. Sie begann langsam schon fast, sich auch alt zu fühlen, obwohl sie so alt doch noch nicht war. Nachdenklich entrollte sie das Schriftstück. Ihr fielen nicht viele Menschen ein, die ihr schreiben würden. Minervina würde in der Regel ein Siegel der Tiberia verwenden und von den staatlichen Institutionen würde ohnehin nichts unversiegeltes bei ihr eintreffen. Und auch als die Schrift zum Vorschein kam, runzelte sie mehr oder weniger verwirrt die Stirn, denn auch diese kannte sie nicht. Erst als der erste Name genannt wurde, Octavius Nauticus, horchte sie auf. Er hatte einen Sohn? Nagut, natürlich, er war Soldat gewesen und mit Gewissheit nicht keusch, aber dass ihr Onkel sich ‚paarte‘ erschien ihr trotzdem als seltsam. Wäre es früher ebenso gewesen und Nauticus war für sie immer der ruhige Typ gewesen, mit dem sie reden und von dem sie lernen konnte, nie der Abenteurer der er möglicherweise sogar war. „Sowas...“ murmelte sie leise.


    An
    Rediviva Helena
    Casa Rediviva
    Tarraco
    Provincia Hispania


    Salve Rediviva Helena!


    Du wirst mich nicht kennen, ebenso wenig wie ich Dich kenne, aber ich denke, dass Du mir helfen kannst. Mein Vater ist Marcus Octavius Nauticus. Ich hoffe, dass Dir dieser Name etwas sagt. Meine Mutter meinte, dass Du mir etwas über meinen Vater erzählen kannst, weil er Dich als adoptierte Tochter seines Cousins Cicero Octavius Anton wohl sehr gemocht hat.
    Es überrascht Dich sicher, dass er einen Sohn hatte und dass ich mich erst jetzt melde. Es ist eine lange Geschichte, die ich Dir besser erzähle als schreibe. Die letzten XVII Jahre war ich in der Fremde, in und jenseits von Indien.
    Ich würde mich gerne mit Dir über meinen Vater unterhalten und wäre dankbar, wenn Du mir antworten würdest. Du erreichst mich im Museion zu Alexandria, mein Name ist Marcus Achilleos. Einen weiteren Brief werde ich mir wohl nicht leisten können, deshalb bitte ich Dich, mitzuteilen, ob ich Dich eventuell besuchen kann oder Du nach Alexandria reisen kannst. Wenn Du nichts mit mir zu tun haben willst, hätte ich dafür auch Verständnis.


    Marcus Achilleos


    Aufgeregt las sie den Brief zuende und direkt darauf noch ein zweites Mal. Es war lange her, dass sie Kontakt zu diesem Familienzweig gehabt hatte. Recht bald machte sie sich daran, eine Antwort zu verfassen, wobei sie im Garten sitzen blieb und lange über ihre Worte nachsann. Dieser Kontakt war etwas empfindsames und auch besonderes, sie musste genau abwägen und auch für sich überlegen, wie sie damit umgehen sollte. Vermutlich war die nächste Bitte bei irgendetwas Unterstützung zu erhalten. Leise kratzte die Feder über das Pergament...

    Tilla, ich wünsch dir auch eine gute Besserung. Das ist wirklich nicht lustig... Ich drück fest die Daumen.


    Ahm und dann kündige ich auch schonmal Abwesenheit an: 08.08.08-25.08.08 bin ich im Urlaub im schönen Bayern :P


    Bis dahin bin ich aber noch erreichbar.

    Gern DSA 3 und 4, bei meinem letzten Meister wars etwas gemischt. :)


    Der hat gern seine Regeln etwas weniger würfeliger und mehr rollenspieliger gemacht. Fand ich auch sehr gut.


    Ansonsten.. momentan such ich wieder Gruppenanschluss :(

    Da waren sie dann doch. Die erste Boten einer schwachen und schweren Zukunft, die erste weniger zierreiche Dekoration des weiblichen Körpers. Die ersten Lachfalten gestalteten sich tiefer und weniger oberflächlich. Alt sah sie noch lange nicht aus, aber sie wollte die Jugend nicht hinter sich lassen. Eigentlich wollte sie ihr Leben stattdessen einmal richtig beginnen, wollte hinaus und vielleicht einen neuen Gemahl kennen lernen. Aber sie ging strikt auf die vierzig zu und hatte an Heiratsmarktwert verloren. Ihre Figur war noch immer schmal und ließ die Geburten nicht sehen, die sie hinter sich gebracht hatte. Drei Kinder. Nur eines davon hat die Kindheit überlebt und war nun eine junge Erwachsene. Ihre Tochter Minervina, aus der Ehe mit ihrem ersten Gemahl Tiberius Maximus. Sie hatte sie dafür gehasst, dass sie den ungewöhnlichen Schritt gegangen war und Rang und Namen nach dem Tode ihres Mannes abgab. Auch Minervina hatte sie zu diesem Schritt gezwungen. Und nun hatten sie schon über ein Jahr nichts mehr voneinander gehört. Die junge, gebürtige Patrizierin wollte nichts mehr von der Mutter hören und so oft Helena einst Mitleid dafür bekundete, dass es ihr leidtat, so selten hatte sie wirklich verstehen können, warum Minervina so verletzt darauf reagiert hatte, nun dem plebejischen Stand anzugehören. Aber allmählich begann sie zu begreifen. Die Tochter war in adligem Hause geboren und musste sich nun mit Plebejern auf einer Stufe betrachten. Und das nach der Erziehung durch Tiberia Claudia. Dann war verständlich, dass sie die plebejische Einfachheit nicht schätzte, so wie sie, Helena, dies tat, sondern sie verachtete. Doch selbst Helena sehnte sich allmählich nach dieser Zeit zurück. Sie hatte nun ihr Haus, aber sie war einsam. So einsam wie selten. Nur die Küchensklavin, der Ianitor und ein Dienstmädchen waren ihr geblieben, alle anderen Sklaven waren entweder verstorben, verkauft oder freigelassen worden. Es war sehr still geworden, nachdem auch Romanus an einem Fieber verstarb, Callidus sich das Leben nahm. Doch all das hatte sie nur einsam und alt werden lassen. Wirklich verletzt war sie nicht mehr. Sie hatte nie geglaubt, dass mit dem Alter Ruhe kam, doch langsam erlangte sie diese. Sie hatte schon viel gesehen und das Schicksal einzelner schmerzte nicht mehr allzu sehr. Auch eine Weltenverbesserin wollte sie nicht mehr werden, das lag alles hinter ihr. Sie war ein recht junger Pontifex gewesen und hatte viel erreicht, aber nun wollte sie nur das, was sie selbst aufgegeben hatte. Familie.
    Mit einem Seufzen nahm sie ihre Hand von der Wange und ließ sie auf den Schoß sinken. Schweigend saß sie im stillen Raum und betrachtete die Fresken. Richtig heimisch fühlte sie sich hier nicht mehr, überall hafteten Erinnerungen. Erinnerungen an Romanus, ihren geliebten großen Bruder. Und Callidus, dem kleinen Bruder, der zwar stets sehr von sich eingenommen war, aber das Haus doch mit Leben erfüllt hatte. Minervina, die fröhlich durch die Zimmer lief, ihre Streitigkeiten miteinander. Die beiden Jungen, die laut schreiend in ihrem Arm lagen. Sie starben eines Kindstodes. Schweigend barg Helena die Augen in ihrer Hand und begann still zu weinen. Lediglich ihre Schultern zuckten heftig und ließen Aufschluss über den heftigen Schmerz in ihrem Herzen zu, für den Beobachter, der es sah, der aber nicht da war. Leises Schluchzen hallte durch den Raum und verstummte in den Ecken. Still... zu still...

    Hmm, aber ich glaube du hast das Spielsystem noch nicht richtig verstanden :) Erst amol bin ich nicht deine Herrin. Da wir im alten Rom spielen und du ein Familienmitglied wärst, wärst du eher gleichgestellt. Wenn historisch betrachtet sogar eher drüber ;)


    Und naja ein ganzes Volk sind wir ja auch nicht ;) Also ich tendiere schon dazu, dir eine Chance zu geben, aber du müsstest dir dann wirklich viel Mühe geben. Ich setze nicht sehr viel auf hohe Aktivität, denn ich weiß das geht nicht immer. Aber ich erwarte von Leuten, die ich nicht von vorher kenne, dass sie sich sehr viel Mühe im Rollenspiel geben. Das heißt für mich, dass sie sich wirklich ins römische Leben hineinversetzen, dem Charakter gewissermaßen Leben einhauchen und auch ein gewisses Mindestmaß an Kreativität zeigen :)


    Aber mein Vorschlag wär, wir reden Mal im icq drüber. Vorausgesetzt du hast icq. 29 64 337 90 wäre meine Nummer.


    Und ich meine diese Skepsis wirklich nicht böse, aber mir ist schon wichtig dass du quasi 'ins Bild' passt. Ich war jetzt selbst längere Zeit nicht da, aber jetzt werd ich allmählich wieder aktiver und möchte schon meine Wertvorstellungen wieder reinbringen :) Mal schauen, ob wir übereinkommen.

    Hmm, ich muss ganz ehrlich sagen dass ich mir nicht ganz so sicher bin. Schreib doch mal ein bisschen was, was du dir so für deinen Charakter vorgestellt hast. Einfach vielleicht eine kleine Ingamevorstellung :)
    Ich meine das nicht bös, aber ich hab bisher entweder bei vorheriger Absprache 'eingestellt', oder bei Rücksprache oder halt wenn mir die Anmeldung wirklich sehr gut gefiel, denn so viele gute Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht. :) Wär also nett wenn du mir ein bisschen was von deinem Rollenspiel zeigen könntest.

    Auch wenn ich mir eine Verwarnung einkassiere, aber soweit ich informiert bin, ist der Spieler von Geminus heute in den Urlaub gefahren und war die letzten Tage recht beschäftigt :) Also wär ein Vertreter für diesen zu empfehlen, massig Geduld oder aber eine andere Wahl. (Schreib das, weil er sich glaube ich nicht abmeldete..)


    Liebe Grüße und viel Spaß!

    Sie ließ sich auf seine Worte hin keine Reaktion anmerken und sah einfach nur weiter in den blauen Himmel, durch den hier und dort Wolkenfetzen getrieben wurden. Am Abend würde es wohl einen ziemlich kräftigen Wind geben, das war unschwer zu erkennen. Hier unten tobte nur ein laues Lüftchen, doch oben bewegten sich die Wolken ungewöhnlich schwer. Mit einer Hand malte sie, ohne dabei hinzusehen, Kreise in den Sand. Sie sehnte sich sehr danach, wieder eine eigene Familie zu haben. Die Zeit mit Maximus und den drei Kindern schien ihr ewig weit weg, als hätte sie diese nur in einem Traum erlebt. Nun fühlte sie sich, als wäre es zu spät, um einem weiteren Kind das Leben zu schenken, noch einmal zu heiraten. Sie seufzte leise. Das war ihr Wunsch. Aber fast jeder Mann, der ihr über den Weg lief, gefiel ihr nicht. Jedenfalls nicht gut genug, um mit ihm eine neue Existenz aufzubauen. Natürlich hatte auch Callidus Wunsch einen gewissen Reiz, die Welt zu bereisen. Aber nur noch zu reisen war ihr zuviel. Sie wollte ein friedliches Familienleben. Doch in Tarraco würde der Gedanke an Maximus sie immer einholen, das hatte sie in Germanien noch nicht geglaubt, nach der Heimreise aber schnell erkannt.


    "Natürlich. Bei dir ist es auch noch etwas anders. Du bist jung, es ist verständlich, dass du viel sehen willst. Viel sehen möchte ich nicht mehr. Ich möchte eigentlich nur in Ruhe leben." Von ihrem Wunsch nach Familie sagte sie nichts. Callidus würde es nicht verstehen. Und das verübelte sie ihm nicht einmal. Es war eben nicht seine Welt und dafür konnte sie ihn nicht verurteilen. Also wollte sie auch darauf nicht weiter eingehen.