Palastwache (JEDER BESUCHER HAT SICH HIER ANZUMELDEN, BEVOR ER DEN PALATIUM AUGUSTI BETRITT!!!)

  • Es war Sempronius Sophus, der an diesem Tag am Tor des Kaiserpalastes eine seiner ersten offiziellen Aufgaben erfüllte, als der Tribun der Cohortes Praetoriae höchst selbst vorbeischaute.


    Wie er es beigebracht erhalten hatte, nahm Sophus erst dann Haltung an, als der Tribun sich dem Mann widmete, der sich als Germanicus Aculeo vorgestellt hatte und Sophus gerade die Einladung präsentieren wollte. Mit einem knappen "Tribunus Decimus Serapio!" und korrektem Gruss mit der rechten Faust auf das Herz, nahm Sophus Haltung an, ohne jedoch seine Umgebung zu vergessen und ohne die Augen von Germanicus Aculeo zu lassen. Würde dieser auch nur mit der falschen Wimper zucken, wäre Sempronius Sophus sofort wieder voll in Aktion.


    Erst als der Tribun das Tor mit dem Gast verliess, nahm Sophus seine Arbeit wieder auf und winkte den nächsten wartenden Gast herbei, um ihn zu kontrollieren.

  • Der Miles, dienstbefliseen wie sonst fast kein anderer, war im Begriff die Einladung entgegenzunehmen als der kurze Moment der Stille jäh unterbrochen wurde.

    Aculeo blickte in die Richtung der Stimme und erkannte sofort Decimus Serapio.


    " Salve Decimus Serapio. Welch Überraschung dich zu sehen."

    Die Stellung des Decimers war nicht unbedingt eine solche im viel Zeit mit Firlefanz verbringen zu können aber dass man ihn hier antraf war typisch. Schließlich war der Oalast der Arbeitsolatz eines Tribun der Praetorianer.

    Man muss nun kurz erwähnen dass das Verhältnis zwischen beiden Familien ab und an etwas gespannt war. Selbst die Bande die durch Eheschliessungen geknüpft worden waren konnte nicht dazu beitragen Zwistigkeiten auszuschließen.


    Die Frage des Decimer war berechtigt. Aculeo war lange Zeit nicht präsent gewesen.

    " Es war nichts weiter als Überdruß, Decimus" beantwortete Aculeo die Frage nach seinem Verbleib.

    " Der a cognitionibus bat mich freundlichst vorbei zu kommen. Es würde zu lange dauern dir zu erklären warum aber es hat mit dem Ring und dem Streifen hier " dabei folgte seine Hand dem purpurnen Streifen auf seiner Toga:" zu tun." Aculeo schmunzelte kurz nach der ausgesprochenen Einladung in die Villa Decimus.

    " Es wäre mir eine Freude zur Cena zu kommen."

    Auch wenn es möglicherweise nicht unbedingt entspannt sein würde setzte Aculeo im Geiste nach.


    " Wie geht es Valentina? Und überhaupt, wie geht es euch?" erkundigte sich Aculeo seinerseits nach dem Wohlbefinden seines Begleiters wie auch dessen Frau während die beiden nun durch das Labyrinth des Palastes schlenderten. So manche Blicke folgten den beiden und die Gedanken derer wären auf jedenfall amüsant zu erfahren.

  • Mir war das ein oder andere Gerücht zu Ohren geweht, Aculeo habe gewisse finanzielle Schwierigkeiten. Doch er machte den Eindruck, dass Fortuna ihm wieder zulächelte, und ich gönnte ihm das. Die Rivalität, die unsere Familien so lange gepflegt hatten, war für mich mittlerweile eher zu Folklore verkommen – denn unser beider Gentes hatten, so wie ich das sah, die große Glanzzeit hinter sich... während neue, prestigehungrige Familien sich aus der Bedeutungslosigkeit erhoben hatten und nun um Macht und Einfluss am Palatin buhlten.
    "Valentina geht es gut. Sie ist so richtig aufgeblüht als Hausherrin, und hat die Zügel fest in der Hand." Nur Nachwuchs war eben noch nicht zu verkünden. Und uns – naja. Messalinas Tod war in der Öffentlichkeit nicht zu erwähnen, so blieb ich vage. Dass ich in Trauer war, das sah man, wenn ich im Dienst war, nur am längeren Bart (und da hätte man auch denken können, ich eifere unserem Kaiser mit seiner eleganten graecophilen Bartpracht nach.)

    "Gut. Die hispanischen Trauben sind exzellent geraten, letztes Jahr, und auch über die Olivenernte konnten wir uns nicht beklagen. Ach, und beim Equus October bin ich wieder mal mitgefahren. Habe den zweiten Platz gemacht, mit einem kyrenaeischen Gespann..."
    So plaudernd erreichten wir das Officium Imperatoris.

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    SODALIS FACTIO AURATA - FACTIO AURATA

    Klient - Decima Lucilla

  • Auch für einen Spross aus noblem kappadokischem Hause war es unabdingbar, sich vor der Audienz einer Leibesvisitation durch die Cohortes Praetoriae anzubieten. So erschien Galeo Seius Ravilla mitsamt dem Sklaven Anaxis und einem guten Zeitpolster vor der Porta, dem Wachhabenden das Einladungsschreiben vorweisend.


    "Salve, Miles. Unser geliebter Kaiser wünscht mich zu sprechen."

  • Sophus hatte Wache und er nahm seine Wache wie immer sehr genau. Niemand sollte ihm am Ende vorwerfen können, er hätte sich auf seiner Berufung in die Cohortes Praetoriae ausgeruht. Ihm war es auch völlig egal, ob ein Consul, Senator oder sonst ein Bürger durchsucht werden sollte. Er nahm es genau, hielt sich an die Buchstaben der Regeln und prüfte Mensch und Einladung auf das Genauste.


    Nachdem dies erfolgt war, winkte er einen anderen Prätorianer heran, der den geladenen Gast ins korrekte Officium geleiten würde.


    Vale und einen schönen Tag noch. verabschiedete er den Mann dann.

  • Freilich fand sich weder an Ravillas Leib noch an dem seines Sklaven etwas, was man von Ihresgleichen nicht erwarten würde, und bei der Einladung handelte es sich um das Original aus der kaiserlichen Kanzlei. So ward die Prozedur nicht aufwändiger, als dies für üblich erachtet werden konnte.


    "Gleichfalls, Miles. Vale", ließ auch Ravilla verlauten, ehe er dem Prätorianer folgte, welcher ihn ins Officium zu geleiten beauftragt ward.

  • Auch Florus folgte der Einladung des Kaisers nach Beendigung seiner Amtszeit als Volkstribun.


    Ich stellte mich also wieder der Durchsuchung am Eingangstor und präsentierte meine Einladung:



    Lucius Annaeus Florus Minor

    Domus Annaea

    Roma, Italia



    Primicerius a rationibus

    Lucio Annaeo Floro Minori s.d.


    Der Augustus lädt dich zu einer Audienz in Bezug auf das Bauprojekt des Aquäduktes, am ANTE DIEM V ID IUN DCCCLXXII A.U.C. (9.6.2022/119 n.Chr.) in der Domus Flavia auf dem Palatium Augusti.



    Im Auftrag


    ~~ Primicerius a libellis - Admistrationis Imperatoris ~~

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    Salve, ich bin zu einer Audienz beim Kaiser eingeladen. Hier das Einladungsschreiben.

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO ALBATA

    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Marcus Decimus Livianus

  • Und wieder, oder war es noch immer (?) hatte Sophus Dienst am Palast. In der Zwischenzeit war dies für ihn bereits zum Alltag geworden. Das hiess aber nicht, dass er den Dienst nicht noch immer sehr genau nahm. Der Schwur, welchen er abgelegt hatte, wog schwer und er hatte keine Lust, dagegen zu verstossen.


    Salve Senator, du kennst das Prozedere. Danke für deine Geduld.


    Dann wurde der Senator durchsucht und die Einladung überprüft.

    Erst nachdem alles für gut befunden wurde, liess Sophus den Senator vorbei und übergab ihn an den nächsten Soldaten, der ihn in den Audienzsaal begleiten würde.

  • Florus liess das übliche Prozedere über sich ergehen. Egal ob man es gut oder richtig fand oder nicht, es gehörte einfach dazu und die Erfahrung hatte ihn gelehrt, dass es immer schneller ging, wenn man sich darauf vorbereitete und dann den Prätorianern nicht in die Quere kam.


    Danke Miles.


    Dann folgte ich dem nächsten Soldaten zu meiner Audienz.

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO ALBATA

    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Marcus Decimus Livianus

  • Wie bestellt tauchte Tiberius an den Iden des Januar am Tor des Palastes auf und zeigte der Wache seine Einladung.

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    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA

    KLIENT - MANIUS FLAVIUS GRACCHUS

  • Der junge Pontifex Minor, dessen geplante Audienz den Wachen angekündigt worden war, wurde natürlich wie jeder Besucher des Palastes kontrolliert auf Waffen und andere Gegenstände, welche für den Kaiser gefährlich werden konnten. Auch die Einladung wurde kontrolliert. Danach wurde der junge Mann einem Prätorianer übergeben, der ihn in den Audienzraum führte und dort auch gleich dezent mit der Wand verschmelzend stehen bleiben würde.

  • So begabt es sich, dass Secundus in der Sänfte , getragen von den Nubiern, sich von der Casa Matina zum Palast Augusti begab.

    Er liess vor der Porta die Sänfte absetzen und kleterte heraus, diesmal war es nicht der ältere Nubier , sondern Secundus höchstderoselbst ,welcher an der Porta schelle und sprach.

    "Heda Wache, man eile sich. Nero Aemilius Secundus ante Portas."

    Àllein der Name Aemilia musste genügen um der Wache Beine zu machen.

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    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Lucius Annaeus Florus Minor

  • Die Wachen des Palastes, alles Prätorianer und somit dem Kaiser und falls es einmal darauf ankommen würde NUR dem Kaiser loyal ergeben, waren sich einiges gewohnt. Immer wieder kamen Leute, die es besonders eilig hatten, oder die dachten, sie seien derart wichtig, dass sie auch ohne Termin beim Kaiser vorgelassen würden.


    Dass sich aber jemand gleich mit den Worten meldete, mit welchen vor hunderten von Jahren der gefürchtete Karthager Hannibal vor den Toren Roms angekündigt worden war, das war neu. Trotzdem liess sich niemand stressen und schon gar nicht von einem Aemilius, dessen Familie zwar mit dem Kaiser befreundet war, aber ihren Einfluss durch fehlende Sitze im Senat schon längst verloren hatte. Der einzige Senator dieser Familie sass als LAPP in Germania, also musste man sich vor DEM sicher nicht fürchten.


    Und wenn Hannibal selbst ante portas stünde, die Sicherheit des Kaisers lässt keine Eile zu. knurrte daher Sophus dem Neuankömmling entgegen, als er sich anschickte, dessen Begehr zu erfragen.

    Was willst du im Palatium Augusti? Einen Termin für eine Audienz hast du keinen heute, das wäre uns bekannt. Die Wachen waren nie alleine, also sprach Sophus von seinen Kollegen, die ihm den Rücken deckten und den Palast schützten, während er sich um den Gast kümmerte.


    Hände seitlich vom Körper wegstrecken. Ich untersuche dich jetzt auf Waffen oder andere verbotene Gegenstände.

  • Secundus runzelte die Stirn und starte den Prätorianer an. Dann aber meinte er nur knapp.

    "Pfoten weg, Soldat. Ich werde mich jetzt einmal langsam drehen, dann siehst Du das ich unbewaffnet, aber angetatsch werde ich nicht.

    Was faselst Du von einer Audienz Mann, ich will zuerst zum Büro für Grundstücksangelegen heiten. Habe dort etwas zu erledigen!

    Was aber die Audenz betrifft, wenn ich schon mal hier bin, kannst Du mich beim Imperator anmelden, so vergeudest Du nicht meine Zeit.

    Also kurz und gut, ich weis das ich hier nicht allein herumspazieren kann, ergo führe mich zu besagten Büro, damit dort das erledigen kann , was ich zu erledigen habe und dannach so der Imperator mich empfangen mag , führe mich zu ihm."

    Secunduns breitete die Arme aus und drehte sich langsam um seine Achse. Das ihn jemand berühte, solange es kein weibklich Wesen, kam für ihn gar nicht in Frage.

    " Also alles gesehen, keine Waffen am Mann, können wir dann ?"

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    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Lucius Annaeus Florus Minor

  • Sophus glaubte sich ob des ruppigen Tonfalles dieses eingebildeten jungen Pinsels wieder nach Cappadocia versetzt. Dort hatten die uralten adligen Familien ähnlich herablassend mit und über die Römer gesprochen. Doch die gewählte Sprache erinnerte eher an einen ungebildeten Barbaren als einen Adligen. Also liess Sophus von dem Mann ab, trat 2 Schritte zurück und liess ihn zuerst einmal reden.


    Die Prozedur zum Eintritt in den kaiserlichen Palast, egal ob für eine Audienz oder für den Zutritt zur Administratio, ist für jedermann dieselbe, egal ob Plebejer oder Patrizier, egal ob Handwerker oder Senator. Erlaubst du uns nicht dich zu durchsuchen, so gelangst du nicht in den Palast! Desweiteren nehmen wir keine Aufträge an von Zivilisten. Audienzen vergibt der Kaiser persönlich, respektive der Procurator ab epistulis, nicht die Prätorianergarde.


    Während Sophus sprach stellte er mit Genugtuung fest, dass zwei weitere Prätorianer sich einen Schritt vom Tor entfernt hatten und nun praktisch neben ihm standen. Wer auch immer dieser junge Mann war, er musste lernen, dass er auf dieser Welt nicht der Herrscher und Befehlsgeber war. Wenn er wirklich ein Aemilier war, dann würde er vermutlich eine Position im Senat anstreben. Ein solches Auftreten würde dort jedoch von niemandem geschluckt werden und eben erst recht nicht bei den Prätorianern.


    So ... und nun ein zweiter Anlauf. Du sprichst mit der Wache des Kaisers. Bedenke die Konsequenzen deiner Antwort. Ich muss dich auf Gegenstände durchsuchen.


    Die rein visuelle Überprüfung eines Mannes in angemessener Kleidung zum Betreten des Palastes, genügte auf keinen Fall. Das Beispiel des Iulius Caesar hatte dies schon vor sehr langer Zeit gezeigt.

  • "Du sprichst mit einen Mitglied des Hauss der Aemilia, also huete deine Zunge.
    Was nun das Prozendere betrifft wenn es denn sein muss und vom Imperator vorgeschrieben. so sei denn.

    Ergo muss ich mich von einen Kerl betatschen lassen.

    Jedoch spute Dich meine Zeit ist rar und kostbar."


    Allein der Gedanke, das ihn ein Kerl bestasten würde , erfüllte Secundus mit Unbehagen. Aber was musste, das musste halt, schließlich wollte er hier rein. Er hatte einen Auftrag, den er zu erfüllen gedachte.

    So also breitete er abermals die Arme aus.

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    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Lucius Annaeus Florus Minor

  • Die neuerliche Drohung ging an den inzwischen 3 Prätorianern spurlos vorbei. Solches waren sie sich gewohnt und sie wussten, dass ihre Ausbildung jeden Gegner hier in Rom in den Schatten stellen würde, falls es notwendig würde.


    Sophus trat vor, als der junge Mann die Arme ausbreitete, während seine beiden Kollegen ihn und auch das Tor bewachten.

    Vollkommen professionell tastete Sophus die Kleidung des Mannes ab, so dass er jede versteckte Waffe gefunden hätte.

    Wenig später war die Prozedur auch schon beendet.


    So, nun darfst du meinem Kollegen hier folgen. Er führt dich ins Officium XIV für Grundstücksangelegenheiten und auch wieder hierhin zurück. Deine Sklaven und die Sänfte müssen allerdings hier bleiben.


    Sophus trat zurück zu seiner Position am Tor, während ein weiterer Prätorianer aus dem Wachhaus trat und den nunmehr bewilligten Gast in Empfang nahm, um ihn zu begleiten.


    Sim-Off:

    Du kannst nun direkt im Officium schreiben. Es ist immer besetzt, also wirst du dort jemanden finden, der seiner Arbeit nachgeht.

  • Eine Hand auf dem Schwertgriff ruhend verfolgte Stilo das Gebaren des aemilischen Großkotzes. Dieser Nero Aemilius Secundus wusste nicht, wie viel Glück er hatte, an Sempronius Sophus geraten zu sein und nicht an Stilo, der ihn nach diesem Theater schon aus Prinzip mit besonderer Ausführlichkeit durchsucht hätte, die Machtlosigkeit des Gastes in vollen Zügen auskostend.


    Sempronius Sophus war zu jeder Zeit Herr der Lage, so dass niemand eingriff, doch prägte man sich Gesicht und Namen ein. Es gab Zeiten, da hatte die Garde den Thron des Kaisers an den Meistbietenden versteigert und manche sagten, sie seien die wahren Herren Roms. Etliche Kaiser waren durch die Hand der Prätorianer gefallen. Niemand außer ihnen selbst wusste um die Macht, welche ihnen jetzt, in diesem Moment, tatsächlich innewohnte.


    Stilo nickte Sophus zu, als der Gast ins Innere des Palasts geleitet wurde, eine Geste der Anerkennung für die Arbeit, gleichsam Hinweis, dass Sophus niemals allein war und stets auf den Rückhalt seiner Centuria zählen konnte.


    Im Vorbeigehen legte Stilo ihm kurz die Hand auf die Schulter. Der aemilische Spross wäre bei dieser kameradschaftlichen Geste vermutlich weinend in sich zusammengebrochen. "Ich folge mit Pansa diesem Aemilius. Wir machen keine halben Sachen - wenn der noch mal zuckt, fliegt er achtkant raus. Danach kann er seinen Halbmond aus dem Rinnstein kratzen."


    Während Sophus den Wachdienst mit der übrigen Wachmannschaft fortsetzte, geleitete ihr Kamerad Dexter den Gast bereits durch die ehrwürdigen Hallen. Ihm folgte Stilo mit Pansa auf einem anderen Wege, so dass ihre Präsenz nicht gleich ersichtlich würde. Dieser Gast war weit davon entfernt, das Vertrauen der Garde zu genießen.

  • Agrippa kam mit keiner Sänfte, sondern nutzte die Gelegenheit durch Rom zu flanieren. Nur so war es ihm möglich diverse Neuigkeiten aufzunehmen. Einer seiner Sklaven hatte die Aufgabe das jeweilige vorgetragene Diktat aufzunehmen. Bisher waren etwa 76 Wachstafeln beschrieben, sodass ein weiterer Sklave die Tafeln per Hand tragen musste. Dieser kam fast ins Schwanken als sie die eine oder andere scharfe Kurve nahmen.


    Am Tor angekommen, ersinnt er sich an einem Gespräch, dass auf Befehl vom Augustus bis auf weiteres keine Durchsuchungen bei Senatoren vorgenommen werden sollen. Es gab einige Senatoren, die diesen Umstand begrüßten. Ihm selbst war es egal. Er hatte nichts zu verbergen, außer ein paar Kilo Fleischmasse.


    "Salvente, Beschützer Rom´s! Ich, Publius Matinius Agrippa, habe eine Audienz mit dem Augustus. Darf ich eintreten?", grüßte er freundlich. Respekt hatte jedermann verdient, solange er sich nichts zu Schulden kommen lassen ließ. In Rom wird leider diese Anschauung zu sehr vergessen.

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO PURPUREA

    SODALIS MAIOR - GERMANITAS QUADRIVII

    Stadtpatron - Tarraco

  • ...

    Im Vorbeigehen legte Stilo ihm kurz die Hand auf die Schulter. Der aemilische Spross wäre bei dieser kameradschaftlichen Geste vermutlich weinend in sich zusammengebrochen. "Ich folge mit Pansa diesem Aemilius. Wir machen keine halben Sachen - wenn der noch mal zuckt, fliegt er achtkant raus. Danach kann er seinen Halbmond aus dem Rinnstein kratzen."...

    Innerlich schmolz Sophus beinahe dahin, nicht ob der freundschaftlich kameradschaftlichen Geste seine Vorgesetzten aber ob der Vorstellung, welche diese Worte in seinem Kopf auslösten. Er sah es schon fast bildlich vor sich.


    Agrippa kam mit keiner Sänfte, sondern nutzte die Gelegenheit durch Rom zu flanieren. Nur so war es ihm möglich diverse Neuigkeiten aufzunehmen. Einer seiner Sklaven hatte die Aufgabe das jeweilige vorgetragene Diktat aufzunehmen. Bisher waren etwa 76 Wachstafeln beschrieben, sodass ein weiterer Sklave die Tafeln per Hand tragen musste. Dieser kam fast ins Schwanken als sie die eine oder andere scharfe Kurve nahmen.


    Am Tor angekommen, ersinnt er sich an einem Gespräch, dass auf Befehl vom Augustus bis auf weiteres keine Durchsuchungen bei Senatoren vorgenommen werden sollen. Es gab einige Senatoren, die diesen Umstand begrüßten. Ihm selbst war es egal. Er hatte nichts zu verbergen, außer ein paar Kilo Fleischmaße.


    "Salvente, Beschützer Rom´s! Ich, Publius Matinius Agrippa, habe eine Audienz mit dem Augustus. Darf ich eintreten?", grüßte er freundlich. Respekt hatte jedermann verdient, solange er sich nichts zu Schulden kommen lassen ließ. In Rom wird leider diese Anschauung zu sehr vergessen.

    Der nächste Besucher, welcher zum Tor trat, war ein Name der wieder auf einer der Listen stand.


    Salve Senator Publius Matinius Agrippa. Deine Audienz ist vorbereitet. Der Kaiser erwartet dich.


    Sim-Off:

    Danke für den Hinweis auf einen Wunsch der bereits 7.5 Jahre zurück liegt. Daran hat sich in der letzten Zeit wohl niemand mehr erinnert, denn es wurden seit ich wieder aktiv bin immer alle gleich behandelt am Tor. Ich gebe das zur Abklärung in die SL. ;)

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