Atrium Municipii - Eingangshalle

  • Ob der Abreise Richtung Roma war Ocella bereits recht früh in die Curia gekommen, um alle wichtigen Angelegenheiten für seine Abwesenheit zu klären. So unterstellte er seinem Collega Vaticanus die Kontrolle über alle Fragen, die sonst durch den Helvetier geklärt werden müssten und verteilte ansonsten thematische Aufgaben an die ihm zugeordneten Scribae. Danach unterzeichnete er noch die dringendsten Angelegenheiten persönlich, bevor er sich auf den Weg in Atrium machte, wo bereits der Duumvir, der alte Cassius und der Hafenverwalter Sulpicius warteten.


    Aufgrund der hohen Temperaturen der letzten Tage, hatte er auf das Tragen eines Umhangs verzichtet und trug nur eine Tunika. Sicherheitshalber hatte er jedoch noch leichtes Reisegepäck, bestehend aus einem leichten Umhang, einer Toga und einer weiteren Tunika, dabei.


    Salvete! Duumvir, Cassius und Sulpicius.


    grüßte er sodann die Anwesenden, als auch schon kurze Zeit später der Pontifex Vulcani erschien. Nun war die Delegation komplett. Ocella wartete noch ab, bis die älteren Delegationsmitglieder ihre Sitzplatzpräferenzen kundgetan hatten - der Pontifex und der Cassier wünschten etwas mehr Platz, sodass sich Dives, Ocella und der Hafenverwalter den ersten Wagen zu dritt teilten, während der Cassius und der Pontifex zu zweit auf dem zweiten Wagen fuhren - und die Fahrt gen Roma konnte starten.


    Ein bisschen nervös war der Helvetier schon, würde er doch wahrscheinlich das erste Mal persönlich auf einen Kaiser treffen und durfte dabei auch noch seine Heimatstadt vertreten. Er spürte einen Gedanken in sich aufsteigen Es geht bergauf mit dir, Ocella! doch sprach er ihn weder laut aus, noch ließ er ihn lange im Kopf herumspuken. Sonst würde Fortuna vielleicht noch auf irgendwelche schlechten Ideen kommen...

  • Nachdem also auch Ocella und zuletzt dann irgendwann selbst der Pontifex Vulcani im Atrium des Kuriengebäudes eingetroffen waren und sich alle untereinander begrüßt hatten, ging es an die Einteilung der fünf Leute in zwei Gruppen, in denen sie letztlich mit den Reisewagen fahren würden. Irgendwie kam es dem Duumvir dabei recht gelegen, dass der Vater seines Amtskollegen nicht in seinem Wagen mitzufahren gedachte. Seit er Cassius Hemina Minor nämlich derartig in Gefahr gebracht hatte, war der alte Cassier nämlich auch zwar nicht unbedingt sauer (es war ja nochmal alles irgendwie gut gegangen), aber auch nicht mehr unbedingt so glücklich über die Verbindung zu Dives. Man würde sehen, wohin sich diese Beziehung entwickelte.
    Als letztlich alle Gesandten in den jeweiligen Wagen einstiegen, kam der Iulier nicht umhin festzustellen, dass sie wohl generationsweise nach Roma reisen würden. Denn während Ocella und er noch recht jung und der Sulpicier auch nicht so viel älter waren, konnte man die beiden anderen Herren doch beinahe schon als betagt bezeichnen. Doch wie dem auch war, ging die Reise sodann los: Das Stadttor war schnell erreicht und nachdem auch der Wagen mit dem Aurum Coronarium kurz nach ihnen dort eintraf, ging es hinaus aus Ostia auf die Via Ostiensis, Roma entgegen...

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  • Dexter hatte es sich nach seiner Ankunft in Ostia noch eine recht lange Zeit gutgehen lassen und sich erst einmal eingelebt im Domus Calamis, auch wenn er angesichts seiner letzten längeren Anwesenheitsepisode in Ostia das garnicht nötig gehabt hatte. Doch die ganzen Geschehnisse in den letzten Monaten, vom Bürgerkrieg, über die Nahrungsmittelknappheit in Roma, die Belagerung der Urbs, die Plünderung der Casa und der Gefangennahme seines eigenen Vaters, hatte er sich erst einmal erholen müssen, da hatte ein kleiner 'Urlaub' ganz gut getan, fand er.


    Doch jetzt war es an der Zeit den eigentlichen Aspekt für seine Reise nach Ostia umzusetzen und ein passendes Gebäude für die Socii Mercatorum Aureii zu finden. Passenderweise natürlich am Hafen. Daher ging er erst einmal in Begleitung von Manilius Saxa zur Curia Ostiensis, ob es denn mögliche Gebäude gäbe die bereits zum Verkauf ausgeschrieben waren. Doch da sich keiner der Beiden im Verwaltungssitz Ostias auskannte, schauten sie sich erst einmal in der Eingangshalle des Gebäudes um.


    "Und du glaubst wirklich, dass wir hier sowas finden?", fragte Saxa dann in seiner gewohnt ruppigen Art den jungen Decimus.
    "Wir werden sehen...", gab Dexter darauf bloß gelangweilt zurück.

  • Sim-Off:

    Ich bin mal so frei. ^^


    | Potitus Asinius Celer


    Soeben aus dem Officium der Duumviri kommend, wo er als einer der Aufsicht führenden decurionischen Curatoren einmal mehr über den Fortschritt des Tempelbaus Bericht abgelegt hatte, wollte Celer die Curia gerade wieder durch das Atrium des Gebäudes verlassen. Da stieß er auf zwei etwas verloren auf ihn wirkende Männer, die er in seiner kontaktfreudigeren Art einfach ansprach:
    "Salvete, die Herren! Ich bin Asinius Celer, Decurio von Ostia und einer von zwei Curatoren der Curia, die den Bau des neuen Tempels zu Ehren Iuppiter Serapis' beaufsichtigen. Kann ich euch weiterhelfen?", erkundigte er sich, nachdem er sich hübsch mit seinen Titeln geschmückt vorgestellt hatte. Denn auch knapp ein Jahr nach seiner Erhebung in den Ordo Decurionum, auf die direkt die Berufung zur Bauaufsicht über besagten Tempel folgte, war der Asinier noch immer mehr stolz auf diese beiden Errungenschaften.




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  • Sim-Off:

    gerne gerne ;)


    Titel über Titel strömten dem jungen Decimus aus dem Mund des Ankommenden entgegen und irgendwo dadrin versteckte sich auch ein Name, den Caius dann aufgriff und mit diesem, und nur diesem, seine Frage beantwortete.
    "Salve Asinius Celer. Mein Name ist Decimus Dexter.", stellte er zunächst sich vor, ehe er auch den Namen seines Begleiters erwähnte. "Dies ist Manilius, Klient meiner Familie." Und erst dann, ging Caius auf den eigentlichen Grund ihres Besuches ein, und für wen er hier nun sprach. "Ich bin Socius der Socii Mercatorum Aurei und wir sind auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude am Portus Ostiensis zum Erwerb für unsere Vereinigung. Gibt es hier in der Curia vielleicht entsprechende Listen, oder einen Ansprechpartner, der uns weiterhelfen kann?", fragte er sein Gegenüber, der als Decurio der Hafenstadt Ostia doch in der Curia ein und aus ging, und ihm somit sicher weiterhelfen konnte.


    Zwischendrin, als auch der Name Saxas erwähnt wurde, hatte dieser dem Asinius kurz zugenickt und sich dann weiter stumm, etwas hinter dem Decimus postiert und nur beobachtet. Seine Hauptaufgabe bestand schließlich noch immer dadrin, den jungen Decimus in erster Linie zu beschützen und erst in Zweiter zu beraten, was aber Einmischungen in Gespräche in direkter Art noch lange nicht beinhaltete. Da solche Aktionen auch leicht mal mit einem Gesichtsverlust des Sprechenden einhergehen konnten.

  • | Potitus Asinius Celer


    Freudig überrascht zog der ostiensische Honoratior die Augenbrauen nach oben und nickte.
    "Nun, Decimus, im Normalfall würde ich euch wohl an einen der Duumvirn oder den Aedilis Mercatuus weiterleiten. Doch unter uns gesagt kann es gut und gerne eine nicht unerhebliche Zeit dauern, bis du bei denen einen Termin bekommst. Du musst wissen, dass mit dem Ende des Bürgerkrieges und der damit nun beginnenden Aufarbeitung vieler kleinerer und größerer Alltäglichkeiten wirklich alle hier überaus beschäftigt sind.", erklärte er. Das war sicher auch einer der Gründe gewesen, aus denen Celer als frisch ernannter Decurio gleich mal mit einer Aufgabe betraut worden war, die doch eigentlich eher ins Tätigkeitsfeld eines Aedilis operum publicorum fiel. Ach ja, und sein iulischer Patron hatte sich genau dafür stark gemacht...
    "Allerdings kann dir sicher auch direkt am Hafen geholfen werden. Das heißt:", kratzte er sich nachdenklich im Nacken, "An welchem ostiensischen Hafen soll denn dieses Gebäude stehen? Davon hängt ja nicht ganz wenig ab, in welche Richtung ich euch von hier aus schicke... respektive vielleicht auch begleiten darf?", erkundigte er sich indirekt und unterstrich dieser Frage mit einer kleinen Zäsur, bevor er fortfuhr: "Wir haben hier einen kleinen Portus Tiberis an der Tibermündung, einen etwas größeren etwas südlich davon im Stadtteil Marina. Das ist der Portus Marinae. Und dann gibt es noch ein ganzes Stück weiter so nordwestlich von hier im Stadtteil Portus den großen Portus Augusti mit dem Portus Traiani Felicis. Da findet eigentlich das Gros des Warenumschlags statt, weil da auch Schiffe mit größerem Tiefgang einlaufen können ohne auf Grund zu gehen.", führte er aus und hoffte, dass seine beiden Gegenüber mit diesen Informationen nun eni genaueres Ziel angeben konnten. Freundlich lächelnd blickte der Asinier sie erwartungsfroh an.




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  • "Da bin ich ja erfreut, dass du uns vor weiterer Wartezeit bewahrst."
    Doch als der Decurio wirklich wissen wollte, an welchem Hafen genau Dexter nach einem Gebäude suchen wollte, musste er nicht lange überlegen und antwortete ihm prompt.
    "Da die Socii Mercatorum Aurei eine Handelsvereinigung ist, suche ich selbstredend ein entsprechendes Gebäude im Portus Augusti. Die Nähe zum Geschehen soll ja beflügelnd wirken. Und es wäre mir eine Freude, wenn du uns begleiten könntest."
    Ein Ortskundiger und auch Ortsbekannter Mann, wie ein Decurio der Civitas selbst, konnte ungemein hilfreich sein und vielleicht auch so manche Tür öffnen.

  • | Potitus Asinius Celer


    Eine zielsichere Antwort, das gefiel dem Decurio.
    "Nun, Decimus, Manilius, dann folgt mir mal!", sprach er mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen und ging voran.




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  • Am vierten Tag seines Aufenthalts schaffte es Lucius endlich auch einmal in die Curia. Eigentlich hätte er ja schon vor zwei Tagen wieder nach Rom zurückkehren wollen, aber es hatte sich ein kleines Geschäft ergeben, das ihn zu dieser Urlaubsverlängerung inspiriert hatte. Deshalb war auch Istorius Hispo mit ihm in die Curia gekommen, den er unfreiwillig am ersten Tag seines Ostia-Besuchs kennengelernt hatte. Der Mann war Bäcker, hatte sich aber stark verschuldet und im Suff dem jungen Petronier sein Leid geklagt - womit er eindeutig an den Falschen geraten war. Denn Lucius hatte die Schwäche des Mannes sofort ausgenutzt und ihn erpresst - entweder er verkaufte seine Bäckerei oder seine Frau würde von seinen Spielschulden erfahren! Die Entscheidung des Istoriers ließ sich daran ablesen, dass er nun mit dem jungen Schnösel in der Empfangshalle stand und Armin nach dem Aedil fragte:
    "Wir möchten einen Betriebsverkauf beurkunden lassen. Wo finden wir den Aedil?"
    fragte er irgendeinen der vorbeilaufenden Scribae.

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  • Sim-Off:

    Ich bin mal so frei. ^^


    | Potitus Asinius Celer


    Er war schon länger bereits kein einfacher Scriba mehr, obgleich man Celer weder von seiner äußeren Erscheinung her noch an seiner Sprache oder ähnlichem unbedingt sofort als Decurio der Stadt ausmachen konnte. Stattdessen war er für gewöhnlich freundlich und hilfsbereit, nur wenig arrogant und wusste stets, wo er herkam - nämlich von unten.
    "Salve erstmal.", meinte er dennoch leicht tadelnd, was allerdings mehr auf das wenig erbauliche Gespräch mit dem Duumvir soeben zurückzuführen war, denn auf den fehlenden Gruß des fragenden Mannes. (Der Duumvir hatte den Asinius jetzt auch ganz offiziell von der Aufsicht über die Tempelbauruine des Iuppiter Serapis abgezogen.) "Und zu welchem Aedil wollt ihr denn? Für gewöhnlich müsste nämlich der Pilius * gerade seine Runde über die Märkte begonnen haben...", wusste Celer aus seinen persönlichen Erfahrungswerten zu berichten. Der Procilius * indes sollte wohl zum Ausgleich gerade entsprechend in dem gemeinsamen Officium sitzen. Wahrscheinlich. Vermutlich.
    "Mein Name ist übrigens Asinius Celer und ich bin Decurio dieser Stadt.", stellte er sich letztlich noch vor in der Hoffnung, dass man sich auch ihm wiederum vorstellte. Vielleicht bestand ja die Möglichkeit, dass er am Ende doch nicht ganz so frustriert das Kuriengebäude wieder verließ..?


    Sim-Off:

    Ich in einfach mal so frei, diese Aedil-Namen weiter zu verwenden, damit man sich weniger neue Namen aus den Fingern saugen muss. ;-)



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  • Istorius Hispo schien gewusst zu haben, dass der Typ, den sie da ansprachen, kein Scriba gewesen war, denn er grinste wegen des tadelnden Untertons in der Stimme des Asiniers. Lucius dagegen war einfach verwundert, wieso der Typ dann herumlief wie ein einfacher Angestellter - selbst in Mogontiacum trugen die Decurionen in der Curia normalerweise immer die Toga oder Vergleichbares!


    Naja, egal - so oder so war ein Decurio sicherlich ein nützlicher Kontakt, zu dem es sich vielleicht langfristig lohnte nett zu sein:
    "Ich bin Lucius Petronius Crispus, Decurio des Municipium Mogontiacum. Und das hier ist Istorius Hispo, ein Bäcker von hier."
    Arminius musste er natürlich nicht vorstellen - sein Sklave war einen halben Kopf größer als er und blond, da konnte man wahrscheinlich erraten, dass er ein germanischer Sklave war!
    "Mir ist es generell egal, welcher Aedil den Verkauf beglaubigt, solange es einer tut."
    Der junge Petronier zwang sich zu einem Lächeln, das allerdings eher bitter als süß gelang - Verstellung war irgendwie nicht recht seine Stärke.

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  • | Potitus Asinius Celer


    Einer der Celer Unbekannten stellte sich als Decurio eines Municipium Mogontiacum vor. Er ließ sich begleiten offenbar von einem seiner Untergebenen sowie dem lokalen Bäcker Istorius, der dem Asinier auch selbst durchaus ein Begriff war. Woher wohl dieser Decurio einer fernen Stadt einen der hiesigen Bäcker kannte?
    "Dann solltet ihr euch beim Aedilis Procilius anmelden. Der sollte in seinem Officium sein.", erklärte Celer freundlich. "Wenn du willst, dann bringe ich euch gleich dahin.", bot er anschließend zuvorkommend an, bevor er seine Neugier nicht länger zurückhalten konnte: "Um was für einen Verkauf geht des denn eigenlich, wenn ich fragen darf?", erkundigte er sich daher also, während er langsam aber sicher in Richtung des richtigen Officium voranging.




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  • Wie immer trat Aculeo völlig unscheinbar auf und stand nun in der Halle der Curia. Schnurstraks schritt er zum Officium des Duumvir und klopfte. Schliesslich hatte man ja einen Funken Erziehung genossen und platzte nicht einfach irgendwo rein.


    Also....er klopfte...


    POCK POCK POCK

  • Am nächsten Morgen auf dem Weg nach Rom machte er noch einen kleinen Abstecher nach Ostia machen. Das er erst mal nicht selbst in die Curia ging sondern gemütlich in seiner Sänfte wartete verstand sich von selbst.
    Also musste ein Sklave die Anmeldung übernehmen und das tat dieser dann auch. Aber natürlich war Sklave nicht gleich Sklave den auch wenn dieser Mann ein Sklave war gut gekleidet. Den ein Senator konnten keinen in Lupen gekleideten Boten vorschicken. Nur das kleine Bronzetäfelchen, auf dem stand das dieser Sklave Eigentum des Senators Lucius Iulius Centho war, das an einer Lederschnur um den Hals hing verriet seinen Stand. „Salve die werten Herren. Der Senator Iulius Centho wartet in seiner Sänfte draußen und wünscht einen der Duumviri zu sprechen.“ Begrüßte der Sklave einen der anwesenden Mitarbeiter der Stadt, wohl wissende das die Duumviri sicher nicht in der Eingangshalle zu finden sein würden.

  • Der unangkündigte Besuch eines Senators sorgte in der Stadtverwaltung für einige Aufregung, auch wenn ein solcher Besuch kein völlig außergewöhnliches Ereignis war. Zudem war die Stadtspitze von Ostia selbstbewusst genug, um nicht jeden Senator gleich für den Kaiser zu halten. Es dauerte also einige Augenblicke, bis ein Mann erschien, der dem Sklaven eine kompetente Auskunft geben konnte. "Wenn es dem Senator Iulius Centho recht ist, dann kann er nun eintreten und der Duumvir Atius Antias empfängt ihn dort drüben." Der Mann deutete auf eine große Tür, die offenbar in einen geeigneten Raum für einen solchen Besuch führte.

  • Die Zeitspanne die verstrichen war konnte der Sklave nicht bemessen den er war das Warten an Eingangshallen gewohnt. Der Senator draußen würde sich sicher die Zeit schon irgendwie vertreiben.
    Als die Aufforderung das der Senator nun eintreten könne dann kam machte sich der Sklave auf den Weg um selbigen aus seiner Sänfte zu hohlen.


    Es dauerte nicht lange, den der Senator hatte die Zeit draußen genutzt und hatte sich schon mal seine Toga wieder Ordnen lassen. Darum trat er von dem Sklaven begleitet wie aus dem Ei gepellt in die Eingangshalle. „Salve.“ Grüßte er den Mann freundlich den er war ja auch sonst nicht von der herablassenden Sorte Mensch auch wenn er ein Senator war. Auf die Geste hin folgte er dem Mann.

  • Nach dem der zum geführt wurde war die Begrüßung freundlich. „Nun ich komme grade aus Misenum, wo mein Verwandter Iulius Proximus zu den Honoratioren der Stadt dort gehört. Er hatte dort auf seine Kosten die Abwasserleitungen reinigen lassen. Hm und nun ja dabei ist mir aufgefallen das ich schon sehr lange eine Villa Rustica hier haben und auch stellenweise den Sommer hier verbringe.
    Mich noch nie so richtig um die Stadt bemüht habe.“
    Er kratzte sich kurz am Kopf. „Also dachte ich das es vielleicht gut wäre wenn ich mal frage was ich für die Stadt tun kann.“ Immerhin war es erst mal wichtig das er erst mal Frage wo den bedarf bestand. Nicht das er einfach was anfing und im Grunde dafür kein Bedarf bestand.

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