[Forum Augustum] Templum Martis Ultoris

  • Licinus war gerade noch nüchtern genug, dass ihm dieses Gelübde so obskur vorkam, wie einem nüchternen menschen wohl die gesamte Zeremonie.
    Zu schwören für die Sicherheit des Imperiums zu töten und zu sterben, das war etwas, was er schon häufig getan hatte. Aber diese spezielle Schwur schien den Tod geradezu herbeizusehnen. Und das war ... obskur.


    Allerdings fand der Gedanke keine Möglichkeit sich in Licinus Hirn festzusetzen. Denn auch Licinus war in den Riten gefangen und vollführte sie beinahe willenlosm, während ihm das ewig hallende evocati drohte den letzten Nerv zu rauben.


    ~~~


    Irgendwann gab es Rüchtugnen und Waffen zurück. Licinus brauchte eine ganze Weile um zu realisieren, dass dies beduetete, dass das Ritual nun ein Ende fand. Er hatte das Zeitgefühl zwischenzeitlich vollständig verloren.
    Erst die Blutdusche brachte ihn mit dem Gedanken in die Realität zurück, dass sie irhe Rüstungen gewaltig würden schrubben müssten, wenn der centurio sie nciht verprügeln sollte. Das hieß, er war der centurio. nein, er war noch höher. Er war Lagerpräfekt, aber das hieß bei den Prätorianern anders. Wie nochmal? Achja, Princeps. Ein abgründiges Lächeln trat auf Licinus Lippen. So nannte mana uch die Kaiser. Absurd.


    Die Tore des Tempels öffneten sich, Licinus kniff die Augen zu sammen um der Flut von Licht, die ihn im Kopf und in den Augen scherzte zu entgehen, aber das verstärkte nur das von draußen hereinbrechende Toben. er erkannte es erst als Applaus als die sauerstoffreiche reine Luft, seine Lungen mehrfach gefüllt hatte. Und wenn man von römischer Luft als rein sprach, dannn wurde einem erst deutlich, was in dem Temep vorgeherrscht haben musste.

  • Octavius Frugi war nun zum wiederholten Mal im Templum Martis Ultoris erschienen. Immer wenn Veränderungen in seinem Leben anstanden suchte er den Tempel des Mars auf. Für ihn als Krieger war es die Gottheit die ihm am wichtigsten war.

    Wie immer dankte er ihm für seine Hilfe und Schutz während der letzten Jahre. Der Sklaven des Händlers legte ein blutiges Opfer, einen Wider, auf dem Altar ab.

    Dabei fiel Frugi sein erster Besuch hier ein. Jung und ängstlich mit leeren Händen hatte er hier gestanden und sein erstes Gebet gesprochen, an das er sich erinnerte und jetzt laut sprach.


    Mars, Gott des Krieges, der Stärke,

    ich möchte dir danken für die Kraft,

    mit der du mich stärktest
    meine Ausbildung zu beenden.

    Hilf mir immer mit deinem Segen,

    mich für unser großes Reich und den Kaiser einzusetzen.

    Schenke mir immer Tapferkeit und Mut.


    Jetzt bitte ich dich, mir für den weiteren Weg zum Ruhme Roms,

    weiter zur Seite zu stehen.


    Lange blieb er noch stehen und versank im Gebet wie auch in die Vergangenheit ohne auf die anderen Besucher zu achten. Er wusste dieser Besuch würde ihm wie immer, die innere Kraft geben seine Pflichten, gleich welcher Art sie waren, zu erfüllen.





Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!