Tablinum | Sitzungsort der Ermittlungskommission

  • Bereits am Vortag wurde das große Tablinum für den geplanten Zweck umgeräumt. Es befand sich keine Kline mehr im Raum, dafür aber diverse Korbsessel und einzelne Beistelltische. Wachstafeln lagen gestapelt und zur Verwendung bereit. Griffel lagen in einer Schale. Was der kundige Villenbesucher vermissen würde, waren Skulpturen, Vasen und eine Fülle an Leckereien für den Gaumen, die sonst stets bereitstanden.
    Pausen würde es geben und sicherlich auch Speisen in diesen Pausen, aber während der Arbeit sollte niemand abgelenkt werden.


    Das Personal an der Porta bekam eine Auflistung aller zu erwarteten Gäste, sodass jedes Kommissionsmitglied am Folgetag ohne Verzögerung in das Tablinum geführt werden konnte.


    Sim-Off:

    Bitte nach Möglichkeit die Porta aussparen und gleich hier die Ankunft ausspielen. :)

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  • Macer hatte sich recht zeitig nach der morgentlichen Salutatio auf den Weg zur Villa Claudia gemacht, um nicht gleich bei der ersten Sitzung durch Zuspätkommen aufzufallen. Da er abgesehen von den Erläuterungen des Consuls im Senat keine genaue Vorstellung vom Ablauf der Sitzungen hatte, hatte er zunächst darauf verzichtet, einen Klienten als Assistenten mitzubringen, sondern hatte sich nur von seinem Laufburschen begleiten lassen. Dieser trug eine Tasche für seinen Herrn, in der sich einige Notzien und weiteres befand, was während einer Besprechung nützlich sein konnte.


    Macer ließ sich nach der Ankunft in den vorgesehenen Raum führen und schaute sich kurz um. Er schien wie geplant nicht der letzte zu sein. "Salve, Consul Claudius!", grüßte er den Gastgeber herzlich, aber in der gebotenen Form, denn immerhin war dies ein Treffen einer offiziellen Senatskommission und kein privates Zusammenkommen.

  • Vom Tor wurde Optio Maro ins Tablinum des amtierenden Konsuls geführt. Er war immer noch ein wenig verwundert, dass man einen kleinen Optio wie ihn für so eine wichtige Aufgabe ausgewählt hatte. Zufall? Ein Fehler in der Kanzlei des Konsuls? Vielleicht wollten die Herren aber auch einmal die Perspektive eines Soldaten hören, der nicht bloß mit Befehls- und Stabsdingen befasst war. Einerlei. Maro jedenfalls hatte sämtliche Notizen und Berichte, die er im Zusammenhang des Aufstandes gemacht hatte, mitgenommen und war vorbereitet, das Seine beizutragen.


    Vor dem Konsul grüßte er militärisch so wie es sich gehörte. "Ave, Consul."

  • Menecrates stand in der Nähe des Eingangs, weil er jeden Einzelnen beim Eintreten begrüßen wollte.


    "Salve Consularis Purgitius", erwiderte er Macers Gruß. "Du kannst es dir gerne schon auf einem der Sessel bequem machen oder bis zum Beginn der Sitzung im Stehen und im Gespräch verweilen. Hier und heute gibt es keinerlei Vorschriften. Zwanglosigkeit fördert nach meiner Ansicht die Konzentration und ermöglicht eine bessere Entfaltung der Gedanken." Der Consul schmunzelte, weil er sich denken konnte, dass Macer diese Aussage sicherlich sehr sonderbar fand. Vielleicht würde er später erkennen, was Menecrates damit bezweckte.


    Beim nächsten Ankömmling wurde wieder Menecrates' Militärherz bewegt. Er erkannte stets, selbst wenn der Grüßende in Zivilkleidung vor ihm stehen würde, wer militärisch geschult war und wer nicht. Er grüßte mit einem knappen und zackigen Kopfnicken zurück, bevor er sagte: "Salve..." Er überlegte kurz, wer im Rang eines Optios geladen war, dann fügte er an: "Octavius Maro." Er kannte den jungen Mann nicht von Angesicht, zumindest nicht aus nächster Nähe. Auf dem Campus Martius lagen etliche Doppelschritte zwischen ihnen.

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  • Die Grenzen zwischen richtig und falsch verschwammen immer mehr. Was war in seiner Welt noch gut und richtig, wenn das Falsche stets seinen Nutzen hatte. Dieses geheime Geschäft um Macht und Schatten kostete den Verstand. Es fraß sich durch die Seele, bis jene Leere den Rest eines Menschen erfasste. Inzwischen kannte Verus viele Masken, gute und schlechte Lügen, um sich in dieser Welt der dunklen Spiele zu behaupten. Er musste sich behaupten. Denn er wäre nicht der Erste und auch nicht der Letzte der in den Schatten verstummte. Verus konnte immer noch sehr gut ausgeben, Preise einfordern und soviel leisten, wie sein Herz und sein Verstand bereitstellen konnten. Als Trecenarius kannte er die bösartige Machtpolitk des Reiches, welche brutal und kalt agierte. Sie hatte ihre eigenen Regeln, die sachlich und berechnend waren. Viele verstanden ihre Position im Spiel nicht, doch Verus kannte seine Position sehr gut und stellte sie auch nicht in Frage. Es gab nichts zu gewinnen, wenn man aus den Schatten trat. Der Krieg war stets gleich. Ob er nun grausam zu Menschen war, ungerecht oder mitunter ungleich, strafte ihn nicht mehr, sondern ließ ihn nur panisch frösteln. Es war ein endloser Kampf, um das, was er einst erhofft hatte.


    Seine Träume lagen in geheimen Büchern in seinem Verstand, verschlossen und verwahrt, als Erinnerung an jene Menschlichkeit, die auf dem Schlachtfeld niemals bewahrt werden konnte. Vielleicht war er ein echtes Monster. Eine Bestie, die nur noch eine menschliche Gestalt hielt, um unter den Sterblichen zu wandeln. Ihm war sehr wohl seine Verwundbarkeit bewusst, seine ungeschickte Sehnsucht nach Leben, und auch sein schwaches Herz, welches Liebe kannte. Er war es, jener Wolf, der einsam heulte und sich nach einem Rudel sehnte. Doch in seiner Welt gab es nur einsame Wege. Zu viel Vertrauen zerstörte Fundamente aus Misstrauen und Angst. Sein Geschäft wurde mit Angst und Furcht bezahlt. Verus teilte ein, organisierte und verwalte Instrumente und Funktionen in einem System, welches sich selbst und der Macht diente. Es gab nur jene Macht, die erhalten werden musste, da ansonsten Chaos folgen würde. Jene die Angst weckten, litten oft selbst an einer tiefen Furcht, die untrennbar mit ihrer Lebenswirklichkeit verbunden war. Chaos war ihre größte Furcht. Eine Welt ohne Kontrolle und Ordnung.


    Entrückt war seine Wahrnehmung, zu stark versachlicht, kalt herunter gebrochen auf Nutzen und Nicht-Nutzen. Ironie lag darin, dass das Wappen dieser Stadt ein Wolf war. In einfacher Robe zog der Mann durch die vollen Straßen der Stadt, kaum zu unterscheiden von den vielen Gesichtern, die vorbei streiften. Seine Augen bewiesen sich als leere Zeichen, die keinem Blick standhalten wollten. Unschuldig war ihm nichts mehr, verloren war sein Leben an die vielen Wünsche und Hoffnungen eines Staates, der sich und seine Macht vergöttlichte. Zweifel waren stets bei ihm, wie der kleine und hübsche Feind in seinem Herzen. Liebe zerstörte ihn. Wie sollte er Luna beichten, dass er verfolgen, morden und nachstellen würde. Wie sollte er einem Menschen mit Liebe erklären, was er nun war? Wie sollte er eine Antwort auf diese Frage geben, warum er es tat? Er verfolgte Hunderte, lachte gegen ihre Würde und spuckte auf den Wert eines jeden Einzelnen, weil für ihn Menschen nur den Wert in ihrer Funktion besaßen. Nichts konnte ihn aufhalten, nicht einmal sein Zweifel, denn er war längst gleichgesetzt mit jener Macht, die in den Schatten lag. In gewisser Sicht war er geistesgestört, da seine Realität keine Wunder bereithalten konnte, nichts verwendbar Glückliches und auch keine Hoffnung auf Besserung, denn stets musste mit Angst und Furcht gearbeitet werden. Diese Paranoia, dass sich seine Welt gegen ihn richten konnte, legte schwere Ketten an seine Handgelenke, die jeden Befehl mit Wucht ins Wachs geschlagen hatten.


    Er wollte schreien, diesem Zorn Stimme verleihen, den er spürte aber dieser Zorn war genauso leer, wie seine Hoffnung. Wie sollte er Luna diese Leere erklären? Wie sollte er etwas vermitteln, was im Kern dunkel und düster war? Er war der Feind. Verus war stets ein Feind der Freiheit. Es war zu einfach, stets diesem Pfad zu folgen, denn es gab keine Wahl. Eine Wahl war eine Lüge. Wählen konnten nur Träumer und Narren, aber ein Mann mit Vernunft wägte ab. Und am Ende war seine Wahl begrenzt. Verus war abhängig gemacht worden. Er war abhängig von dieser kalten Macht, die ihn ohne Reue entkernte und selbst verspottete. Wahnsinn und Vernunft reichten sich die Hand in seinen Akten. Sein Vorgänger war daran zerbrochen, hatte sich im Suff Erlösung versprochen und war am Ende an die Huren geraten. Huren waren gleichwertig, da auch sie logen, betrogen und schöne Dinge versprachen, ohne sie jemals wirklich zu erfüllen. Illusionen und Schattenspiele. Nur boten die Huren dieser Stadt mehr Wärme als ein kalter Ordnungsgriffel. Verus liebte noch. Er liebte Luna aber konnte sich nicht mehr dieser Gesellschaft verbinden, die ihn längst als Beobachter eingesetzt hatte.


    Der Mann stand als Torwächter außerhalb eines jeden Gefüges dieser Stadt und konnte von seinem mystischen Wachturm auf die Menschen herabblicken, während sie vorbei zogen, ohne sie begleiten zu können. Die Lungen waren schwer, bei jedem Schritt, in der Menge. Der Trecenarius schob sich durch die Wege Roms, um am Ende am gewünschten Zielort anzukommen. Auch wenn er längst wusste, was ihn erwartete. Er kannte die Namen, die Geschichten um diesen Ort und auch die Gerüchte. Verus wusste, dass er auch er nur ein Feigenblatt für eine alte Macht war. Eine leise Antwort auf den kalten Mörtel in den Fugen. Seine Aufmachung war schlicht aber nicht wertlos, so dass man ihn für einen Händler oder Handwerker halten konnte. Nicht einmal ein cingulum militare trug er. Doch eine kleine Münze, versteckt um seinen Hals, wieß ihn als Prätorianer aus. Sie war gesiegelt und gestanzt, um ihm Macht zu verleihen, die in dieser Stadt stets leise gesprochen wurde. Denn er war der Feind der Freiheit.


    Man ließ ihn in die Villa, leitete ihn zum Tablinum, wo er auf leisen Sohlen eintrat, seine Augen suchten die Umgebung ab und stachen, wie Eiskristalle ins Licht. Geblendet von den bereits Anwesenden, schlich er sich weiter hinein. "Salvete," grüßte er dann mit gewisser Haltung, die seine militärische Lebensgeschichte vorgab. "Tiberius Verus," stellte er sich widerwillig vor. Namen waren immer eine Gefahr. Wahre Namen war immer mit einer Person zu verbinden und deshalb zu vermeiden. Die Speculatores bewegten sich oft ohne Namen. Seinen Rang und Posten musste er nicht nennen. Die Wissenden konnten seine Person einordnen. Der Trecenarius musste nicht benannt werden, da seine Arbeit ohnehin gesichtslos war.

  • Selbstredend war auch der Quaestor des Consul zeitig zu jener Kommission erschienen, welcher er beizusitzen hatte. Als amtlich erkorener Assistent des Claudius ging er davon aus, auch hiesig gewissermaßen den Hauptsekretär der Kommission zu stellen, weshalb er noch deutlich vor der dritten Stunde in der Villa Claudia war erschienen, um inhaltlich sich und den Stab des Consul über die Abläufe zu instruieren. Folglich stand bereits neben seinem Korbsessel zur Rechten von Menecrates ein Beistelltischlein parat, auf welchem etwaig benötigte Akten und Unterlagen waren platziert, um sie zur rechten Zeit zu reichen.


    Ehe man jedoch begann, galt es die senatorischen und gemeinen Kommissionäre in Empfang zu nehmen, weshalb er an der Seite des Consul stand und artig wartete, bis der ranghöhere Magistrat jeden begrüßt hatte, um sodann seine Grüße anzuschließen.
    Als erster erschien so Purgitius Macer, welcher über den informellen Charakter des Treffens in Kenntnis gesetzt wurde, welcher dem Consular mit Hang zum Tragen von Caligae in der Öffentlichkeit zweifelsohne entgegen kam, wie Manius Minor mit einem sublimen Lächeln erkannte.
    "Salve, Consular Purgitius Macer."
    , fügte er sodann an.


    Als nächstes war Optio Octavius an der Reihe, welcher ebenfalls ein Lächeln, diesmalig jedoch ermutigender Natur von dem jungen Flavius erhielt, welcher vermutete, dass der auf dem Campus so gestrenge Instrukteur in Gesellschaft von Consularen und Senatoren zweifelsohne eine gewisse Insekurität würde verspüren und somit durchaus einer gewissen Ermunterung bedurfte.
    Mit Admiration vernahm er jedoch, dass der Consul Maros Namen memorierte, noch ehe der Quaestor ihm soufflieren konnte. Weniger militärisch fügte er deshalb lediglich seinen eigenen Gruß an:
    "Salve, Octavius."


    Als Dritter erschien schließlich der Trecenarius, dessen Aufmachung Manius Minor neuerlich in Staunen versetzte, hatte er den Tiberius doch niemals bisherig ohne das Cingulum Militare erblickt, welches jeder gemeine Soldat mit derartigem Stolz zu tragen pflegte, dass sein Entzug als schwere disziplinarische Strafe galt. Womöglich war dies jedoch ein erster Schritt in die Direktion einer Rückkehr zu seiner originären Gesellschaft, der patrizischen Aristokratie Roms, was den Jüngling erfreute. Ehe jedoch er sich zu einem Kommentar ließ hinreißen, gewährte er seinem Vorgesetzten den Vortritt.

  • Sicherlich in seiner Einbildung und nicht real, aber gefühlt gelangte mit Betreten eines in ungewöhnlicher Kleidung gehüllten Mannes ein Hauch eisiger Luft ins Tablinum. Anstatt hereinzuplatzen, wählte der Mann den geräuscharmen Zutritt. Ein schwer ergründlicher Mann, wie Menecrates fand. Zuletzt hatte er häufiger mit ihm zu tun, was ihn jedoch kein bisschen schlauer werden ließ. Der Claudier fand ihn rätselhaft und gleichzeitig interessant. Für die Kommission stellte er einen großen Gewinn dar.


    "Salve, Tiberius Verus", grüßte der Consul den Ankömmling. "Die anderen Anwesenden werden sich gleich zu Beginn der Sitzung selbst vorstellen", fügte er erklärend an, weil sich zwar der Tiberier freundlicherweise selbst vorgestellt hatte, aber möglicherweise die bereits Anwesenden nicht alle kannte.


    Der Consul wandte sich an seinen Quaestor. "Flavius, das Protokollieren würde ich heute einzig in deine Hände legen wollen. Ich möchte keinen Außenstehenden in den Sitzungsraum laden und selbst bei meinem persönlichem Sekretär keine Ausnahme machen. Bei ihm vor allem deswegen nicht, weil ich plane, ihn als Zeuge vorzuladen."

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  • Macer begrüßte nach der Begrüßung durch den Gastgeber auch dessen Quaestor. "Salve, Quaestor Flavius", wählte er auch hier die förmliche Anrede, bevor er sich einen Platz suchte, an dem seine Tasche abgestellt wurde. Dann wartete er das Eintreffen der weiteren Kommissionsmitglieder ab, die er ebenfalls jeweils knapp begrüßte. Tiberius Verus kannte er noch vom Fest in der Villa Aurelia, der Octavier war ihm dagegen kein Begriff, aber das würde sich sicher im Verlauf der Arbeit noch ergeben, dass man sich näher kennenlernte.

  • Dem Purgitius schenkte der Jüngling ein reserviertes Nicken, als er des Umstandes gedachte, dass jener sich im Senat nicht zu seinen Gunsten hatte erhoben, obschon er dies ihrem vorherigen Zwiegespräch hatte versichert. Selbstredend war das vielgeschätzte Wort des Consulars nicht notwendig gewesen, hatte er doch auch ohne dieses bereits einen fulminanten Triumph gefeiert. Dennoch schmerzte es den Quaestor, dass der Senator sein Wort gebrochen hatte und er fragte sich, was der Grund für jenes Schweigen mochte gewesen sein.

    Zitat

    Original von Herius Claudius Menecrates
    Der Consul wandte sich an seinen Quaestor. "Flavius, das Protokollieren würde ich heute einzig in deine Hände legen wollen. Ich möchte keinen Außenstehenden in den Sitzungsraum laden und selbst bei meinem persönlichem Sekretär keine Ausnahme machen. Bei ihm vor allem deswegen nicht, weil ich plane, ihn als Zeuge vorzuladen."


    Der junge Flavius nickte erstlich, ehe Menecrates mit dem zweiten Satz ihn in gewisse Nöte bugsierte, da augenscheinlich jener erwartete, dass nicht sein Scriba oder Patrokolos, sondern er selbst den Stylus führte, was ihm einerseitig höchst unorthodox erschien, anderseitig jedoch gänzlich impossibel war, da er doch ob seiner Hypermetropie lediglich kapabel war, infantile Majuskeln auf das Papyrus, respektive die Tabula zu bannen, in keinem Falle jedoch ein leserliches Protokoll zu verfertigen. Hilfesuchend blickte er hinüber zu seinem Leibsklaven, welcher mit den anderen unbemerkt in einer Ecke unweit seines Platzes verweilte, die kleine Unterredung jedoch offenbar nicht verfolgt hatte.
    Indessen zweifelte er in einem zweiten Schritt doch, ob der Consul seinen Sekretär primär hatte exkludiert, weil jener aussagte, oder aufgrund der Geheimhaltung selbst gegenüber den engsten Mitarbeitern, was hingegen bei kurzem Erwägen angesichts des Sujets, welches ohnehin zu einem späteren Zeitpunkt das Officium des Consuls würde passieren, ehe ein Rapport für den Senat erfolgte, ihm doch dubitabler erschien.
    "Mein Leibsklave wird persönlich das Protokoll führen und ich werde es prüfen und dir umgehend vorlegen."
    , erwiderte er deshalb in der Hoffnung, nicht genötigt zu sein seine Fehlsicht offenbar zu machen.

  • Der Consul hielt sich nicht lange mit der Frage auf, ob sein Quaestor offen revoltierte oder ihn nur nicht korrekt verstanden hatte. Stattdessen folgte er Flavius' Blick und entdeckte zu seiner Überraschung Sklaven, die nicht zu seinem Personal gehörten. Wobei selbst das claudische Personal ausschließlich zu festgelegten Zeiten für das Wohl der Gäste zur Verfügung stand und ansonsten außerhalb des Tablinums verweilte.


    "Ich schlage vor, wir beginnen", sagte er gut hörbar in den Raum hinein. Während einige erst Platz nahmen und andere bereits saßen, fuhr Menecrateas fort: "Wer sich etwas verspätet, wird mit den Protokollen vorlieb nehmen müssen." Erst jetzt suchte Menecrates seinen Platz auf, blieb aber stehen, weil er einführende Worte plante.
    Er wartete, bis das Rücken der Korbsessel aufhörte.


    "Werte Mitglieder der Untersuchungsgruppe, ich freue mich über euer Erscheinen und wünsche uns ergebnisreiche Ermittlungen.
    Bevor ich einige Worte zum Ablauf des heutigen Tages verliere, bitte ich um eine Abstimmung. Ursprünglich hatte ich geplant, dass - abgesehen von geladenen Personen -
    kein Außenstehender den Sitzungsraum betritt. Das Protokoll sollte der Quaestor Consulum führen. Wie ihr seht, befinden wir uns nicht allein."
    Der Copnsul blickte zum Scriba des Quaestors. "Ich bin zwar der Hausherr, aber in diesem Tablinum regiert das Gremium. Lasst uns also abstimmen, ob Sekretäre und Leibsklaven den Raum verlassen oder bleiben sollen.
    Wer für das Verlassen stimmt, hebe den Daumen, wer für den Verbleib stimmt, senkt den Daumen."


    Der Consul begann und es wäre absurd gewesen, wenn er gegen seine ursprüngliche Planung gestimmt hätte, deswegen hob er den Daumen.
    :dafuer:

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  • 'Das geht ja gut los', dachte sich Macer reichlich amüsiert, als der Consul die Sitzung gleich mit einer Abstimmung begann. Da würden die nächsten Arbeitskreise sicher nicht lange auf sich warten lassen. Aber als altgedienter Senator war Macer dererlei Verfahrensfragen natürlich gewohnt, auch wenn er selten einen Hehl daraus machte, dass er eine zu kleinteilige Organisation in der Regel für überflüssig hielt. "Ich enthalte mich in dieser Frage", gab er daher auch hier bekannt, da er die Regelung weder befürwortete, noch es für hilfreich hielt, hier in Opposition zum Consul zu gehen.

  • Maro kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Nicht nur war er zu einer so erlesenen Versammlung gebeten worden, er sollte sogar mit den Senatoren gemeinsam als Teil eines "Gremiums" abstimmen. Eine für ihn völlig unerhörte Situation. Aber trotzdem nicht unangenehm, fand er.


    Er wusste zwar nicht, warum nun die Sekretäre und Leibsklaven den Raum verlassen sollten. Erachtete der Consul die Anwesenheit von Sklaven bei einer Unterredung über Sklavenaufstände für zu gefährlich?


    Mit einem höflichen Lächeln stimmte er für den Antrag. Es wäre ihm äußerst ungehörig vorgekommen, derart ungehörig, nämlich mit einem nach unten gestreckten Daumen, gegen den Consul abzustimmen. Außerdem würde der schon wissen, was von Sekretären und Leibsklaven zu halten war.


    :dafuer:


    Außerdem nahm sich Maro vor, später noch ein Wort mit dem Quaestor Flavius zu wechseln. Während der Zeit, als er den Flavier ausgebildet hatte, war es leicht gewesen, den Rangunterschied zwischen ihnen etwas auszublenden - obwohl er mit dem Patrizier natürlich nie so verfahren war, wie mit den Rekruten auf dem Exerzierplatz. Undenkbar.


    Aber nun, war er bloß der Optio, der irgendwie in diese Versammlung geraten war und er der Senator und Magistrat. Es galt nun, die Umgangsformen zu wahren, sonst könnte es sehr zügig unangenehm für Maro werden.


    Trotzdem war ihm der Flavier seinerzeit nicht unsympatisch gewesen, im Gegenteil und er war neugierig, wie es dem Quaestor in Germanien so ergangen war. Und natürlich, ob seine Ausbildung Früchte getragen hatte.

  • Auch der Petronier kam natürlich gerade noch rechtzeitig zu der Sitzung. Er war noch wegen einer Verwaltungssache aufgehalten worden und da er sowieso nicht so 100% wusste, was ihn hier erwartete, hatte er es auch nicht besonders eilig gehabt. Er trug wie üblich im Tagesdienst sein Paludamentum über der normalen Tunica angusticlavia, die durch das Cinctorium gehalten wurde.


    Als er ins Tablinum geführt wurde, erkannte er sofort einige der Gäste: Zum einen den neuen Trecenarius, den er zwar noch nie gesprochen, aber natürlich in der Castra Praetoria gelegentlich gesehen hatte. Zum anderen den kleinen dicken Flavier und seinen Optio.


    Seine besondere Aufmerksamkeit bekam aber natürlich der Consul, der die Gäste am Eingang persönlich begrüßte.
    "Ave, Consul!"
    grüßte Lucius militärisch und nickte dann dem Quaestor zu. Er würde sich an die beiden und den anderen Senator halten müssen, wenn er Zugang zur römischen Upper Class gewinnen wollte!


    Als sie Platz genommen hatte, begann der Claudier dann mit der Geheimhaltung des Treffens. Lucius fragte sich zwar, warum man so geheimnisvoll tat, aber da er eigentlich keinen Grund hatte, auf die Anwesenheit seines Stabs zu bestehen - er hatte sowieso nur einen Burschen und die übliche Eskorte mitgenommen - schloss er sich der Mehrheit an. Die Tabula mit der Urbaner-internen Analyse hatte er sowieso unter dem Arm und mitschreiben würde schon jemand anders.
    :dafuer:

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    Klient - Herius Claudius Menecrates

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  • Geheimhaltung. Dies war Verus tägliches Aufgabenfeld. Für ihn war vieles geheim: selbst seine Anwesendheit hier, hatte er nicht jedem bekannt gegeben. Verschwiegenheit war eine Währung, die Mächtige von Machtlosen trennte. Verus war aus natürlichen Gründen seines Berufes für ein Verlassen von zu vielen Mitwissern und Mithörern. Kreise mussten klein gehalten werden, um sie leichter kontrollieren zu können. Verus verweilte einen Moment beobachtet, bevor er seinen Daumen mit einer lieblosen Bewegung anhob. :dafuer:

  • Scato war etwas spät dran, hatte aber die eigentliche Frage noch mitbekommen. Nachdem er also die wenigen ihm bekannte Gesichter im Raum mit einem kurzen Nicken zur Kenntnis genommen hatten, stimmte auch er dafür die Gruppe im Raum so klein wie nur irgendmöglich zu halten. :dafuer:

  • Macer rannte die letzten Meter zur Villa Claudia um gerade noch rechtzeitig im Tablinum zu erscheinen. Offenbar war das Treffen bereits im Gange, weshalb er sich den Gruß an den Consul für später aufhob. Aus den Meldungen der anderen Senatoren schloss Macer, dass eine Abstimmung im Gange war. Da er die Frage aber nicht mitbekommen hatte, enthielt er sich.

  • Der Raum füllte sich, was Menecrates freute. Ihm kam es nicht darauf an, ob die Mitglieder der Ermittlungskommission pünktlich erschienen, denn die Zeitangabe war ohnehin ein wenig dehnbar. Wert legte er auf ein möglichst breites Meinungsspektrum, wenn die wichtigen Themen kamen, was sich nur dann erreichen ließ, wenn sich die Gruppe dem Maximum näherte.


    Als Octavius das Tablinum betrat, näherte sich die Abstimmung dem Ende. Der Blick des Consuls ruhte auf seinem Quaestor, dessen Wortmeldung noch ausstand. Um Octavius nicht das Gefühl zu geben außenvorzustehen, wandte sich Menecrates dem Neuankömmling zu.


    "Salve Senator Octavius. Wir stimmen darüber ab, ob sich Sklaven, Sekretäre und andere Begleitpersonen während der Tagung im Sitzungsraum aufhalten dürfen oder draußen warten müssen. Deine Meinung ist so wichtig wie die jedes anderen Mitgliedes. Wenn du für den Verbleib der Genannten stimmen willst, dann senke den Daumen. Legst du Wert darauf, dass die Kommission ohne Begleitpersonen tagt, dann zeig es an durch einen erhobenen Daumen." Zwar konnte Octavius das Ruder nicht mehr herumreißen, aber das rechtfertigte nicht das Übergehen des Senators.

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  • Sim-Off:

    Es liegen Abmeldungen vor, deswegen möchte ich nicht länger warten.


    Nachdem die restlichen Stimmen abgegeben wurden und das Ergebnis feststand, mussten alle Begleitpersonen das Tablinum verlassen. Der Consul wartete, bis sich die Tür schloss, dann wandte er sich an seinen Quaestor.
    Vernehmlich für alle sagte er: "Bitte protokolliere nur die einzelnen Wortmeldungen. Das Zusammentragen der Ergebnisse wollen wir gemeinschaftlich vornehmen. Ich habe dafür große Wachstafeln fertigen lassen." Er wies auf die erste bereits auf einer Kommode stehende Tafel.


    "Dann wollen wir starten." Er rieb sich flüchtig die Hände, erinnerte noch einmal das Konzept, dann blickte er in die Runde. "Der Ablauf des heutigen Tages gestaltet sich folgendermaßen: Wir beginnen mit einer Vorstellungsrunde, damit jeder weiß, mit wem er es zu tun hat. Bestandteil der Vorstellung sollen Mitteilungen darüber sein, wann der jeweilig Vortragende erstmals mit Vorboten des Sklavenaufstandes in Berührung gekommen ist. Das heißt: Für uns ist sowohl der Zeitpunkt als auch die Art und Weise von Vorgängen interessant, die der Einzelne rückwirkend den Unruhen zuordnen würde, seien es Gerüchte, seien es aggressive Sklaven, seien es Parolen, Drohungen oder was auch immer an mündlichen, schriftlichen oder zeichensetzenden Hinweisen.
    Ich mache den Anfang. So klären sich wahrscheinlich mögliche Fragen. Falls nicht, können sie gern im Anschluss gestellt werden."


    Er suchte den Blickkontakt zu jedem Einzelnen und sprach währenddessen.
    "Ich empfehle, jedwede Rangordnung und Reihenfolge außer Acht zu lassen. In diesem Raum befinden sich gleichwertige Mitglieder einer Ermittlungskommission ungeachtet ihrer sonstigen Ränge und Positionen. Wer etwas zu sagen hat, möge dies bitte tun. Ich hoffe auf eine rege Beteiligung."
    Damit erhoffte sich der Consul eine freiere Meinungsäußerung und möglichst geringen Stillstand bei der Faktensammlung und nachfolgenden Diskussion.
    Er atmete einmal durch und begann:

    "Wie sicherlich jedem bekannt, bin ich der amtierende Consul. Mein Name ist Claudius Menecrates. Ich habe diese Kommission ins Leben gerufen. Sie soll nicht in Konkurenz zu den Ermittlungen der Stadteinheiten treten, sondern andere Sichtweisen aufzeigen und die bisherigen Ermittlungsergebnisse ergänzen."
    Sämtliche anwesende Senatoren kannten den Hintergrund, aber der Consul war sich nicht sicher, ob das auch auf die Offiziere zutraf. Seinen Quaestor hatte er im Vorfeld unterrichtet.
    "Der am längsten zurückliegende Zeitpunkt, an dem ich mit ersten Anzeichen zum bevorstehenden Aufstand konfrontiert wurde, liegt im letzten Drittel meiner Amtszeit als Praetor. Das genaue Datum kann ich nicht mehr erinnern, aber mein Sekretär, den ich als erste Person lade, die befragt werden soll, kann dieses Datum nachliefern. In meinem Fall habe ich von Parolen gehört, die ich selbst nicht gesehen oder gehört habe. Ich wurde über diese Parolen unterrichtet."


    Der Consul ging zur Wachstafel, nahm einen Griffel und ritzte Stichpunkte ein.


    Parolen ---- nicht selbst gesehen ---- ca. August (Consul)


    Anschließend hielt er die Tafel für alle gut sichtbar hoch.

    "Ihr seht, ich unterlasse jede Erklärung darüber, ob ich die Anzeichen ernst genommen habe, ob ich reagiert habe, wie ich reagiert habe. Wir sitzen hier, um Fakten zusammenzutragen, nicht um zu richten. Wer sich damit befreit fühlt, der möge sich rechtfertigen, aber nötig ist das nicht und ich denke auch nicht hilfreich."
    Er stellte die Tafel ab, ging zu seinem Platz und setzte sich.

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  • Der Petronier hielt sich vorerst bedeckt - er wusste noch immer nicht so genau, worauf diese ganze Aktion hier hinauslaufen sollte. Als Menecrates aber versicherte, dass es nicht um Konkurrenz zur Arbeit der Prätorianer ging - die Urbani waren ja aus den Ermittlungen mehr oder minder ausgeschlossen worden - klang das für ihn schon einmal ganz gut. Vielleicht konnten sie den aufgeblasenen Herren in Schwarz ja sogar ein bisschen in die Suppe spucken!


    Dann begann es mit der Vorstellungsrunde. Lucius nahm den Claudier beim Wort und meldete sich direkt, obwohl die Herren Consulare wohl den Vorrang genossen hätten:
    "Mein Name ist Lucius Petronius Crispus, Tribun der Cohortes Urbanae. Mein erster Kontakt mit dem Sklavenaufstand war die Meldung eines Soldaten, dass es bei den Spielen des Aedils-"
    Er sah zu Scato, den er natürlich erkannte.
    "-zu Tumulten gekommen war. Ich rückte daraufhin sofort mit der diensthabenden Kohorte aus."
    Er dachte an die Anschuldigungen dieses Manius II gegen seine Männer, die angeblich irgendwelche Morde in der Subura mit einem Sklavenaufstand hätten in Verbindung bringen sollen - er hielt das für sehr weit hergeholt. Außerdem war es ein Anlass, die Arbeit seiner Leute in Zweifel zu ziehen - es war also rational, das nicht von sich aus zu erwähnen. Vielleicht würde es ja der Prätorianer tun.


    Auch er stand auf und ging zur Tafel. Eigentlich hatte Menecrates zwar gesagt, dass der Quaestor protokollieren würde - aber da der Consul selbst zum Stylus gegriffen hatte, machte der Petronier es auch lieber selbst:

    Parolen ---- nicht selbst gesehen ---- ca. August (Consul)
    [FONT=freestyle script, amaze]Meldung am Tag des Aufstands ---- nicht selbst gesehen ----- nach Ausbruch (LPC)[/FONT]


    Er kehrte auf seinen Platz zurück und sah mit leicht zusammengekniffenen Augen zu dem Tiberier - der Kerl konnte ihm in die Suppe spucken, wenn er diesen Ort zur Arena für den schwelenden Konflikt zwischen den Stadteinheiten machte. Aber Lucius wollte ihm das nicht geraten haben - in den Augen des Petroniers hatten die Cohortes Urbanae sich nichts vorzuwerfen...

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    Klient - Herius Claudius Menecrates

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  • Macer ergriff als nächstes das Wort, da er nicht allzu viel Zeit brauchte, um seinen Beitrag vorzubereiten. Immerhin wusste er ja schon aus dem Senat, worum es ging und wie der Consul die Arbeit angehen wollte. Also hatte er sich entsprechende Gedanken gemacht.


    "Ich bin Senator Purgitius Macer, aus der Reihe der Consulare", stellte er sich kurz vor. "Ich kann es kurz machen: Ich habe vom Aufstand erfahren, als dieser schon im Gange war. Ich war nicht selber bei den Spielen zu Gast und habe daher in meiner Casa erfahren, dass es zu Tumulten und einem Einsatz der Stadteinheiten gekommen ist", erklärte er dann seine Wahrnehmung, um sie anschließend auf der Tafel zu notieren.


    Parolen ---- nicht selbst gesehen ---- ca. August (Consul)
    [FONT=freestyle script, amaze]Meldung am Tag des Aufstands ---- nicht selbst gesehen ----- nach Ausbruch (LPC)[/FONT]
    Nachricht vom Aufstand ---- zu Hause erhalten ---- nach Ausbruch (Purgitius Macer)

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