Palastwache (JEDER BESUCHER HAT SICH HIER ANZUMELDEN, BEVOR ER DEN PALATIUM AUGUSTI BETRITT!!!)

  • Officium XIX >>>

    Ich hatte die Nachricht erhalten und eilte nach draußen.

    Dort sah ich meinen Diocles, zitternd vor Kälte. Er wartete gewiss schon längere Zeit, wenn nicht sogar Stunden:
    "Diocles, mein Lieber!", rief ich dem Sklaven entgegen: "Was ist geschehen, dass du mich bei der Arbeit stören musst?"

    Ich musterte ihn, verletzt oder krank wirkte er nicht, eher nur verschreckt.



    Nach etwas ausschweifenden, aber immer genauer werdenden Erläuterungen von Seiten Diocles begreift Saturninus, um was es geht und fasst folgenden Entschluss...

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    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA

    KLIENT - LUCIUS ANNAEUS FLORUS MINOR

  • Antritt zur Arbeit als Quaestor Principis


    Wenige Tage nach der Wahl im Senat und meinem Eid als Quaestor, begab ich mich zum Palast, um mein Amt anzutreten. Da ich als Quaestor noch über kein Imperium verfügte, standen mir auch noch keine Liktoren zu. Ich ging also davon aus, dass ich am Tor zum Palast noch wie jeder andere Bürger behandelt werden würde. Alles andere wäre eine angenehme Überraschung.


    Guten Morgen, Quaestor Principis Lucius Annaeus Florus Minor meldet sich zum Antritt seines Amtes.

    gab ich der Wache bekannt, welche auf mich zutrat.

  • EIN PRÄTORIANER


    Die Garde war natürlich nach der Wahl des Quaestors umgehend informiert worden. Deswegen winkte man Annaeus nach der Routinedurchsuchung auch direkt in den Palast hinein.


    "Willkommen, Quaestor. Du müsstest den Augustus im Officium finden."

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    CENSOR - CURSUS HONORUM

    PONTIFEX MAXIMUS - COLLEGIUM PONTIFICUM

  • EIN PRÄTORIANER


    Die Garde war natürlich nach der Wahl des Quaestors umgehend informiert worden. Deswegen winkte man Annaeus nach der Routinedurchsuchung auch direkt in den Palast hinein.


    "Willkommen, Quaestor. Du müsstest den Augustus im Officium finden."

    Ich dankte und machte mich auf den Weg, der in den nächsten Wochen täglich beschritten werden würde.

  • Heute sollte ich zum ersten Mal den Augustus Auge in Auge gegenüberstehen. Ob es jedoch eine so gute Idee vor meiner eventuellen Wahl in den Cursus Honorum war, sei mal dahingestellt. Ich erzählte im Vorfeld möglichst wenigen davon, denn jeder hätte mich von der Seite angequatscht und alles Mögliche vor mir verlangt. Frag ihn doch das und jenes.


    Ich tänzelte ein wenig mit einem leichten Grinsen im Gesicht hin zum Tor. "Salvente, ist es nicht ein wunderschöner Tag, meine Herren?" Ich streckte meinen Arm aus. "Hier meine Einladung."

  • Heute sollte ich zum ersten Mal den Augustus Auge in Auge gegenüberstehen. Ob es jedoch eine so gute Idee vor meiner eventuellen Wahl in den Cursus Honorum war, sei mal dahingestellt. Ich erzählte im Vorfeld möglichst wenigen davon, denn jeder hätte mich von der Seite angequatscht und alles Mögliche vor mir verlangt. Frag ihn doch das und jenes.


    Ich tänzelte ein wenig mit einem leichten Grinsen im Gesicht hin zum Tor. "Salvente, ist es nicht ein wunderschöner Tag, meine Herren?" Ich streckte meinen Arm aus. "Hier meine Einladung."

    Varenus ging mit einem seiner Notarius von der Pause kommend zum Haupttor. Kurze Zeit später stand er hinter dem jungen Mann und hörte deshalb dessen Name. "Salvente, lasst den Jungen hinein. Er hat tatsächlich eine Einladung.", sagte Varenus bestimmend. Der Octavier wurde kontrolliert und Varenus zeigte ihm den Weg. >>

  • Ich war verwundert über den alten Mann. Doch hatte er mich passieren lassen, sodass ich ihn einfach Mal folgte. Ich winkte zum Abschied den Wachen zu. "Schönen Dienst weiterhin!" Weg war ich.

  • Der Petronier hatte Befehl erhalten, an einer Beratung mit dem Kaiser teilzunehmen - was ihn natürlich ehrte, denn bisher hatte er so etwas noch selten erlebt. Das Thema klang auch vielversprechend: Die Kriminalität in den Straßen Roms!


    Natürlich kam er zu so einem Termin in Zivil, er hatte sich für den Kaiser sogar ordentlich herausgeputzt und seine neue Toga angelegt. Das Ding war modisch-voluminös, aber natürlich ebenso unbequem wie seine alte. Das Volumen versteckte zumindest seine dürre Figur, die er seit seiner Krankheit hatte. Darunter hatte er natürlich auch auf jegliche Bewaffnung verzichtet.


    So vorbereitet erreichte er den Palatin und meldete sich bei der Wache.

    "Lucius Petronius Crispus, Tribunus Cohortis Urbanae. Ich bin zum Consilium Principis geladen."

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    Klient - Herius Claudius Menecrates

    DECURIO - MOGONTIACUM

    MUNICEPS - MOGONTIACUM

  • "Salve Tribun Petronius!" salutierte der Wächter. Der Tribun wurde ohne Umschweife zum Consilium principis geleitet.

    Ebenso geschah dies bei den anderen geladenen Gästen, welche nach und nach eintrafen.*



    Sim-Off:

    *geladene Gäste dürfen gerne direkt im Consilium-Thread starten

  • Einer seiner Begleiter trug die Einladung bei sich, als sich der Claudier kurz vor der angegebenen Stunde der Palastwache näherte. Mit einer Kopfbewegung signalisierte er dem Träger, ihn auf den letzten Schritten zu begleiten. Der Rest blieb zurück.

    Menecrates ging davon aus, dass er sich nicht namentlich vorstellen musste. Er wurde zumeist erkannt. Außerdem erwartete er, dass die Wachen über eine Liste der geladenen Teilnehmer verfügten. Zumindest hätte er es so gehandhabt, wenn in seiner ehemaligen Castra eine Zusammenkunft diverser Teilnehmer anstand.


    Wieder nickte er. Dieses Mal zum Gruß gegenüber dem Wachmann. Sein Begleiter zeigte diesem die Einladung vor.

  • Heute war ich nervös. Richtig nervös! Ich hatte eine Audienz beim Kaiser, ich, die kleine und stille Iulia. Natürlich hatte ich mich für den Tag schön machen lassen, aber nicht aufreizend sondern einer jungen, verlobten Frau entsprechend.


    Natürlich war ich nicht alleine unterwegs sondern mit Custos Corporis.


    Am Tor zum Palast angekommen, zeigte ich meine Einladung zur Audienz:

    Salve, ich bin vom Augustus zu einer Audienz geladen, hier das Schriftstück dazu.


    Iulia Stella

    Casa Iulia

    Roma, Italia



    T. Decimus Varenus Primicerius a rationibus

    Iuliae Stellae s.d.


    Mit Freude darf ich dir mitteilen, dass der Augustus dich zu einer Audienz zu deinem Anliegen am PRIDIE ID FEB DCCCLXXI A.U.C. (12.2.2021/118 n.Chr.) im Domus Flavia auf dem Palatium Augusti einlädt.


    Er bittet um ausreichende Argumente für die Wiedereinsetzung einer Magistra bzw. Reaktivierung des Kultvereines Societas Veneris.


    Im Auftrag


    T. Decimus Varenus

    ~~ Primicerius a libellis - Admistrationis Imperatoris ~~

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  • Heute war ich mit meinem jungen Verwandten, Annaeus Vindex hier, da der Kaiser zum Ende meiner Amtszeit den Wunsch geäussert hatte, ich möge ihm doch Vindex vorstellen. Wir sollten uns dazu einfach bei den neuen Quaestores Principis melden.


    Die Wachen kannten mich bereits und Vindex war von mir gut auf diese Hürde vorbereitet worden. Er hatte also nichts dabei, was seinen Eintritt hindern könnte.


    Nach der üblichen Durchsuchung, welche ich seit meiner Quaestur ja nun wirklich gut genug kannte, und einem kleinen Schwatz mit dem Prätorianer, welche diese vornahm und mich von eben dieser Quaestur her schon kannte, wurden wir dann auch gleich zum Officium der Quaestores durchgelassen, wo ich mich melden sollte.

  • Ich war Florus schweigend gefolgt, was er offenbar respektierte, denn auf dem gesamten Weg sprachen wir kein Wort. Es war aber nicht unangenehm und ich konnte mich wappnen für das Unbekannte.


    Bei der Palastwache hielten wir kurz an, um die Anmeldung hinter uns zu bringen und damit sich die Wachen vergewissern konnten, dass keiner von uns etwas mit sich führte, mit dem er dem Kaiser nach dem Laben trachten könnte. Aber wer sollte sowas schon wollen?!


    Entsprechend fanden die Wachen auch nichts und ließen uns passieren. Ich folge Florus erneut, der die Wege noch auswendig kennt.

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    KLIENT - HERIUS CLAUDIUS MENECRATES

    TIRO FORI - HERIUS CLAUDIUS MENECRATES

    SODALIS - FACTIO ALBATA



  • Nachdem Menecrates zu Ohren bekam, er möge sich am Palasttor melden, ließ er keine Zeit mehr verstreichen und machte sich in Begleitung von Klienten, Freunden und Helfern auf den Weg. Zeit seines Lebens hatte er Sänften gemieden, wo es ging und so legte er die Strecke auch dieses Mal zu Fuß zurück. Bewegung diente der Gesunderhaltung und fegte schwierige Gedanken fort. Zurück blieb ein freier Kopf und ein gespannter Patrizier.


    Sein Sekretär meldete ihn beim Wachmann an. "Salve, Senator Claudius Menecrates wünscht Einlass. Er wird erwartet."

  • Der Senator wurde in der Tat erwartet und ohne Umschweife, an der Schlange der Wartenden vorbei, in den Palast eingelassen. Der Sekretär wurde, so er den Senator begleiten sollte, zuvor noch der routinemäßigen Durchsuchung unterzogen.

  • Dieser Befehl wurde von einem Kanzleiboten an die Praetorianer weitergeleitet:*

    Befehl für die Torwache:

    Wenn der Senator Claudius Menecrates am Tor erscheint, ist er unverzüglich durchzulassen und zum Augustus zu führen.


    C


    Sim-Off:

    * er soll ja nicht unterschlagen werden

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    SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA

    KLIENT - LUCIUS ANNAEUS FLORUS MINOR

  • Am rechten Tage zu passender Stunde erreichte eine flavische Sänfte umringt von einigen Klienten den kaiserlichen Palast. Einen Augenblick ließ Gracchus seine Toga richten, ehedem er an das Tor trat, an welchem sein Leibsklave Ikarus ihn bereits mit dem Einladungsschreiben zu einer Audienz hatte angekündigt.

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    IUS LIBERORUM

    PONTIFEX PRO MAGISTRO - COLLEGIUM PONTIFICUM

  • Natürlich war Antoninus heute Morgen kurz vor der vereinbarten Zeit am Palast. Das Kontrollen sich mit unter hinziehen konnte das wusste er ja noch aus seiner Zeit. Wie oft er hier der Wachoffizier gewesen war konnte er überhaupt nicht mehr einschätzen. Für ihn war es immer wieder fast wie ein Rausch wenn er hier her kam.

    Heute ganz formal in die weiße Toga mit dem angusus clavus gekleidet und dem goldenen Ring am Finger. So das er schon ohne weiteres an seiner Kleidung als Eques erkannt werden würde. Das ihn hier noch jemand von den alten Kammeranden erkennen würde glaubt er aber nicht. So stand er vor dem Palst und meldete sich bei der Wache an und übergab die Tabula mit der Einladung einem ihm nicht näher bekannten Miles.


  • Ritter hin oder her, jeder musste ordentlich untersucht werden und so tat der wachhabende Prätorianer dies auch. Zuerst wurde die Einladung geprüft, welche der Mann vorzeigte, danach wurde er auf Gegenstände durchsucht, welche im Palatium nichts zu suchen hatten.


    Als alles für korrekt befunden worden war, wies der Prätorianer den Weg ins Officium XIX.

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